Beiträge von questor | hangloose

    Ich bin auf der letzten Tour genau die andere Richtung gegangen - anstelle Klamotten ein 100g silk liner - dürfte gerne etwas geräumiger sein, aber ansonsten fand ich das vom Hautgefühl unübertroffen - und noch leichter.

    Ansonsten ist mein minimales Setup wenn es weniger um Wärme geht:

    • Damenstrumpfhose oder Leggins und nylon Socken - mal leichter, mal blickdichter, je nach Tour und Begleitung:D Alles im sehr niedrigen, zweistelligen Grammbereich
      • Oder myog windhose aus Shoeller Ecorepel, sehr angenehmes Hautgefühl, 39g
    • Decathlon Langarmshirt, kipsta Keepfresh 900, 92g in Gr. L - gibt bestimmt irgendeinen Nachfolger unter verändertem Namen *nerv - wer's mit der Waage findet, gerne melden, meines hat langsam nach Jahren ein paar Löcher.

    Super Teil - wie immer Hut ab vom Nählegastheniker vor Deiner Konstruktions- und Fertigungskunst!
    Wäre ich dazu nur annähernd im Stande, dürfte es sogar noch ein ganzes Stück länger werden, ähnlich der Mäntel, die LaBu edit: HUCKEPACKS 8)mal für die eigene Nutzung irgendwo vorgestellt hatte oder in Richtung des Yamatochi Mantels https://www.yamatomichi.com/products/ul-all-weather-coat

    Kaufbare - und damit eben kompromissbehaftete Alternative ist derzeit bei mir Raidlight Hyperlight MP+ Mantel - gibt's aber eh auch nicht mehr.
    Allerdings als sehr fragiles Membran. Aber in XX(X?)L passt der Rucksack gerade so drunter - Gewicht knapp unter 200g.
    Hat sich im Fagaras diesen August bei überraschend üblem Wetter gut geschlagen, auch, was Starkwind angeht im Vergleich zum Poncho.

    Hat 2-Wege Zip für Belüftung und Schrittweite bei Bedarf, seitlich wären Schritt-Zipper je nach Wetter auch praktisch.

    Capa Raidlight Hyperlight MP+ review: Capa de agua revolucionaria, con membrana 20k/25k e hiperligera (170gr)
    .  Nuestra sección MATERIAL TRAIL celebra hoy la CAPA RAIDLIGHT HYPERLIGHT MP+. Una capa de agua revolucionaria, por su membrana tope de gama 20k/25k y su…
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    Der Nachfolger ist mit 340g deutlich schwerer, hat aber extra ein Zipper Feature, mit dem sich anscheinend auch größere Rücksäcke unterbringen ließen.
    Mir würde einfach etwas mehr Material am Rücken reichen...

    RAIN CAPE MP+ 10k/10k
    A rain cape that combines comfort and practicality Designed for trail running, the cape is both functional and comfortable. Its adjustable hood allows you to…
    raidlight.com


    Vielleicht muss ich mir an eine existierende Jacke einfach mal was anstückeln, das entspricht eher meiner Fähigkeitsklasse ^^:/

    Butter bei die Fische:

    Was wiegt so ein 3JZ UL Hängematten Setup im Durchschnitt für Standartgroße und - schwere Menschen?

    Ich bräuchte da mal ne Hausnummer, damit ich mir das vorstellen kann.

    Es ist wie immer - it depends - aber in meinem Fall wie schon im Packlisten Thread geschrieben (Querlieger):

    questor | hangloose
    29. September 2024 um 23:23
    Zitat

    Hängematte mit integriertem Netz ab ~200-250g, Tarp je nach Größe und Material ab <200g.

    Das Tarp braucht idr. nur vier Heringe.

    Dazu dann noch die Isomatte und Quilt.

    Standard ist eine rechteckige Luftmatte in large, um die Hängematte maximal aussteifen zu können. Mir genügt auch eine Large in Munienform. Eine regular tut's auch, wenn man an den Schultern noch mit etwas EVA, z.b. Sitzkissen stückelt.

    Und was für mich und Schwarzwaldine funktioniert, für viele andere aber nicht, ist eine Faltschaummatte - auch die in meinem Fall gerne etwas breiter. Die Hängematte ist dann allerdings nicht ausgesteift. Zieht man die Beine an, kommt die Matte wie eine Ziehharmonika mit. Muss Mensch probieren, ob das einen juckt.

    Für mich passt das - und ich kann mir schönrechnen, dass das Mehrgewicht der Hängematte, die am Boden ja auch als bug bivvy funktioniert durch eine leichtere Isomatte kompensiert wird, die dauerhaft auf dem Boden keine Option wäre. ^^:saint:

    ChristianS hat sein Setup ja hier gerade vorgestellt.

    ChristianS
    30. September 2024 um 09:01

    Ich habe mein tarp auch nach seinem genialen Entwurf genäht :love: - und damit z.B. den hrp auch ohne Hängematte bestritten. (Und mich geärgert, weil man mit geschultem Auge eben doch immer wieder Hängeplätze findet). Meine Hängematte ist eine inzwischen nicht mehr erhältliche Hammocktent 2.0, vom Gewicht ähnlich der besonders leichten Crosshammocks:thumbup:


    TLDR:

    Ein minimalst mögliches Bodensetup aus Tarp(-chen) und Isomatte aus der Briefmarkensammlung ist immer leichter. Aber genau das hat mich ja in die Hängematte gebracht - insbesondere auf der Isomatte kann ich einfach nicht schlafen - und selbst auf einer Luftmatte am Boden nur leidlich.

    Und sobald dann mehr dazu kommt, e.g. groundsheet, aufblasbare Isomatte, Innenzelt, geschlossenes shelter, mehr Heringe, Kopfkissen etc.etc. ist ein mit Blick auf Gewicht zusammengestelltes (Querlieger) HM Setup - je nach persönlichen Komfortgrenzen und Vorlieben auch da - leichter bis nicht oder nicht nennenswert schwerer.

    Und was Campspots auf der Langstrecke angeht dank Boden- UND Hängeoption sogar deutlich überlegen, da man sich easy in die Steigung oder über miese Bodenbedingungen wie Baumstämme oder Felsen hängen kann.:thumbup:


    Sorry für den sich manchmal Bahn brechenden Missionierungseifer, aber welcher ULer kennt das nicht, wenn etwas, was man sich selbst zuerst nicht vorstellen konnte (Tarp statt Zelt, non-cook etc.) nach dem praktischen Ausprobieren so viel Sinn ergibt und man sich andersrum ein zurück dahinter gar nicht mehr vorstellen kann. Und hier sitzt ja zumindest die richtige Audience mit dem 'hinterfrage alles' Mindset :S :thumbup:
    Ich gelobe hoch und heilig, nicht unter jedem Thread zu Isomatten und Tarps eine Hängematte zu empfehlen Wanderfalter ;):whistling::saint:

    Das meiste ist eigentlich unbegründet.

    Aufbau mit Hängematte, Ridgeline, Tarp, Underquilt usw. viel fummeliger und langatmiger

    Bei einer 90° entfällt ja der Quilt. Und eine tarp ridgeline braucht man auch nicht extra. Dazu i.d.R gerade mal vier Heringe fürs Tarp - das geht fix. Und Überraschungen danach, dass die Stelle doch uneben oder abschüssig ist, gibt's auch nicht.

    darf nicht schaukeln

    Das gibt sich nach dem Einsteigen sehr schnell, wenn's nach mir ginge, dürfte es ruhig länger sein :love:

    Windschutz ist ebenfalls ein Thema

    Wird weitestgehend durch das tarp realisiert, aber ist idr. etwas luftiger, dafür ist Kondens meist ein Fremdwort.

    Plus Mückenschutz und großem Tarp ist es ziemlich sicher schwerer.

    Hängematte mit integriertem Netz ab ~200-250g, tarp je nach Größe und Material ab <200g.

    Der Rucksack kommt wo hin?

    Bei mir entweder unter die Hängematte - oder an die Hängematten ridgeline gehangen. Schwarzwaldine nutzt auch in der 90° eine Gear hammock darunter.

    wo lager ich die Sachen griffbereit

    Also Kleinkram, Mütze, Socken, buff und so was hab ich in den Seitentaschen der Hängematte innen. Mein Kissen ist ein Wäschenetz, gefüllt mit Restklamotten, so vorhanden, von denen sich noch was anziehen ließe. In die vielen, dünnen Schnüre der 90° kann man auch diverse Klamotten hängen, aber dann muss man sich zumindest aufsetzen und durch den Netz-Zipper greifen.

    Ne puffy oder so kann man aber auch einfach mit in die Hängematte legen, durch das Moskitonetz fällt da nichts raus.

    ... Du übrigens auch nicht, versprochen :) :thumbup:

    Hab mir irgendwann auch mal eingebildet, dass das irgendwie praktisch, komfortabel, toll sein muss, weil ja schließlich irgendwie professionell und spezial, da muss doch was dran sein.

    Bis ich dann am eigenen Leib gemerkt habe, wie blöd es ist, das Teil aus dem Rucksack raus - und wieder rein zu würgen zum Auffüllen, nicht auf einen Blick zu wissen, wieviel Wasser noch da ist - und wie bescheiden sich so eine Blase trocknet.

    Seit ich die Einwegpfandflaschen an den Schultergurten habe, bin ich vollauf zufrieden. Ich mache zum Trinken auch keine Pausen - und Dank Platypus Beißventil an der Flasche klappen Entnahme und Trinken auch einhändig und blind.

    Bei mir hat das ultraleichte Wandern ein Stück weit auf das sonstige Reisen ausgestrahlt. Ich bin gerne mit möglichst kompaktem, leichten Gepäck unterwegs - wo immer es geht Handgepäck, auch interkomtinental. Darin wie auf dem Trail ein gut eingespieltes System an 'Ausrüstung'.

    Das möglichst leicht aufgebaute Brompton Faltrad hat irgendwie auch was von UL - und in Anbetracht dessen, wie das Reisegepäck mit dem Nachwuchs plötzlich explodiert ist, habe ich da auch schnell ein Stück UL einziehen lassen.

    Ansonsten häuft sich bei mir leider auch im Alltag zu viel Kram, der von einem Besitz ergreift und zu Ballast wird. Mit Verkaufen kommt man nur in Maßen bei der Abrüstung voran, beim Verschenken kreuzen die dubiosesten Gestalten auf - und mit einfach so entsorgen tue ich mich schwer.

    In manchen Bereichen genieße ich es aber schlicht auch, auf sehr spezielles, aber unschlagbares Werkzeug/Küchengerät etc. zurückgreifen zu können, auch, wenn es nur alle Jubeljahre mal zum Einsatz kommt.

    Hab ich ehrlich gesagt noch nicht gehört so einen Fall - aber es gibt ja schon auch extreme Fälle von Seekrankheit, Kinetose etc.

    Vielleicht testest Du tatsächlich noch mal eine ausreichend lange Hängematte - und eine Querlieger.


    Und darüber hinaus - warum die Hängematte so wenig verbreitet ist - da gibt es wahrscheinlich wie so oft nicht den einen Grund.

    Zunächst gibt es hierzulande einfach keine Kultur des hammock campings. Damit ist es einfach unwahrscheinlich, dass man drauf aufmerksam wird.

    Und damit einhergehend gibt es dann auch wenig brauchbare Ausrüstung.

    Nicht zuletzt deshalb ist das Klischee der Hängematte die zu kurze Banane oder die Netz-Stabhängematte. Und in beiden kann man sich dann richtigerweise kaum vorstellen, entspannt zu schlafen.

    Wie vorhin schon unter Breaze's gearlist geschrieben - bei mir war das auch ziemlicher Zufall - und ich hätte nicht erwartet, dass das tatsächlich so angenehm sein könnte.

    Dazu kommt natürlich noch für viele hier, die länger unterwegs sind, dass man sich eben auf Dauer nicht drauf verlassen kann, immer Bäume zu finden. Da gab bei mir dann auch erst die Querlieger mit Isomatte den Ausschlag. Mit der Zeit merkt man dann aber, wie oft sich doch noch unerwartet was zum Hängen findet - oder wie da noch mal eine zweite Luft aktiviert wird, um noch weiter durchzuziehen mit der Aussicht auf eine angenehme Nacht in der Matte.

    Tatsächlich schlafe ich oft immer noch nicht besonders gut,

    Schöne, komfortable Liste in der Tat :thumbup:

    Wenn ich das so lese - hast Du schon mal verschiedene Hängematten probiert? Einfach mal bei einem Treffen testen ansonsten. Ich hätte auch nie gedacht, dass das mein Ding sein könnte - aber besser habe ich auf Tour noch nie geschlafen.

    Und mit einer leichten Crosshammock kämst Du ziemlich gewichtsneutral, wenn nicht sogar leichter weg - und ne breite Isomatte hast Du auch schon.

    P.s. wie man im Hängemattenforum sofort mit Adleraugen bemerkt hat - einen Ort, an dem auch Hängematten dazu passen könnten, haben wir in der Forenstruktur hier noch nicht. Aber mal sehen, ob sich der Bedarf ergibt:thumbup: