Beiträge von wilbo

    Ich verwende am meisten 1,5 m Länge, danach kommt die 2 m Schnur und ganz selten die 2,5 m.
    (Allerdings auch mit Leinenspannern. Möchte man selber spannen und knoten, braucht es mehr Länge)
    Am besten an den jeweiligen sheltern einmal selber testen.

    Bei V-Abspannungen natürlich die doppelte Länge.

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    VG. -wilbo-

    Die Firma "WeiHeng" misst in kg oder lbs?

    In der Videobeschreibung ist erwähnt, dass in Kg gemessen wurde.

    Der Versuchsaufbau ist wohl etwas anders als die typische "Weiterreißfestigkeit", oder?

    Jupp, der „richtige“ Test für die Weiterreißfestigkeit ist mit einem geschlitzten Streifen.
    Für mich ist der praktische Anwendungsfall, dass ein Loch durch einen Ast oder einer Trekkingsstockspitze entsteht. Oder ein Bereich neben einem Lifter durch Überlast einreißt.

    ... Materialien anderer Hersteller wie Hilleberg, Fjällräven, Nordisk, Slingfin, Tarptent o. ä. testen?

    Dazu brauche ich eine Materialprobe von 10 × 15 cm Größe. (Wer also seinen Packsack opfern möchte, nur zu) ;)
    Diese Größe ist relevant, da mir zwei Phasen beim Reißen wichtig sind.
    Der erste „Knack“ des Ripstop-Fadens (das entspricht in etwa der DIN-Norm) und gegen Ende das Reißen der gesammelten Ripstop-Fäden, die das Weiterreißen stoppen könnten.

    Trotzdem ist es immer wieder ganz lustig. Jeder der (vergeblich) versucht hat das Kerlon 1000 zu zerreißen, versucht es bei den anderen Stücken gar nicht mehr, ...

    Ja, das Material ist sehr überzeugend.

    Für eine Testserie mit DCF muss ich mir noch ein schwereres Ballastgewicht bauen. Die aktuellen 17 kg reichen zwar zum Zerreißen des Camo-DCF, aber am Ende wird das komplette Gewicht angehoben.

    VG. -wilbo-

    Der Austausch-Service bei Term-a-Rest ist enorm kulant.

    Ich nehme an, dass dieser Service wohl berechnet und auf den Kaufpreis umgelegt wurde.
    Ob diese Konsum-Strategie jetzt besonders nachhaltig ist, wage ich zu bezweifeln.

    VG. -wilbo-

    Bei welcher Temperatur?

    Das war knapp unter null, ca. -4 bis -7 Grad.

    Meine Vermutung ist, dass sich die Verschiebung des Taupunktes erst ab –18 Grad bemerkbar macht.
    Bei allen Temperaturen oberhalb davon, zieht einfach eine gewisse Dampfmenge durch die Füllungen und je nachdem ob das Material hydrophil oder hydrophob ist, bleibt mehr oder weniger daran hängen. Und bei zwei Füllungen teilt sich diese Menge halt auf.

    Ist man draußen eine längere Zeit unterwegs, vielleicht sogar im Winter, ist das Zelt eines der wesentlichsten Ausrüstungsgegenstände. Es sollte einen vor Auskühlung durch Regen und Wind schützen und bei ungünstiger Witterung angemessen stabil sein. Diese Anforderung variiert je nach Konstruktion und Verarbeitung und ist im Extremfall von der Qualität des Zelt-Materials abhängig.

    Es gibt verschiedene DIN-Tests zur Bestimmung der Weiterreiß- und Reißfestigkeit in der Industrie. Mit Glück bekommt man die Daten der Materialien von den Herstellern oder Händlern mitgeliefert. So kann man sich je nach Einsatzzweck für die Fertigung von Zelten und Tarps den passenden Stoff heraussuchen.

    Bei industriell gefertigten Zelten sind solche Daten nur sehr schwer oder gar nicht zu bekommen. Größtenteils wird immerhin die Fadenstärke in Den, die Art der Beschichtung und die Wassersäule angegeben. Bei manchen Produkten ist man leider nur auf die vollmundigen Versprechen der Hersteller angewiesen.

    Daher habe ich mir für meinen privaten Vergleich der Materialien eine simple „Prüfstation“ aufgebaut. Die Anregung kam aus einem Video von Nortent in dem ebenfalls verschiedene Textilien miteinander verglichen wurden.

    the bush-gear atelier
    Ich entwerfe seit vielen Jahren Tarps und Ausrüstung aus unterschiedlichen Materialien. In den letzten Jahren haben sich dabei einige Entwürfe als besonders…
    www.youtube.com

    Dank an fatrat für seine Hilfe bei den Filmchen!

    VG. -wilbo-

    Bezüglich des Schlafsack-Lofts: über meinem Spark4 hatte ich eine Kufa-Decke, die nach der ersten Nacht oberflächlich nur leicht feucht und nach der zweiten richtig nass war (weniger Wind, gefühlt mehr Luftfeuchtigkeit). Der Spark darunter ist dadurch aber komplett trocken geblieben und hatte keine sichtbare Loftveränderung. Ist eine bewährte Lösung, die auch letztes Jahr schon hervorragend geklappt hat.

    Vor einigen Wochen habe ich an zwei Nächten testweise über meinen Daunenschlafsack eine dünne Kufa-Hülle gezogen.
    Nach jeder Nacht wurden die beiden Teile gewogen und im Schnitt ist in der Daune 55% und in der Kufa-Füllung 45% der Feuchtigkeit hängen geblieben.

    VG. -wilbo-

    Bezüglich des Schlafsack-Lofts: über meinem Spark4 hatte ich eine Kufa-Decke, die nach der ersten Nacht oberflächlich nur leicht feucht und nach der zweiten richtig nass war (weniger Wind, gefühlt mehr Luftfeuchtigkeit). Der Spark darunter ist dadurch aber komplett trocken geblieben und hatte keine sichtbare Loftveränderung. Ist eine bewährte Lösung, die auch letztes Jahr schon hervorragend geklappt hat.

    Moin!

    Wollen wir dazu einen eigenen Faden eröffnen?
    Dazu hätte ich einiges zu sagen, was dann alles hier OT wäre ...