Ja, nasse Kälte ist noch mal unangenehmer. Allerdings arbeitet sich die Kälte bei Temperaturen unter -10 Grad über die Dauer der Nacht in jeden Winkel voran. Ich hatte den Eindruck, dass mein Schlafsack zu viel Platz drin hat, sodass ich die Luft nicht mehr warm bekommen habe. Gerettet haben mich die Daunenbooties und die dicke Merinounterwäsche aus 270g-Material (von Extex).
Beiträge von Cross Hammock
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Ich schätze, der Trekking-Markt ist für Dyneema nur eine Nische.
Das ist ganz sicher so. Das DCF, von dem wir hier reden, ist nur ein klitzekleiner Teil der Kunstfaserproduktion, die unter dem Namen Dyneema firmiert. Die Idee, diese widerstandsfähige Faser zu hauchdünnen Stoffen (keinen Segeln) zu verarbeiten, hatte die Firma Cubic Tech, die ihre Stoffe lange als Lizenznehmer von DSM (der holländischen Firma, die Dyneema erfunden hat) produzierte, bis sie von DSM rückübernommen wurde. 2022 hat DSM Cubic Tech aber wieder weiterverkauft an Avient, und das scheint der aktuelle Stand zu sein, wenn man dem 2 Monate alten Bild von Google Street View glaubt.
Faktisch ist aber unser DCF immer noch dasselbe Dyneema-Nischenprodukt von Cubic Tech aus derselben Produktionsstätte.
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Ich habe vom Segeln keine Ahnung, weiß also nicht, wie viele DCF-Segel so unterwegs sind und wie viele Zelte man statt einem Segel herstellen könnte.
Aus DCF werden gar keine Segel hergestellt, dafür benutzen die Hersteller traditionell Dacron oder neuerdings Aramid- und Kohlefaserlaminate. Das DCF das wir hier meinen und verarbeiten bzw. benutzen ist ausschließlich in der UL-Szene verbreitet. Segelmaterial ist viel steifer (und schwerer).
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Diese mit Gummi überzogenen Klammern waren eine große Hilfe. Sie sind zwar nicht besonders klein, aber recht kräftig und rutschen wenigstens nicht auf der Silikonschicht.
Ich nähe ja sehr häufig Tarps aus Silpoly oder Silnylon. Mir reichen die normalen Wonderclips völlig aus, um die Stoffbahnen zu fixieren. Entscheidend finde ich die Verwendung eines Kappnahtfußes beim Zusammennähen. Damit gelingt es relativ einfach, die Bahnen zusammenzunähen, ohne dass sie sich verschieben. Außerdem muss man den Nähfußdruck vermindern und den Obertransport ausschalten, dann geht alles viel leichter.
Das finde ich doch sehr hoch gegriffen. Meine DCF-Tarps kosten (inzwischen) 600 €, und ich brauche dafür 6m DCF Camo und 30cm DCF der 35er oder 50er Gewichtsklasse. Ich bringe 10-11 Abspannpunkte an. Wenn du meinen Rat beim Zuschnitt beherzigtigst, brauchst du 8m DCF für dein Lavvu. Das sollte unter 1000 € machbar sein, sonst wirst du wahrscheinlich nicht sehr viele Käufer finden. Den zeitlichen Aufwand für den Prototypen kannst du nicht in Anschlag bringen, aber das geht schon beim zweiten Exemplar deutlich schneller.
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Da einiges an Material in diesen Schnitt geht,
Die effektive Materialausnutzung ist bei DCF aus Kostengründen wichtig. Ich würde deshalb die diagonalen Anschnitte des ersten und letzten Segments vermeiden und daraus ein Teil zusammensetzen, in dessen Mitte der Reißverschluss kommt. Der ist ja ohnehin nötig.
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Der Wetterbericht kündigte gestern die kälteste Nacht seit langem an - Grund es mal wieder mit der Hängematte wissen zu wollen.
Mit dabei war natürlich das DCF-Hot Tent. Aber obwohl es nicht an kontinuierlichem Nachlegen im Öfchen gefehlt hat,
gestaltete sich die Temperatur diesmal nicht so angenehm, wie ich das von früheren Übernachtungen gewohnt war.
Das lag sicherlich an den deutlich kälteren Temperaturen, die diesmal draußen herrschten.
Am kältesten Punkt der Nacht war es so kalt wie hier schon seit langem nicht mehr.
Im Nachhinein betrachtet, hätte ich mir auch ein Tarp gewünscht, auf das ich - im Unterschied zu meiner Begleitung - wieder verzichtet hatte, weil kein Niederschlag zu erwarten war.
Am Morgen war das Netz dementsprechend völlig vereist, sodass erst mal eine Eisdusche auf mich niederging, als ich mich aus dem Schlafsack pellte.
Zum Glück hat die Sonne dann trotz Minusgraden etwas Wärme gespendet, aber das Einpacken der gefrorenen Sachen war (wie immer) der unangenehmste Teil der Übernachtung.
Den Ofen haben wir am Morgen nicht noch mal angemacht.
Insgesamt muss ich sagen, dass mein Schlafsack nach 5 Jahren Wintereinsatz etwas an Isolationsleistung eingebüßt hat. Mir war zwar nicht wirklich kalt, aber für die Füße waren diesmal Daunenbooties essentiell. Wie häufig, bin nach der Dosis eiskalter Nachtluft jetzt etwas erschlagen, bereue es aber auch diesmal nicht. Wintercamping rocks! -
Wie schön! Die Gegend zwischen Attersee, Wolfgangsee und Mondsee ist einfach großartig. Vor paar Jahren habe ich die Schafberg-Umrundung mal mit dem Fahrrad gemacht, aber unter viel Publikum im Sommer.
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Ich nehme einen Winkellaser und schneide den Stoff dann ohne anzuzeichnen mit dem Heißschneider auf der roten Linie.
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Ja, haut ungefähr hin. Der Faktor ist : 0,83 (91,5 x 91,5; ein yard sind 91,5 cm) Falls du mit sm square yard meintest.
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Das 18g/m2 hat ja im Vergleich zu dem 24g/m2 schweren Modellen sehr gut abgeschnitten. 2 verschiedene herstelle oder woran liegt das?
Es gibt auf diesem Planeten nur eine einzige Fabrik in Meso Arizona, die DCF herstellt. Die 18 und 26 g-Materialien verwenden identische Dyneemafasern und unterscheiden sich lediglich in der Dicke der Laminatschicht.
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Das klingt aber nach einem unflexiblen Feststoffmaterial, das man für Karosserieteile braucht, aber nicht für unsere Zwecke. Oder woran denkt ihr?
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Es liegt extrem wenig Schnee und der Wetterbericht sagt keinerlei Niederschlag für die nächste Zeit voraus.
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Ich hoffe, du hast schon Peters legendäres Hirschgulasch genossen.
Ja, schon dreimal. Gibt ja nichts anderes.😂
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Ja, die Hütte ist ein Kuriosum: deutsche Telefonnummer, Hüttenwirt Deutsch-Österreicher, aber ÖAV Salzburg.
Das vorletzte Bild zeigt übrigens die ruhmlosen Hinterlassenschaften des Hauses Berghof auf dem Obersalzberg.
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Nö, ist das Carl von Stahl Haus vom ÖAV. Wir sind hier seit drei Tagen die einzigen Gäste, ich kann es fast nicht glauben.
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Neo Air Trekker
Das ist ja die Billig-Variante von Thermarest. Hatte ich auch einmal und bekam deren Gegenwert ebenfalls ersetzt nach unter hundert Nächten. Seither nehme ich X-Lite und X-Therm, und die halten jahrelang und werden dann ersetzt, und zwar ohne Händlerkontakt über die Adresse in Fürth. Ich möchte nicht wissen, was ich in der Lebenszeit einer solchen Matte an Milchprodukte-Verpackungen recycle. Die wiegen bestimmt das zehn- bis hundertfache.
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Für mich käme nur die rechteckige R05 in Frage. Die wiegt 765g in der 183er Version. Wenn man die lange 196er haben will, soll man das aufpreispflichtig nach Ende der Kampagne angeben - und landet vermutlich bei 900g. Für mich uninteressant.
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