Beiträge von wilbo

    So, die sechs Paneele sind zusammengenäht. Ich war allerdings etwas angespannt, sodass ich komplett vergessen habe dabei zu fotografieren. :S Die Zeltbahnen haben an der Ober- und Unterkante teilweise einen leichten Versatz, aber das ist nur minimal und kann angeglichen werden.

    Das Umkleben der Kante für den Reißverschluss hat sich gezogen. Ich habe lange überlegt, wie ich diese Cat-Cut-Kante am effektivsten doppeln kann. Irgendwann hatte ich die Faxen dicke und den Cat-Cut einfach wieder abgeschnibbelt und die Kante einfach umgefaltet.

    Im nächsten Schritt bereite ich die Snow-Flaps vor und überlege, wie ich diese an den Abspannpunken enden lasse. Entweder mit Lücke oder überlappend?

    VG. -wilbo-

    Wahrscheinlich baue ich einen teilbaren 5c Spiral-Reisser ein, (50 g).
    Mit Glück lande ich so um und bei 700 g. Was für ein DCF-Zelt natürlich recht viel ist.
    Allein die Snowflaps haben mit ca. 150 g einen ungewöhnlich hohen Anteil.

    Ungefähr meine Kalkulation aus dem Bauch heraus:

    • DCF 350 g
    • Snow-Flaps 150 g
    • Spinne 50 g
    • Abspannungen 50 g
    • Reißverschluss 50 g
    • Reißverschluss-Abdeckung?
    • Ofenrohrdurchlass 50 g

    Bei der Reißverschluss-Abdeckung bin ich mir unsicher, ob ich die überhaupt brauche.
    Und wenn, dann baue ich die mit Sicherheit von innen an. ;) Das wollte ich schon immer mal testen.

    VG. -wilbo-

    Ein ganz früher wilbo.
    (UH und vor Internetzeit)

    Fridjof Nansens „Auf Schneeschuhen durch Grönland“ gelesen und festgestellt, dass sein Trainingsgelände, die Hardanger Vidda gar nicht soo weit entfernt liegt.
    Also Ski besorgt und fleißig trainiert, einen Zugschlitten à la Nasen aus Eschenholz selber gebaut. Winterausrüstung angeschafft, getestet und alles mit dem freundlichen Gepäcktransport der Bahn vorausgeschickt.

    Als Reisezeit habe ich mir die Ferien um die Jahreswende rausgesucht. Na wenn Winter, dann schon richtig!
    Auf der Strecke in Norwegen machte sich ein mulmiges Gefühl breit, da für meinen Geschmack unterwegs viel zu wenig Schnee lag. Finse liegt über 1200 m, da wird schon was sein.
    Und tatsächlich, je höher ich komme, umso mehr Schnee war zusehen. Uff!

    Ich steige in Finse aus und werde fast umgeblasen. Fuck, ganz schön frisch hier oben. Wie ein Senior stuckel ich auf dem vereisten Bahnsteig zum Stationshäuschen, um mein Gepäck abzuholen und siehe da, alles vorhanden!
    Ich plaudere noch ein wenig mit dem Bahnhofsvorsteher, was ich so vorhabe und er schmunzelt ein wenig und wünscht mir viel Glück.

    So habe ich meine gesamte Ferienzeit im Warteraum des Bahnhofs verbracht. Hin und wieder kam der Bahnhofsvorsteher vorbei: „Ja-ja, die Winterstürme können sich schon ein wenig ziehen.“

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Bei einem „Survival“ Wochenende habe ich mir tagsüber einen Schlafplatz abseits der Gruppe gesucht. Schön die Isomatte und den Quilt vorbereitet, damit ich Abends nur noch ins Bett fallen konnte.

    Der Schlafplatz war gar nicht so weit entfernt, etwa 100 Meter. Natürlich habe ich mir Wegmarken am Tage eingeprägt, doch Nachts mit meiner Rotlichtfunzel, die nur zwei Meter weit leuchtete, sah alles anderes aus.

    So bin ich bestimmt über eine halbe Stunde im dunklen Wald herumgeirrt und habe mich wirklich bemüht irgendeine Struktur in meine Suche zu bekommen. Als ich schon beschlossen hatte, aufzugeben und mir beim Gruppenplatz die Nacht irgendwie um die Ohren zu schlagen, stand ich plötzlich unvermittelt vor meinem Schlafplatz.

    VG. -wilbo-

    N´Abend!

    Die Verstärkungen ausschneiden und aufkleben ist eine aufwendige Angelegenheit. Zusätzlich müssen natürlich die Pads in den Dimensionen bestimmt werden. Meist unterschätze ich, wie viel Fläche durch die Doppelkappnähte und in den Rollsaum verschwindet.

    Bei Bau eines mockup für den oberen Saum ist mir schmerzhaft bewusst geworden, dass ein Rollsaum nicht mehr durch den Kapper passt. :( Also den ganzen Produktionsablauf nochmal umwerfen und ein anderes Konzept zum Annähen der Snow-flaps ausdenken.

    Jetzt wird auch der untere Saum geklebt, die 10 Meter hätte ich lieber genäht.

    Dann ist mir erst bei Fläche drei eingefallen, dass ich ja in der Saum-Mitte Abspannpunkte haben möchte. Gut, dass man DCF so schön kleben kann! ;)
    Übrigens hat es sich zwischen den Arbeitsschritten bewährt, die Zeltbahnen immer von einer Rolle auf eine Zweite „umzulagern“. So konnte ich gut an der Ober- und Unterkante arbeiten, ohne dass immer die ganze Fläche belegt war.

    VG. -wilbo-

    Der Grundriss:

    Die reale Höhe ist noch unklar, da die Länge der Spinne erst noch 1:1 definiert werden muss.
    Im Plan stehen 170 cm, aber es wird mit Sicherheit irgendwas um die 180 werden.
    (Die Snow-Flaps führen zusätzlich zu einem höheren Aufbau).

    Seit vielen Jahren treibt es mich um, mir ein richtiges Lavvu aus DCF zu bauen. Neben der Produktionssicherheit der Doppelkappnähte haben mich die Material-Kombination lange beschäftigt.
    Der erste Entwurf wird in 24 g/qm Camo DCF gebaut. Die Snow-Flaps sollen aus 55 g/qm Silnylon angenäht werden. Ich bin gespannt, wie sich diese Material-Kombination verarbeiten lässt. Das Ganze ist ein Test für den Bau eines DCF-4p Tschums.
    Da einiges an Material in diesen Schnitt geht, möchte gerne im Vorfeld testen, wie sich das Lavvu in der Praxis bewährt.

    Es geht los.


    VG. -wilbo-

    .. daher ist es schon naheliegend, dass man mit einem Packcraft auch mal so zum Spass und ohne Harpune auf dem Meer paddeln kann (mit der richtigen Erfahrung natürlich was Strömungen usw. betrifft).

    Es sind zwar beides Boote, aber das eine (Raft) hat mit dem anderen nur wenig gemein.
    Interessant fand ich, dass auch in den Medien beides in einen Topf geworfen wird.

    Ich kann aber nach einem Datenblatt fragen :thumbup:

    Gerne!

    Ich habe einige Copolymer-Matten in Verwendung und die leiden auf der Oberfläche schon deutlich mehr als die Eva´s.
    Die Reißfestigkeit ist auch nicht so dolle, aber in Ordnung. Ganz im Gegensatz zu den XPE Matten. Besonders die dünne 5 mm Matte reißt am Rand extrem leicht ein. Daher wurden die bisher kaum verwendet und ich werde den Schaumstoff wahrscheinlich für andere Zwecke verwenden.

    VG. -wilbo-

    Moin!

    4. Bruchdehnung / Reißfestigkeit
    Das ist der Grund, warum sich manche Firmen für EVA entscheiden, da die Reißfestigkeit (EVA35: 730 N/m, LD24: 495 N/m) sowie Bruchdehnung (180 % bei EVA35 vs. 130 % bei LD24) für EVA35 sprechen.

    Bei den Werten kann ich mir wenig vorstellen. Ich weiß allerdings aus Erfahrung, dass mir die Bruchdehnung von XPE nicht ausreicht.
    Hast Du von diesem Material, Daten zum Vergleich zur Hand?

    Und wie sieht es mit der Durchstichfestigkeit aus? Da ist Evazote ja ziemlich zäh.

    VG. -wilbo-

    Das wäre für mich ein Hinweis, dass verschiedene Klebstoffformulierungen im Handel erhältlich sind, ...

    Ich habe jetzt nochmal auf die Rechnung geschaut und die genaue Bezeichnung ist: 3M 9088 also ohne -200!
    (Die Artikelnummer bezeichnet nach dem Minus ja die Länge und Breite vom Klebeband, 3M9088-50-20)

    edit:
    Ich habe jetzt nochmal das 3M 9088-200 und Tesa-Material bestellt.
    Mal sehen ...

    Moin!

    xfoil Ich habe vor kurzem dies Doppelklebeband getestet.

    3M 9088-200DoppelseitigHohe Klebkraft, LSE-geeignet, UV-beständigDauerhafte Verbindungen von xfoil-Folien

    Die Klebung ließ sich, selbst nach länger Lagerzeit, mit wenig Kraft abschälen.
    Wie war es bei Deinen Tests, hat es eine richtig feste Verbindung gegeben?

    VG. -wilbo-