Beiträge von Mucki

    wollt ihr richtige Campingplätze?

    Ja, ich glaube, das wäre gut. Die Freundin hat es gern etwas bequemer, Dusche und so wäre toll, ein paar Sitzgelegenheiten, Kiosk... Wichtig ist, dass wir gemeinsam ne gute Zeit haben und sie eben nicht so der Zelttyp ist. Da sind die Annehmlichkeiten eines Zeltplatzes wahrscheinlich schon relativ wichtig. Ich dachte, dass es rund um Berlin sicher Wege gibt, wo entsprechende Übernachtungsmöglichkeiten möglich sind...

    ah ok, dann is der Foststeig für euch wohl leider nix...

    Danke schon einmal für eure Antworten. Am wichtigsten wäre es mit tatsächlich, auch schöne Campingplätze auf dem Weg zu haben. Gibt es da vielleicht Erfahrungen?

    wollt ihr richtige Campingplätze?

    Auf den Trekking plätzen, die zumeist wirklich schön gelegen und naturnah sind, gibt es nen Plumpsklo. Mehr is da allerdings nich, dafür seid ihr direkt im Wald.

    Vielleicht hängts von der Airline ab, kp, aber bisher haben sie sich nie dafür interessiert. Teils haben sie nich mal die Tasche rausgezogen... und wenn doch, dann nie wegen dem Messer. Das Vic hat ja nur 4 cm Klingenlänge, arretiert nich und is auch sonst einfach nur süß anzusehen, aber nen Livesafer im Alltag aufm Trail, find ich.

    Ich möchte mal den Forststeig im Elbsandsteingebirge mit in den Topf werfen. Länge so um die 100 km. Übernachtung auf Biwakplätzen (Trekkingtickets genötigt, kosten ca 10 Euro p.P. u. Nacht).

    Ihr könnt mit den Öffis easy anreisen (von Berlin aus bis Bad Schandau und dann weiter bis nach Schmilka).

    Der Forststeig is Landschaftlich echt schön, bin den selbst schon 2x gegangen und werd ihn irgendwann auch nochmal nen 3. Mal gehen. 🤩

    Einziger Nachteil, man hat halt vorgegebene Streckenabschnitte.

    Für den o.g. Malerweg ist es m.w. üblich, in Unterkünften zu Übermachten, nich auf Biwakplätzen oder Zeltplätzen.

    Dann aber hab ich aus Spaß eben mal versucht, mir mit der Mini-Schere des Victorinox Classic Mini den Bart zu stutzen und siehe da: geht besser als gedacht! Klar, dauert ne Weile, wird nicht super sauber und löst auch nicht das Handgepäck-Problem.

    Das Vic Classic is doch aber Handgepäckstauglich??? ich habs bisher zumindest immer problemlos mitnehmen können (diverse Flüge nach Norwegen mit Norwegian Airlines). Bei ser Sicherheitskontrolle hat das bisher nie interessiert... haben nich mal nachgefragt...

    Das Vic Classic hab ich tatsächlich auch schon behelfsmäßig genutzt für meinen Bart 🤩

    Wer mich kennt, der weiß, dass ich allerlei Abenteuer auf meinen Touren erlebe und dauernd irgendwas passiert bei mir... wie sagte man mir kürzlich?! "Wenn Mucki nich irgend ne Katastrophe aufm Trail passiert, is es kein richtiger Urlaub für ihn"

    Also hätte ich allerlei Storys im Gepäck. Eine dovon beginnt mit diesem Bild (unten drunter gibts dann wieder die Story dazu):

    📍 12/2025 Åndalsnes, Norwegen

    Es war ein traumhafter Tag. Ich reiste mit der "Raumabanen", eine der schönsten Bahnstrecken Europas, von Dombås nach Åndaldsnes. Das Wetter war unfassbar toll und der Sonnenuntergang deuete an, sehr sehr schön zu werden. Ich entschloss mich daher kurzerhand, nach meiner Ankuft direkt mit der "Romsdalsgondolen" hoch auf die Berge zu fahren, da es bald dunkel werden würde und ich den Aufstieg zu Fuß nich mehr im hellen schaffen würde.

    Oben angekommen, stromerte ich noch ein bisschen umher und fand dann einen perfekten Spot. Eigentlich wollte ich dort, an diesem gigantiachen schönen Platz das erste Mal "Cowboycamping" machen, aber nach nem kurzen Blick in die Wetterapp sah ich, dass leichter Regen angesagt war für die Nacht, also doch fix das Zelt aufgebaut.

    Es war recht mildes Wetter dafür, dass ich im Winter in den Bergen in Norwegen war, also saß ich noch ne ganze Weile in meinen Schlafsack gekuschelt vor dem Zelt und schaute in die Sterne. Irgendwann ging ich ins Zelt und wollte schlafen. Als ich das Zelt gerade zu machen wollte, erschien über den Bergen nen grelles Licht (ich weiß, klingt total durchgeknallt). Ich hab versucht raustufinden, was das is, weil es wurde so krass schnell hell und immer größer... es war der Mond. Ich hab noch nie gesehen, dass der Mond so unfassbar schnell aufgeht und vorallem so extrem hell war... das war ehr, als würde ich in die Sonne gucken, statt in den Mond... total abgefahren...

    Ich knippste noch fix ein paar Fotos und schloss dann mein Zelt. Eigentlich wollte ich ja schlafen, aber es wurde dann etwas windig und das wurde recht schnell, recht doll.

    Ich hatte mein Zelt mangels Möglichkeiten nur behelfsmäßig mit Steinen abgespannt, was sich im Nachhinein als großer Fehler herausstellte. Durch den Wind, der mittlerweile zum Sturm geworden war, sind durch die doch sehr scharfkantigen Steine die Zeltstrippen gerissen, was dazu führte, dass nun das gesamte Zelt (semi freistehend) vor sich hin flatterte und nur nich wegflog, weil ich drin saß. Ich versuchte also mein wild umherfliegendes Zeugs im Zelt einzusammeln und packte meinen Rucksack. Irgendwann fing es dann noch an zu regnen, daher beschloss ich, die Nacht auf meinem gepackten Rucksack sitzend zu verbringen, das erschien mir auf Grund des draußen tobenden Sturmes und des Regens die beste Option, da ich im Zelt immerhin trocken saß.

    Das Ergebnis dieser Nacht: Zelt komplett kaputt - Boden komplett aufgerissen, beide Absiden gerissen, Mesh kaputt, Gestänge verbogen und stark beschädigt... ach ... und undicht war mein Zelt dann den Rest der Tour auch.

    Am nächsten Morgen war dann nen sehr schöner Sonnenaufgang und die Berge taten so, als wäre garnix passiert. Ich packte mein stark beschädigte Zelt ein und erklärte die "Nacht" gegen 4 Uhr für beendet. Kurz vor der Gondel, die erst um 11 fahren würde, fand ich eine Schutzhütte. Dort hab ich mir völlug übermüdet den Arsch abgefroren bis ca 10 Uhr, dann hatte ich keine Lust mehr zu warten und stieg einfach zu Fuß ab.

    Zurück in Åndalsnes besorgte ich mir Reperaturtape und fuhr weiter nach Molde. Dort quartierte ich mich für 2 Tage in eine kleine gemütliche Hütte ein und machte mich daran, etwas Schlaf nachzuholen und mein Zelt notdürftig zu reparieren.

    Mein kaputtes Zelt wohnt nun bei mir zuhause, aber irgendwie kann ich mich davon nich trennen. Ich überlege tatsächlich, zu schauen, ob ich das einfach reparieren kann, um es weiter zu nutzen. Wir haben doch schon so tolle Abenteuer gemeinsam erlebt.

    Es is mit Sicherheit nich das beeindruckendste Foto, was ich bisher so gemacht habe... aber dieses Foto erinnert mich an einen der schönsten Abschnitte auf meiner 4-wöchigen Tour durch Norwegen (von Tromsø über Trondheim und Bergen bis nach Oslo).

    Wer Bock hat, kleine Story zu dem Bild, gibts unten drunter. :)

    Story zum Foto:

    Auf dem Weg zum Fuße des "Snøhetta" (Berg im Dovrefjell-Sundalsfjell Nasjonalpark) lief ich ca. 6 h durch die Dunkelheit eine zugeschneite Straße entlang, Taschenlampe brauchte ich jedoch nich, da der Mond so hell schien, dass ich auch so alles sehen konnte.

    Nachdem Ich schon ca. 2 Wochen durchs Land gereist war und sogar in der Polarlichterstadt Tromsø erfolglos war, hatte ich die Hoffnung auf Polarlichter irgendwie schon verloren, aber an diesem Abend wurde ich belohnt... da war es ... nach ca. 5 h auf einmal das grüne Flimmern am Horizont... erst dachte ich, ich hätte mich verguckt, aber nein... da waren sie ... die ersehnten Nordlichter... lange stehen bleiben konnte ich jedoch nich, da der Wind so eisig war, dass sogar mein Bart eingefroren war.

    Mein Ziel war die DNT Hütte "Snøheim", dort wollte ich die nächsten Tage bleiben. An der Hütte angekommen, musste ich jedoch feststellen, dass die Hütte komplett dicht gemacht hatte über den Winter, also beschloss ich, vor der Hütte mein Lager aufzuschlagen, da es mittlerweile gegen 23:00 Uhr war.

    Unweit von meinem Übernachtungsplatz fand ich dann am nächsten Tag einen zugefrorenen See, in den ich mir aber ein Loch machen konnte, für frisches Wasser... Die nächsten Tage stromerte ich dort immer wieder umher und erkundete die Gegend. Schnee, Nebel und weißer/grauer Himmel (Whiteout) sind ne sehr spannende Kombination. Man verliert jegliche Orientierung, wenn man keinerlei Anhaltspunkte hat. Das war sehr abendteuerlich und beeindruckend ...

    Nach 3 Nächten setze ich meine Tour fort und machte mich auf den Rückweg in die Zivilisation. Dabei sah ich dann noch wildlebende Moschusochsen. Erst beobachteten sie mich, beschlossen dann aber offensichtlich, dass ich uninteressant zu sein scheine, da sie sich entweder wegdrehten, oder sogar einfach hinlegten. Die waren so entspannt, dass ich mich bis auf ca. 10-15 Meter annähern konnte, um ein paar Fotos zu schießen. Das war richtig cool.

    Ich denke sehr oft an die Zeit dort, es war so schön ruhig und friedlich. Hier in Deutschland beginnt so langsam aber sicher der Sommer, aber ich sehne mich nach zelten in Schnee und Eis... und ja, ich weiß, dass es am 24.04.2026, also vor ein paar Tagen, nochmal einen Wintereinbruch in Tromsø gab und ja, ich wäre am liebsten direkt dirt hin geflogen ... 🏔️ ❄️

    als ich in Finse vorbei kam, war da Schneesturm und alles weiß. Ich saß im Zug nach Oslo und war traurig, dass ich nich aussteigen kann, um im Schnee zu spielen. Meine 4-wöchige Tour neigte sich dem Ende und ich war noch in Oslo verabredet 🙈

    Spricht eigentlich was dagegen einfach ne Bartschere mitzunehmen? Ist sicher die leichteste Variante und braucht nicht mal Strom. In wenigen Minuten ist der Bart gestutzt. Nen Minispiegel hab ich eh im Rucksack wegen Zeckensuche außer Sichtweite oder theoretischer Gesichtsverletzung.

    was fürn Spiegel hast du da such da noch was, was möglichst wenig wiegt... auch als Notfallsignalmittel und so...

    Ich würde im Hikerhaus jederzeit persönlich vor Ort einkaufen.

    Man lese zwischen den Zeilen

    Das ist nahezu unmöglich. Ich war letztes Jahr dort und alles was die dort vor Ort haben, sind Gaskartuschen von Soto, ein paar DCF- Täschchen, bisschen Klamotte und das wars. Keine Rucksäcke, keine Zelte, maximal Rückläufer, aber das ist total vom Zufall abhängig. Alles was man als Kunde bestellt, wird erst geordert.

    Das stimmt nich. Ich bin aus Berlin und häufiger da. Rucksäcke hat er eigentlich immer recht viele zur Auswahl da (hab auch selbst schon doet gekauft), Klamotten hat er auch da und Schlafsäcke/Quilts auch... Bei Zelten is es aber schon häufig so, dass die, die er da hat, schon verkauft sind.

    Ok, ich war nur einmal dort und kann das teilen was ich erlebt habe. Mein Eindruck war, das dort überhaupt keine Lagerwirtschaft betrieben wird und das Angebot eher ein Aushängschild für die Internetpräsenz ist...

    sein Fokus liegt soweit ich weiß, tatsächlich auf Onlineverkauf, meinte er zumindest letztens zu mir. Aber nach dem, was man so liest hier, scheint er das nur so semi gut hinzubekommen. 😅

    Ich würde im Hikerhaus jederzeit persönlich vor Ort einkaufen.

    Man lese zwischen den Zeilen

    Das ist nahezu unmöglich. Ich war letztes Jahr dort und alles was die dort vor Ort haben, sind Gaskartuschen von Soto, ein paar DCF- Täschchen, bisschen Klamotte und das wars. Keine Rucksäcke, keine Zelte, maximal Rückläufer, aber das ist total vom Zufall abhängig. Alles was man als Kunde bestellt, wird erst geordert.

    Das stimmt nich. Ich bin aus Berlin und häufiger da. Rucksäcke hat er eigentlich immer recht viele zur Auswahl da (hab auch selbst schon doet gekauft), Klamotten hat er auch da und Schlafsäcke/Quilts auch... Bei Zelten is es aber schon häufig so, dass die, die er da hat, schon verkauft sind.

    Jan234


    ich kann den OneBlade von Philips empfehlen.

    Auf dem Foto mit zu sehen, den OneBlade mit 2 Aufätzen (wobei der große vpn 0,4 bis 10 mm reicht und bei Ali nachgekaift wurde) zum Trimmer hab ich mir noch zum laden nen Adapter gekauft, von Rasiereranschluss auf USB C, der wiegt nochmal 5 Gramm, also insgesamt 120 Gamm komplett. Gibts bei allen gängigen Drogeriemärkten und im Netz.

    Rasierer mit Klingenschutz: 95 g

    Aufsatz: 2 g

    Aufsatz 0,4 mm - 10 mm: 13 g

    Adapter auf USB C: 5 g

    okayy... 500 g find ich irgendwie recht schwer...

    Drüberziehen muss nich zwingend sein...

    Eignen die sich denn auch, um damit längere Strecken zu laufen?

    Ich bin sehr viele km in den schweren Treton Sarek gelaufen. Die haben von Ferse bis zum Ballen eine verstärkte Sohle. Selbst damit war es auf Fels immer noch echt unangenehm und anstrengend auf Dauer. Ohne Versteifung kann ich mir das schwer vorstellen.
    Ganz abgesehen davon, dass am Ende des Tages die Socken vom Kondenswasser richtig nass waren.

    wilbo mir gehts ehr um überschwemmte Wiesen und sowas, davon gibts ja in Norwegen ne ganze Menge... für solche Abschnitte scheinen mir besagte Schuhe sehr gut geeignet. Ansonsten würde ich sie ggf im Notfall bei langanhaltendem Starkregen tragen oder so... mal schauen ...