Beiträge von Hendro

    Ich suche nach einem Daunen-Topquilt für den 3-Jahreszeiten-Einsatz, der ab 0°C verwendbar ist. Dann gerne mit Schlafkleidung (dünnes merino/liod sukoi) und fleece obenrum. Ich schlafe in der Hängematte und am Boden und bin sich vieldrehender Seiten- und Bauchschläfer. Neben dem Rucksack soll der Quilt gemeinsam mit einem Warbonnet Wooki in Packtaschen am Rad unterkommen. Je geringeres Packmaß desto besser also.

    Für alles unter 0°C habe ich ein Topquilt/Underquilt von khibu mit 500gr. bzw. 550gr Füllung. Allein die quilts nehmen dann schon eine ganze Ortlieb-Backroller ein bzw. mehr als meinen halben Rucksack. Bis -4C hatte der Topquilt (auch auf der Isomatte) wunderbar funktioniert. Tiefer hab ich noch nicht draussen geschlafen.
    Für den Sommer habe ich 100gsm Apex Climashield Quilts. Der Topquilt hat für mich bei feuchten, windigen 9°C mit Schlafkleidung noch funktioniert.

    All die amerikanischen Hersteller sind bei gleichen specs durch den Import recht teuer und der Gebrauchtmarkt ist in letzter Zeit etwas müde :'D Daher habe ich wieder Khibu in der Auswahl und Cumulus. Khibu ist günstiger, hat dafür etwas 'schlechtere' Specs. Das Handwerk sieht für mich als Laie am Winterquilt 1A aus. Für mich ist das ne langfristige Investition. Daher sind eher geringes Gewicht und Schlafkomfort (Seitenschläfertauglich, warm genug) für mich wichtig (falls sich das nicht ausschließt).

    • Khibu Axiom UL - 320g Füllung (800cuin) - 550g gesamt (10d Nylon/DWR Nylon) -  Komforttemp laut Hersteller: 0°C
    • Cumulus Neo Quilt 300 - 300g Füllung (900fp/~850cuin I guess) - 455g gesamt (Toray Airtastic) -  Komforttemp laut Hersteller: 3°C

    Ich stelle mir folgende Fragen:

    1. Shell-Gewicht: Bei Cumulus werden keine Maße angegeben (gerade mal angefragt, ggf. erübrigt sich dise frage dann). Die Hülle wiegt bei 19gsm Stoff 155 Gramm. Kornél verwendet beim Axiom DWR Nylon ohne Ripstop (21gsm). Die Hülle etc. wiegen satte 230g. Wie können sich die shells bei gleichem theoretischen Bausch-Volumen so unterscheiden? Sind die Cumulus quilts einfach schmal geschnitten? Bei Khibu ist bloß noch ein elastischer Kordelzug am Rücken verbaut.
    2. Oberstoff: Welchen der Oberstoffe haltet ihr für robuster? Macht das airtastic durch das Ripstop bei einem Riss ggf. weniger Probleme?
    3. Füllung: Die Füllung beider kommt schätze ich nicht ganz ran an 0°C. Was meint ihr, wie viel Daune ich als Reserve einplanen sollte? 350-370g 800cuin/850fp Daunenfüllung hatte ich oft bei amerikanischen Marken gesehen und daher mal am unteren Limit 350g angepeilt.
    4. Welche der beiden Optionen wäre für meine Zwecke eure Wahl? Vielleicht hab ich auch noch irgendeinen vergleichbaren auf dem Markt übersehen.

    doch vor zehn(?) Jahren

    Da hab ich noch nicht so viel über das Material meiner Rucksäcke nachgedacht, wobei ich damals intuitiv einen leichten Wanderrucksack haben wollte :'D

    Wasserdichtigkeit ist für mich auch erstmal nebensächlich. Bloß hatte mich gerade bei einem kleineren Rucksack die Labberigkeit echt genervt. Und so ein KS4 als Multi-Alles-Rucksack hört sich leider viel zu gut an :s

    Ob mich das bei einem Rucksack mit Rahmen auch stören würde.. schwer zu sagen. zumindest Ausstattung und Rahmen stehen für mich weitestgehend fest. Bei dem Preis werde ich es tunlichst vermeiden draufzutreten! Mit den Seitennetzen war ich noch am Hadern, weil ich mir eh gerne vorne Geklüngel dranbämsele und mit Hüfttasche wandere.

    Zum Gewicht fällt mir rein theoretisch noch ein: Das Ultragrid sollte doch mit dem Nylon als Oberstoff bei Regen mehr Regen aufnehmen als das EPX, welches einen Polyesteroberstoff hat.


    Ich muss nochmal ganz tief in mich gehen, Geldbörse und womöglich Zettelkrieg mit dem Zoll vorbereiten.
    Lieben Dank für eure Erfahrungen zum janzen.

    Zurzeit sind für den KS Omega Ultragrid 200 (147gsm), EPX200 (198gsm) und VX21 firm (219gsm) auswählbar.

    Aus allgemeinen Erfahrungsberichten konnte ich rausziehen dass Ultragrid abriebsfester als das EPX sei, dafür EPX nicht so anfällig für Delamination ist und obendrein 'standfester'.
    Zu vx21 konnte ich nicht sehr viele Berichte finden. Laut Laurent soll es sehr abriebsfest sein.

    Leider wird das VX07 für den Omega nicht angeboten.
    Wichtig sind mir neben Gewicht die Langlebigkeit über mehrere Jahre bei leichter Nutzung. Ich will nicht Alaska in einer Linie durchqueren sondern europäische Wanderwege oder über deutsche Waldwege zum nächsten Overnighter kommen.

    Wie würdet ihr euch entscheiden?

    Zwischenzeitlich war eine Größe L verfügbar, die ich mir geschnappt hab. Ich konnte es bisher nur bei einer sehr kurzen Radfahrt testen, dank dem 3. platten in 'ner Woche. Das Oberteils ist unfassbar warm :D
    Für welche Szenarien verwendet ihr es? Ich muss es noch mehr austesten, aber selbst im niedrigen einstelligen Bereich kam es mir als mid layer sehr warm vor. Auf dem Rad auch als midlayer kann ich es mir bei kälteren Temperaturen jedoch sehr gut vorstellen.
    Alternativ als wärmende Schicht für den Sommer, wann nicht in Bewegung.

    Was mich derzeit jedoch umtreibt ist die Frage, ob es ein 8x25 oder ein 10x25 wird.

    Die Frage hatte ich mir auch gestellt. Die Vergrößerung ist natürlich beim 10x stärker.
    Auf reddit (r/binoculars) wurde bei kleinen Ferngläsern eher zu weniger Vergrößerung geraten.

    Die Austrittslinse ist bei höher Vergrößerung und selbem Objektivdurchmesser geringer. Da die Objektive bei den Sportstars mit 25mm sowieso klein sind, müsste es bei 10x25 nochmal schlechter mit dem Licht ausfallen. Wirklich vergleichen kann man das denke ich erst mit mehreren weitgehend baugleichen Ferngläsern nebeneinander.

    Ich habe keine praktische Erfahrung damit, jedoch ist das auf der HP von Nikon, wie ich finde, gut erklärt:

    Mein ganz naiver take um dir bei deiner Entscheidung zu helfen: Wenn ihr am helligten Tag durch den Harz spaziert und die Felsformationen genießen wollt, nehm die 10x25 Variante. Oder schmeiß eine Münze. Für deine Zwecke wirst du sicher jeweils einer der beiden Versionen glücklich.


    Bei dem ganzen outdoor-Gedöns fällt mir jede Entscheidung schwer. Ich versuche mir dann den Spruch 'Versuch macht kluch', den ich im Hängemattenforum das erste mal gelesen hatte, in den Sinn zu rufen.
    Ich habe mir die eben auf vinted das Sportstar EX 8x25 ergattert und kann dir demnächst berichten, wie es sich so schlägt.

    Zwischen den Jahren war ich mit einem viel zu sperrigen billo Teil meines Vaters unterwegs und habe die hemischen Vögel beim Zwitschern beobachtet. bekommen. Da ich nicht in jede Sidequest mit der teuersten einsteigen mag und kann, habe ich auch mal nach Budget-Gläsern recherchiert.

    Nikon macht auch Ferngläser.

    Noch leichter und deutlich billiger.

    In meine enge Auswahl die folgenden beiden gekommen:

    Beide haben bei gleicher Vergrößerung ein größeres Sichtfeld als die Aculon-Modelle. Beide gibt es in 10x.
    Das Sichtfeld ist bei der Sportstar EX (im US Markt als Trailblazer bezeichnet) deutlich größer als beim Travelite. Ich könnte mir vorstellen, dass das gerade als Einsteiger zum Vogel-Beobachten sehr hilfreich ist. Hier ist eine blogpost, der dass ganz anschaulich macht.
    Der Augenabstand / Eye Relief mit 10mm sehr kurz und für Brillenträger wahrscheinlich unbrauchbar.

    Das ist natürlich alles nur mal eben recherchiertes und online-spec vergleichen. Einen Laden finden der beide hat wird vermutlich schwer, selbst in HH.
    Hat jemand versierteres von euch noch einen Take dazu, ob die aspherischen Linsen bei dem Travelite einen bedeutenden Vorteil bringen?

    Hast du dich noch weiter mit dem Thema beschäftigt Simplymad :p

    Google mal Rückstichnaht.

    ...

    PS: Ich mag große Fronttaschen aus Netzstoff. Das ist IMHO viel praktischer als Bungeecord. Das ist dann aber IMHO nix mehr für die Handnaht.

    Den hab ich sogar schonmal verwendet! :D Ein Mesh vorne wäre natürlich premium, aber so größeres ein MYOG muss ich auf später dieses Jahr verschieben.

    Für's erste werde ich es glaub ich wie schwyzi nach dem KISS-Prinzip machen. Die Nähte am Rucksack-'Torso'?? sind bloß Stoff an Stoff ohne weitere Verstärkung. Yes, Nähnadeln zum Handnähen waren gemeint :'D Ich schau mal nach den Sticknadeln.

    Für leichtere Toure habe ich mir den Quechua Arpenaz 40L gebraucht besorgt.
    An die Front, die Seiten und vielleicht auf den Deckel möchte ich Schlaufen nähen, um Gummikordel für weitere Befestigungsmöglichkeiten durchzufädeln.
    Dazu würde ich die Nähte an den entsprechenden stellen auftrennen, dünnes Gurtband irgendwie einnähen (sodass es hält :'D) und wieder vernähen. Wie genau, da hab ich noch keine Vorstellung von. Anbei eine graziöse Skizze der Idee:


    Bisher hatte ich kleinere Nähereien mit billigen Handnähsets aus der Drogerie gemacht. Oft ist mir dabei die Nadel abgebrochen. Habt ihr eine Empfehlung an Handnadeln für das Vorhaben?
    Wie würdet ihr die Schlaufen einnähen?