Gewichts/Wärmeverhältniss besser als Decathlon Standard Fleece ( unter Winddichter Schicht) ansonsten wesentlich luftiger. Meiner wiegt 280 gr (glaub in L).
2x in L bestellt, heute angekommen: Passt sehr gut, noch kein Field Test, Ersteindruck super. Für 20€ mein persönliches Jahresend-Schnäppchen.
Nochmals danke für den Link und den Tipp!
Na, da bin ich mal gespannt.
Ich habe 2 x XL bestellt. Man wächst ja noch rein.
Angekommen. Größe passt. Super Schnapper für 20 Euro.
OK ... ich gelobe Besserung nächstes Mal der ausdrückliche Hinweis: Dieses Zelt wartet auf einen Käufer und ist ein echtes Schnäppchen!
Ja, evernorth´s Angebote sind oft sehr verlockend. Aber man kann die ganzen Zelte halt nicht mitnehmen. Bei mir kam heute auch schon wieder ein neues Zelt an ...
Ich denke, dass der Wärmetauscher sich auf der Strecke gewichtsmäßig rechnet,
Tut er nicht. Jedenfalls nicht für typische Touren.
Das sehe ich komplett anders. Die Effizienz ist wesentlich besser. Gegen einen Titantopf sogar phänomenal. Es macht einen Unterschied, ob ich für 10 Tage eine 100-Gramm oder eine 230-Gramm-Kartusche einpacken muss. Ich stelle den Brenner so ein, dass möglichst wenig Hitze seitlich entweicht, also meist "halbe Kraft voraus".
Das sind sehr gut investierte 10 - 20 Gramm!
Ich denke hier wurde es intensiv getestet. Für mich steht das ausser Frage. Zudem kommt seitlich kaum noch Hitze unter dem Topf hervor, es kocht sich viel sicherer in der Apside. Mittlerweile nehme ich meist den Fire-Maple "Blade 2" (Schlauchkocher) und den Primus ETA-Topf (900 ml?, 204 Gramm) mit, wenn ich mich aus Supermärkten und Geschäften ernähren muss. An den Kocher kann ich billige Butan-Kartuschen (MFS-1a) und natürlich auch Heimwerker-Propan und natürlich die üblichen Kartuschen verwenden.
...und das mit dem Winddruck scheint auch nicht aus der Praxis zu stammen.
Das mit dem Winddruck ist doch offensichtlich. Das sind nur drei Lagen Folie die durch "nichts" auf Abstand gehalten werden. Die geringste Kraft lässt den Loft auf praktisch null schrumpfen. Das ist dann analog zur Luftmatratze mit Loch.
Das mit dem Daunensack kommt von HeiSim , ich denke er bezog sich auf den Vergleich Blizzarddecke vs. Daunensack auf der oben verlinkten Herstellerseite.
Ich habe weiter oben was von Quilt/MUT und (!) Bothybag geschrieben.
Und wie ich auch schrieb finde ich die Blizzard Dinger ja nicht Mal schlecht. Ich arbeite mich bei Rettungsdecken und co. halt immer an den Aussagen bzgl. der Wärmereflexion als signifikanten Mechanismus zur Wärmeerhaltung ab. Diese stufe ich aufgrund eigener Erfahrung eben als nicht sehr hoch ein.
LG, Christian
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Einfach mal so ne Rettungsdecke ausprobieren über der Bekleidung, bzw eher dazwischen.
Das bringt deutlich was. Die richtige Anwendung ist wohl sehr wichtig. Für unsere Zwecke würde ich sie ebenfalls hauptsächlich als Notfallausrüstung sehen. Manche legen sie wohl unter die Luftmatte und glauben einen Effekt zu spüren.
PS. das die beworbene Plizzard-Reflexcell "Technology" mehr als die doppelte Isolationsleistung (oder was sonst auf deren Web-Seite beworben wird) aufweisen soll sollte schon mal nachdenklich machen.
Warum gibts dann überhaupt noch Daunenschlafsäcke?
Naja, wie ich oben schon schrieb, sind diese Zahlen wahrscheinlich im Labor unter optimalen Bedingungen für den erwünschten Outcome ermittelt worden. Nicht umsonst gibt es ja bei so etwas nie Link zur verwendeten Methodik.
Ansonsten sind die Teile halt sehr unpraktikabel. Nicht atmungsaktiv, also nasse Klamotten am Morgen, außerdem zerreißen sehr leicht sind also eher was für den Einmalgebrauch. Bei etwas Winddruck hast du keinen "Loft" mehr.
Hast du die Dinger denn schon mal probiert? Erstens scheinen die doch in der Bergrettung (UK) im Einsatz zu sein und das mit dem Winddruck scheint auch nicht aus der Praxis zu stammen.
Der Vergleich mit dem Daunenschlafsack hinkt. Der Dauenschlafsack müsste dazu wenigstens ein wasserdichtes Obermaterial haben, sonst ist mitunter in kurzer Zeit die Isolierung nur noch sehr eingeschränkt vorhanden.
70cm (angegebene) Breite innen, das ist schon echt schmal. Ich empfinde da mein X-Mid1 schon an der Grenze.
Und die Apside wirkt winzig. Dafür ist es dann doch wieder zu schwer.
Ansonsten aber ein Hersteller, den man wirklich empfehlen kann. Bis in die Details durchdachte, komfortable und gut gearbeitete Zelte, die funktionieren.
LOL, da kann ja, was die Innenzeltgröße angeht, sogar mein Entwurf für 3m Stoff mithalten.
Gewichtsmäßig ist aber bei Silpoly und massenkompatibler Konstruktionsweise eben nicht viel mehr drin. Da müsste man schon mit Perimeternetz und überlappenden Türpanelen arbeiten. So isses aber halt das Übliche:
Winziges Innenzelt da auf beiden Seiten eine Apsis sein muß, natürlich mit beidseits gleich vielen und gleich langen Reißverschlüssen, denn selbstverständlich soll auf beiden Seiten ein vollwertiger Eingang sein - bei einem Ein- Personen- Zelt!!! Man hätte das Innenzelt in die hintere Apsis ausdehnen können und sich somit zwei Reißverschlüsse gespart. Mit Perimeternetz und Überlappungseingang hätte man außerdem Boden und Innenzelt und auch noch den letzten RV weglassen können, aber da verlassen wir wohl definitiv den massenkompatiblen Bereich.
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Nun ja, mein Tarptent Dipole 1 (Silpoly) wiegt dann abgedichtet mit den Leinen und vollen (8) Heringen auch fast 1000 Gramm. Es steht auch mit 4 Heringen, theoretisch. Die Apsiden abzuspannen halte ich für sinnvoll und mit 8 Heringen ist es voll windtauglich. Von daher sind die Robens doch okay. Dennoch haben sie ziemlich dünnes Material im Vergleich zum Tarptent, finde ich.
Mein Beitrag hier schweift vielleicht etwas ab, aber dennoch sind es nichts anderes als zwei oder drei Lagen Rettungsdecken.
OT: Mitnichten, es handelt sich um "unique Reflexcell™ material". Nicht einfach aluminisiertes Mylar - no, no, no!!!!
Ansonsten finde ich das Teil gar nicht mal so übel. Gerade Packmaß und Lagerfähigkeit sind interessant. Wärmen wird das Teil aber IMHO v.A. wegen der zwischen den Lagen entstehenden Luftkammern.
Bei 385 Gramm fragt man sich ob ein leichter Quilt/ MUT + Bothybag nicht gescheiter ist. Die zweilagige Variante wiegt übrigens nur 280 gr....
Bei der Bergwacht Berchtesgaden habe ich das Dingen übrigens nicht gesehen (Stand von vor einigen Jahren). Die haben so selbstaufheizende Kissen dabei. Das schmeißen sie dem Patienten in die Regenjacke, nach einer halben Stunde "kocht" der dann.
Diese "Heat-Decken" gabs wohl mal, werden scheinbar aber nicht mehr hergestellt, bzw. exportiert oder eben nicht mehr an Privatanwender verkauft. Vielleicht sind die Wärmepads auch mittlerweile als gefährlich im Luftfahrzeug eingestuft. Oder man führt von außen keine Wärme mehr zu, was ja nicht unkritisch ist.
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Diese Decken und Notfallsäcke aus Reflexcell sind wie du schon sagtest, lange lagerfähig, unempfindlich gegen Nässe und Feuchtigkeit und eben daher eher was für den Notfall. Ein Kufa-Quilt wird nicht leichter sein, ein Daunenquilt ziemlich nutzlos. Es ging nur darum was man aus ein paar Lagen Rettungsdecke herausholen kann.
Warum diese Säcke und Decken hierzulande (vermutlich) nicht eingesetzt werden, kann natürlich auch Kostengründe haben. Oder eben der Transport ist so kurz das es keinen Unterschied macht. Ich nehme an die Helikopter sind beheizt.
Nachdem mir bereits zwei Isomatten kaputt gegangen sind und ich meine Therm-a-Rest-Matten ständig einschicken musste, setze ich zukünftig auf Modelle mit mindestens 70D Bodenmaterial. Für mich sind diese 20D-Matten einfach nicht praktikabel. Ich möchte keine 200 € mehr für eine Matte ausgeben, bei der ich ständig Angst haben und beten muss, dass sie unterwegs hält. Immerhin: Meine Klymit V2 hat bisher monatelang ohne Probleme gehalten.
Also mich hats tatsächlich genervt mir unterwegs eine neue besorgen zu müssen. Einzige Alternative war Decathlon, Terassa/Spanien. Umweg mit Übernachtung im Hotel.
Und letzten Endes ging das Ding von Decathlon auch. Aber man spürt den Unterschied. Für das gleiche Gewicht hätte ich auch eine Exped Dura tragen können. Man stelle sich vor, die Hersteller würden tatsächlich mehr vom Verkaufspreis in ihr Produkt stecken. Es muss doch ne hochfrequenz-verschweissbare High-Tech-Folie geben die nicht ständig die Grätsche macht.
Gutes Zeug, mit Geruch, aber ich wäre nie darauf gekommen dieses ans Fahrrad zu schmieren 😳
Mein aktueller Kettenreiniger hat Erdbeer Geruch. Wusste es nicht vor dem Kauf - leider. Ab sofort kommt nix mehr mit Geruch an Rad. Rollst entspannt durch den Wald, denkst du hättest Walderbeeren gefunden; leider nur eine fiese Fahrradkette
Mein Beitrag hier schweift vielleicht etwas ab, aber dennoch sind es nichts anderes als zwei oder drei Lagen Rettungsdecken. Bei Rettungsdiensten wohl so oft im Einsatz.
Warmth: 7.5 Togs – equal to a medium weight regular sleeping bag.
Weather protection: fully waterproof and windproof.
Storage: bags may be stored indefinitely, and are not affected by temperature or moisture, either during storage or in use.
Portability: the bags’ small size and light weight make them easy to carry, whether as personal safety equipment, or for rapid deployment in emergencies involving large groups of people.
Ein mittlerer Schlafsack also.
Mir ist eine Geschichte einer MTB-Fahrerin in Erinnerung, natürlich ein Rekordversuch, die nur in so einem Ding schlief.
Die ist auf jeden Fall günstig. Wer über Nacht oder in längeren Pausen lädt ist da glaube ich gut bedient. Ich habe die kleine 10 k und bin sehr zufrieden. Entscheidend ist für mich das Aufladen der PB, z. B. im Cafe oder Supermarkt oder eben an irgendeiner Steckdose. Da möchte ich nicht abbummeln müssen. Wie lange das Handy nachts im Zelt braucht ist mir dagegen egal.
...woher stammen denn diese Werte? Meine Xlite NXT ist schon deutlich über diese "50 Nächte" und hat augenscheinlich noch keinen Ausfall den ich bemerkt hätte. Auch im weiteren Umkreis habe ich, zumindest für diese Matte, da noch nichts vom schnellen Verfall gehört.
Alle 150 bis 200 Nächte geht meine Xlite an TAR zurück, bzw. das Foto wie oben. Dann kommt eine neue. Man kann quasi "die Uhr danach stellen"!
mars_hikes Durston laboriert ja nach wie vor mit seinen Problemchen. Da würde ich eine Matte erst in der 3. Generation kaufen. Frühestens! Andererseits ist das vermutlich der Preis des Leichtbaus. Von einer Xtherm hört man weniger Ausfälle oder von einer Exped Dura. Letztere sind vielleicht aber auch weniger verbreitet. Ich überlege aber die nächste defekte Xlite gegen eine Xtherm zu tauschen.
Ich habe jetzt nochmal etwas recherchiert und mir gedacht, dass es als Seitenschläfer insgesamt sinnvoller wäre auf einen Quilt umzusteigen. Daher überlege ich mir den SIMPLE QUILT APEX 10D (170) zuzulegen und für die Wintermonate mit einem sehr leichten Daunenschlafsack wie dem Grüezi Bag BIOPOD DOWNWOOL EXTREME LIGHT und dem Sea-to-Summit Reactor Liner nachzuhelfen. Ich habe mit Quilts absolut keine Erfahrung aber da ich gerne auf der Seite Schlafe und mir auch extra eine weitere Isomatte gekauft habe denke ich, das macht mehr Sinn. Für den Quilt ist eine Komforttemperatur von 1 Grad angegeben und für den Schlafsack 12 Grad, damit sollte ich doch mit einem Inlett bis ca. -10 Grad kommen oder zumindest mit weiterer Kopfbedeckung und Merinounterwäsche? Und hat jemand Erfahrungen mit dem Downwool Konzept von Grüezie Bag ? Es soll ja grade bei feuchterem Klima sehr sinnvoll sein.
Wenn du die Sachen schon hast, probiers aus. Ich bin wegen der Poncho-Funktion eher Team Liteway "Sleeper-Quilt", aber das habe ich ja schon erwähnt glaube ich.
Würde ich diesen Grüezi-Bag kaufen? Eher nicht. Ein kurzer Auszug aus der Beschreibung bei Globtrotter:
Details
Sehr komfortabel geschnittener Schlafsack mit Daunen-Wolle-Füllung
Durchgesteppt ist grundsätzlich erstmal leichter zu realisieren, bedeutet aber auch an jeder Naht eine Kältebrücke zu haben.
Insgesamt ist das natürlich eine ziemlich flexible, aber auch schwere Lösung für angenommene minus 10 Grad Celsius.
Grundsätzlich wäre mir der Grüezi Bag wohl auch im Sommer viel zu kalt ohne lange, dicke Bekleidung. Nicht mal 200 Gramm Füllung in 650 Cuin ist für mich zu wenig. Ich habe den Cumulus LiteLine mit 200 Gramm Daune (850 cuin) und der ist mir im Sommer oft schon zu kühl. Ich wünschte ich hätte damals den 300 genommen. Wenn der 200-er mal zur Reinigung geht, werden 100 Gramm nachgefüllt, was dann mit ca. 100 Euro zu Buche schlägt (Reinigung und Überfüllung).
Auch wenn es Dollar sein sollten: In Amiland wird doch alles ohne Steuer ausgewiesen - die kommen immer noch drauf- Hotels, beim REI, im Supermarkt...
Dessen war ich mir gar nicht bewusst, dass die ihre Preise in den Webshops ohne Steuern ausweisen!? Ich war noch nicht in den USA und wahrscheinlich wird das Budget es auch nicht mehr hergeben. Aber ich denke Europa kann in vielen Bereichen mithalten bei den Destinationen.