Beiträge von Sundance

    Moin,
    ich suche ein 2P Zelt, welches auch bei viel Wind noch eine gute Figur macht. Richtige Abspannung vorausgesetzt. Freistehend wäre cool, bei viel Wind sicherlich dann nicht mehr. Kein DCF.

    Ich habe kein Gewichtslimit und es darf auch etwas Schwerer sein (was auch immer das ist), allerdings bin ich mir bewusst, dass ich mich in einem UL Forum befinde.

    Ich bin eher in Skandinavien unterwegs, auch mal Ende Oktober. Ein nicht ganz unwahrscheinliches Ziel der nächsten Jahre sind die Färöer. Es soll jedenfalls auch nördlich, bzw. oberhalb der Baumgrenze funktionieren. An Alpin denke ich nicht.

    Welche Empfehlungen habt ihr für mich?

    Moin in die Runde,

    ich bin Anfang/Mitte März auf einer Tagung in Willingen. Diese geht am Donnerstag zu Ende und ich bin am Überlegen, ob ich noch eine kleine Tour mit zwei Übernachtungen ranhänge. Ähnliches habe ich schon einmal vor einigen Jahren gemacht und da bin ich den Uplandsteig gegangen. Der ist knapp 70km lang und passte von der Länge her sehr gut. Ich konnte einfach vom Hotel aus losgehen. Perfekt.

    Da ich ohne Auto unterwegs bin, müsste ich dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin- und auch wieder wegkommen.

    Kann mir jemand was empfehlen?

    Welche Kombinationen benutzt ihr so?

    V.a. in kühleren Temperaturen benutze ich wasserdichtes Regenzeug möglichst (lange) gar nicht, sondern setze auf das Pile & Pertex-Prinzip, das man sich sehr leicht mit heute erhältlichen Teilen - wie etwa Baselayer (z.B. Brynje-Netz-Polypropylen), einer eher dichteren Fleece-Variante (nicht gerade Polartec Alpha o.ä., damit der Dochteffekt besser klappt), Windjacke und Synthetik-Puffy-Weste (am liebsten mit kurzen Ärmeln in einer Länge wie bei einem T-Shirt als Schulterschutz) zusammenstückeln kann.

    Nachfrage zu Pile & Pertex: Kannst du mehr dazu sagen, wie du das nähst? Welches Pertex? Welches Fleece? Gerne auch in einem extra Thread, falls ich bitten darf?

    In einen extra Packsack in den Liner. Das liegt daran, dass der Winterschlafsack so loftet und ich Probleme habe, ihn sonst zu komprimieren.

    Sommerquilts kommen so unten in den Liner.

    Wenn der Platz knapp wird, kommt der Underquilt auch mal im Packsack oben drauf auf den Rucksack. Dann aber in einen Sack, der auch "sicher" ist. Hier kommen dann ggf. auch Mütze und Handschuhe mit rein, damit ich schneller rankomme.

    Nein, hatte keinen VBLiner. Und in den wärmeren Nächten musste ich auch oben auf lassen, so dass die warme Luft raus konnte. Der Schlafsack ist für kälter.

    Ich hatte mich aber bewusst für Merino und nicht Kunstfaser entschieden, da ich gehofft habe, dass Merino Feuchtigkeit besser speichert und schlechter abgibt.

    Aber das alles ist mehr subjektive Empfindung als empirische Studie. Jemand anderes transpiriert mehr/weniger, etc.

    Ich hatte diesen Schlafsack bewusst dabei, weil ich die Gefahr Isolierfähigkeit aufgrund von Luftfeuchtigkeit zu verlieren (insbesondere durch das Stopfen beim Packen) höher eingeschätzt habe als durch das eigene Schwitzen.

    Habe gerade 10 Tage in Folge in einem Antelope GWS geschlafen. Temperaturbereich zwischen -4 C und 7 C Grad inkl. mehrere Tage Nebel in Folge in einer Hängematte unter einem Tarp.

    Nachts hatte ich Merinowäsche an, welche etwas Körperschweiß aufgenommen hat.

    Bauschkraft hat etwas verloren, aber nicht viel. Tagsüber trocknen war nicht möglich. Hatte aber nicht den Eindruck, dass meine Körperfeuchtigkeit die Isofähigkeit stärker beeinträchtigt hat.

    Insgesamt fand ich den Schlafsack gut, auch wenn er schwerer als die anderen Modelle ohne GWS ist.

    Morgens war Tau auf dem Schlafsack, der sich nur wenig in die Daune gedrückt hat beim Zusammenpacken.

    Gut gefallen hat mir, dass ich etwaige Feuchtigkeit außen vorm zusammenpacken abwischen konnte.

    Hilft das?

    bifi Das Recht auf eine eigene Meinung gestehe ich jedem gerne zu. Selbst dann, wenn sie sich von meiner unterscheidet.

    Und vielleicht ist es auch zu pauschal und klingt möglicherweise ein kleines bischen unbarmherzig: Und dennoch - wenn ein Mensch eine Einschränkung hat, die er früher nicht hatte und die aller Voraussicht bleiben wird, dann wünsche ich ihm ja nicht, dass es so bleibt, sondern dass er lernt es zu integrieren. So ungefähr ist hier mein Gedankengang.

    Wenn UL ihm Möglichkeiten eröffnet, um so besser!

    Wisst ihr, ich bin davon überzeugt, dass ein Verständis von krank vs. gesund nicht die Realtiät abbildet. Es suggeriert: Ich bin entweder das eine oder das andere. Ich finde das toxisch.

    Wenn man schon ein Bild bemühen möchte, dann ist es vielleicht mehr wie auf einer Skala, auf der niemand nur krank ist und niemand nur gesund ist. Denn irgendetwas ist doch immer.

    Viel wichtiger ist für mich die Frage: "Wie kann ich mit meinen gesundheitlichen Einschränkungen leben lernen?" Das mag bei einem Schnupfen leichter sein als bei Brustkrebs, aber gerade deshalb halte ich den Geburtstagswunsch "Hauptsache Gesundheit" für zynisch.

    Um es klar zu stellen: Ich wünsche niemanden irgendeine Krankheit. Und ja, es mag Krankheiten geben, die wir selbst verschuldet haben. Aber oft haben wir Menschen diese Wahl überhaupt gar nicht.

    Moin,

    ich habe mir vor drei Jahren ein Tarp genäht aus einem Ripstop SilPoly+PU 20D, Farbe Bison.

    Vom Verkäufer bekam ich den Hinweis, dass es besser sei, wenn ich die PU Seite nach außen nähme. Die Silikon-Seite sei die glänzendere (more shiny).

    Alles, was ich so im Internet finde, empfiehlt jedoch die silikonisierte Seite nach außen zu nehmen, da Silpoly die bessere Wasserbeständigkeit habe und i.d.R. auch widerstandsfähiger gegen UV Strahlung sei.

    Aus Versehen hatte ich damals entgegen der Anweisung des Verkäufers gehandelt. Habe ich es also richtig gemacht?

    Aber ich frage mich immer noch: Welchen Grund könnte es geben, die PU Seite nach außen zu nehmen?

    Weiß das jemand?

    Vor Jahren/Jahrzehnten bin ich von HH nach Berlin getrampt. Mich hat dann jemand mitgenommen, der in der Krüppelbewegung aktiv war. Bei dem Namen muss ich wohl maximal verwirrt geguckt haben. Er erklärte mir, dass sie ein Schimpfwort zum Programm erklärt hätten. Seitdem bin ich bei Begriffen gelassener. Solange es also eine Eigenbezeichnung ist, ...