Räder fürs Bikepacking geeignet - Sammelthread

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  • Hoi zusammen,

    eventuell für die, die ein neues Bike fürs Bikepacking suchen:
    SCOTT Scale Gravel 20 Bike

    Das ist die Aluversion, gibt es auch als Carbonversion:
    SCOTT Scale Gravel 10 Bike

    Das 20er hat meine Frau gekauft, war mit 1'400 CHF relativ günstig. Die erste Reise steht schon an.

    Vorteile:

    • starres MTB mit grosser Reifenfreiheit, 2.4'' ab Werk
    • MTB-Standards bei den Achsen
    • 10-52er Kassette von SRAM mit der Transmission, für ab Rahmenbauer UDH-Schnittstelle
    • Preis
    • Inner Barends ab Werk
    • kleine Rahmenhöhe (meine Frau mit 155 cm kann locker drübersteigen)
    • Preis: 1'400 CHF

    Nachteile:

    • Wenig Anbaupunkte, ein Ortlieb Quickrack über die Achse wäre möglich, sonst schwierig für Gepäckträger. Anbaupunkte an der Gabel vorhanden. In Grösse S nur ein Flaschhalter-Anbaupunkt im Rahmen (am Unterrohr). In grösseren Rahmen gibt es 2.  Unter dem Unterrohr keine vorhanden. Keine Anbaubunkte an Ketten- und Sitzstreben.
    • Die günstigste Version der Transmission verbaut (die 70er - was die 90er für genaue Vorteile bringt, keine Ahnung und kann man nach dem Abfahren der ersten easy austauschen)
    • Kein Dynamo ab Werk

    Einmal editiert, zuletzt von Patirou (22. Juli 2026 um 12:49)

  • Beitrag von Dingo (22. Juli 2026 um 11:34)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Schrebergarten (22. Juli 2026 um 12:39).
  • Alu kommt mir nicht zwischen die Beine.

    Ist schön, aber was ist da jetzt der Mehrwert für den Thread ?

    Brother bietet einen ATB Rahmen

    wäre ein eigener Thread wert, oder wir machen ein Sammelthread "für Bikepacking geeignete Fahhräder". Der Rahmen ist auch nicht die gleiche Preisklasse und hat u.a. einiige Nachteile (kein UDH, keine Thru-Axle oder täusche ich mich ?)

  • Warum so empfindlich. Ein Thread mit nur einem Radtipp ist etwas Platzverschwendung.

    Aber bitte. Dann lösche ich es.

    Edit: ist dann eher was für den Schnäppchenthread. Sonst wird das Forum voll mit beliebigen Tipps.

    Einmal editiert, zuletzt von Dingo (22. Juli 2026 um 12:45)

  • Patirou 22. Juli 2026 um 12:46

    Hat den Titel des Themas von „Scott Scale 20“ zu „Räder fürs Bikepacking geeignet - Sammelthread“ geändert.
  • Ein Thread mit nur einem Radtipp ist etwas Platzverschwendung.

    Habe keinen anderen Ort gefunden, ist aber ein valider Einwurf. Habe den Thread entsprechend umbenannt.

    Als Bitte dann aber nicht nur ein Link, sondern eine schnelle Übersicht Vor- und Nachteile, damit es mehr hergibt als eine Google-Suche.

  • Das Scale Gravel ist mir in der vorherigen Version auch schon aufgefallen. Prima Idee, das hier mal zu verlinken!

    Und ein Thread zu geeigneten Rädern gefällt mir noch besser.

    Innerbarends ab Werk finde ich auch super. Wären Innerbarends bekannter würden imho deutlich weniger Räder mit Rennlenker verkauft: Für Leute die keine Rennen fahren ist "mehrere Hand-Positionen" nämlich damit abgedeckt und "noch aerodynamischer" nicht besonders relevant.

    Einen Dynamo sehe ich persönlich nicht als Vorteil: Bis die Gewichts-Rechnung gegenüber Powerbanks positiv ausgeht müsste man sehr lange bei Dunkelheit oder komplett abseits der Zivilisation unterwegs sein. Sekundär kommen noch Leistungsverlust, Kosten und unterschiedliche Speichen als Nachteile dazu.

    ---

    Für Leute mit einem ähnlichen Fahrprofil wie ich (keine Rennen, vorzugsweise Gelände, gerne auch Trails) empfehle ich das Specialized Chisel Comp Evo.

    Das ist das Rad, welches ich Stand heute neu kaufen würde. Es erfüllt alle meiner Kriterien weiter unten (die Innerbarends und Kettenwachs lassen sich leicht nachrüsten). Falls man möchte (Geld, Zeit, Kompromisse bei den Komponenten) lässt es sich fahrbereit, also inkl Pedalen sogar unter 10 kg bringen.

    Nach mehrfacher eigener guter Erfahrung kann ich aber auch gebrauchte Räder über Kleinanzeigen als Alternative empfehlen. Das ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis potenziell noch deutlich überlegen. Ich habe auch schon Räder ohne Probefahrt per Versand gekauft, selbst hinfahren und begutachten ist aber natürlich am besten.

    Hier meine Kriterienliste:

    - Rahmen (und vorzugsweise auch die Komponenten) aus Metall, nicht Carbon (Haltbarkeit schlägt Gewichtsvorteil)

    - gerader Lenker + Innerbarends (gute Kontrolle im Gelände, 2 bequeme (!) Handpositionen aus denen man auch bremsen kann)

    - Federung vorne und hinten. Je nach Fahrprofil gefederte Sattelstütze oder gefederter Hinterbau. (Komfort, Sicherheit & Pannensicherheit schlagen Wartungsaufwand)

    - breite, profilierte Reifen (Komfort, Sicherheit und Pannensicherheit schlagen Zuwachs beim Rollwiderstand)

    - reguläre Gabel, keine Lefty (Lenkertasche abstützen)

    - Kette, auf keinen Fall Riemen (robust, fehlertolerant, transparenter Verschleiss, mit Wachs wartungsarm, unterwegs reparabel)

    - Kettenschaltung oder Rohloff (effizient, erstere ist unterwegs reparabel, letztere geht nicht kaputt)

    - Keine elektronischen Komponenten (Black Box, Akkus aufladen nervt)

    - Beide Räder gleich groß (gleiche Speichen & Schläuche vorne und hinten)

    - Räder Tubeless ab Werk oder zumindest dafür vorbereitet (Pannensicherheit, Gewicht, Rollwiderstand)

    - Keine Leitungen durch Lenker oder Steuersatz (Wartung schwieriger, zerlegen für Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln unmöglich)

    - absenkbare Sattelstütze (mehr Kontrolle & Reserve im Gelände, Komfort und Sicherheit beim auf- und absteigen)

    - Platz im Rahmendreieck und darum herum für Taschen (zentral angebrachtes Gewicht ist am angenehmsten & sichersten)

    Eichkatz.bike (gewerbliche Seite)

    12 Mal editiert, zuletzt von Eichkatz (27. Juli 2026 um 12:18) aus folgendem Grund: Gründe für Federung ergänzt

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