Beiträge von DerLandstreicher

    Habe mal meinen X-Boil zuhause in der Küche getestet und es hat auch noch nach einer Stunde Lüften danach gerochen. Hätte keine Lust auf Streit mit dem Hotelbesitzer. Muss ja über meinem geöffneten Fenster nur ein anderer Gast auch sein Fenster auf haben.

    Werde mir wohl nen Amicus oder Windmaster kaufen.

    Danke für die Rückmeldungen.

    Wenn ich mal in Pension einer übernachtet habe, wo keine Gastronomie war, bin ich abends mit meinem X-Boil raus gegangen und habe mir was gekocht. Kann bei schlechtem Wetter aber schwierig werden.

    Wenn ich jetzt einen geruchlosen Gaskocher hätte, könnte ich ja auch im Zimmer z.B. auf der Fensterbank kochen.

    Stell ich mir bei Regen ganz gemütlich vor, wenn ich abends nicht mehr raus mus.

    Hat einer von euch das schon mal gemacht? Gab es Probleme oder Ärger?

    Das wären ebenfalls meine Bedenken.
    Besonders bei Loftverlust durch Feuchtigkeit sind viele kleine Kammern besser. Ansonsten rutscht die Füllung in den Kammern hin und her. (Bei den dünnen Stoffen kann man das gut im Gegenlicht sehen).
    Entweder fülle ich mehr Daune in die Kammer oder verkleinere die Kammern, beides wird teurer. Daher hat sich bei den Herstellern eine gewisse Neigung zur „Unterfüllung“ etabliert.

    Tja, das hatte ich auch schon gehört.

    Vielleicht wäre ja auch der Kunstfaserschlafsack

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    bzw. das Vorgängermodell Synpod Island (der sich kaum unterscheidet)

    eine Möglichkeit. Ist zwar schwerer, lässt sich aber gut auf 5 l komprimieren. Der wurde ja auch schon ziemlich gut getestet von Alpin und Jackknife, der zwar etwas umständlich redet aber bei der Beurteilung von Schlafsäcken als kritisch bekannt ist.

    Da hätte man zumindest keine Probleme mit verrutschender Füllung weil diese ja innen fest genäht ist.

    Wie schätzt ihr den Cumulus Semirect ein?

    SEMIRECT 250
    cumulus.equipment

    Ich brauche Platz im Schlafsack und möchte beim Bikepacking nicht soviel Volumen und Gewicht mitnehmen müssen.

    Bin eh nur von Spätfrühling bis Früherbst unterwegs. Im Zelt und mit ner STS Matte mit R=3,5 und noch ne 4 mm Eva drunter.

    Sind die 250 g Dauenen von der Verteilung her brauchbar oder besteht die Gefahr, dass sich "Löcher" bilden, die Kältebrücken erzeugen?

    Ich stelle mal die Daten des Cumulus Intense mit ein zum Vergleich. [attach=10738,'none','false'][/attach

    Ich finde es erstaunlich, wie es die meisten Schlafsackhersteller - darunter auch Cumulus - sich leisten können, die Mehrzahl potentieller Kunden nicht zu bedienen. Obwohl ca. 60% aller Menschen Seitenschläfer sind, werden nur die 40% Rückenschläfer bedient.

    Leider kann ich nicht nähen, sonst könnte ich mir mit Seiteschläferschlafsäcken (Eiform oder breitere Mumie) eine goldene Nase verdienen.

    Habe zwar einen schön warmen Schlafsack bis 3 Grad, aber wenn es morgens nach dem Aufstehen im Spätsommer/Frühherbst vielleich so um die 10 Grad ist, reicht auf Bikapackingtour mein warmes Langarmtrikot nicht mehr aus. Ich habe dann die Windjacke drüber, aber dazwischen wäre noch Platz für mehr Isolation.

    Ideal wäre eine dünne Isolationsjacke ohne Kapuze (muss auch nicht teuer sein!;)) oder eben ein Fleecepullover. Wie sehr unterscheidet sich die Isolationswirkung dieser beiden Materialien?

    Als reiner Hüttensack macht das für mich keinen Sinn.

    So ein Seidenteil ist leichter. Wärme gibt der Reaktor nicht viel her finde ich.

    Habe selbst den Reaktor extreme mit 400g. Bringt in etwa so viel wie ein dicker t-shirt Stoff

    Hilfreiche Info. Kann ich mir also knicken. Diese Angaben, dass die Inlets den Schlafsack um satte 15 oder 22 Grad wärmer machen, hatte ich sowieso für Marketinggewäsch gehalten.

    Sea to Summit wirbt ja bei seinen Reactor Inlets mit fantastischem Wärmezuwachs von 15 oder sogar 22 Grad. Naja - bestimmt Marektingsprüche. Aber könnte man solch ein Inlet wenigstens als Hüttenschlafsack im Sommer verwenden? Die Teile scheinen nämlich einen komfortablen eiförmigen Schnitt zu haben, den ich sehr mag.

    Ich habe extra mal den Begriff "Halb-Camping" erfunden, in der Hoffnung, dass dann mehr hier herein schauen ;)

    Also:

    Möchte beim Bikepacking auf Mehrtagestouren auch mal "rennradmässig" mit sehr wenig Gepäck unterwegs sein. Also kein Zelt, keine Isomatte, evtl nur ein ganz leichter Schlafsack.

    Hotel etc. ist nicht mein Ding - ich mag es gerne rustikal. Schlaffässer und kleine Hütten auf Campingplätzen wären schon mal gut - wenn da nicht teilweise die überhöhten Preise wären - oft muss man nochmal ordentlich für eine Endreinigung draufzahlen, was für nur eine Nacht dann genauso teuer wie ein Hotelzimmer ist.

    Bei Kanuzeltplätzen gibts machmal ein Bootshaus mit einfachen Zimmern und Betten ohne Bettwäsche. Ideal, nur leider gibts die nicht so oft.

    Was könnte also für eine Übernachtung "mit ein paar Brettern drum herum" noch in Frage kommen? Wie findet man sowas?

    Habe nie verstanden wozu man diesen ganzen Communitykram braucht, wenn man in der schönen Natur unterwegs sein will. Ich nutze fürs Radfahren bikerouter.de. Man muss schon etwas mitdenken und selbst Hand anlegen. Es gibt keine Software, die einem automatisch die schönen Strecken ausspuckt. Die ganzen Pleiten und Pannen von Komoot bei der Streckenplanung kann man sich in jedem zweiten Bikepackingvideo bei YT ansehen.

    Danke für deinen Beitrag. Ich fange erst mal mit Campingplatz an - ist organisatorisch einfacher, auch wenn hier die "Gefahr" besteht, dass einem laute Gäste den Schlaf stören. Nun ja - im Wald können einen ja auch Tiere stören, und die gehen dann nicht um 23:00 Uhr ins Bett.

    Ich habe nur immer am Tag danach ziemliche Kopfschmerzen. Werde ich mal pragmatisch handeln und mir dann eben ne Schmerztablette einwerfen.

    Gestern erste Probeübernachtung aufm Campingplatz gemacht. Neues Zelt, neue Isomatte, neuer Schlafsack.

    Alles schön bequem und warm.

    An der Ausrüstung liegts nicht - dass ich schlecht geschlafen habe.

    Nach zwei Stunden aufgewacht, ich liege gut und warm. Und dann fing das "Rattern" im Kopf an. Von der linken auf die rechte Seite immer wieder gewechselt. Finde keine passende Haltung (das habe ich manchmal in abgemilderter Form auch zuhause im Bett) und irgendwann tun mir die Knochen weh.

    Ich habe Bedenken für eine Mehrtagestour - oder ist das vielleicht sogar das richtige zur Eingewöhnung? Holt sich der Körper irgendwann seinen Schlaf? Gewöhnt er sich schneller durch mehrere aufeinanderfolgende Nächte als wenn ich nur eine einzelne Überachtung mache und dann wieder eine Weile zuhause im Bett schlafe?

    Nur wie schaffe ich nach einer schlechten Nacht den darauffolgenden Tag? Mittagsruhe oder was habt ihr für Strategien?