Beiträge von MadCyborg

    Ihr sagt: Kette in Bremsenreiniger, Nitroverdünnung, Acton einlegen und säubern und entfetten, restlichen Antrieb sauber und fettfrei, Flüssigwachs in zwei Lagen und danach wie mit Öl: Sauber machen, Flüssigwachs auftragen und reicht.

    Und selbst das habe ich mir teilweise schon gespart. Ich habe einfach ohne weitere Vorbereitung angefangen Wachs statt Öl zu nutzen, fertig. Ist auch nicht explodiert..


    Macht ihr das mit dem Wachs wie ich mit dem Öl - Flasche anhalten, Kurbel drehen und aufs beste hoffen und nicht jedes Kettenglied einzeln?

    Mehr oder weniger so. Die schon erwähnte Luberetta habe ich auch, nutze sie aber nur unterwegs. Hat halt den Vorteil, gleichzeitig auch ein kleiner Behälter zu sein.


    Tubeless kommt mir auf jeden Fall nicht ins Haus. Ich habe so wenig Platten, ich fahr weiter Butyl. Aktuelles Rad ist fast zwei, bisher nicht einen Plattfuß - Kette ist aber fast durch

    *hüstel* Rollwiderstand. Am MTB finde ich schlauchlos aber sowieso alternativlos. Mit Schlauch so zu fahren, dass der nicht kaputtgeht, macht doch keinen Spaß. DIe Gravelmühle habe ich erst nach 2,5 Jahren umgerüstet. Das war dumm. Der Unterschied ist deutlich spürbar.

    Kette 1x mit Reiniger durch ein Gerät a la Park Tool CM ziehen, danach Squirt Lube benutzen und fertig ist die Laube. Heißwachsen wäre mir zu aufwendig, hält aber wohl länger als Ausfahrt. Bevor ich gewachst habe, habe ich auch vor jeder Ausfahrt geölt, habe also genau gleich viel Aufwand, wie zuvor. Ich bin damit seit zigtausend Kilometern und ein paar Jahren sehr zufrieden. Der Antrieb hält länger als früher, und wenn mit ihm in Kontakt kommt, ist man halt nicht gleich schwarz.

    Lediglich beim Einsatz mit viel Nässe würde ich entweder ölen, oder heißwachsen. Bei Flüssigwachs muss man die Kette möglichst kurzfristig nachwachsen, sonst wird sie etwas bunt..

    Ferien, Feiertage, gutes Wetter - die drei Erzfeinde des Sozialismus ungestörten Draußenseins. Den Elbsandstein, bzw. die beliebtesten Ecken meide ich schon ziemlich aktiv. Werktags bei Mistwetter ist man da schön allein.

    In anderen Fällen ist es dann halt so: Will ich ein Tourihighlight sehen, stelle ich mich mental darauf ein, dass ich da nicht allein bin. Und ich ertappe mich zunehmend bei dem Gedanken, ob "das" wirklich sein muss, und mit welchen Begleitumständen (Art der Anreise und Unterkunft). Bei Outdoorzielen hat man ja zum Glück noch oft die Option, eben die Hauptsaison/-Tageszeit zu meiden.

    Eine Fadenschere finde ich sehr sinnvoll, eine Pinzette und eine Spitzzange brauchte ich auch recht bald mal. Für einen Rollschneider braucht man auch irgendeine Unterlage, ich habe mir mit riesigen Schneidematte ausgestattet. In dem Zusammenhang: Gewichte und ein laaanges Lineal, ggf. auch ein rechter Winkel. Gibts im Baumarkt, Gewichte findet man im Fach, wo die großen Karosseriescheiben liegen. Und wenn man schon im Baumarkt ist, kann man noch Behälter mitnehmen, um das ganze Zeug irgendwie aufzuräumen...

    Ach und irgendwas zum auf dem Stoff anzeichnen: Kreide, spezielle Stifte (auswaschbar oder selbstlöschend), ...


    Edit: Hatte übersehen, dass es schon eine zweite Seite gab. Daher deckt sich das teilweise. :)

    Ich habe zum Holzspalten mal ein Gerber Exo Mod Drop Point angeschafft, das wiegt 117 g mit Scheide. Passend dazu gibt es auch eine Säge, die Scheiden können per Druckknopf aneinander gekoppelt werden.

    Edit: Bilder gefunden:


    (Keine Erklärung für die Kaffeeexplosion.. :D)

    Der Termin steht, die Fähre ist gebucht. Anfang Mai werde ich mit 2-3 Freunden mit Zug/Fähre/Zug nach Inverness reisen. Von dort wollen wir eine Runde durch das Gebiet nordwestlich von Inverness drehen. Wir haben netto rund 11 Tage und planen ca. 400 km zu schaffen. Im Moment schwebt mir vor, aus Inverness noch mit der Bahn weiter nach Norden zu fahren und dann als erstes Cape Wrath anzusteuern. Dann auf irgendwelchen Wegen bis Ullapool, dann irgendwie zurück. Eine vorab geplante Route wird es wohl nicht geben, aber einige Punkte, die wir ansteuern wollen. Ich werde hier gelegentlich Gedanken und Fragen abwerfen. Teils als Notizzettel, teils in der Hoffnung, dass mir jemand mit konkreter Erfahrung weiterhelfen kann.

    ->Hier die
    1.) Frage: Sollte man Bargeld dabei haben? Bei meinen letzten vier Inselbesuchen hatte ich nie welches in der Hand, da war ich aber auch in der Zivilisation. Ich frage mich, ob das bei Zeltplätzen, winziges Cafés und irgendwelchen Pubs am Ende der Welt vielleicht noch anders ist.

    In meinen Augen ist alles gesagt und auch dem Quatsch ausreichend widersprochen worden. Ein Megauskenner und -Könner bin ich auch nicht, aber ich schreibe mal noch 2-3 Dinge aus meiner Erfahrung (ein paar Alpha-Oberteile, eine Windjacke, eine Rahmentasche und noch Kleinkram).
    1) Angefangen habe ich mit einer Singer HD 4423, das war im Grunde Quatsch. Die ist viel viel zu schnell, ich musste am Pedal an die Elektrik ran, um sie langsamer starten zu lassen (i bims beruflich Elektrokumpel). Leider fehlt der Maschine bei niedriger Geschwindigkeit Durchstichkraft. Gurtband langsam nähen nervt und erfordert den Griff zum Handrad. Die Geschwindigkeit braucht man ohnehin nicht, jedenfalls nicht als Anfänger. Wenn ich einen Tag lang eine Jacke nähe, dann läuft die Maschine vielleicht 20 Minuten. Als Anfänger spart man garantiert keine Zeit durch eine schnellere Maschine. Eher spart man Zeit, wenn die Maschine z.B. Features hat, wie das automatische Absenken des Fußes, wenn man losnäht. Ich weiß nicht, wie oft ich Knäuel produziert habe, weil der Fuß in der Luft hing...
    2) Ein Overlockmaschine kam bei mir nur weniger Wochen später ins Haus. Das ist für Klamotten einfach sehr sehr sinnvoll. Man kann natürlich mit ausschließlich einer Overlock Kleidung nähen, aber m.M.n. muss man dann schon ein bisschen gelernt haben, was man tut.
    3) Eine etwas teurere Computermaschine ist saukomfortabel. Mir hilft sie vor allem, Schusselfehler zu vermeiden. Ich komme nicht viel zum Nähen, daher fehlt mir die Routine. Die Maschine sorgt zu gewissen Teilen dafür, dass ich in gegebener Zeit trotzdem brauchbare Ergebnisse bekomme. Das ist aber weder ein Selbstläufer, noch notwendig. Mein "gute" Maschine habe ich erst gekauft, als ich ungefähr wusste, was ich haben will.
    4) Im Idealfall greift man irgendwo im Umfeld eine Gebrauchtmaschine ab, Dauerleihgabe, Kauf, wie auch immer. Ich denke es gibt sehr viele Maschinen, die keine 20 Stunden gelaufen sind. Nähen ist cool, aber wenn man einfach was kaufen kann*, muss man schon stark motiviert sein, das Hobby durchzuziehen. Ein mechanische Pfaff mit Obertransport ist natürlich schön. Die kosten allerdings vom Händler so viel, dass man auch durchaus was neues kaufen kann. Und gebraucht von privat kann alles schön sein, oder man bekommt eine Ruine. Ich vergleiche es gern mit Fahrrädern: Ich kann und würde ein Rad gebraucht kaufen, weil ich mich damit auskenne und weiß, was ich tue. Bei Nähmaschinen ist das genau nicht der Fall.


    *Körpersondermaße sind bei mir der Grund, den Spaß angefangen zu haben.

    Für eine Reise im nächsten Mai (nordwestliche Highlands mit dem MTB) hätte ich gern eine Karte mit bestimmten Eigenschaften, die es aber so nicht zu kaufen gibt. Vielleicht geht es ja anderen gelegentlich genauso?

    Hat sich schon mal jemand eine Karte drucken lassen?
    Was kann ich von einer Tyvek-Karte erwarten? Hält die Bedruckung, oder fällt die großflächig ab, wenn die Karte gefaltet wird?
    Habt ihr Tipps für:
    -Quellen
    -Tools
    -Aufbereitung
    -Dienstleister


    Was ich gern hätte, lässt sich (mit dem Drucker) zu Hause nicht bewerkstelligen. Ich hätte gern eine Karte, die am Stück mehr oder weniger das ganze schottische Festland zeigt, das nordwestlich von Inverness liegt. Und ich möchte darauf alle Wege sehen*. Überschlägig müsste das mit einer Karte von 120x100 cm zu machen sein. Mein Plan ist im Moment, die Druckdatei mit MOBAC aus der CyclOSM zu erzeugen, weil in dieser die von mir gewünschten Wege schon in der Zoomstufe 12 gezeigt werden. In vielen anderen OSM-Varianten sieht man sie erst am Stufe 14. Stufe 12 statt 14 spart eine den Download einer riesigen Menge von Kacheln (Stichwort Fair Use). Ein anderer Weg wäre natürlich, sich eine Karte selbst zu rendern, und dabei die ganz kleinen Wege schon viel früher (also in kleineren Zoomstufen) anzuzeigen, dabei vielleicht auch noch mit optimierten Farben. Leider habe ich davon keine Ahnung. Aber vielleicht ist hier ja ein Geodatenkumpel anwesend, der sowas aus dem Ärmel schütteln kann.

    Weil sicherlich die Frage nach dem Sinn aufkommt: Ich will mir damit eher nicht vor Ort im Detail einen Weg suchen. Ich möchte viel mehr eine Übersicht haben, wo überhaupt Wege sein, um grob planen zu können. Einen Tag in ein Tal reinfahren, um dann festzustellen, dass man über einen Sumpfberg, oder alles zurück und außen rum fahren muss, finde ich doof. :D
    Außerdem würde ich vor Ort gern mit dem Filzstift mitloggen. Und wir werden zu dritt oder viert sein, da ist es nett, wenn alle auf die Karte gucken können, statt jeder in sein Telefon..


    *"Alle Wege" ist natürlich völlig unsinnig, wenn es viele Wege gibt. Und als Referenz: Wege wie auf den Stac Pollaidh und Cul Beag sollen zu sehen sein.

    ExTex hatte schon diverse Farben im Angebot. Seit ein paar Wochen gibt es halt nur schwarz, davor gab es dafür länger überhaupt gar nichts. Gefühlt zieht selbst Discovery nur Reste, und alle andere bedienen sich dort. Dass die Liefersituation nach Europa im Zuge der dämlichen Zollhuddeleien nicht besser wird, kann man sich ja denken. Jedenfalls: Da werden sicherlich nicht bewusst bunte Farben zurückgehalten. Und, ich schrieb es schon öfter: Ein Alpha-Hoody ist ein überaus dankbares erstes Nähprojekt. Die Kosten für eine Nähmaschine hat man damit schnell wieder reingeholt.

    +1, mir geht es wie Carsten K. , in Lightline 200 ist mir unter 10 °C eindeutig zu kalt. Das wird mit 250 g weniger stark loftender Daune nicht besser, jedenfalls kann ich mir das nicht vorstellen. In dem Segment muss es dann jedenfalls auch nicht Cumulus sein. Vielleicht gibts von der Stange irgendwo mehr fürs Geld.

    Pauschalisieren lässt sich das glaube ich nicht,

    Hm, wohl auch wahr. Dann ist es allerdings ggf. so, dass man sich eine besonders dicke Matte sparen kann, wenn man die Dicke gar nicht ausnutzt. (Ich kann meine Pajak so fest ausblasen, wie meine Exped, dann gibt's halt für mich keinen Komfortunterschied auf der Seite. Wenn ich sowieso nicht, oder nur sehr wenig, in die Matte einsinke, muss sie auch nicht dick sein.)

    Soo, ich habe die Matte (Expedition->rechteckig!) jetzt ein paar Mal beschlafen. Was ich daraus mitgenommen habe:

    -11 cm Dicke: geil! Meine Synmat (7 cm) wird noch noch mitkommen, wenn Gewicht/Volumen richtig kritisch sind, und/oder es um nicht mehr als 1-2 Nächte geht
    -Isolation: Kann ich noch nichts sagen, ich hatte gerade in Blekinge keine Nacht unter 12 °C und der Boden von Sheltern ist bestimmt sowieso nicht wirklich kalt
    -Pumpsack: 10 Sackfüllungen zu benötigen nervt etwas, ich denke über eine Elektropumpe nach, oder über einen größeren Sack.
    -Pumpsack 2: Der Sack ist dank Größe und Rückschlagventil aber vielleicht genau richtig, um Quilt/Schlafsack mit reinzuwerfen. Kann sinnvoll sein, kann unsinnig sein..
    -Rascheln: Raschelt nicht.
    -Sonst so: keine Auffälligkeiten, fühlt sich robust an

    Ich schlafe in allen Orientierungen und habe neulich den Schritt von einer 7-cm-Matte auf eine 11-cm-Matte (Pajak, ich schreibe mal gleich noch was in deren Thread) gemacht. Aus meiner Erfahrung, mit einem Rücken, der sicher nicht in Bestzustand ist:
    -Dicke ist nur durch Dicke zu ersetzen
    -Ich mache so wenig Luft rein, dass ich seitenliegend schon fast auf den Boden durchdrücke.

    Der zweite Punkt hat zwei Auswirkungen: 1 )Mit mehr nomineller Matratzendicke fühlt sich das einfach mehr nach der Matratze zu Hause im Bett an. 2) M.M.n. muss man dabei Abstriche vom nominellen R-Wert hinnehmen. Das sollte man ggf. berücksichtigen. Hierbei hilft dann sicherlich wiederum eine zusätzliche Schaummatte.

    DAC Featherline NFL

    Nicht das, denn es ist konifiziert. Das hat keinen Sinn, wenn eine Stange eben nicht biegen/knicken soll. Da investiert man das Gewicht lieber in den größtmöglichen Umfang (kurz und vereinfacht). Außerdem kann man konifiziertes Gestänge natürlich nicht auf Wunschmaß kürzen. (Nur, indem man das erste/letzte Segment absägt, aber in das Ende passt dann auch die Endkappe nicht; man hat ein durch die Segmentlänge fix vorgegebenes Längs-Packmaß).

    Durchmesser

    Als Anhaltspunkt:
    Ich habe ein Trekkertent Stealth 2, das wird auch mit 2 Stöcken aufgebaut. Da ich Radler bin, habe ich keine Stöcke, habe also Gestänge von ExTex geholt. Ich habe es erst vorn und hinten mit Easton 9 mm probiert, das war aber für vorn (rund 120 cm) schon beim Anfühlen zu biegsam. Für das Fußende reichts, da brauche ich nur um die 70 cm. Für das Kopfende habe ich dann DAC Pressfit in 11,1 mm probiert, und dabei ist es jetzt geblieben.

    Die Wahl der Marke fiel bei mir rein nach Verfügbarkeit der gewünschten Endkappen. Ich bezweifle, dass Easton 11 mm sich merklich anders verhält, als DAC Pressfit 11,1 mm. Zu beachten ist noch die Länge. Easton und 40,6 cm lang, da reichen 3 Segmente nicht, um auf 125 cm zu kommen. 125 cm Gesamtlänge aus 4 Segmenten ist logischerweise schwerer und teurer, als aus 3 Segmenten (aber ergibt ein kürzeres Packmaß).

    Welche Schuhe habt ihr, und wie ist das Off-Bike-Erlebnis?

    Am MTB fahre ich schon seit 10 Jahren kein Klick mehr. Am Gravelrad hatte ich noch Klick, bis ich Anfang Juni keine Lust hatte, zwischen zwei Festivals ein extra Schuhpaar spazieren zu fahren. Seitdem hat das Rad auch Flats und ich fahre mit Giro Tracker Fastlace rum. Ich bin mit dem Schuh und mit der Entscheidung absolut zufrieden. Ich fahre mit dem Rad kein so ruppiges Gelände, dass ich Klicks bräuchte. Kurvenlage ist auch kein Problem. Und 200 km/Tag gehen auch. Ich sehe für mich keinen Grund mehr für Klicks.

    (Am MTB fahre ich Vaude Moab Tech.)


    Ach ja, edit:
    Meine Shimano-Schuhe mit Time-Platten wogen um die 450 g pro Stück, die Tracker sind irgendwo bei 250 g.

    Der Kohlefilter speichert ja Schwermetalle und Pestizide. Man weiß ja nicht, wieviel der gespeichert hat..

    Wenn man nun huminhaltiges Wasser, wie es in der Heide naturgemäß da ist, filtert, löst dieses saure Wasser

    schlagartig alle Schadstoffe, welcher der Kohlefilter gespeichert hat und man vergiftet sich.

    Das löst man, indem man einen neuen Filter je Gelegenheit (Reise, Woche, wasauchimmer) nutzt? Dann würde ich im Extremfall so viel aus dem Aktivkohlefilter lösen, wie ich zu dem Zeitpunkt ohnehin aufgenommen hätte, wenn ich keinen Aktivkohlefilter genutzt hätte?


    (Mein Interesse an einem Aktivkohlefilter ist nicht vorhanden.)