Beiträge von Moosbär

    Hauptsächlich aus Gewichtsgründen will ich ja schon ewig von den Trekkingfood Packungen weg kommen.

    Ich packe diese in Papiertüten um, das spart relativ schnell mehrere hundert Gramm bzw. ca. 15 gr pro Tüte. Bei kürzeren Touren habe ich einen der Aufgußbeutel dabei den ich mehrmals benutze. Die zehn Minuten bis zum essen steck ich diesen unter meine Jacke und wärme mich. Zum Garen von Reis nutze ich auch die Einwickelmethode, allerdings mit Jacke oder Pullover. Nur ist die Kaloriendichte dieser Trekkingnahrung doch z.T. deutlich höher als bei Reis allein bzw. mit Soße?

    Da ich AD bisher nicht in der Hand hatte, wie ist denn das Packmaß im Vergleich einzuschätzen? 1 l wäre ein Traum, 1,5 l das maximale Volumen was ich unterbringen kann.

    Nutzen würde ich so etwas gern für Trailläufe, für Pausen aber auch zum schlafen. Eine Decke mit z.B. Toray und dem 60er AD wiegt ca. 250 gr bei 200x150. Und ist unempfindlich ggü. Feuchtigkeit, anders als die Decke welche ich aktuell benutze, 100 gr 900 FP in Pertex GL, 220 gr bei gleichen Maßen.

    Die Idee mit dem seitlichen 1/3-Eingang ist ziemlich gut... Darüber denke ich nochmal nach.

    Der Windschutz macht den eigentlichen Unterschied, unabhängig von der Temperatur, finde ich. Die sicher immer etwas höher ausfällt als draußen. Allerdings hätte ich keine (fast) 10°C Differenz erwartet, selbst bei leichtem Frost blieb das ja stabil. Aber das gilt wohl nur für so kleine und flache Zelte wie das Lofoten?

    Würdest du den Test mit dem dritten Thermometer zwischen IZ und AZ und einem dünnerem Schlafsack bzw. Quilt denn wiederholen können/wollen?

    Ahoi, ich benötige eine neue Regenjacke und mußte feststellen daß Montane Minimus Nano, Berghaus Hyper100 und Rab Phantom nirgendwo erhältlich sind, außer vielleicht in XL.

    Gibt es aktuelle Alternativen die ich nicht kenne oder hat eventuell jemand eine der obigen Jacken in Größe M übrig?

    Danke schonmal :thumbup:.

    Dass noch niemand aus der Branche auf so eine Idee gekommen ist, wundert mich wirklich

    Es gibt von Timmermade https://timmermade.com/product/alpha-direct-4004-overbag/ , und ich hatte vor mir so etwas zu nähen. Aber deine Idee gefällt mir viel besser. Verstehe ich das richtig, zwei aneinander genähte Rechtecke mit einer offenen Schmalseite? Ich hätte außerdem gedacht eher das 125er AD verwenden zu müssen damit es warm genug ist, da du 80er hast und es als (sehr?) warm empfindest bin ich gedanklich gleich beim 60er. Auch wegen dem Packmaß. Kängurutasche klingt schon mal gut...

    Ok, daß du lieber im Quilt schläfst ist eine neue (wichtige) Information. Allerdings frierst du offenbar überdurchschnittlich. Also wäre der wärmste Quilt in Kombination mit der wärmsten Matte die Referenz wenn dein Setup auch noch eine Reserve beinhalten soll.

    Zu deinen Fragen:

    Die maximale technisch sinnvolle Füllmenge wird durch das Volumen der Kammern definiert. Nicht durch das Temperaturempfinden des Nutzers. Alles was darüber hinaus weitere Isolation bringen soll ist nur über Isomatte, Kleidung, Schlafplatzwahl und Ernährung realisierbar.

    Meine Empfehlung wäre jetzt neue Daunen zu kaufen und diese durch die Naht nachzufüllen. Ich würde kein Loch in den Stoff schneiden sondern die Naht jeweils soweit öffnen daß der Trichter hinein paßt. Daß läßt sich ohne weiteres daunendicht zu nähen. Komplizierte Nähte oder so erwarten dich innen nicht, du mußt nur jede Kammer an einer der schmalen Seiten öffnen. Stützfedern müssen ja gleichmäßig verteilt sein, dazu müßte die Daune komplett heraus. Aber Stützfedern verhindern nicht das verrutschen der Füllung, allerdings stabilisieren sie den Loft etwas besser bei feuchten Bedingungen. Dafür isolieren sie kaum, also verwendet man soviel wie nötig und so wenig wie möglich. 200 gr sollte man nachfüllen könne ohne den Loft zu beeinträchtigen, das sind nach meiner Erfahrung 6°C in einem Schlafsack bzw. 10°C in einem Quilt, durchschnittlich.

    Aber:

    500 gr 850 cuin in einem Quilt ist ziemlich viel, gibt es überhaupt Quilts mit 700 gr und mehr? Da sehe ich wieder den Schlafsack. In deinem Fall die technisch effektivste Variante mit Differentialschnitt, V-Kammern oder Schindeln, nicht zu kleiner Kapuze, passender Länge, so eng wie möglich und winddicht sowie mit extra Daune im Fußbereich und am Oberkörper.

    Denn wenn du in deiner Wohnung und auf deinem Bett mit dieser Isomatte und 500 gr Daunen frierst, wie soll das draußen gehen? Kommst du mit der naheliegenden Möglichkeit eines Overfills wirklich in einen Bereich wo Regeneration möglich ist? Wo du sorgenfrei wandern kannst ohne die mentale Last daß die Nacht wieder kalt wird?

    Edit: Ich denke daß der Aufwand des Verkaufs und des Neukaufs geringer und effektiver ist als die Modifikation.

    Ja, manches scheint OT, aber hier sind nun viele Erfahrungen, Spezialisten, Nerds usw. gesammelt, manch einer versucht schon etwas weiter zu denken oder erstmal zu verstehen wie du dein Ziel erreichen könntest ohne daß dein Rucksack allzu schwer wird. :thumbup:

    Die Frage bleibt: Wieviel Overfill ist technisch sinnvoll .

    Sechs Zentimeter mehr Loft wird man auch mit dem maximal möglichen Overfill nicht erreichen. Bei Cumulus hat man in der Konfiguration die Möglichkeit einen gewissen Overfill auszuwählen, du könntest dort ein ähnliches Modell vergleichen und hättest einen Anhaltspunkt in Prozent. Denn das Volumen der Kammern deines Quilts kennen wir nicht, aber dies bestimmt die maximale Füllmenge.

    Carsten K. `s Idee mit dem Schlafsack, evt. verbunden mit dem Verkauf des Quilts scheint mir die beste Lösung zu sein.

    Genau, durchgesteppt ist das gleiche wie Röhren nebeneinander. Das ist nicht per se schlecht, es ist leichter und theoretisch auch günstiger. Für Quilts oder Schlafsäcke die im Sommer genutzt werden oft ausreichend, zumal in einem Zelt bzw. bei Windstille. Aber wenn es H-Kammern sind (vermutlich, falls nicht durchgesteppt) wundert mich die geringe Isolation schon sehr.

    Früher wurden die in Schweden genäht, jetzt in Europa, deshalb meine Frage. Rein interessehalber. Ist denn irgendwo ein Etikett drin?

    Der Quilt ist ja mit Entendaunen gefüllt, die eigentlich weniger Loft haben, andererseits sind ja 850 FP angegeben. Da sollte man bei der Daunenmenge schon bis wenigstens 0°C kommen. Sind es am Ende durchgesteppte Kammern?

    In der Beschreibung wird aus Komfort Limit -6°C, also T lim was ja nicht T com ist, Komfort -6°C und Limit -12°C. Weiter unten dann Limit -16°C. Da stimmt etwas nicht.

    Ich rechne auf T com direkt 5°C drauf und fahre gut damit, bin auch kälteempfindlicher als früher.