Beiträge von rudiebln

    Ich möchte im Juli auf den PCT starten und habe noch einige Fragen zur Organisation. Vielleicht kann mir einer der alten Hasen helfen.

    Der Rückflug muss ja umbuchbar sein, da ich nicht weiss, wann ich fertig bin. Normalerweise buche ich meine Flüge über Opodo oder Expedia o.ä. Ich weiss aber nicht, ob man da beim Buchungsprozess ein umbuchbares Rückflugdatum eingeben kann. Wie und wo bucht ihr eure Flüge?

    Wie kann ich vom Trail aus weiter auf meine Konten zugreifen? Läuft das über eine E-SIM? Funktioniert damit die 2-Faktor-Authentifizierung der Banking-Apps? Welche E-SIMS oder andere Ansätze könnt ihr empfehlen?

    Habt ihr den gesamten Resupply für Washington von Seattle aus organisiert? On Trail scheint ein Resupply kaum möglich zu sein, vor allem, wenn man wie ich glutenfrei unterwegs ist. Finde ich die Adressen der Orte, an die ich Resupplypakete schicken kann, in der FarOut-App? Oder habt ihr eine andere App benutzt?

    Wenn ich von Harts Pass zur Grenze laufe, wo kann ich das Essen bunkern, das ich für den weiteren Weg nach Süden brauche, wenn ich wieder von der Grenze nach Harts Pass zurück komme? Oder buckelt man alles hin und zurück?

    Wie seid ihr von Seattle nach Harts Pass gekommen und wie lange hat es gedauert?

    Inzwischen braucht man auch in Washington Bärenkanister. Kann man die auch irgendwo mieten oder geht das nur als NOBO?

    Kann jemand ein Hostel oder einen Trail Angel in Seattle empfehlen?

    Ich bin mit der LightHeart Gear recht zufrieden, habe allerdings ein älteres Modell aus Silnylon, bei der ich selber die Nähte abgedichtet habe. Die aktuelle ist aus Polyester mit Sil/PU und innen getaped.

    Einzig die Kapuze gefällt mir nicht 100%ig, vielleicht teste ich mal noch die Jacke von Rockfront. Meines Wissens nach gibt es aber derzeit keine leichte Jacke ohne Membran mit einer gut abgeschlossenen und gut einstellbaren Kapuze, die auch bei z.B. starkem Wind gut funktioniert.

    Die LHG soll ziemlich kurze Ärmel haben. Man kann extralange Ärmel dazubestellen, aber dann wird sie fast unbezahlbar. Ich habe die Rockfront in Gr. L. Hab sie noch gekauft, als sie nur 55 EUR gekostet hat. Momentan finde ich sie schon recht teuer, weil das Material echt billig wirkt. Bin 186 cm, 84 kg und habe ebenfalls Affenarme. Gr. M hätte auch gereicht. Die Kapuze ist ganz gut, zweifach verstellbar. Deutlich besser als bei meiner Antigravity Gear.

    Das wichtigste sind meiner Meinung nach hochwertige Proteine und Fette. In Frankreich und Spanien bekommt man Hartwurst und Rohmilchkäse, aber ansonsten ist es gar nicht so einfach etwas einigermaßen Gesundes zu finden. So mit die hochwertigsten Proteine sind rohe Eier und Rindfleisch. Eipulver ist dann leider nicht mehr ganz so gut, aber immer noch besser als Pflanzenproteine, weil das Aminosäureprofil einfach besser ist. Wenn man sich was von zu Hause mitnimmt und nicht auf Resupply auf dem Trail angewiesen ist, dann ist selbstgemachtes Jerky oder Biltong super. Proteinpulver aus Rind geht auch noch (in Molkenprotein sind oft heftig viel Schwermetalle drin).

    Statt Haferflocken nehme ich lieber Hirse oder Hirseflocken oder Buchweizen. Zum Pimpen nehme ich Nüsse und Sahnepulver. Wenn ich dafür Wasser heiß mache, dann auch gerne noch reichlich Fett rein.

    Als Fette ziehe ich Ghee und Kokosöl dem Olivenöl vor. Olivenöl ist extrem oft gepanscht. Ein Kaffee lässt sich mit Sahnepulver und Ghee oder Kokosöl locker auf 800 kcal bringen.

    Mit etwas Gewürzen kann man aus dehydrierten Linsen, Veggie-Protein (bei DM gibt es welches aus Drachenfrucht) und Fett eine schmackhafte Kalorienbombe basteln. Pemmikan habe ich leider noch nicht hergestellt. Bestimmt nicht so super lecker, aber vom Nährstoffgehalt her gibt es vermutlich nichts besseres.

    Wenn das neue 15er Silpoly angeblich 97% der Stärke des alten 20ers hat, ...

    In der Durston-Welt ...? ;)

    Ich kann das nicht beurteilen, weil ich keine Ahnung von den Matierialien habe. Aber im Rucksackbereich gibt es ja auch alle paar Jahre Neuerungen, die die Rucksäcke leichter und trotzdem noch abriebfester machen sollen. Also warum nicht auch bei Zeltmaterial? Jedenfalls behauptet Dan, dass das neue Material eine vergleichbare Stärke hat wie das alte. Wenn das stimmt, dann verstehe ich aber nicht, warum man die Gewichtsersparnis nicht auch beim Solid mitnimmt, zumal es ja preislich keinen Unterschied machen würde. Ich persönlich finde die neue Geometrie interessant. Ich habe das allererste Xmid von Drop und würde mich über etwas mehr Platz im Innenzelt sehr freuen.

    Die größte Veränderung soll sein, dass die Geometrie des Überzeltes verändert wurde. Dadurch sind die Apsiden etwas kleiner während das Innenzelt größer wird bei gleichzeitiger Verkleinerung des Grundrisses. So wie ich es verstanden habe, bekommt das Solid ebenfalls die veränderte Geometrie, wird aber weiterhin aus dem 20er Silpoly hergestellt. Warum verstehe ich allerdings nicht. Wenn das neue 15er Silpoly angeblich 97% der Stärke des alten 20ers hat, dann dürfte es sich nicht lohnen aus Stabilitätsgründen auf den Gewichtsvorteil zu verzichten. Preislich scheint es ja keinen Unteschied zu machen.

    Zumindest von den Fotos scheint der Feathertrail schon fast ein Schlafsack ohne Kapuze zu sein.

    Ist schon noch ein echter Quilt. Die Seiten sind unterfüllt, weil man da ja eh drauf liegt, aber es gibt dadurch eben keinen Zug.

    Es war mir immer zu luftig. Nachts zog immer irgendwo kalte Luft herein, egal, wie ich den Quilt geschlossen oder an der Matte befestigt habe.

    Ist für mich komplett vorbei, seit ich den Feathertail mit dem wirklich guten Befestigungssystem habe.

    Dito. Für mich das beste Befestigungssystem überhaupt. Und so simpel. Da braucht man gar kein Edge Tension Control mehr.