Beiträge von gramfex

    Gibt's hierzu eigentlich schon Erfahrungen hier? :)

    Den gibt's nämlich grad im Angebot für ~186€ bei berg-freunde.at in der Long Variante. Das ist natürlich schon sehr verlockend.^^
    Andererseits muss der günstige Preis ja auch irgendwie zustande kommen. Also klar, es sind nur so ~170g Daune drin und ich frag mich halt wie sonst so die Qualität ist, da ich mit Robens noch keine Erfahrungen habe...?:/

    Hier mal welche Typen ich so rumliegen habe von schwer (links) zu leicht (rechts):
    (und damit ich hier nicht gleich gesteinigt werde, die Stahl J-Hooks ganz links verwende ich nur fürs Pavilion beim Car-Campen auf Festivals:D)

    Letztes Jahr auf der TA hatte ich nur die blauen StS Groundcontrol dabei. Die sind sehr robust und halten super. 12 davon waren aber definitiv ein Overkill. Da ich aber nur mit Handgepäck angereist bin, und die Auswahl in Queenstown doch recht begrenzt war, gings wohl leider nicht wirklich anders.

    Mittlerweile schaut mein Setup in der Regel so aus:

    - Für die Hauptabspannpunkte: 4 große (MSR Groundhog / StS Groundcontrol) oder kleine (MSR MINI Groundhogs / Naturehike) Y-Style Heringe

    - Für die Nebenabspannpunkte: je 4 mal die eigenen gramfex 4g und 2g Carbon Heringe

    Damit komme ich dann in Summe auf ~87 g bzw. ~64 g + 5 g für den Beutel:

    Klar es geht definitiv noch leichter, aber das stellt für mich aktuell einen guten Kompromiss aus Gewicht und guter Haltekraft dar, was mir wichtig ist, da ich meist im Gebirge mit einem nicht freistehenden (Tarp-)Zelt unterwegs bin und mir da nachts keine Sorgen machen will. ;)

    meine Überlegung gegens Xmid "alpin" wäre: zwei Stöcke sind komplizierter zu plazieren, wenn Du auf steinigem undoder unebenen Grund aufbauen willst. Alles mit nur einer Stange ist entscheidend flexibler weil Tarp-ähnlicher.

    Wenn dcf, hat in einfaches Flat Tarp das beste Packmass...

    Ja, das stimmt schon, war für mich jetzt aber nie wirklich ein Problem. Aber wenns nur primär fürs (Hoch)Gebirge sein soll, wäre jetzt ein X-Mid auch nicht meine erste Wahl. Wie gesagt, für wirklich raue Bedingungen würde ich tendenziell eher ein (Semi)Freistehendes Zelt bevorzugen.

    Der Charme vom X-Mid für mich ist halt, dass es sehr vielseitig ist und innen angenehm viel Platz bietet und vor allem auch lange genug ist.
    Das war mir mit >190cm wichtig. Da fliegen nämlich die meisten Zelt raus, die es so zu kaufen gibt und selbst bei Tarp-Tents wirds oft eng. Z.B. mein MSR Front Range hat eine "theoretische" Fläche von ~240x~240 cm innen, bei viel Wind kamen die Wände aber so weit rein, dass sie mir und einem Freund die ganze Nacht um die Ohren geschlagen haben.^^
    Davon abgesehen bzw. bei weniger Wind ist es aber auch ein tolle Option, mit richtig viel Platz drin. :)
    Das war besagte Nacht in der Nähe vom Hochschwab. Gelohnt hats sich trotzdem.8o

    Wenn es auch ein nicht freistehendes Zelt sein darf und dir das SMD Deshutes doch nicht zusagt, kann ich die Durston X-Mid 1P Reihe auch empfehlen. Ich hatte das X-Mid Pro 1P (~550 g) letztes Jahr auf der TA auf der Südinsel in Neuseeland dabei und kann bis jetzt nur positives Berichten. Für ein nicht freistehendes Zelt ist es ziemlich Wind-stabil und vor allem auch innen sehr geräumig und lange (das war mir bei >190cm Körpergröße wichtig).

    Ich habe das X-Mid und auch andere ähnliche Konstruktionen schon öfter im Gebirge verwendet, teils auch bei ordentlichem Wind. Für einen richtigen Sturm am Berg würde ich aber kein freistehendes Zelt empfehlen. Weil selbst wenn es stehen bleibt, hat man meiner Erfahrung nach keine gute Zeit, weil der Wind die nicht abgestützten Wände stark eindrückt.

    Aktuell nicht, aber wäre natürlich eine Überlegung wert^^

    Als Essstäbchen eignen sie sich aber jetzt schon hervorragen, da kann man sich gleich nochmal 20 g für den Spork sparen.8o

    Hallo, also ich hab vor einigen Jahren mal für ein DIY Duplex-Clon 2 Reißverschlüsse in L-Bogenform in Mesh eingenäht.
    Die Mesh-Stücke waren schon "richtig" zugeschnitten, einfach drauf nähen und dann schneiden ging daher nicht.
    Ich hab mir damit beholfen, den Reißverschluss auf der Innenseite mit einem Faden vorzuspannen, um so eine gute Kurve hin zu bekommen.

    Da sieht man das Ergebnis ganz gut:

    Das hat halbwegs funktioniert aber war schon recht tricky bzw. mühsam, was ich mich so erinnern kann...^^
    Ich hab mir dann gedacht, ab jetzt nur noch grade Reißverschlüsse.^^
    Ist in meiner Erfahrung auch besser für die Bedienung, da sie besser laufen.

    Hallo in die Runde! :)

    Heute möchte ich euch unsere 2g und 4g Carbon Heringe vorstellen. Hier einmal die Eckdaten und einige Bilder:

    2g Carbon Heringe:

    • Länge: 13,5 cm
    • Gewicht: 2,4 g
    • Material:
      • Schaft: 3mm CFK
      • Kappe: UV-beständiger 
        Kunststoff der im Dunkeln leuchtet
      • Kordel: 2mm reflektierend
    • Handmade in Austria


    4g Carbon Heringe:

    • Länge: 15 cm
    • Gewicht: 4,0 g
    • Material:
      • Schaft: 4mm CFK
      • Kappe: UV-beständiger 
        Kunststoff der im Dunkeln leuchtet
      • Kordel: 2mm reflektierend
    • Handmade in Austria



    Tests und Erfahrungen

    Bei einer kleinen Versuchsreihe zur Haltekraft der 4g Heringe kam ich auf ca. 14 kg in griffigem Boden (siehe Foto rechts). Das ist nur knapp hinter den 15 kg, der gleich langen und 2,5 Mal so schweren MSR Mini Groundhogs und sollte auch für windige Bedingungen ausreichen. Hier ist der Boden natürlich der Knackpunkt. Für sehr weiche oder lose Böden sind sie aufgrund des geringen Querschnitts eher nicht geeignet.

    Bei einer Tour auf Sardinien war ich überrascht, dass sie sich auch im dort vorherrschenden harten Bodenmix aus Sand, Erde und Steinen gut geschlagen haben. Durch ihren kleinen Querschnitt lassen sie sich nämlich gut um Steine "herum manövrieren". Wenn man doch mal ansteht, sollte man sich allerdings eine neue Stelle suchen und nicht versuchen sie mit Gewalt in den Boden zu klopfen, das macht gerade die Spitze nicht lange mit. Das ist auch das Stichwort hinsichtlich Haltbarkeit, denn hier ist bei normaler Verwendung m.M.n. die Spitze der schwächste Punkt.

    Haltbarkeit

    Der Verschleiß ist dabei natürlich sehr vom Boden abhängig. In nicht zu felsigem Boden, wie man ihn oft im heimischen Wald oder auch auf (alpinen) Wiesen findet, sollten sie aber problemlos unzählige Male verwendet werden können. Und das Gute ist, sollte es doch mal notwendig sein lässt sich die Spitze einfach mit einer Stahlfeile wieder nachspitzen (dabei unbedingt auf entsprechende Vorsichtsmaßnahmen achte, da der feine Carbon-Staub wohl nicht unbedenklich ist, gerade für die Lunge).

    Anwendungsgebiet

    Unserer Einschätzung nach eignen sie sich ideal für die Nebenabspannpunkte bei viel Wind oder mäßigem Boden beziehungsweise für die Hauptabspannpunkte bei sehr griffigem Boden oder ruhigeren Bedingungen.


    Mein Setup

    Da ich meist mit einem freistehenden Durston X-Mid und oft im Gebirge unterwegs bin, sieht mein Setup aktuell so aus:

    • Für die 4 Hauptabspannpunkte 18 cm Alu-Heringe (je ~15 g), um auf Nummer sicher zu gehen.
    • Für die Nebenabspannpunkte greife ich auf eine Mischung aus 2g und 4g Carbon Heringen zurück. 

    Damit komme ich in Summe auf etwa 80 g für das ganze Set. Klar es geht definitiv noch leichter, aber das stellt für mich aktuell einen guten Kompromiss aus Gewicht und sehr guter Haltekraft dar, was mir wichtig ist, da ich mir nachts keine Sorgen um mein Zelt machen will. ;)

    gramfex-Shop

    Bei Interesse schaut gerne auf unserem Shop vorbei, dort haben wir auch noch weitere spannende Produkte:

    Shop - gramfex
    gramfex.eu

    Für Rückfragen oder Anregungen stehe ich natürlich immer gerne zur Verfügung! :)

    Schöne Grüße
    Anian