max. Overfill von 70 Gramm
Mysterious Traveller 500
Stimmt, mehr kann man nicht auswählen. Hab grad beim Quilt450 geschaut, der kommt deinem ja am nächsten. Also wohl keine 200 gr mehr, eher maximal 100. Das sind ca. 5°C on top.
max. Overfill von 70 Gramm
Mysterious Traveller 500
Stimmt, mehr kann man nicht auswählen. Hab grad beim Quilt450 geschaut, der kommt deinem ja am nächsten. Also wohl keine 200 gr mehr, eher maximal 100. Das sind ca. 5°C on top.
Ok, daß du lieber im Quilt schläfst ist eine neue (wichtige) Information. Allerdings frierst du offenbar überdurchschnittlich. Also wäre der wärmste Quilt in Kombination mit der wärmsten Matte die Referenz wenn dein Setup auch noch eine Reserve beinhalten soll.
Zu deinen Fragen:
Die maximale technisch sinnvolle Füllmenge wird durch das Volumen der Kammern definiert. Nicht durch das Temperaturempfinden des Nutzers. Alles was darüber hinaus weitere Isolation bringen soll ist nur über Isomatte, Kleidung, Schlafplatzwahl und Ernährung realisierbar.
Meine Empfehlung wäre jetzt neue Daunen zu kaufen und diese durch die Naht nachzufüllen. Ich würde kein Loch in den Stoff schneiden sondern die Naht jeweils soweit öffnen daß der Trichter hinein paßt. Daß läßt sich ohne weiteres daunendicht zu nähen. Komplizierte Nähte oder so erwarten dich innen nicht, du mußt nur jede Kammer an einer der schmalen Seiten öffnen. Stützfedern müssen ja gleichmäßig verteilt sein, dazu müßte die Daune komplett heraus. Aber Stützfedern verhindern nicht das verrutschen der Füllung, allerdings stabilisieren sie den Loft etwas besser bei feuchten Bedingungen. Dafür isolieren sie kaum, also verwendet man soviel wie nötig und so wenig wie möglich. 200 gr sollte man nachfüllen könne ohne den Loft zu beeinträchtigen, das sind nach meiner Erfahrung 6°C in einem Schlafsack bzw. 10°C in einem Quilt, durchschnittlich.
Aber:
500 gr 850 cuin in einem Quilt ist ziemlich viel, gibt es überhaupt Quilts mit 700 gr und mehr? Da sehe ich wieder den Schlafsack. In deinem Fall die technisch effektivste Variante mit Differentialschnitt, V-Kammern oder Schindeln, nicht zu kleiner Kapuze, passender Länge, so eng wie möglich und winddicht sowie mit extra Daune im Fußbereich und am Oberkörper.
Denn wenn du in deiner Wohnung und auf deinem Bett mit dieser Isomatte und 500 gr Daunen frierst, wie soll das draußen gehen? Kommst du mit der naheliegenden Möglichkeit eines Overfills wirklich in einen Bereich wo Regeneration möglich ist? Wo du sorgenfrei wandern kannst ohne die mentale Last daß die Nacht wieder kalt wird?
Edit: Ich denke daß der Aufwand des Verkaufs und des Neukaufs geringer und effektiver ist als die Modifikation.
Ja, manches scheint OT, aber hier sind nun viele Erfahrungen, Spezialisten, Nerds usw. gesammelt, manch einer versucht schon etwas weiter zu denken oder erstmal zu verstehen wie du dein Ziel erreichen könntest ohne daß dein Rucksack allzu schwer wird. ![]()
Die Frage bleibt: Wieviel Overfill ist technisch sinnvoll .
Sechs Zentimeter mehr Loft wird man auch mit dem maximal möglichen Overfill nicht erreichen. Bei Cumulus hat man in der Konfiguration die Möglichkeit einen gewissen Overfill auszuwählen, du könntest dort ein ähnliches Modell vergleichen und hättest einen Anhaltspunkt in Prozent. Denn das Volumen der Kammern deines Quilts kennen wir nicht, aber dies bestimmt die maximale Füllmenge.
Carsten K. `s Idee mit dem Schlafsack, evt. verbunden mit dem Verkauf des Quilts scheint mir die beste Lösung zu sein.
Genau, durchgesteppt ist das gleiche wie Röhren nebeneinander. Das ist nicht per se schlecht, es ist leichter und theoretisch auch günstiger. Für Quilts oder Schlafsäcke die im Sommer genutzt werden oft ausreichend, zumal in einem Zelt bzw. bei Windstille. Aber wenn es H-Kammern sind (vermutlich, falls nicht durchgesteppt) wundert mich die geringe Isolation schon sehr.
Früher wurden die in Schweden genäht, jetzt in Europa, deshalb meine Frage. Rein interessehalber. Ist denn irgendwo ein Etikett drin?
Der Quilt ist ja mit Entendaunen gefüllt, die eigentlich weniger Loft haben, andererseits sind ja 850 FP angegeben. Da sollte man bei der Daunenmenge schon bis wenigstens 0°C kommen. Sind es am Ende durchgesteppte Kammern?
In der Beschreibung wird aus Komfort Limit -6°C, also T lim was ja nicht T com ist, Komfort -6°C und Limit -12°C. Weiter unten dann Limit -16°C. Da stimmt etwas nicht.
Ich rechne auf T com direkt 5°C drauf und fahre gut damit, bin auch kälteempfindlicher als früher.
Gewicht soll bei der Überlegung erst mal keine Rolle spielen
Come ooon...![]()
Toggles bzw. Knebel in gewisser Größe, also mit Handschuhen nutzbar, sind doch eine leichte und stabile und reparable Variante. Aber trotz Überlappung wohl nicht "wintersturmtauglich" dicht. Aber mit Rolleingang, a la Rollverschluß?
Der Schlaucheingang ist in Sachen Gewicht und Ausfallsicherheit sicherlich optimal und bewährt.
Das stimmt, der Ranger SL wirkt zwar wie ein vollwertiger Kompaß hat aber seine Grenzen. Mit etwas Erfahrung und ohne sich nur auf den Kompass zu verlassen kann man das gut kompensieren, auch der eher kleine Spiegel stört mich da nicht (mehr). Letztlich ist es ein Kompass zum Wandern in strukturiertem Gelände. Whiteout oder einfach Nebel sind eigentlich kein Problem wenn man seinen Standort in Relation zum Ziel definieren kann und den Faktor Zeit mit einbezieht, z.B. mittels Pacer Beads. Linien lassen sich natürlich einfacher finden als Punkte.
Der Ranger SL hat auf der Unterseite außerdem eine Art Uhr. Benutzt habe ich das noch nie...
Man belehre mich eines besseren, aber ich sehe nicht, wo das TT Dipole halbwegs fjälltauglich sein soll. Da ist höchstens noch ein X-Mid windanfälliger.
Du meinst die hohen Enden? Evt. mehr und längere Heringe an dieser Stelle?
Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Ich hab noch das Lunar Solo und ich bin mit dem nie so richtig warm geworden.
Das Setup von dem ich vorhin schrub war das Wild Oasis, das Lunar Solo war das dritte Zelt im Bunde. Beide haben sich dort wacker geschlagen, auch wenn die Stange mal nen Bogen gemacht hat. Aber wie geschrieben, immer Glück mit dem Wetter und ein Trailstar als Ausweichmöglichkeit.
Bohnenbub schrieb vom Alter und das man gern mehr Platz hat und das fühle ich (46) auch, früher war es experimenteller in gewisser Hinsicht nun möchte man die gewonnenen Erfahrungen anwenden. Mehr Substanz beim Zelt ist da auch mein Wunsch. Also Duomid statt Solomid für vermeintlich besten Kompromiß aus Gewicht, Platz, Stellfläche und Windanfälligkeit?
Survival ist doch ohne Kompaß. ![]()
Der Spiegel ist natürlich auch für weitere Anwendungen geeignet.
Ich habe nur Kompaß und Karte, GPS nutze ich nicht. Eine besonderen Kompaß habe ich dafür nicht, es ist ein Spiegelkompaß (wichtig zum Peilen um seinen Standort auf der Karte zu finden) mit drehbarer Lünette (um einen Kurs in Grad einzustellen). Eine Anlegekante macht die Kartenarbeit etwas einfacher. Einstellmöglichkeiten für Hemisphäre oder Mißweisung brauchte ich bisher (Skandinavien) nicht, aber z. B. in Neuseeland oder Kanada ist das wichtig.
Ich nutze Silva Ranger SL mit 25 gr sowie Suunto Clipper als Backup, manchmal nur den Suunto.
Und wie WonderBär sagt, wenn du den Weg und die Karte im Blick behältst wirst du den Kompaß selten aus der Tasche holen. Aber eine Karte ohne Kompaß kann recht nutzlos sein, genau wie ein Kompaß ohne Karte.
Ich liebäugel eher mit einem Tarptent Stratospire 1 oder Tarptent Dipole 1
Was würdet ihr dazu sagen?
Vielleicht auch das TT Moment? Dieses bzw das Dipole 1 wären meine Tarptent-Favoriten fürs Fjäll. Rundum geschlossen und mit Solid Inner im Grunde ausreichend bei ca 1 kg trail ready. Sturm? Da war/bin ich mir unsicher, hatte mich deshalb fürs Saor entschieden.
Aber dieses halbe Kilo "extra" wäre so einfach zu sparen wenn man ohnehin ein neues Zelt kauft. So bin ich gedanklich wieder zurück zur Pyramide. Die ich ja vorher auch viele Jahre genutzt habe wobei ich mit dem Wetter immer Glück hatte. Dieses Setup wog ca. 500 gr und war recht zugig, ein "richtiges Zelt" stand aber immer daneben (mit meinem Kumpel drin).
Das Solomid XL lockt mich momentan mehr als das Saor, ähnliche Stellfläche, wenig Heringe, 8er Zipper(!), ....
Bei allen um die 60 l fassenden Modellen mit Rahmen die ich bisher hatte war ab ca. 15 kg die Last spürbar auch auf den Schultern, bis ungefähr 18 kg noch tragbar. Wenn die Etappenlänge etwas angepasst wurde. Diese Rucksäcke (ÜLA, Litewave, Lowe Alpine, Exped) wogen zwischen 1300 und 1600 gr, oft noch etwas optimiert. Da hättest du doch schon 1 kg weniger zum Osprey.
Schau doch mal auf dem Gebrauchtmarkt, kaufe zwei oder drei und probiere sie parallel aus. So kann man immer noch mal zurück zum evt. schon aussortierten Modell was sich insgesamt gesehen dann vielleicht besser eignet. So kannst du auch Erfahrungen mit Rucksäcken sammeln die schwerer erhältlich sind (Import) oder zu teuer scheinen. Wenn er wirklich gut paßt relativiert sich der Aufwand oder Preis am Ende.
"L" ist die Lehne, oder? Gerade das bzw. die Kombination aus sitzen und anlehnen macht es für mich aus. Man kann sich ja im Grunde überall anlehnen aber oft nicht vernünftig sitzen, oder anders herum. Einen Stuhl ohne Lehne würde ich deshalb nicht tragen wollen.
Ich hab auch den Ground Chair, mit Beutel 660 gr. Den Zero Chair hab ich wegen der Einsinkproblematik nie in Erwägung gezogen. Gerade auf Sand.
Wenn die Abende aufgrund der Jahreszeit deutlich länger sind ist es soo viel angenehmer als das gebeugte "sitzen" auf Baumstamm. Ich isoliere mit GG Thinlight, gefaltet.
Ich werde mich mal daran machen einen leichteren Bezug zu nähen, am Ende baut man das Gestänge noch aus Carbon?