1P Zeltempfehlungen für alpine Fernwanderungen

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  • Ich denke nicht, das du mit 2 Stöcken unflexibeler bist, das macht die vorgesehen Schlagfläche eher. Ich hatte einfach schon zu viele gebrochene Wanderstöcke, als das ich das riskieren will.

    Zum Thema Einschränkungen durch Konstruktion mit 2Stöcken: Nicht gerader Untergrund und DCF ist auch ne schwierige Sache, das zieht sich nicht in Form und will lieber akkurat aufgebaut werden.

    Ein Flat Tarp aus DCF halte ich für die schlechteste Möglichkeit. Geformte Tarps sind viel schneller aufzubauen, brauchen weniger Fläche, stehen sturmsicherer.

  • Moin!

    Wenn dcf, hat in einfaches Flat Tarp das beste Packmass...

    Im Vergleich zu einem DCF Tarp-tent ist das richtig. Aber ob ich mich mit einem shaped oder flat-Tarp rumschlage, ist egal. Beide Packmaße geben sich nichts und sind im Vergleich zu einem Tarp aus Silpoly deutlich schlechter.

    ... dass die nutzbare Fläche mitunter deutlich kleiner sein kann, als es die Maße eigentlich vermuten lassen, gerade bei viel Wind.

    ja, so ist das eben bei einem mid. :)
    Selbst bei einem bretthart aufgebauten DCF-Tarp lockern sich im Wind mit der Zeit die Heringe. (Hier waren es 20 mm Tube-Stakes, 8 mm Durchmesser). Wenn mir in Luv die Segelfläche den Innenraum nimmt, liege ich mit dem Kopfende halt in die andere Richtung.

    Man sieht schön, wo hier stützende Stangen platziert sein müssten. Aber auch die sollten ausreichend dimensioniert sein und eine solide Verbindung mit dem fly haben.
    (Das war ungefähr Bft 6, in Böen 7-8. Also kein Sturm).

    Nicht gerader Untergrund und DCF ist auch ne schwierige Sache, das zieht sich nicht in Form und will lieber akkurat aufgebaut werden.

    Zumindest, wenn man es bodennah aufgebaut haben möchte.
    Mit Viel Luft unterm Saum ist das kein Problem nur zeitlich etwas aufwendiger.

    Geformte Tarps sind viel schneller aufzubauen, brauchen weniger Fläche, stehen sturmsicherer.

    Bei den ersten beiden Aussagen bin noch bei Dir.
    Viele shaped Tarps können nicht flacher aufgebaut werden. Der Schnitt gibt die Form vor und fertig.
    Klar, wenn man ein Tarp so konstruiert, dass es in der Regel mit 20 cm Saum-Höhe steht, kann man es natürlich auch entsprechend niedriger aufbauen. Leider wird dadurch die effektive Liegelänge extrem verkürzt. Wenn dann noch etwas Wind dazu kommt, kauert man die Nacht in einer Ecke. X/

    Schlau wäre es doch, wenn die Liegelänge bodennah aufgebaut noch ausreichend lang ist.

    Ich hatte einfach schon zu viele gebrochene Wanderstöcke, als das ich das riskieren will.

    Beim Laufen gebrochen oder als Zeltstange?

  • wilbo ich hab die immer im laufen gekillt. In einer alten Schneelawine. In einem Blowdown. Beim abrutschen von einen vereisten Wanderweg an einer Bergflanke. Beim straucheln auf einer Geröllpassage.

    Ich hab noch nie einen vergessen oder verloren, aber das soll auch corkommen.

    Kann mir nicht vorstellen die in einem Tarp kaputt zu bekommen, zu wenig seitliche Last mit großem Hebel. Und sie sind dicker als "echte" Zeltstangen.

    Brim "niedrig aufbauen" ist es bei mir tatsächlich so, das die 20xm Lücke zwischen Plane und Boden geschlossen werden müssen. Mit DCF hexamids ist das etwas frikelig. Stock muss quergestellt werden, Leinen mit neuen Schlaufen versehen, Steine auf Leinen an die Heringe gewuchtet werden.

    Deine Situation.it den verrückten Heringen hatte ich noch nie. Aber du hast mit deinem Tarp auch fast das doppelte an wind-zugewandeter Zeltfläche im Vergleich zu meiner Hexmid Form und dieser viereckige Querschnitt dienes Tarps wird wohl eher schlechter umströmt.

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