Beiträge von DerLandstreicher

    Ich stelle mal die Daten des Cumulus Intense mit ein zum Vergleich. [attach=10738,'none','false'][/attach

    Ich finde es erstaunlich, wie es die meisten Schlafsackhersteller - darunter auch Cumulus - sich leisten können, die Mehrzahl potentieller Kunden nicht zu bedienen. Obwohl ca. 60% aller Menschen Seitenschläfer sind, werden nur die 40% Rückenschläfer bedient.

    Leider kann ich nicht nähen, sonst könnte ich mir mit Seiteschläferschlafsäcken (Eiform oder breitere Mumie) eine goldene Nase verdienen.

    Habe zwar einen schön warmen Schlafsack bis 3 Grad, aber wenn es morgens nach dem Aufstehen im Spätsommer/Frühherbst vielleich so um die 10 Grad ist, reicht auf Bikapackingtour mein warmes Langarmtrikot nicht mehr aus. Ich habe dann die Windjacke drüber, aber dazwischen wäre noch Platz für mehr Isolation.

    Ideal wäre eine dünne Isolationsjacke ohne Kapuze (muss auch nicht teuer sein!;)) oder eben ein Fleecepullover. Wie sehr unterscheidet sich die Isolationswirkung dieser beiden Materialien?

    Als reiner Hüttensack macht das für mich keinen Sinn.

    So ein Seidenteil ist leichter. Wärme gibt der Reaktor nicht viel her finde ich.

    Habe selbst den Reaktor extreme mit 400g. Bringt in etwa so viel wie ein dicker t-shirt Stoff

    Hilfreiche Info. Kann ich mir also knicken. Diese Angaben, dass die Inlets den Schlafsack um satte 15 oder 22 Grad wärmer machen, hatte ich sowieso für Marketinggewäsch gehalten.

    Sea to Summit wirbt ja bei seinen Reactor Inlets mit fantastischem Wärmezuwachs von 15 oder sogar 22 Grad. Naja - bestimmt Marektingsprüche. Aber könnte man solch ein Inlet wenigstens als Hüttenschlafsack im Sommer verwenden? Die Teile scheinen nämlich einen komfortablen eiförmigen Schnitt zu haben, den ich sehr mag.

    Ich habe extra mal den Begriff "Halb-Camping" erfunden, in der Hoffnung, dass dann mehr hier herein schauen ;)

    Also:

    Möchte beim Bikepacking auf Mehrtagestouren auch mal "rennradmässig" mit sehr wenig Gepäck unterwegs sein. Also kein Zelt, keine Isomatte, evtl nur ein ganz leichter Schlafsack.

    Hotel etc. ist nicht mein Ding - ich mag es gerne rustikal. Schlaffässer und kleine Hütten auf Campingplätzen wären schon mal gut - wenn da nicht teilweise die überhöhten Preise wären - oft muss man nochmal ordentlich für eine Endreinigung draufzahlen, was für nur eine Nacht dann genauso teuer wie ein Hotelzimmer ist.

    Bei Kanuzeltplätzen gibts machmal ein Bootshaus mit einfachen Zimmern und Betten ohne Bettwäsche. Ideal, nur leider gibts die nicht so oft.

    Was könnte also für eine Übernachtung "mit ein paar Brettern drum herum" noch in Frage kommen? Wie findet man sowas?

    Habe nie verstanden wozu man diesen ganzen Communitykram braucht, wenn man in der schönen Natur unterwegs sein will. Ich nutze fürs Radfahren bikerouter.de. Man muss schon etwas mitdenken und selbst Hand anlegen. Es gibt keine Software, die einem automatisch die schönen Strecken ausspuckt. Die ganzen Pleiten und Pannen von Komoot bei der Streckenplanung kann man sich in jedem zweiten Bikepackingvideo bei YT ansehen.

    Danke für deinen Beitrag. Ich fange erst mal mit Campingplatz an - ist organisatorisch einfacher, auch wenn hier die "Gefahr" besteht, dass einem laute Gäste den Schlaf stören. Nun ja - im Wald können einen ja auch Tiere stören, und die gehen dann nicht um 23:00 Uhr ins Bett.

    Ich habe nur immer am Tag danach ziemliche Kopfschmerzen. Werde ich mal pragmatisch handeln und mir dann eben ne Schmerztablette einwerfen.

    Gestern erste Probeübernachtung aufm Campingplatz gemacht. Neues Zelt, neue Isomatte, neuer Schlafsack.

    Alles schön bequem und warm.

    An der Ausrüstung liegts nicht - dass ich schlecht geschlafen habe.

    Nach zwei Stunden aufgewacht, ich liege gut und warm. Und dann fing das "Rattern" im Kopf an. Von der linken auf die rechte Seite immer wieder gewechselt. Finde keine passende Haltung (das habe ich manchmal in abgemilderter Form auch zuhause im Bett) und irgendwann tun mir die Knochen weh.

    Ich habe Bedenken für eine Mehrtagestour - oder ist das vielleicht sogar das richtige zur Eingewöhnung? Holt sich der Körper irgendwann seinen Schlaf? Gewöhnt er sich schneller durch mehrere aufeinanderfolgende Nächte als wenn ich nur eine einzelne Überachtung mache und dann wieder eine Weile zuhause im Bett schlafe?

    Nur wie schaffe ich nach einer schlechten Nacht den darauffolgenden Tag? Mittagsruhe oder was habt ihr für Strategien?

    Verstehe nicht wozu man solch ein Tool baucht. An meinen Rädern ist alles mit 4er und 5er Inbus zu reparieren. Mir ist in 35 Jahren auf ca. 250.000 km noch nie eine Kette gerissen. Man muss beim Schalten nur kurz den "Druck" rausnehmen und eben nicht unter Last schalten.

    (wobei ich in den letzten 10 Jahren ganz ohne Schaltung unterwegs bin)

    Ich finde auch, dass das grösste Problem - vor allen Dingen für Alleinreisende - der Kauf passender Mengen ist. Wenn ich zuerst eine Zwiebel andünsten möchte, Zwiebeln aber nur im 500 g Netz kaufen kann, nützt mir das schönste Rezept nichts.

    Wenns vorwiegend Richtung asiatische Küche geht, bin ich ja ein Fan von Maggi Food Travel Fix. Das sind Würzmischungen mit ca, 30 g für zwei Mahlzeiten. Man braucht dann nur noch Nudeln, Reis oder andere Kohlenhydrate ggf. noch etwas Gemüse, muss aber nicht.

    Hab ich auf meinem X-Boil mit 10 ml Spiritus und Fleecemütze als Kochkiste gut zubereiten können.

    Seltsam: bei Müller im Onlineshop gibt es keine einzige Sorte Brennspiritus.

    Mutmaßung dazu: Lagerung und vor allem Versand von Gefahrstoffen, hier leicht entzündbare Flüssigkeit, ist nicht ganz trivial und lohnt sich daher nicht. Ein paar Flaschen im Markt vor Ort, die im LKW kommen, sind wesentlich einfacher zu handhaben als Lagerhaltung eines Onlineshops und Paketversand.

    Dann werde ich es beim nächsten Stadtbesuch mal bei Müller versuchen.

    Bei uns im kleinen Murnau gibt's keinerlei Versorgungsprobleme bezüglich Spiritus, hat jeder Super- und jeder Drogeriemarkt reichlich im Regal stehen – und bei Müller gibt's sogar zwei Sorten, den normalen für 3 € und eine 30 ct teurere "Premium"-Variante. Letztere wirbt mit geringerer Geruchsbelästigung, und das Zeug stinkt tatsächlich wenig; lohnt sich.

    Seltsam: bei Müller im Onlineshop gibt es keine einzige Sorte Brennspiritus.

    Insofern sind Ratschläge in Sachen Komforttemperatur von einem alten Sack mit Umsicht zu genießen. ;)

    Dachte ich mit meinen 63 Jahren auch, nachdem meine Versuche mit Kufa Quilt- und Schlafsack voll in die Hose gegangen sind.

    Hab mir jetzt dann doch mal einen Gänsesack mit Komforttemperatur von +3 Grad gekauft und damit bei +5 Grad draussen gepennt. Hatte nur ein Langarmtrikot und ne halblange Merino an und es war sehr angenehm. Sieht so aus als wenn bei Kufa von Herstellerseite der Schummelfaktor höher ist.