Beiträge von GirlOnTrail

    Man nennt es auch die „UL-Peitsche“! 😁 *shame, shame, shame*

    (Ich staune, wieviele da aus ihren Löchern kommen und sich auf den Beichtstuhl setzen… Endlich mal ein luxus item, das bislang an mir vorbeigegangen ist.)

    Irgendwie mystisch heute in dem Nebel: Burg Falkenstein

    .

    Und ein leider bereits sehr stark von Räude gezeichneter kleiner Freund 😕, ich lasse Dich nochmal durch‘s Forum reisen!

    Immerhin ist er den streifenden Drückjagd-Meuten heute entwischt. (Wahrscheinlich für alle Beteiligten besser so)

    Turmwindmühle Endorf, auf dem Weg zur Konradsburg:

    Gerade ist hier mal Schneepause, aber es ist Nachschub angekündigt.

    Eure Berechnungen setzen ja voraus, dass der Körper in der Belastung die zugeführten Nahrungsmittel überhaupt vernünftig umsetzen kann. Ich könnte nie und nimmer a) das Äquivalent von 4500kcal (!) unter der Belastung mir zuführen und b) meinen Körper davon überzeugen, da jetzt tatsächlich 4500kcal rauszumelken. (Der möchte dann nicht intensiv verdauen etc. pp. , das Blut ist woanders und der Fokus auch.)

    Ist das nicht alles ein bisschen hypothetisch mit der Rechnerei? So viel sich zuführen, wie man eben verknusen kann und reinbekommt und sich noch damit wohlfühlt-?

    Natürlich soll man nicht in einen Hungerast kommen und sollte beachten, dass Konzentration & Leistungsfähigkeit nicht so einbrechen, dass das Verletzungsrisiko und womöglich Fehleraufkommen steigt, ist ja klar. Also, ich bin nun kein Leistungssportler und fahre keine Tour de France, aber denke einfach, dass der Körper das auch mal abkann, dass transiente Defizite bestehen. Das passiert doch unweigerlich bei längeren Belastungen, dafür sind wir gebaut, dafür hat unser Stoffwechsel Konzepte.

    Sorry, dass ich nicht mit einem Rezept nützlich beitragen kann, ich bekäme die genannten Mixturen nie in größerer Menge hinunter. Vielleicht bin ich ja auch total von vorgestern, wenn ich jetzt hier anderweitig lese, dass man einen Kalorienrechner braucht.

    Sehe ich das falsch, oder gibt es dann keine Daunenmatte mehr? Oder habe ich sie nur nicht entdeckt?

    Ich überlege ja wirklich, ob ich mir nicht ein Backup zulegen sollte für meine heißgeliebte, so zuverlässig warme 7R Downmat. Nicht selten sind solche „Updates“ ja leider Verschlimmbesserungen.

    Bohnenbub , sorry, ich brauche meine Kartusche noch. 😅 Kann aber gerne berichten, falls der Firemaple-Kocher diese im Winter am Ende leerziehen sollte (habe mehrere im Gebrauch), wieviel Restverbleib dann enthalten war, also, wo der aufgibt.

    Auf der Packung steht 8,3g für 500ml „boiling time“, bei unbekannten Standard-Bedingungen. Ich vermute, das Teil zieht ganz schön Gas durch, wenn man es nicht deutlich runterreguliert. (Da haben sich allerdings andere auch schon getäuscht, die dann mal den vermeintlich düsenartigen BRS „durchgemessen“ haben, der gar nicht mal so ineffizient ist.)

    Vielleicht gönne ich mir kommendes Wochenende mal den Spaß und ziehe mal mit der Micro-Grillplatte los. Ich finde, der Laden könnte mir mittlerweile mal Prozente geben. 

    Part II, weil‘s in der Thundra keine Holzklapptische gibt. Ich war jetzt selber neugierig (und mochte noch ˋnen Teller Suppe).

    Alles auf den vereisten Boden in den Schnee gestellt, die Kartusche war hinterher festgefroren. Topf stand auch im Schnee. Einwandfrei, selbes Ergebnis. Kocher läuft sauber durch. Bin selber positiv überrascht.

    P.S.: Merke: Bisschen heiß wird Titan doch!… Nicht sofort mit den Fingern wegräumen, das Teil!…

    Werter Wilbert, Dein Wunsch ist mir eine Wonne! ;)

    Dank Deiner gab es gerade eine ungeplante Portion Linsensuppe im Garten. Hier sind gerade irgendwas um und bei -6 bis -8 Grad (Wetter-App), mein Nachbar sagt, kälter (-10C), ich habe hier leider tatsächlich kein Außenthermometer.

    Setting: angebrochene Kartusche normales Primus Powergas (kein Wintermix) aus dem eiskalten Keller. Erst mal normal aufrecht hingestellt für den ersten Versuch, meine Erwartungshaltung war „null“ - wird nicht funktionieren. Aber holla! 😳 Das Ding fackelt los wie ein Düsenbrenner, ohne Probleme. Die Kombi mit dem Wärmetauschertopf ist wirklich unfassbar. Ich hatte ihn ohne Deckel draufgestellt, und im Moment des Draufstellens, wirklich binnen Sekunden, schlug mein Süppchen blubbernde Kochblasen. So schnell konnte ich mit den Eisfingern gar nicht kleiner drehen. Reduzierte Flamme ging auch. (hab jetzt allerdings auch nicht ewig durchlaufen lassen. Bis dahin kein Splottern.)

    Habe Videobeweise gesichert. 😁

    Ich habe das Ganze jetzt nicht auf den Boden gestellt, aber die Möglichkeit, irgendwo auf einem Baumstumpf oder Stein anzurichten, hat man ja meist auch. Müsste ich sonst nochmal wiederholen.

    Also, ich bin selber erstaunt. Ob man diesem Nicht-Winter-Kocher in der arktischen Thundra sein Leben anvertrauen sollte, weiß ich nicht und möchte es nicht empfehlen. Kann nur sagen, bei den heutigen kalten Temperaturen sprang er sofort an und hat tadellos ein warmes Süppchen bereitet, in Verbindung mit dem Topf in unter einer Minute.

    Es hat mich gerade wirklich nochmal überzeugt mit dem sperrigen Set. Wenngleich mir doch auffiel, dass das schon etwas hakelig ist mit dem Auf- und Absetzen, man braucht etwas Übung und die richtige Reihenfolge (wie hier jemand schon schrieb). Erst den Topf aufsetzen, dann anzünden, sonst wird‘s hektisch.

    Kommt wirklich darauf an, wo man unterwegs ist. Ich habe einen Rucksack sowie eine Weste, an denen „werksseitig“ beim Kauf bereits Recco-Reflektoren dran waren und habe mir damals „spaßeshalber“ mal angesehen, wo eine Abdeckung besteht, siehe Übersicht. In D ist es wirklich nur der Alpenraum. Im Ausland kann das schon anders aussehen. Ist man in gut abgedeckten Gegenden unterwegs, finde ich es durchaus sinnvoll, evtl. als add on.

    Hilfreich wäre dann, dass einen möglicherweise suchende Personen darüber informiert sind, dass man einen Recco trägt und was das ist. ;) Ich habe damals mal meiner nahestehendsten Person gesagt, dass ein Recco bei mir ist, wenn der hellgrüne Ortovox Trad zuhause fehlt. ;) Sie müsste dann nur noch den passenden Heli aus dem Alpenraum abkommandieren.

    (…)

    Ich würde entweder ein fertiges kaufen (…)

    https://www.walkonthewildside.de/kochgeschirr/4…opren-case.html

    <ot> Würde ich ja machen, ich bin diesbezüglich bequem!

    Die Evernew-Neoprencases sind super (wenngleich nicht wirklich UL), ich habe davon die beiden größten Größen (glaube ich, ich schaue es nochmal nach), den „#deep pot“ und die „#2“. Leider zu klein. In die #2 passt übrigens der TOAKS-900ml-Titantopf perfekt, falls das jemandem nützlich ist. Ich meine, der „#deep pot“ ging auch knapp, der ist etwas höher, dabei schmaler, da habe ich einen kleinen Trangia-Alutopf drin, mit 82g mein leichtester Pott.</ot>

    Je mehr ich mit dem neuen Pott hantiere, umso deutlicher wird, was das vergleichsweise für ein Trumm ist. 🙈 (Ok, andere sind mit Jetboils unterwegs…) Also, der gebastelte Topfschutz-Filz ist schon ganz ok. Vielleicht klebe ich aus dem billigen Scheibenschutz noch etwas, wenn Ihr alle meint, das geht.

    Ok, für den Moment tut‘s das:

    Aus einer dieser Trennfilze, die man zwischen Pfannen und Töpfe legt. Dann doch 27g, vielleicht kann man noch etwas am Klebeband sparen.

    Die Ohrentüte isoliert bestimmt toll und ist prima abwischbar, aber ist doch etwas schwer. Vielleicht in halbiert. Taugt aber auch als Sitzunterlage sowie Notfall-Aluhut (leider etwas klein).

    Einen schönen Samstag gewünscht!

    Kinners, ich verrate jetzt hier meine finstersten und intimsten Geheimnisse, das war nicht der Plan! 😅

    wilbo , im Rucksack, innen, oben drauf, mit Deckel und in seiner geschlossenen Hülle! Da läuft nichts aus, das steht, selbstverständlich unter Nutzung etwaiger weiterer wärmender Schichten, die da sowieso drin sind. Gegen 11:00 hab‘ ich zuverlässig Hunger und ab da wird der Porridge etwas weiter vorne, im Magen, weitergetragen (wobei sich erstaunlicherweise das Gewicht der Speiseware gefühlt auf 0 reduziert).

    Ich bin schon eine Idee weiter und habe gerade einem höherwertigen Scheibenschutz, deklariert mit „-55 Grad“ und, dankenswerterweise, „+70 Grad“, ein Ohr abgeschnitten.

    Filz ist super. (Dünner, leichter Loden ist auch super.) Ich habe diese wirklich superleichten Taschen / Hüllen von Trangia aus recyceltem „Filz“, die dem bisherigen Equipment passen, nicht aber dem breiten Wärmetauschertopf. Nähen beschränkt sich bei mir bislang auf Reparaturarbeiten, ich besitze auch keine Maschine und weiß da gar kein Bescheid.

    Vielleicht wäre das mal eine ultranischige Marktlücke. Custom cozys aus verschiedenen Materialien. ;)

    Das glaube ich Dir gerne, ich allerdings habe tatsächlich keinerlei Klamotte aus Naturgewebe dabei oder an, alles Kunstfaser. Der Pot Cozy dient bei mir auch erstens als Verpackung und „Schmutzschutz“, falls der Topf mal verrußt, und zweitens koche ich mir gerne mal morgens einen fertigen Porridge zum Mitnehmen, der dann in seiner „Thermohülle“ mitkommt und so schön warm bleibt für meinen zuverlässigen zweiten Frühstückshunger. (Ja, könnte man auch unterwegs frisch kochen, mache ich aber nicht, ich mag‘s lieber so.) Sollte ich unterwegs (später am Tag) doch etwas kochen, nehme ich den Rest im Topf im Cozy mit. Dient auch dem Schutz der „Umgebung“ im Rucksack als Thermoisolierung. Dafür funktionierten bislang meine leichten Filztaschen oder Neoprentaschen perfekt. Jetzt brauch‘ ich halt was Neues. Das Teil ist für mich essentiell.

    Also das schmilzt bei Euch nicht, auch im Kontakt mit einem wirklich heißen Topf? Mein neuer Topf ist aus Alu, das leitet ja anders als das schnell abkühlende Titan. Irgendwie habe ich kein Vertrauen in dieses Plastikzeug und will keine Dummheit machen.

    caficon , cool, mit abklappbarem Deckel, de luxe! 👍

    Hm, „lose“ als multi-use ist eine Überlegung, muss ich mal ausprobieren, ob mir das dann nicht zu steif ist zum Wickeln.