Beiträge von wilbo

    Sind das diese Reißer mit Metallzähnchen für Tauchanzüge?

    Jupp, gibt es auch an Trockenanzügen.

    Mein erster Trocki hat so einen Reißer. Die Verarbeitung ist wirklich erstklassig und bisher hat er in den letzten 25 Jahren komplett dicht gehalten.
    Nachteil ist, dass er extrem steif und nur in angemessenen Radien zu „falten“ ist. Besonders leicht zu schließen ist so ein Metallreißer nun auch nicht gerade und am Ende braucht es nochmal extra Kraft, damit er richtig dicht ist.
    Mir ist mein alter Trocki inzwischen zu schwer geworden, vom Packmaß ganz zu schweigen. Daher bin ich aktuell auf einen mit T-Zip umgeschwenkt und sehr dankbar über diesen Faden.

    Statt im Schrank hängend, werde ich den Trocki jetzt in einem luftdichten Packsack zusammen mit einem Sack Silica-Gel lagern.

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Das Teil ist im Prinzip ein Holden Tarp mit einer Wand vorne quer rüber. Von den Abmessungen meinem Piton nicht unähnlich aber eventuell besser, da von Haus aus asymetrisch.

    Ich kann beim besten Willen keine Asymmetrie in der Konstruktion erkennen.
    Hilf mir bitte mal auf die Sprünge. ;)

    Nachteil fällt mir auch der Reißverschluss auf, auch wenn die Positionierung interessant ist. Das Öffnen und Schließen bis runter zur Ecke scheint mir aber auch eher was für akrobatisch veranlagte Wanderer zu sein.

    Wenn man einen 50 cm langen Zipperpull anknotet, geht das doch prima. 8o

    Ansonsten kann ich bei dem Entwurf nicht viel Neues entdecken. Der Schönwetteraufbau zeigt mir, wie winzig das Teil ist.
    Irgendwie fehlt mir bei dem Design eine ernsthafte Diskussionsgrundlage. Daher bin ich sehr daran interessiert, Deine Sicht auf den Entwurf zu verstehen, Christian Wagner.

    VG. -wilbo-


    Geteilt durch zwei ist das doch vollkommen in Ordnung! ;)
    Möchte man das Gewicht weiter drücken oder braucht innen mehr Platz, sind die MSR-mesh-house inner eine Alternative.
    2p, mit 130 cm Breite, 410 g
    3p, mit 160 cm Breite, 480 g.
    Allerdings verliert man damit die große seitliche Öffnung.

    Würde ich alleine Wandern, wäre meine erste Wahl sicher was Leichteres.

    Moin!
    Hier mal wieder ein Übertrag aus dem blauen Forum.
    Es geht um meine Interpretation eines klassischen Lean-To.
    Am Beispiel vom 3F Shanjing.
    Ich habe nur das inner (530 g) gekauft und mir dazu ein etwas größeres Tarp gebaut.

    Das Tarp ist aus Sil-Nylon von DWG genäht und mit gut 600 g relativ "schwer". https://dutchwaregear.com/product/sil-nylon/ Dafür verhält sich das Material bei Nässe überraschend dehnungsarm. Mal sehen, ob nochmal etwas Leichteres baue.

    Hexalon.thumb.jpg.0033632583c3e9acb943ddf35e23d7c1.jpg
    (Die Schnittzeichnung ist nicht komplett vollständig, gibt aber die Maße korrekt wieder)


    Einige Aufbau-Varianten.

    Seitlich Offen:

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    Beide Seiten offen.

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    Drei Seiten geschlossen.

    _DSC9295.thumb.jpg.5501490e9d75d0537be192ffcabdb249.jpg

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    Auf den Fotos habe ich das Tarp mit Trekkingstöcken auf 1-25 aufgebaut.
    Wenn die Spitzen dann langsam in den Boden einsacken, wären es ca. 120 cm.

    Zwei Erwachsene können im inner gerade mal nebeneinander schlafen. Bei uns ist es für zwei Kinder oder als Mutter-Kind shelter gedacht.

    Um darin noch zu wirtschaften, ist es geschlossen echt knapp bemessen. Wenn man allerdings die Seite aufklappt, sieht es schon wieder freundlicher aus. Dann kann man zu zweit bequem unter dem Vordach kochen und sich auch mal umziehen.

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    Zum Schlafen wird übrigens das Vordach von innen einfach wieder eingeklappt ohne die Heringe versetzen zu müssen. Nur die Mittelstange ablegen und die Eckabspannungen anziehen. -Fertich-

    Etwas problematisch ist das horizontale Abspannen vom inner. Da 220 cm Abstand zwischen den Stöcken nicht ausreicht, um genügend Spannung auf den First zu bekommen, musste ich die Fixpunkte etwas nach außen verlagern.

    _DSC8977.thumb.jpg.fd68eaebdbbb9a8c58c678a7e41fba75.jpg

    Demnächst werde ich testen, wie gut sich das shelter mit Paddeln aufbauen lässt und das Luxusteil mit ins Faltboot packen. Unter dem Vordach müsste man eigentlich das Boot gut im Trockenen ein und ausladen können.

    VG. -wilbo-

    ... mir wurde erklärt, dass der Reißverschluss durch leichte Feuchtigkeit "verrottet".

    Zitat

    Hydrolyse von Polyurethan:
    Die Hydrolyse von Polyurethan (PU) ist ein chemischer Abbauprozess, bei dem Wasser oder Feuchtigkeit die Polymerketten des Materials aufspaltet. Dies führt zu einer Veränderung der physikalischen Eigenschaften, wie Sprödigkeit, Rissbildung und im schlimmsten Fall zum Zerbröseln des Materials.

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    VG. -wilbo-

    Krass. Wie dicht muss denn so ein Zelt dafür sein?

    Es muss nur klein genug sein. ;)

    Bei einer Wintertour bin ich über Nacht in diesem Zelt eingeschneit. (Es war noch niedriger aufgebaut)
    Am nächsten Morgen habe ich mich gewundert, warum ich mit Kopfschmerzen aufgewacht bin. Als beim Starten des Kochers das Feuerzeug nicht richtig brennen wollte, hat es mir gedämmert.

    hier würde es mMn Sinn machen und bei Bedarf kann man eine Leine durchziehen und zusätzlich abspannen. Das ist sogar ein Foto von genau dem Tal wo es schön gepfiffen hat...

    Ich halte eigentlich wenig davon, Lifter auf die Zeltbahnen zu setzen. Es sei denn, sie werden wirklich nur als »Lifter« eingesetzt und nicht als Sturmabspannungen.

    Ryan Jordan geht hierauf im Detail ein.
    Ab Min. 16:00 ...

    Episode 69 | Ultralight Shelters in Inclement Weather - Backpacking Light
    Episode 69 of the Backpacking Light Podcast dives into ultralight shelters and how their structures hold up during inclement weather.
    backpackinglight.com

    Ultra-TNT ist leider nicht so reißfest wie andere Laminate. :(

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    VG. -wilbo-

    Moin!
    ChristianS hat ja schon einen sehr guten Vorschlag zur Schnell-Reparatur gemacht.

    ... wie würdet Ihr das reparieren, wenn Zeit und Ruhe sind?

    Ich würde das Patch in jedem Fall heraustrennen und durch ein größeres DCF-Klebepatch ersetzen.
    Ob hierfür der Saum noch aufgetrennt werden sollte, müsste man sich im Detail ansehen, um den damit verbundenen Aufwand zu beurteilen.

    Bei der Gelegenheit würde dieses Prozedere an allen vier Ecken durchspielen. Nach meinen Erfahrungen ist nur eine Frage der Zeit bis die anderen Stellen ebenfalls delaminieren. (Ich habe bei meinem DCF-Testtarp an diesen Stresspunkten genau diesen Alterungs-Schaden beobachten können. Ich neige allerdings auch zu einem straffen Aufbau).

    VG. -wilbo-

    Vielleicht könnte man diesen Faden hierhin verschieben:

    wilbo
    12. Juni 2025 um 07:40