Schirm und Windweste, kombiniert mit T-Shirt oder Sunhoody mit aufgekrempelten Ärmeln verwende ich gerne bei warmen Regen.
Bei kalten Regen und wenig Wind, z.B. in den nördlichen Vogesen habe ich mich in einem Poncho sehr wohl gefühlt. Da drunter ein longsleeve ggf. kombiniert mit Windjacke, da Ponchoärmel irgendwie immer zu kurz sind. Interessanterweise finde ich den UH vaude Wanderponcho angenehmer zu tragen. Der Stoff ist steifer als der StS UL Poncho. Letzterer klebt quasi auf der nächsten Schicht, es gibt also keinen Raum für Ventilation um den Kondens von innen abzutragen. Das Problem hatte ich bei dem steiferen Material des UH-Poncho nicht. Der war quasi immer trocken innen, außer am Unterarm (bei Stockgebrauch). Beim StS-Poncho war mir häufig fröstelig, weil meine Zwischenschicht vom Kondens dauerhaft klamm war.
In Schottland habe ich einen Packcover-Mini-Poncho ausprobiert. Ich bin sehr angetan und plane über den Winter eine myog Version mit optimierter Kapuze, angepassten Rucksackvolumen und etwas mehr Bedeckung über der Brust (plus Bänder unter der Achsel zum stabilisieren im Wind). Dieser hier wars: https://www.walkonthewildside.de/rucksack-zubeh…pack-cover.html Dazu habe ich die Patagonia Torrentshell getragen und war sehr froh darum eine stabile Jacke dabeizuhaben. Ich habe noch die montbell Versalite, aber wenn es so richtig kalt und nass ist, finde ich das zu kühl, klamm, ungemütlich. Als Hose die Berghaus Paclite. Seit Jahren erprobt.
Bei Schietwetter in den Bergen (Regen, Wind, kälter als 10 Grad) halte ich es wie caficon Embrace the suck. Und verschwinde am Tagesende in einer Hütte oder Unterkunft im Tal. Bzw. versuche Kaltfronten schon im Voraus durch Unterkunft im Tal auszusitzen. Berge bedeutet schwitzen, bei schlechten Wetter bin ich innen, wie außen nass. Auch hier trage ich gerne Poncho, solange es mit dem Wind geht, Patagonia Torrentshell (die gibt mir auch mit Kondens von innen und Nässe außen ein Gefühl von Wärme) sowie die Berghaus Paclite.
Mit Regenrock habe ich experimentiert, finde es aber für meine Touren zu sehr Nische. Wenn es warm ist und regnet, brauche ich nichts um die Beine, wenn es kalt ist und regnet bevorzuge ich den Schutz am ganzen Bein durch die Berghaus Paclite. Würde ich warme Sommertage mögen, dann könnte ich mir Multiuse Regenrock und Zeltunterlage vorstellen.
Es hat im blauen Forum mal jemand von einer Tour in Nordschweden (?) berichtet mit dreiviertel Hose plus knielangen Neoprenstrümpfen. Warst das du Stromfahrer