Beiträge von Patirou

    Naja, aber zwischen den Bonfus (e.g. Solus) und dem Zpacks Solo, ist doch auch kaum Unterschied, oder?

    Das Solus hat den Vorteil, dass es mit zwei Stöcken aufgebaut wird und somit mehr Kopffreiheit lässt (und der Preis auch ein anderer ist). Vorteil man kauft innerhalb EU, also kein Zoll und Versand oben drauf,

    (+ ich fand ein paar Details besser beim Middus 1P welches ich letztendlich gekauft habe und dem Ultamid 1/Pocket tarp.)

    Was mich daran aber trotzdem stört (ich bin grosser Verfechter von OSS und dgl.), ist dass hier Freiwilligenarbeit (OSM) bzw mit Steuergeldern bezahlte und frei verfügbar gemachte Arbeit nochmals verkauft wird. Die Dienstleistung des Bereitstellens zu verkaufen, ist eine Sache. Wenn gleichzeitig aber nicht manuell eigenes Kartenmaterial dazugefügt werden kann (wie z.B. bei Locus Maps), also quasi per Design erzwungen wird, dass man fremdes, eigentlich freies von anderen aufwändig erzeugtes Material "nochmals kaufen" muss, finde ich das absolut nicht ok.

    OSM ist nur ein Datensatz und noch keine Karte. Das Darstellungsmodell muss auch laufend in Schuss und weiterentwickelt werden (nur um das nochmal ins rechte Licht zu rücken). Es gibt Anbieter, die ein gratis Darstellungsmodell anbieten (open-mtb, brouter usw., meistens sind die jedoch recht dürftig. Dazu kommt noch das Routing, das sind dann meist interne Algorithmen die auch ständig weiterentwickelt werden und nicht direkt von OSM kommen.

    (Beispiel: Komoot nimmt den OSM Datensatz, erstellt daraus seine eigenen thematischen Karten anhand Darstellungsmodellen, welche in-House entwickelt werden. Zusätzlich werden über Komoot weitere Daten erhoben sowie externe Daten herangezogen, und mit den OSM Daten verschnitten. Dazu kommt natürlich noch der ganze Routing-Algo).


    Was Du sonst sagst ist absolut richtig, kostenlos verfügbare Daten einfach weitergeben und das hinter eine Bezahlschranke verstecken ist nicht ok. Aber das wird in diesem präzisen Fall nicht gemacht. Man zahlt nicht für die Daten selbst, sondern für deren Aufbereitung und die Zusatzfunktionen (die manche auch kostenlos anbieten, das ist aber eine andere Geschichte).

    Über die Preispolitik einzelner Anbieter kann man streiten (ist z.B. der Mehrwert von Komoot wirklich 60 Euro/a Wert oder das Weltpaket einmalig 30 Euro ?).

    Du benutzt ihn nicht mit dem Kohle Filter? Ich finde dieses Teil gerade sehr interessant für mich in Verbindung mit dem Versa-Flow.

    Für die Adsorbierung von Kohlenwasserstoffen auf Aktivkohle wird eine EBCT (Empty Bed Contact time) von 20 Minuten empfohlen. Das Katadyn Zeug ist eher Placebo als was anderes.... Des weiteren entwickelt es sich zu einem Bakteriennest. Da entwickelt sich ein schöner Biofilm drauf.


    Ich empfehle das Ding ganz klar nicht. Bei der Auswahl der Gewässer darauf achten, dass man nicht gerade den Bach/Drainage Graben neben dem intensiv bewirtschafteten Feld nimmt. Da kommt man eh meist an einem Dorf mit Friedhof, Brunnen oder netten Bewohnern vorbei wo man sich schnell was aus dem Hahn lassen kann. Auf dem Friedhof würde ich Filtern. Man weiss nicht, ob es aus einer Zisterne kommt.

    Um so toller, dass ich am Ende wieder so einen schönen Moment mit neuen Leuten hatte. Das hat mich in kürzester Zeit wieder aufgebaut!

    Das ist Gold Wert.

    Ich dachte auch, ich wäre drauf vorbereitet - war ich nicht

    Ich würde behaupten, das ist seltenst der Fall - aber letztendlich kann ich nur für mich sprechen.

    krassere Reisen

    Mit dem Velo bis ans Ende der Welt ? Nix da mit kleinreden. Und sowieso, was die Reise für Dich Wert ist, ist was zählt. Hike (Bike) your own Life !

    Die Ankunft in Ushuaia war sehr ernüchternd. Kalt und nass und alleine rollte ich in die Stadt hinein und wusste nicht so richtig was ich mit mir anfangen sollte. Kein Gefühl des Erfolgs, kein Stolz, nichts. Dafür kalte Finger… Das war tatsächlich der schwärzeste Moment meiner Reise. Komisch aber wahr.

    Uuuuuh das kenn ich. Da kommt man an und fällt in das "und was jetzt ?"-Loch. Bist da nicht allein, vor allem wenn man da allein in der Gegend steht. Was ich für mich herausgefunden habe und den Absturz weniger brutal macht : schon im Vorfeld erkunden, ob es nicht ein spezielles Restaurant gibt, wo man sich mal was "erlaubt". Oder Familie/Freunde vor Ort haben, die einen empfangen.


    Danke für den Bericht ! Ist schön zu lesen.

    Hallo zusammen,

    ich plane 2027 den EDT - European Divide Trail. Das Sabbatical ist platziert, die Route wird studiert und mögliche Upgrades für das Bike geprüft.

    Bei einem Teil werde ich aber noch nicht ganz schlau : Wenn ich im Juni in Norwegen starte, komme ich im Juli/August in Spanien an. Die derzeitige Hitzewelle ist wahrscheinlich nicht ein singuläres Phänomen und im Hochsommer da durchzuradeln scheint mir fast selbstmörderisch, daher überlege ich mir, den Start in Norwegen nach hinten zu legen, um dann im August durch Deutschland/Frankreich zu kommen und im September den Teil Spanien/Portugal anzugehen (so ganz grob geschätzt).

    Jedoch geht es durch die Betische Kordillere, die nach Berichten auch mal sehr kalt werden kann.

    Hat hier jemand mehr Erfahrungen in dem Gebiet ? Wie sieht das Klima aus ? Bis wann sollte man da durch sein bevor es im Herbst ungemütlich wird ? Was ist im August zu erwarten ?


    Hier noch die Route für den südlichen Teil als Referenz.

    Die Südliche Sektion - European Divide Trail | Mountainbike-Collection von komoot

    Du beziehst Dich auf die mittlere Windgeschwindigkeit - ich spreche von Böen. Mittlere Windgeschwindgkeit lag laut Wetterbericht bei 80 km/h, und die entsprechende Beschreibung trifft. Gehen war fast unmöglich wenn dem Wind ausgesetzt, und Äste sind heruntergefallen. All in allem keine schöne Erfahrung. Das Zelt hat aber gehalten. Ich habe das vollkommen verpennt weil es über den ganzen Tag schönen Sonnenschein gegeben hat und ich nicht auf den Wetterbericht geschaut habe. Es war auch vollkommen trocken (Föhn) - wenn es geregnet hätte wäre es noch eine ganz andere Geschichte gewesen.

    Schau Dir beim Gossamer Gear, the Two die Verstärkungen an den Abspannpunkten genau an.
    Unter Spannung fand ich diese nicht besonders vertrauenerweckend.

    hat bei über 100 km/h Böen gehalten (laut Wetterbericht - Föhn über den Jura-Grat). Die auf der Fläche sind nur Lifter und sollten natürlich nicht anders verwendet werden. Wie bei einem Mid steht und fällt es mit den Heringen. Die mitgelieferten sind ein bisschen Mau, reichen aber locker für das was es braucht.

    Für alpine Geschichten habe ich meinen Notbiwaksack, falls man das Zelt wirklich nicht aufstellen kann. Einmal passiert bei "Blitzeis" (mangels besseres Wortes).


    Also, wenn ich deinen Eingangspost richtig lese, inklusive der Bemerkung, das Mückenschutz nur optional ist und das das Zelt im Warmen, ohne Sturm genutzt werden soll, dann würde ich dir ein Tarp empfehlen!

    Das sehe ich auch so, und wenn man was entwickelbares will, wäre eine Pyramide das nach "oben" entwickelbarste (4 Jahreszeiten- Möglichkeit man auf einmal Bock hat, ohne gross mehr drauflegen zu müssen wenn man keine DCF-Version nimmt).

    Das stellt man sich so vor, aber in vielen Fällen nicht wirklich. Mit einer Riesenbeule unter dem Rücken war's das. Und - wenn sie erstes Kammer gepoppt ist, sind die danebenliegenden stärker beansprucht und ein Dominoeffekt setzt ein, sobald man mit Gewicht belastet, da hilft auch weniger aufblasen kaum.

    Löcher lassen sich flicken - wenn man sie denn findet. Und mit groundsheet würde ich mir da auch nicht zu viel Sorgen machen.

    WonderBär : das unterschreibe ich genau so und ist auch so passiert. Riesenbeule und eine nach der anderen ist dann geploppt. Zum Glück nur bei einem Overnighter passiert, aber die gehören zu den unangenehmsten Nächte

    (Die 70g Delta wäre mir dann auch egal)

    Heresiiiiiiiiiiie ! Bereitet den Scheiterhaufen vor ! koff koff entschuldigt

    Wenn es mir die Matte schrottet ist mein Urlaub halt vorbei! Deswegen tendiere ich zur X-Lite mit 30D Nylon.

    Einer der Gründe, wieso ich ein Backup Schaum mitnehmen würde. (als Backpanel meines Rucksacks, gefaltet)

    Ob das mit der Haltbarkeit zu 20 D oder 30D eine Riesenrolle spielt, kann ich nicht sagen. Gefühlt ist es eher : "ist da jetzt ein Dorn/spitzer Gegenstand der nach oben schaut oder nicht - und wenn ja, Pech gehabt".

    Übrigens, mit den Thermarest hatte ich in den letzten Jahren 4 (!) Failures, was die Stege angeht welches dem Ding die flache Form geben. Dadurch habe ich grad ein integriertes Kopfkissen gekriegt, leider an einem Ort wo ich nicht wollte. Laut Hersteller, weil ich wahrscheinlich zu viel Druck drauf gegeben habe, wobei ich jedoch entgegnet habe dass a/ nirgends ein maximaler Druck definiert ist, und b/, meine Hüfte sonst bis zum Boden durchsackte. Nach 3 Garantiefällen wurde mir die 4. erstattet... Seitdem bin ich mit Schaum unterwegs, aber auch noch nicht ganz zufrieden.

    ->es gab da und dort etwas, scheinbar hat kein kompletter Staat einfach mal "alles" freigegeben.

    Ist auch nicht einfach, da die Daten nirgends zentral verwaltet werden (siehe Deutschland, wo schon die amtliche Vermessung mindestens auf 16 Behörden verteilt wird, wenn nicht sogar tiefer in der Organisation wie z.B. Landkreis etc.)

    Schon, aber es werden bestimmt öffentlich zugängliche Daten importiert, und nicht alles manuell nachgezeichnet. Ich finde die Frage, woher die Daten kommen, deshalb schon berechtigt und interessant.

    Genau so meinte ich das. Von irgendeiner Basis muss man ja starten. Und wo es eben leicht öffentliche Daten gibt, habe ich festgestellt, dass die Qualität eher gut ist (swisstopo, IGN etc.). Andererseits sind Länder, wo schon mau ist, auch die OSM-Karten sehr mau.

    Wenn überhaupt, dann nutzen Länder die Daten der OSM, nicht andersrum?

    Nein, das macht kein Land was auch nur angehend funktioniert. Stell Dir vor, die amtliche Vermessung, wo alle Wege, Parzellengrenzen inkl. Eigentümer wird auf Wiki-Basis erschaffen. Das ist eine Kernaufgabe eines Staates.

    Sind denn den Karten von Lantmäteriet so viel besser als OSM, dass sich der Aufwand lohnt?

    Ich bin auch ein paar Mal mit OSM Karten auf die Nase gefallen, deshalb nutze ich soweit wie möglich "offzielle" Karten des jeweiligen Landes.


    Leider ist in Deutschland mit dem Föderalismus nicht so einfach (da jedes Land Ihre eigene Vermessung hat). In der Schweiz und in Frankreich (und anscheienend hier in Schweden) sieht es da ganz anders auch. (Hervorzuheben ist, dass die Schweiz trotz sehr starkem Föderalismus es geschafft hat eine Föderales Portal zu erschaffen).

    Ganz schwer habe ich es in Indien erlebt - einfach nix umme und die OSM Karten waren meist zum rauchen.


    PS: gibt es eigentlich eine zentrale Quelle, wo dargelegt wird woher OSM die Daten einzelner Länder hernimmt ?

    Platypus Quickdraw. Ist der Schnellste, auch nach 10 Tagen noch. Der BeFree ist ebenfalls unglaublich schnell, aber eben weniger lange und der ist sehr schwierig zu reinigen, weil man ihn nicht rückspülen kann. Platypus hat ausserdem zwei stabile Deckel, dadurch kann man ihn transportieren und des Nachts in den Schlafsack nehmen.

    Bischen spät zur Party, aber den Quickdraw kann mon sehr gut zurückspülen. Einfach vorne den richtigen Adapter für Flasche reinschrauben (statt der "Düse" und dann mit einer Plastikflasche zurückspülen.

    Platypus Quickdraw Filter Blue Trinksysteme : Snowleader

    (das weisse Teil wenn man die Fotos duchklickt).

    Für mich auch der Quickdraw, zusammen mit einem Cnoc in meinen Augen unschlagbar. In tropischen Regionen würde ich eventuell noch chemisch "nachhelfen", dass Filtern aber immer als ersten Schritt anwenden.


    Den Cnoc habe ich auch schon fast 5 Jahre, läuft super.

    Wieso 20% drauf? Schlingerst Du?

    Unterschied der durch Messfehler, und dass was durch den Kartendienst interpoliert wird (was mathematisch gesehen immer weniger ist las die richtige Anzahl hm) entsteht. Aber ich bin mir sicher, dass der Hauptteil von den mehr Höhenmeter Messfehler ist. (Vor allem auf relativ flachen Stücken, da misst er einmal 5m tiefer, einmal 5m höher, und hopp, hatt man 10 hm mehr gemacht.

    Im Wald kann man Höhenmessung per GPS eh vergessen und sobald das Wetter umschlägt ist auch die barometrische auch raus.