Beiträge von Carsten K.

     

    Ich hoffe das zählt noch als kurze Frage und wird nicht eine Grundsatz Diskussion (Wenn doch, bitte auslagern :) )

    Was für Heringe nimmt man so? 

    Ich weiß am besten nimmt man einen Mix mit aber ich lese oft irgendwelche Marken die mir garnichts sagen, vllt habt ihr einen Vorschlag für einen Allrounder Mix? Bis jetzt hatte ich einfach die die beim Zelt dabei waren (China Zeugs) und die waren okayisch aber nicht gut.

    Meine seit 25 Jahren bevorzugten Heringe sind die Easton Nano 22 cm Heringe. Sind nicht UL aber US (ultra stabil). Habe in all den Jahren keinen kaputt bekommen, nur ein paar krumm geklopft und zu Hause wieder gerade gebogen. Einmal ist mir ein Kopf abgegangen den ich zu Hause auch wieder befestigt habe. Für Skandinavien mit teils tiefen moosigen oder steinigem Boden meine erste Wahl. Davon habe ich für die wichtigen Abspannpunkte meist 5 dabei. Und seit einiger Zeit ergänzt durch 5 Hilleberg Y Peg in 18 cm. Teuer aber sooo schöne Heringe (ich bin ein bisschen verliebt in die, oh je, jetzt wo ich es schreibe fürchte ich ein Heringsfetischist zu sein😮.) Dazu gibt es noch ein kleines Sammelsurium an einzelnen Heringen die ich im Laufe der Zeit gekauft oder gefunden habe.
    Ach ja, in den Schwarzwald nehme ich die gleichen mit.
    Ich hatte mal Titan Shepards hook, furchtbares überteuertes Zeug, haben sich beim reindrücken schon verbogen. Auch Titannägel hatte ich mal ausprobiert, kein Gewichtsvorteil aber kürzer und m. M. nach auch geringere Haltekraft als die Easten.


    Die Easton Nano sind auch für mich die besten Heringe. Allerdings habe ich jetzt beim Herausziehen drei Köpfe abgerissen. Das lag wohl an der strammen Kälte und die Heringe sind auch ein wenig in den Boden gefroren über Nacht. Ich denke das Alu hat die Kälte in den Boden geleitet und der Hering war dann komplett reingefroren. Ich habe die Reste dann mit der Zange des Multitools ein wenig hin und her gedreht und konnte das Rohr dann wieder herausziehen.

    Gernstl Mit was hast du die Köpfe wieder angeklebt? Grundsätzlich kann man aber sagen, das waren vielleicht auch nicht die idealen Heringe für den hartgefrorenen Boden (minus 10 Grad). In der zweiten Nacht kamen die Titannägel zum Einsatz. Die waren dafür optimal. Aber auch da gibt es eine Bauform, die sich bei mir beim Einschlagen zerlegt hat. Die leichtere.

    Ist das Zeug gut und kann man benutzen wie ein Alpha Hoodie? Weil ich wollte mir eh bald einen alpha kaufen.

    Gibt's nachteile ? Für den Preis ja unschlagbar.


    Edit: nach etwas suche.. ansxheind doppelt so schwer wie alpha oder sehe ich das falsch ?


    Du kannst Alpha nicht gleich Alpha nennen. Es gibt da ja auch verschiedene Dicken.

    Der graue ist mit dem OMM Core PLUS Hoodie vergleichbar. Vielleicht etwas dichter. Eher was für die kühlere Jahreszeit, den Abend oder eben um ohne Windjacke benutzt zu werden. Mir persönlich ist das Alpha und Co. meist alleine zu zugig.

    Konkret könnte man sagen, entweder Alpha 60 oder 90 mit einer Windjacke oder eben den "Higher State". Ich schätze das geht sich gewichtsmäßig ähnlich aus.

    Ich habe auch bei "R6+" schon festgestellt, dass es kalt von unten kommt als Seitenschläfer

    Ich, ebenfalls Seitenschläfer, kann mir das immer nur über die Theorie schönreden, dass der Raum beim Testverfahren 20 Grad hat, sprich keine kalte Umgebungsluft die Flanken der Matte angreift. Das ist draußen im Zelt oder unter'm Tarp natürlich anders und je dicker die Matte desto mehr Angriffsfläche. Zumindest gibt das in meinem Nicht-Physiker-Hirn irgendwie Sinn. Eine selbstaufblasbare Luma (5cm) mit identischem R-Wert wie eine reguläre bequeme Luma (6-8cm) fühlt sich für mich als Seitenschläfer immer deutlich wärmer an.

    Ich denke Becken und Schulter drücken sich einfach zu weit durch und da ist dann einfach keine Isolation mehr, gerade bei den Folienmatten. Aber ne selbstaufblasende mit den Werten einer Xtherm?

    Ich hab halt ne Multiuse-Faltmatte dabei und die hilft mir dann unter der LuMa gegen die kalten Stellen. Die "Flanken" sind bei mir vom offenen Quilt bedeckt, der nur auf dem Schlafsack aufliegt. An der Seite geht eigentlich nur wenig verloren, bis auf den Fußbereich.

    Das Setup für das ASTM Verfahren kostet rund 50k (Hersteller oder auch hier die PDF dazu), ich unterstelle Relags jetzt einfach mal ganz frech, dass sie als kleine Firma dererlei Kosten nicht investieren wollen.


    Ich möchte aber ehrlich gesagt, auch die ganzen "Zertifizierer" nicht mehr bezahlen. Da wird der Bogen oftmals auch deutlich überspannt. Und ob diese Werte überhaupt realistisch sind, bleibt für mich offen. Ich habe auch bei "R6+" schon festgestellt, dass es kalt von unten kommt als Seitenschläfer. Und bei den EVA-Matten gabs doch vor kurzem die Diskussion das sich die R-Werte quasi halbiert haben und die trotzdem mit einem geringen R-Wert sehr weit in die Minusgrade warm halten.

    19 mm EVA 50 und ein R-Wert von 2,7? Kann das stimmen?

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    Unterwäsche, da hat Nalehko https://www.nalehko.cz mal was Interessantes auf den Markt gebracht. Eine Unterwäsche aus Merino mit Kufa-Anteil der seinerseits wieder mit Polygiene veredelt ist. Also antibakteriell ausgerüstet. Durch den Kufa-Anteil sollte es auch ein bisschen schneller trocknen und vor allem stabiler sein.

    z. B.

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    Einfach bei Nalehko mit "Polygiene" suchen.

    Hier findest du die Partner allgemein .... Rab, Montane, Black Yak, OMM, Mountain Equipment, La Sportiva, Merell, Prada, uvm. Da wird sicher einer einen Midlayer herstellen.

    Ansonsten sind glaube ich die Firmen "RAB" und "Montane" oft mit Kufa und Polygiene vertreten. Und es funktioniert.

    Das ist ein Stückchen ausgestanzte Metallfolie plus ein Bauteil (Diode) im unteren Cent-Bereich.

    Danke, das habe ich im Beitrag von Carsten K. auch schon erfahren können.

    Vorneweg, es geht mich nichts an und ich kann super damit leben 😎️✌️ - erlaubt mir dennoch meinen Gedanken zu teilen - my 2ct:
    Das Teil sieht anders aus (?) und kostet Faktor 20 weniger. Bei mir wirft das Fragen auf. Das ist kein afrikanischer Fetisch sondern ein Sicherheitsdevice. Ist das jetzt ein Chinaklon oder Restbestände die verfeurt werden sollten und es doch nicht in die Presse geschafft haben? Sind die in der Fertigung "vom Band gefallen", oder hat die wer im 3D Drucker gefertigt? Und wenn sich schon wer die Mühe gemacht hat, hat er die Diode eingebaut? 😳️ Oder haben die irgendwelchen Vorgaben nicht entsprochen und sind deswegen ausgemustert worden? Lötfehler am Ende?

    Man findet halt nur raus ob die OK sind, wenn der Heli über deinen bewegungslosen Körper fliegt und NICHT wieder abdreht.... 😓️
    Mir wäre das nicht die Ersparnis von 23€ wert. Bei Sicherheitsdevices zahlst du nicht fürs Material, sondern für den Zettel wo drauf steht, dass das Teil innerhalb seiner Spec OK ist und funktionieren wird.


    Ich denke die Dinger sind so simpel, die kosten einfach nicht mehr und sind halt ursprünglich für die Industrie gedacht "vom Laster gefallen".

    100 Meter Suchbreite, 6 Minuten für einen Quadratkilometer, sagt Wikipedia. Aber wohl nur wenn der Heli geradeaus fliegt. Ist das Suchgebiet ein nicht eine gerade Linie, wird es wohl etwas länger dauern. Und aus der Höhe solltest du dann auch gesehen werden. Daher meine neue Jacke in "Resue Red". ;)

    Ich hab meist so einen RECCO-Reflektor irgendwo in der Bekleidung oder eben einen im Rucksack. 26 Euro würde ich nie bezahlen. Meine stammen aus einem Skianzug von Tchibo. Einfach herausgeschnitten. Die waren da noch lose als eigene Einheit eingenäht. Die hatten die Anfang der 2000-er schon drin. Sämtliche High-Tech-Fasern dazu.

    Sehe ich das falsch, oder gibt es dann keine Daunenmatte mehr? Oder habe ich sie nur nicht entdeckt?

    Ich überlege ja wirklich, ob ich mir nicht ein Backup zulegen sollte für meine heißgeliebte, so zuverlässig warme 7R Downmat. Nicht selten sind solche „Updates“ ja leider Verschlimmbesserungen.

    Mir geht es mit der 5R ebenso. Ich hab ja eh "immer was drunter" im Normalfall, dann reicht die auch im Winter.

    Aber wie soll das mit Tau oder Regen aussehen?

    Es geht dir also nur um die Badewanne? Sowas ist ja flugs selbst genäht. Da die Wanne aber ja stehen soll, muss man das abspannen.

    Danke, ja es geht mir um ein Rainbow Li plus Liner im Konkreten. Da stehe ich gedanklich kurz vor einem Kauf. Ich find das ist eine ziemliche cooler Modifikation des 3F Zelts!

    Es ist ein Stofflappen aus "Jackenstoff/Membran" der noch da war und ein paar Klettflächen aufnähen. Das ist bei so einem Zelt nicht das Ding. Ich hab nicht mal den Faden auf die passende Farbe gewechselt. Trotzdem mag ich das Zelt, gerade auch in irgendwelchen Hütten hat man Insektenschutz und einen Schutz rund um sein Schlafgedöns. Das Innenzelt ist ja praktisch freistehend.

    Das sich trotz aller Werbeversprechen kaum etwas getan hat

    Da hast du Recht ... Anfang der 80er, also vor rund 40 Jahren las sich das Versprechen der "Atmungsaktivität" vom Goretex so prima das ich's mir gekauft habe um dann enttäuscht festzustellen das es in den meisten aktiven Situationen nicht funktionierte. Und da hat sich bis heute nix dran geändert, nur inaktiv als Biwaksack funzt es ohne Kondens in jeder Situation (meine Erfahrung).

    Sooo, jetzt ist es soweit. Jetzt "muss" ich das System von Keela doch mal ausprobieren. Das ist sicher keine Regenjacke für den Sommer, aber in Herbst und Winter wärmt sie auch ein bisschen und spart was drunter. So zumindest die Hoffnung.

    https://keelaoutdoors.com/collections/sy…QCyIKRifVzO3-CI

    Jo, wenn das ganze sooo nen tollen Namen kriegt, sogar mit ner technischen Abkürzung, dann musses ja gut sein ... und man kann für son Jäckchen gleich 300 bis 500 Taler ansetzen ^^


    Zum Glück nur 180 Euronen. Für ne Mountain Equipment geht das schnell mal an die 700 Euro. Nicht zu vergessen die Zelte ...

    Es war immer so: "Spaß kostet Geld" ;)

    Lief bei mir alles schnell und zuverlässig ab, Stückpreis inkl. Versand bei 10 Stk.: 1,70€

    Das hört sich wirklich günstig an - im Internet kosten die ~26€ aufwärts! 

    Wie sage ich es - hast Du überprüfen können ob sie auch funktionieren, oder wo ist der Hacken hier?

    "Recco spöttisch rescue cold corpses"

    Das Suchgerät steht nur den "professionellen Rettern" zu Verfügung. In einer Lawine vergeht da unter Umständen zu viel Zeit. Es ersetzt also keine LVS-Ausrüstung. Zudem ist die Reichweite nicht so wirklich üppig. Auffällige Kleidung a la Becks ist da vielleicht sogar sinnvoller, da man damit auch nicht vom Herrn Oberförster übersehen wird.

    Hier siehst du unter anderem den Aufbau.

    RECCO – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Das geht zur Not sogar selbst zu bauen. Auch andere elektronische Geräte, z. B. das Smartphone können das Signal zurücksenden (geringe Reichweite). Praktisch alles wo solche Bauteile eingesetzt werden. Die 26 Euro haben sie sich halt einfach ausgedacht. Hat schließlich was mit Sicherheit zu tun.

    Da die ja nicht kaputt gehen, hab ich meine aus den alten Klamotten geschnitten und einfach außen in den Rucksack.

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit den Condensation Linern in der Tarptent Li Zelten?

    Hallo!

    Bezieht sich das speziell auf die "Li"-Modelle aus DCF?

    Ich habe das TT Rainbow und möchte den Liner nicht missen. Oder anders ausgedrückt: Bei richtig feuchten Bedingungen - in den Wolken des Riesengebirges - hat es bei mir im Zelt "geregnet". Ich hatte zum Glück so einen Poncho aus Climashield Apex den ich über den Daunenschlafsack legen konnte. Jeder größere Regentropfen, speziell die großen Tropfen von den Bäumen, erzeugten im Zelt Nieselregen vom Kondens an der Innenseite, dass Kondens wurde also an der Zeltinnenwand abgeschlagen und nieselte auf den Schlafsack. Der Liner verhindert das.

    Da half auch kein Lüften, denn der Eingang war offen, dank dieses Stückchen Stoffs das Tarptent da annäht. Ganz nebenbei ist dieses Stückchen "Lückenfüller" ne super Idee. Das habe ich noch bei keinem anderen Hersteller gesehen. Bei meinem 3F hab ich das mal nachgerüstet.

    Zurück zum Liner: Ich möchte den auf keinen Fall missen!


    Das sich trotz aller Werbeversprechen kaum etwas getan hat

    Da hast du Recht ... Anfang der 80er, also vor rund 40 Jahren las sich das Versprechen der "Atmungsaktivität" vom Goretex so prima das ich's mir gekauft habe um dann enttäuscht festzustellen das es in den meisten aktiven Situationen nicht funktionierte. Und da hat sich bis heute nix dran geändert, nur inaktiv als Biwaksack funzt es ohne Kondens in jeder Situation (meine Erfahrung).

    Sooo, jetzt ist es soweit. Jetzt "muss" ich das System von Keela doch mal ausprobieren. Das ist sicher keine Regenjacke für den Sommer, aber in Herbst und Winter wärmt sie auch ein bisschen und spart was drunter. So zumindest die Hoffnung.

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    Bohnenbub , sorry, ich brauche meine Kartusche noch. 😅 Kann aber gerne berichten, falls der Firemaple-Kocher diese im Winter am Ende leerziehen sollte (habe mehrere im Gebrauch), wieviel Restverbleib dann enthalten war, also, wo der aufgibt.

    Auf der Packung steht 8,3g für 500ml „boiling time“, bei unbekannten Standard-Bedingungen. Ich vermute, das Teil zieht ganz schön Gas durch, wenn man es nicht deutlich runterreguliert. (Da haben sich allerdings andere auch schon getäuscht, die dann mal den vermeintlich düsenartigen BRS „durchgemessen“ haben, der gar nicht mal so ineffizient ist.)

    Vielleicht gönne ich mir kommendes Wochenende mal den Spaß und ziehe mal mit der Micro-Grillplatte los. Ich finde, der Laden könnte mir mittlerweile mal Prozente geben. 

    Dein neuer Fire-Maple Titan mit den drei Füßen (Petrel Titanium Ultralight) wird die Kartusche bei den derzeitigen Minustemperaturen nicht leer ziehen, sondern es kommt einfach nichts mehr. Selbst mit Wintergas ist irgendwann Schluß und es geht nur noch ein bisschen zäh.

    Der Vorteil des Schlauchkochers wäre dann, dass man die Kartusche kurz in der Suppe anwärmt.

    Tatsächlich macht da aber nur ein Brenner mit Heizschleife Sinn. Und bei literweise Wasser aus Schnee schmelzen sind wir halt bei Benzin.

    Selbst die Primus Wintergas-Kartuschen mit 450 Gramm wurden im Flüssiggasbetrieb immer langsamer. Die Dinger dabei leer zu bekommen und sinnvoll Schnee zu schmelzen ist nicht mehr wie eine schöne Vorstellung.

    Ach! Das ist ein prima Tipp, Sleipnir , vielen Dank. Mit dem Trangia liebäugle ich schon ewig „für (Schreber-)Garten und Camping“. Das macht es ja noch einfacher, wenn man nicht den sehr teuren Original-Gaskocher von Trangia benötigt.

    Für den Schrebergarten und etwas kältere Temperaturen rate ich zur Kopie des original "trangia", eben mit Heizschleife und damit Flüssiggasoption.


    Mit einem MSF-1a - CV- Adapter kann man dann sogar die billigen Butan-Kartuschen um 1 Euro verballern.