Beiträge von mochilero

    Ich finde auch dass die ganz leichten Nylon-Dinger auch viel schwitziger sind als zB etwas aus PERTEX Quantum Air. Weil ich das Windshirt wirklich sehr oft verwende, ist es mir egal ob das jetzt 50 oder 100g wiegt. Meine Windhose ist auch aus billigem/leichten Nylon (50g). Da viel seltener verwendet ist das da egal.

    Wir haben den Patagonia Houdini und etwas von SChöffel in Betrieb gehabt, waren damit zufrieden. Genauso wie ein altes Windshirt von Meru/Globetrotter. Das Teil von Frilufts/Globetrotter und ein älteres von Decathlon mögen wir nicht, weil die zu weit geschnitten sind (blöd beim Radfahren) und außerdem schwitzt man darin viel mehr..

    Weil die normalen Preise für das Patagonia o.ä echt zu hoch sind: die nächsten werden einfach MYOG aus Quantum Air... Ist ja schnell gemacht, wenn man einmal ein Schnittmuster abgenommen hat...

    Danke schonmal für eure Gedanken!

    Elektronische Schaltungen sind mMn reine Rennsporttechnologie. Egal ob Shimano, SRAM, Campagnolo oder eine chinesische Schaltung: geladen werden müssen sie.

    Für mich wiegen die Nachteile (Laden nach ca 500km, Diebstahlmöglichkeit der Akkus, geringe/keine Reparaturfähigkeit während der Tour) schwerer als die Vorzüge (schnelle Installation, schnellere Schaltvorgänge, weniger Gewicht).

    Das sind auch meine Überlegungen. Ich glaube einfach, dass ich diesen elektronischen Kram eigentlich nicht brauche.

    Eine lose Lötstelle durch das gerumpel auf dem Rad und der Spass ist vorbei. Das Lebensende der Schaltungen sind sehr sehr sehr viel früher erreicht als von mechanischen Schaltungen.

    Wahrscheinlich ist das Zeug inzwischen schon relativ zuverlässig. Aber mich nervt bei den ganzen elektronischen Sachen auch die Tatsache, dass manchmal die Kompatibilität leidet und irgendeine App nicht mehr mit dem neuen Telefon geht o.ä... Keine Ahnung ob das auf das AXS System auch zutrifft und wie lange da die Teile rückwärts kompatibel sind, wenn man doch mal ein neues Teil braucht. Nicht dass das Schaltwerk hin ist und es braucht dann auch gleich neue Hebel, wenn diese mehr als 5 Jahre alt sind... Ist natürlich nur eine Sorge - ob berechtigt weiß ich nicht...

    Touring Hardtail mit Rennlenker? Da würde ich mich auf jeden Fall von den Setups für die Tour Divide oder das Silk Mountain Race inspirieren lassen,

    Klar schaue ich was dort gefahren wird - dass es aber mittlerweile so viele Leute elektronisch fahren, war mir noch nicht aufgefallen. du hast Recht, wenn das AXS Zeug ständig Probleme machen würde, würden nicht so viele Leute auf so langen Rennen damit fahren bzw. Man würde wahrscheinlich mehr von den Ausfällen lesen.

    Ein weiterer Nachteil an den elektronischen Gruppen ist halt schon auch der Preis finde ich. Ich fahre ja keine Rennen und will mir auch kein 7k Bike aufbauen...


    Wo willst du denn Touren? Deutschland und Mitteleuropa? Oder zieht es dich auch irgendwo hin, wo es laaaaaaaange keine Zivilisation gibt?

    Nee, ich habe bloß eine alte Verletzung am Sprunggelenk, die sich jetzt einfach häufiger meldet als früher. Ich kann zur Zeit keine langen Wandertage machen, je nach Gelände ist einfach bei 25-30 km (allerhöchstens) Schluß. Ich habe gemerkt, dass ich gerne sportlicher unterwegs sein möchte und das geht eben nur mit dem Rad. Ich bin früher Rennrad gefahren, hatte dann keine Lust mehr ständig auf der Straße im Verkehr unterwegs zu sein und habe das dann bleiben gelassen. Mit dem MTB komme ich schön raus in die Natur und kann etwas mehr machen als zu Fuß. Derzeit sind es aus Zeitmangel nur Aktionen im Bereich von wenigen Tagen bis 2 Wochen. Vorwiegend Mittelgebirge.

    Ich tendiere gerade zur GRX820 10-51t mit XT(R)-Kurbel mit 34t Kettenblatt - auch wenn ich das SRAM Transmission System spannend finde. Mir ist noch nie ein Schaltwerk abgerissen und ich hatte bisher auch nur ein verbogenes Schaltauge - also wahrscheinlich brauche ich das alles nicht. Zu Rennradzeiten fand ich die Shimano-Hebel auch besser als die von SRAM - aber das ist ewig her....

    Hallo zusammen!

    Da meine Füße nicht so wollen wie ich geht es bei mir zunehmend mehr in Richtung Bikepacking.

    Ich überlege gerade mir ein neues Tourenrad aufzubauen. Ich bin mit meinem Hardtail ganz zufrieden aber der Rahmen ist mir doch ein Stückchen zu lang für längere Touren und außerdem fehlt mir der Rennradlenker doch. Die Lösung mit inner barends ist irgendwie doch nicht ganz passend. Die Federgabel brauche ich eigentlich meistens auch nicht. Bei den 2.1 oder 2.25 Vittoria Mezcals will ich bleiben. Genauso wie bei einer MTB Übersetzung (bin leider nicht so fit wie ich gerne wär und mit Gepäck brauche ich sowas wie ich gerade fahre, 34t vorn und hinten 10-52t)

    Der Rennradlenker ist gesetzt. Daher stellt sich nun die Frage nach der passenden Schaltung. Auch bei einer 1x Schaltung werde ich wohl doch bleiben. Grundsätzlich tendiere ich eher zu mechanisch für ein Tourenrad - ich finde es auch doof einen Akku an etwas dran zu bauen was eigentlich für mich ausreichend gut ohne funktioniert...

    Es gibt jetzt ja die neue Eagle Transmission 90 als mechanische Schaltung - die finde ich wirklich interessant. Leider gibt es sie bisher nicht mit Rennradhebeln - oder hab ich was übersehen? Von Ratio Technology kommt da nichts, das habe ich schon gefragt.

    Stellt sich die Frage:

    Würdet ihr auf elektronisch und die Rival AXS setzen oder auf mechanisch und dann die GRX820?

    Bin gespannt wie ihr das seht..

    VG m

    Wir haben uns für Radtouren vom Boot aus 2x günstig gebraucht das Tern X11 geschossen. Die Teile laufen super, deutlich besser als ein 16er Brommie, fast wie ein richtiges Rad. Die 1x11 Schaltung ist für das was wir damit machen völlig ausreichend. Das große Aber: Die Reifenauswahl für die 22er Laufräder ist ziemlich eingeschränkt. Das breiteste was ich gefunden habe sind 37mm Reifen. Für uns reicht das so. Für Leute die mehr Offroadfähigkeit wollen, liesse sich auch auf 20 Zoll-Räder wechseln mit den Ballonreifen von Schwalbe zB... Das zweite große Aber: Das 16er Brompton ist schon verdammt kompakt vom Packmaße her - das wird schwer zu schlagen sein, genauso wie der coole Faltmechanismus - Wäre der Preis egal wäre das G-Line auch für uns ein heißer Kandidat gewesen (und das gab es damals noch nicht)

    Ich hatte bisher auch nie Probleme bei der Tubeless-Montage - das ist keine große Wissenschaft. Mir reicht bei meinen 29x2,25 MTB-Reifen auch eine normale Standluftpumpe. Egal ob mit oder ohne Ventil. Man muss halt kurzzeitig mehr reinpumpen als durch den Spalt entweicht ;)

    Die Lezyne Micro Floor Pump HV reicht bei mir auch um unterwegs die Reifen wieder drauf zu bekommen (okay, nicht UL aber so man muss definitiv kein CO2 dabei haben).

    Ich habe bisher die Stans Milch verwendet. Es gibt verschiedene Mischungen von denen, die eine hat gröbere Latexpartikel drin, die muss man direkt in den Reifen schütten, bevor man den Reifen ganz aufzieht (irgendeine tolle Race-Mischung, Partikel passen wohl nicht durch den Ventilschaft, aus Versehen gekauft, soll noch größere Löcher schnell verschliessen, die trocknet wohl auch schneller ein)

    Für unterwegs habe ich je nach Tour die Bacon Strips+Tool, 60 ml Milch, Nadel, Faden, Sekundenkleber, Gerber mini Tool mit Zange, Ersatzventile und 1-2 Schläuche dabei - bisher mit dem Tubeless setup und vittoria Mescals aber nie gebraucht. Mit den Schwalbe Racing Ralph/Ray hat es einmal kurz gezischt und etwas Milch kam raus, dann war wieder dicht..

    Ich bleibe bei Tubeless.

    Für Gravelreifen die mit höheren Drücken gefahren werden gibt es das Dynoplug Tool (dabei wird ein Metallstopfen im Reifen platziert und die Gummiwurst kann dann nicht durch den hohen Druck wieder rausgepresst gepresst werden)

    Sollte man den Reifen nicht gleich drauf kriegen, kann man die eine Seite mit dem Reifenheber schon mal auf die Felge drücken und es dann nochmal probieren. Irgendwo habe ich mal gesehen, wie jemand den Reifen mit einem Spanngurt auf die Felge gepresst hat. dadurch muss weniger Luft gepumpt werden, bis der Reifen drauf springt (noch nicht selbst probiert, da nicht erforderlich, aber evtl hilfreich, wenn man unterwegs nur ne kleine Pumpe hat...)

    Danke euch beiden - klingt ja nicht so, dass sich die China-Daune lohnt. Wenn man auch vorher nicht so genau weiß ob die Qualität passt. Wahrscheinlich sollte ich doch einfach bei der Extex-Daune bleiben. Schließlich geht es ja auch um die Arbeitszeit die man für so ein Projekt aufwendet - wenn dann die Füllung nicht passt wäre es ja auch irgendwie schade..

    Aber falls es noch andere Möglichkeiten gibt, gute Daune zu beziehen, immer her damit!!!

    Hallo, danke schon mal für alle Anregungen hier in diesem Faden - ich wollte auch mal kurz Rückmeldung zu meinen Überlegungen geben (sorry, habe ich noch nicht geschafft, weil viel um die Ohren derzeit...)

    Also:

    1. Die Garmin Fenix 7 Solar habe ich direkt wieder verkauft. Die Navigation am Handgelenk war top. Die Akkulaufzeit war für das kleine Gerät top. Der Preis für das gebrauchte Gerät war top. Was für mich aber gar nicht ging: Dieser fette Klopper an meinem relativ schmalen Handgelenk. Ich trage einfach keine Uhren mehr. Und die gedachte zweite Verwendung als Fahrrad-Navi war für mich ein absoluter Flop. Zu klein und zu wenig übersichtlich am Lenker. Für mich persönlich am Lenker während der Fahrt deutlich zu schlechte Ablesbarkeit. Wenn man da länger drauf starren muss, schaut man ja nicht auf den Weg... Deshalb als Fahrrad-Navi für mich nicht ausreichend.

    2. Ich möchte definitiv ein größeres Display. Und ich möchte eine relativ lange Akku-Laufzeit. Deshalb geht trotz allem derzeit die Tendenz zum Garmin 1040. Ohne Solar. Wenn ich das zu einem guten Kurs bekommen kann, schlage ich zu. Hat ja noch etwas Zeit, im Winter bin ich nur ums Haus rum unterwegs..

    Soweit von mir..

    Es geht ja auch um das Ökosystem, aber hat jemand mit dem Coros Dura Erfahrungen? Vielleicht auch eine Option.

    Ich hatte ja oben schon geschrieben warum ich das Dura eher nicht in Erwägung ziehe...

    Ich finde das Coros Dura durchaus interessant. Aber der Zwang zur Nutzung der App und die fehlende Möglichkeit OHNE Internetverbindung einen GPX Track zu übertragen ist eigentlich ein KO Kriterium - wenn Coros das nachgebessert hat und man das Gerät ohne App und Onlineverbindung vernünftig nutzen kann, bin ich interessiert!!

    Weiß jemand mehr???

    Bei Garmin gibt es neben der klassischen Kabelverbindung auch die Möglichkeit, Tracks per Bluetooth zu übertragen. Mit Internetverbindung kann man die Route auch direkt aus komoot heraus auf das Gerät schicken - sehr komfortabel! Ging jedenfalls so mit der Fenix 7...

    Mir ist die Option wichtig, weil wir gelegentlich schon manchmal unterwegs umgeplant haben - wenn man dann offline die auf dem Handy (bessere Übersicht auf dem größeren Display) geplante Route nicht auf das Navi bekommt - nein danke!

    Bohnenbub Danke für deine Bemühungen, gleiche Überlegungen hatte ich auch schon, gerade im Hinblick auf die Doppelfunktion beim Wandern. Schau gern mal in den Marktplatz, meine Fenix 7 habe ich wieder verkauft, weil a) dicker Klopper am Handgelenk mir gar nicht taugt und b) meine alten Augen brauchen eine etwas bessere Ablesbarkeit am Lenker ;)

    Ein Telefon ist im Geiste des Minimalismus keine Option?

    Sorry, hätte ich dazu schreiben sollen.

    Nein, mein teures Handy soll nicht an den Lenker. Das Handy soll lieber in der Tasche bleiben damit es nicht kaputt geht und für andere Dinge immer zur Verfügung steht.

    Der Stromverbrauch ist leider auch viel zu hoch um damit länger unterwegs zu sein und zu navigieren (bei meinem Handy zumindest). Beim Wandern finde ich das Handy okay, beim Radeln muss der Bildschirm an sein bzw. Sich bei Abbiege-Hinweisen selbst einschalten. Um Abbiege-Hinweise zu erhalten muss die Navigation ständig laufen, beim Wandern kann ich einfach bei Bedarf auf das Handy schauen, dann dauert es kurz bis es einen Fix hat und dann weiß ich wo ich bin. So ist der Stromverbrauch beim Wandern ausreichend gering - ist beim Radeln für mich aber so keine Option...

    Hallo zusammen,

    Ich habe hier noch ein paar Meter günstigen, daunendichten Stoff liegen. Diesen würde ich gerne zu einem leichten Sommer-Duo-Daunenquilt verarbeiten. Es soll ein eher günstiges Teil werden, deshalb ist mir die Daune von Extex, die ich bisher verwendet habe derzeit etwas zu teuer. In der Vergangenheit (ca. 15 Jahre) habe ich auch schon von Cumulus günstig Daune bekommen - die haben sich aber auf meine letzte Anfrage (zu Coronazeiten) wenig begeistert gezeigt und schließlich abgelehnt, Privatleute mit Material zu versorgen. Auf AliExpress gibt es Angebote für Daune, falls da jemand was empfehlen kann, gerne (habe noch die auf AliExpress bestellt). Sonst ist natürlich jede Quelle willkommen, die nicht so teuer ist... (Bitte keine Diskussionen über ethische Überlegungen an dieser Stelle, ich nutze meine Sachen in der Regel sehr, sehr lange und kaufe meistens auch bewußt ein aber da ich mir bei der Qualität des Stoffes hier nicht sicher bin, möchte ich keine zu teure Daune einfüllen)

    Vielen Dank und Grüße, m

    Hallo zusammen,

    Ich bin derzeit auf der Suche nach einem vernünftigen Navigationsgerät für die nächsten Bikepacking-Touren. Wichtig ist mir eine halbwegs einfache Bedienung / Einrichtung, eine lange Akku-Laufzeit, USB-C, einfache Möglichkeit für alternatives Kartenmaterial und die Möglichkeit GPX-Tracks auch unterwegs offline auf das Gerät zu übertragen.

    Bisher in Erwägung ziehe ich das Garmin 1040 aufgrund der guten Akku-Laufzeit, die komplizierte Menü-Führung der Garmins (zumindest früher) und den hohen Preis finde ich abschreckend. Beim 840 finde ich gut, dass es nicht so riesig ist und sich auch alternativ über Tasten bedienen lässt (Handschuhe im Winter) Das Coros Dura finde ich ebenfalls aufgrund der Akku-Laufzeit und auch wegen des günstigen Preises interessant, der Zwang zur Verwendung der App und die anscheinend fehlende Möglichkeit, offline Tracks zu übertragen sind aber ein K.O.-Kritierium (weiß da jemand mehr?). Kartenmaterial / Darstellung der Karte und Rerouting ist nicht sooo relevant, weil ich für die Feinheiten wahrscheinlich eh das Handy aus der Tasche holen werde...

    Die Trainingsfunktionen werde ich vermutlich erstmal nicht nutzen. Das deutlich günstigere Garmin Explore 2 hat aber eine deutlich schlechtere Akku-Laufzeit und eine automatische Steuerung der Displayhelligkeit fehlt auch.

    Die Geräte von Wahoo sind glaube ich auch relativ beliebt, soweit ich weiß ist da aber auch nach 15 Stunden Schluss und mit dem Kartenmaterial und der Übertragung von Daten offline unterwegs weiß ich auch nicht ob es meinen Anforderungen genügt - lasse mich aber gern eines besseren belehren!

    Das neue Gerät von Hammerhead hat ein anderes Display und hat damit wahrscheinlich einen deutlich höheren Stromverbrauch als die anderen (und das neue Garmin 1050) und fällt damit raus.

    Die Garmin Halterung mit Ladefunktion finde ich unverschämt teuer. Prinzipiell kann man ja aber auch in der Mittagspause/abends von der Powerbank nachladen - wobei ich aber eigentlich gerne weiter nur mit meiner Nitecore 10000 für Handy und Navi arbeiten würde. Entweder ist ein kleines Solarpanel dabei oder alle 3-5 Tage sollte ich sicher nachladen können.

    Wenn sich hier jemand auskennt und vielleicht vor der selben Fragestellung stand, freue ich mich über Tips!

    Vielen Dank und Gruß, m

    Weiß jemand, wie das mit dem Parken für drei Wochen in den kleinen französischen Orten ist?

    Je nachdem was du für eine Karre hast und wie sehr sie dir am Herzen liegt... Einfach stehen lassen finde ich nicht so sinnvoll. Ein ausländisches Auto dass länger in dem Dorf steht fällt definitiv auf. Entweder gibt's Interesse daran oder dem Inhalt oder es macht sich womöglich jemand Sorgen dass den Besitzern etwas zugestoßen ist. Wir haben bisher immer bei Unterkünften/Hotel/Gite d'etappe/Camping gefragt und dadurch eigentlich immer eine gute Lösung gefunden. Einmal haben wir eine kleine Gebühr gezahlt, einmal vereinbart dass wir bei Ankunft und Abreise je eine Nacht in diesem Hotel übernachten. Fand ich beides fair. Sonst immer 4 free. Vorher organisiert haben wir nie, manchmal halt bei Ankunft etwas Zeit darauf verwendet eine gute Lösung zu finden.


    Wie zeltet man in Spanien am Besten?

    Ist bis auf wenige Ausnahmen auf dem GR11 problemlos wie auch auf der HRP und den Abschnitten des GR10 die ich kenne ... Lohnt sich nicht sich darüber zu sorgen. Wir haben eigentlich immer was gefunden.

    Edit

    Andorra lohnt sich wirklich nicht wie der Vorschreiber schon meinte. Ich muss sagen dass mir die zentralen Pyrenäen immer am besten gefallen haben auf jeder unserer Touren dort. Sprich der Bereich grob ab Gavarnie bis Andorra...

    Edit2:

    Freunde die wir auf der HRP damals getroffen haben sind den Abschnitt Lescun - Hospitalet pres de l'Andorre in drei Wochen gelaufen und hatten das Auto auf einem Campingplatz etwas nördlich von Gavarnie gelassen. Zug- und Busverbindung dann über Lourdes...

    Hm, im Normalbetrieb ja nicht, aber bei Sturm kommen die Kräfte dann eben doch von der Seite – oder stell ich mir das falsch vor?

    Es geht darum dass die Stange eben keine Biegebelastung abbekommt - wenn sie senkrecht im Mid steht dann hast du im Wesentlichen nur Druck von oben (Kompression) - sollte also kein Problem sein.

    Bei größeren Mids kommen übrigens aber auch die zusammen gebundenen Lekis an ihre Grenzen. Bei 180cm Länge biegen sie sich unter dem Druck von oben. In meinem Luxe F8 halte ich diese Lösung für grenzwertig und würde dafür dann bei schlechtem Wetter eher eine richtige Tarp-Stange empfehlen

    Ich habe auch die Durston-Stangen fürs Radfahren (sonst Wanderstöcke). Auf mich machen die für das X-Mid einen ausreichend stabilen Eindruck. Ca. 100g/Stück. Einmal bin ich beim Abbauen mit einer der Stangen im unebenen Boden hängen geblieben, da hat sich das ganze ziemlich gebogen - die Inspektion hat aber keinen erkennbaren Schaden zu Tage gebracht und bisher hält es - also Glück gehabt. Natürlich sind die guten alten Lekis ein ganzes Stück stabiler - aber die sind auch sehr viel schwerer..

    wilbo s Liste kann doch eigentlich das ganze Jahr über Anwendung finden!

    Ich muß derzeit sehr aufpassen, mein Kaufverhalten im Griff zu halten, daher danke für die Erinnerung!

    Ich habe festgestellt, dass ich umso mehr Zeug kaufe, dass ich nicht brauche, je weniger ich aktiv bin. Egal ob aktiv im sportlichen / outdoormäßigen Sinn oder im "geistigen" Sinn, also ob ich ein Bastel Projekt austüftel oder eine Fortbildung für Kollegen vorbereite o.ä.

    Eine andere "Konsumbremse" war für mich immer wieder auch die "umgekehrte 4%-Regel" aus der FIRE Community. Die 4% Regel besagt, dass man etwa 4% aus dem Depot entnehmen kann, um dauerhaft davon zu leben. Mit einem relativ begrenzten Risiko über einen 30-Jahreszeitraum pleite zu gehen. Ein Depot-Wert von z.B. 300.000 Euro bedeuten also monatliche Einnahmen von 1000 Euro (300.000x4%=12.000 Euro/Jahr).

    Umgekehrt bedeutet das dann: jede 300 Euro, die ich heute ausgebe, einen Einnahmeverlust von 1 Euro/Monat. Also ein Kredit an mich selbst bis an mein Lebensende ;)

    Möglicherweise ist die 4% Regel etwas zu optimistisch aber die Grundidee bleibt trotzdem erhalten. Man kann das ja durchrechnen und vielleicht liegt das dann für die weniger Risiko-affinen Menschen halt bei 3,25%...

    Mir geht es tatsächlich auch so in den letzten etwa 3 Jahren - ich komme einfach sehr viel weniger raus als früher. Bei mir hängt das aber nicht mit dem Planungs- oder Packaufwand zusammen, sondern damit, dass ich derzeit jobmäßig einfach ausgelastet bin und dann am Wochenende / an freien Tagen einfach den Hintern nicht hoch bekomme. Nicht weil ich keine Lust habe sondern einfach weil ich platt bin. Ich weiß aber auch, dass mir so kleine Auszeiten mit 1-2 Nächten draußen eigentlich sehr gut tun und dass ich zufriedener bin als wenn ich freie Zeit "vergurkt" habe.

    Planen muß ich praktisch nix, es gibt doch so viele Wege in Schwarzwald, Schw. Alb, Vogesen, auf denen man einfach 2 oder 3 Tage ein Stück laufen oder radeln kann. Gepackt wird doch ohnehin immer irgendwie das gleiche. Ich habe im Klamottenschrank ein Fach mit den Lauf- und Schlafkleidern, eine Klappkiste mit Zelt, Kocher, Sprit, Ditty bag etc. und einen alten Kissenbezug mit dem Quilt drin - das ist doch der Vorteil von UL, dass der Kram, den man packen muss sehr überschaubar ist...

    Bei mir ist es tatsächlich ehrlicherweise dieses seltsame Vieh namens Schweinehund, der die Schwelle zwischen Alltag und Tour bewacht ;)