Beiträge von GirlOnTrail

    Man kann sich übrigens auch Rucksäcke leihen, z.B. hier. Die haben natürlich nicht den heißesten, neuesten, fancy DCF-… äh, Rucksack, aber z.B. den Exped Thunder, einen großen Pajak und mehr. Ich finde den Service & Preis fair, und bei Gefallen kann man kaufen. Gerade dann interessant, wenn es mal schnell gehen muss oder man nur ganz selten ein bestimmtes Volumen benötigt. So kann man ein Modell auch mal so richtig im Echteinsatz probetragen.

    Der Rahmen ist integriert, den bekommst Du nicht ab. Wäschst Du Deine Rucksäcke in der Waschmaschine? Ja, für Handgepäck ist er vermutlich zu lang/hoch (wobei ich die genauen Maximalmaße nicht kenne, bin ewig nicht geflogen).

    Was den Tragekomfort und ein „Feeling“ für den Rucksack angeht, empfehle ich Dir, ihn nochmal alternativ mit „Zeug“ zu befüllen, nicht mit so einem konzentrierten, sehr kompakten Gewicht wie der Kettlebell (vor allem nicht unten hinein). Das täuscht einfach total und reißt dann auf jeden Fall am Rücken. Verteiltes Gewicht fühlt sich ganz anders an.

    Bin gespannt, wie Du Dich entscheidest und ob Du ihn behältst! (Aus persönlicher Erfahrung behielte ich heute nichts mehr, das von Anfang an irgendwie „meh“ ist).

    P.S.: Aber probiere unbedingt mal ausführlich mit der Rückenlängeneinstellung herum, bevor Du ihn zurück schickst! Das ist ja bei dem Modell ganz umfangreich möglich. (Dadurch verändert sich ja, wo das mittige Polster zu liegen kommt - man muss sich seine „Kuhle“ suchen!) Ich habe den auf ganz lang getragen (obwohl ich definitiv keinen 56er-Rücken habe!), und damit passte und saß er dann super, auch die Lastübertragung betreffend.

    Da es ja hier inhaltlich darum geht: Was macht Ihr denn dann? Was sind Eure Strategien? Macht Ihr wirklich was, oder führt die theoretischen Tipps spazieren?

    Ich versuche, mittels Wetter-Apps wenn irgend möglich zu vermeiden, bei Gewitter unterwegs zu sein (funktioniert eben weitestgehend für Tages- oder Wochenendtouren, bei längerem Trekking naturgemäß schwierig). War auch einmal wegen einer ungeplanten Verzögerung (Seilbahn fuhr schon nicht mehr bergab) im dicken Berggewitter am nackten Hang und habe mir geschworen - nie wieder!… Das Risiko ist real und nicht wegzudiskutieren. Wer sehr häufig draußen unterwegs ist, strapaziert das Statistik-Bingo à la „trifft mich schon nicht“.

    (Richtigen Blitzeinschlag in der Nähe habe ich auch schon 2x miterlebt, darunter 1x im metallenen Tomatenhaus in meinem Schrebergarten stehend (hätte auch schief gehen können) - diese unfassbare Energie lehrt einen Demut!…)

    Im Zelt fand ich‘s eigentlich immer recht gemütlich, aber das „shelter-Gefühl“ ist natürlich die reine Illusion. Ich las auch unlängst nochmal, dass reelle Gefahr von Blitzschlag viel eher besteht, als man nach „Sekundenregel“ so gelernt hat - sinngemäß „If you see lightning and hear thunder, you might get struck“.

    Macht Ihr wirklich was, hockt Ihr Euch hin? Irgendwie sind diese metallenen Trekkingstöcke mir auch nicht gerade wohl…

    Der Baudenstieg hat den Charme, das auf jeder Etappe eine warme Baude wartet, die zu einer Rast einlädt

    Das stimmt zwar grundsätzlich, aber, Achtung, bevor sich jemand darauf verlässt und es womöglich darauf ankommt: Unbedingt vorher checken, ob geöffnet ist! Es gibt sowohl saisonale als auch wochentagsbezogene als vereinzelt auch leider immer mal wieder vorübergehend generelle Schließungen.

    Unabhängig davon - viel Spaß im schönen Harz!

    (Kurzsichtigkeit + Hornhautverkrümmung)

    Same here.

    Naja, ich sehe da nicht so viele Optimierungsmöglichkeiten - eine Brille habe ich auf, eine Sonnenbrille mit Sehstärke im Etui, oder (tagsüber zu 99%) umgekehrt. Kontaktlinsen habe ich leider nie vertragen, Lasern wäre cool. (Habe dummerweise meine Partnerschaft mit jemandem, der das ganz exzellent und routiniert macht, vor vielen Jahren diesbezüglich leider ungenutzt verstreichen lassen! 🙈😁 ).

    Für Kontaktlinsen muss man ja auch wieder Zeug mitnehmen.

    Mein Etui ist dieses hier, und ich liebe es heiß & innig. Ist quasi ein UL-Tresor. Geht sicher noch leichter, aber die Sicherheit, dass garantiert nichts versehentlich meine Brille zerdrückt, ist mir mehr wert als ein paar gesparte Gramm. Kennt jedeR Kurzsichtige. ;) Nachts kommt die Brille ins „Himmelfach“ des X-Mid, niemals bodennah.

    Ein Backup habe ich nicht. Bislang ist mir nie eine Brille kaputt gegangen, *toi toi toi*.

    😱 Ist das sicher keine hinterrückse Verkaufsanschiebung?…

    Könnte zu ruckartiger Nachfrage führen an diesem Sonntagabend… Gleich mal googeln…

    P.S./Update: S&P dankt für die Bestellung! 😅 Das sind einfach meine Allrounder. Die Big Sky als gute (wahrscheinlich sogar bessere, mit der Bohrung durch Schaft statt Kopf) Alternative scheinen derzeit auch vergriffen, jedenfalls diesseits des Teiches.

    Was mir noch einfiel, wenn Du ohnehin mal unterwegs bist und austestest: BACH Molecule. Ich hatte das Vorgängermodell zum jetzigen. Der war in large ebenfalls RIESIG (trotz geringerer Volumenangabe gefühlt identisch zum Padje). Bei BACH macht die größere Größe nochmal deutlich an Volumen aus (mehrere Liter plus). Er hat nur kein Mesh-Fach (ggfs. nachrüstbar mir Exped Flashpack), dafür aber einen modularen Aufbau mit Extra-Fächern. Bis 18kg gemäß Hersteller. Sehr stabile Bauart, eher traditionell als UL, aber ebenfalls in der oben genannten Gewichtsrange (und ggfs. abspeckbar).

    Den Exped muss man mögen mit dem ganzen Gestrippe, für mich war der nichts, aber das ist eben, wie immer, total individuell. Er wird ja klassischerweise empfohlen bei diesem Nachfrageprofil.

    Du könntest Dir vielleicht noch den Lundhags Padje light in der 60l-Version anschauen. Den habe ich intensiv getragen. Auch hier gilt: Die Polsterung muss einem liegen, speziell mit dem mittigen oberen Rückenpolster! (Ausprobieren!) Die Lastübertragung auf die Hüfte fand ich gut. Kann allerdings, dies sei klar gesagt, keinerlei Erfahrungen mit der von Dir genannten Gewichtsrange beisteuern. Laut Hersteller soll er bis 20kg vertragen. In einem anderen Forum vertrat ein Fachmann ;) die Meinung, die Nähte seien für „Schwerlast“ nicht ausgelegt. Hab‘ ich, wie gesagt, nicht überprüft. Bei mir hat er klaglos und ohne Schäden alles gewuppt. Die Hüftpolster sind etwas fester und nicht zu voluminös - mir liegt das gerade (kann man gut festzurren), ich kann mit den weichen, dickeren Polstern à la Exped oder Mystery Ranch wiederum nichts anfangen.

    Man sollte ihn unten zunächst mit dem Schlafsack füllen, da er sonst etwas aussacken kann (keine Verstärkung am Boden). Ob einen das überhaupt stört, hängt mit der eigenen Körperform zusammen.

    - sehr guter, umlaufender Alurahmen, Reminiszenz an frühere Außenrahmen-Systeme, und nicht zu fein. Sitzt dadurch sehr stabil. Unzerstörbare Hüftgurtschnalle.

    - Riesen-, Riesentüte! Schluckt absolut alles alleine im Innenfach. 60l echtes Tütenvolumen plus 14l in den Außenfächern. Drauf- und Drunterschnallen zusätzlich möglich. Ich hatte die sperrige Extra-Evazote sogar noch im Innenfach.

    - Super Belüftung. 1150g. Wasserabweisend (Nähte nicht behandelt oder getaped).

    Hüftgurttaschen für das Modell muss man extra kaufen oder sich andere dranbasteln oder eben drauf verzichten. Ich fand sehr vieles an diesem RS gut, mir reicht mittlerweile der kleinere Fulu Core von Lundhags (45l).

    EDIT: Der RS ist auch umfangreich längeneinstellbar (Rückenlänge), was mir sehr gut gefiel.

    Man nennt es auch die „UL-Peitsche“! 😁 *shame, shame, shame*

    (Ich staune, wieviele da aus ihren Löchern kommen und sich auf den Beichtstuhl setzen… Endlich mal ein luxus item, das bislang an mir vorbeigegangen ist.)

    Irgendwie mystisch heute in dem Nebel: Burg Falkenstein

    .

    Und ein leider bereits sehr stark von Räude gezeichneter kleiner Freund 😕, ich lasse Dich nochmal durch‘s Forum reisen!

    Immerhin ist er den streifenden Drückjagd-Meuten heute entwischt. (Wahrscheinlich für alle Beteiligten besser so)

    Turmwindmühle Endorf, auf dem Weg zur Konradsburg:

    Gerade ist hier mal Schneepause, aber es ist Nachschub angekündigt.

    Eure Berechnungen setzen ja voraus, dass der Körper in der Belastung die zugeführten Nahrungsmittel überhaupt vernünftig umsetzen kann. Ich könnte nie und nimmer a) das Äquivalent von 4500kcal (!) unter der Belastung mir zuführen und b) meinen Körper davon überzeugen, da jetzt tatsächlich 4500kcal rauszumelken. (Der möchte dann nicht intensiv verdauen etc. pp. , das Blut ist woanders und der Fokus auch.)

    Ist das nicht alles ein bisschen hypothetisch mit der Rechnerei? So viel sich zuführen, wie man eben verknusen kann und reinbekommt und sich noch damit wohlfühlt-?

    Natürlich soll man nicht in einen Hungerast kommen und sollte beachten, dass Konzentration & Leistungsfähigkeit nicht so einbrechen, dass das Verletzungsrisiko und womöglich Fehleraufkommen steigt, ist ja klar. Also, ich bin nun kein Leistungssportler und fahre keine Tour de France, aber denke einfach, dass der Körper das auch mal abkann, dass transiente Defizite bestehen. Das passiert doch unweigerlich bei längeren Belastungen, dafür sind wir gebaut, dafür hat unser Stoffwechsel Konzepte.

    Sorry, dass ich nicht mit einem Rezept nützlich beitragen kann, ich bekäme die genannten Mixturen nie in größerer Menge hinunter. Vielleicht bin ich ja auch total von vorgestern, wenn ich jetzt hier anderweitig lese, dass man einen Kalorienrechner braucht.

    Sehe ich das falsch, oder gibt es dann keine Daunenmatte mehr? Oder habe ich sie nur nicht entdeckt?

    Ich überlege ja wirklich, ob ich mir nicht ein Backup zulegen sollte für meine heißgeliebte, so zuverlässig warme 7R Downmat. Nicht selten sind solche „Updates“ ja leider Verschlimmbesserungen.

    Bohnenbub , sorry, ich brauche meine Kartusche noch. 😅 Kann aber gerne berichten, falls der Firemaple-Kocher diese im Winter am Ende leerziehen sollte (habe mehrere im Gebrauch), wieviel Restverbleib dann enthalten war, also, wo der aufgibt.

    Auf der Packung steht 8,3g für 500ml „boiling time“, bei unbekannten Standard-Bedingungen. Ich vermute, das Teil zieht ganz schön Gas durch, wenn man es nicht deutlich runterreguliert. (Da haben sich allerdings andere auch schon getäuscht, die dann mal den vermeintlich düsenartigen BRS „durchgemessen“ haben, der gar nicht mal so ineffizient ist.)

    Vielleicht gönne ich mir kommendes Wochenende mal den Spaß und ziehe mal mit der Micro-Grillplatte los. Ich finde, der Laden könnte mir mittlerweile mal Prozente geben.