Beiträge von Azes

    Moin KollegInnen.

    ich bin es echt leid: gerade rutschen meine alten Leki Alu Stöcke wieder durch.

    Zum Glück bin ich nicht unterweg, sondern habe nur mein neues Tarp ausprobieren wollen.

    Dafür hätte ich natürlich gerne einen möglichst hohen Stock. Möglichst Fixlänge.

    Allerdings bin ich wohl nur noch 1,72m hoch und da könnte es mit z.B. 1,30er Stöcken eng werden.

    Meine alten Lekis hatte ich auf 125cm eingestellt. Eben habe ich noch mal die Stöcke meiner Gattin auf 130cm eingestellt und bin damit eine Runde ums Haus gelaufen.

    Ging ganz gut, ist aber natürlich kein "Gelände".

    Welche Länge würdet ihr nehmen? Fünferschritte gibt es ja wohl nicht (also 1,25)?


    Danke schon mal


    Azes

    Im Westharz (nur da kann ich das beurteilen) haben die Luchse ausgereicht, um den Muffelbestand sehr stark zu regulieren.

    Auch schon zu einer Zeit, als es noch keine Wölfe hier gab.

    Ich habe selbst einen Luchsriss hier am Heinberg gefunden. 2-jähriger Muffelwidder.

    Aber der Wald bedankt sich bei den Beutegreifern! Ich habe trotz der von den früher Jagdverbänden behauteten "wir regulieren das Schalenwild, weil ja keine großen Beutegreifer mehr da sind" riesige Herden von Muffelwild gesehen. Wenn da 50, 60 oder 70 Stück Muffelwild über durch eine natürliche Verjüngeun (Bäume) ziehen, bleibt nicht davon übrig. Anders als Rehe fressesn Muffel außer Knospen auch sogar holzige Triebe. Bei einer Jagd kann man dann nicht schießen, weil die Tiere hintereinander stehen. Alles in Allem bin ich Luchs und Wolf echt dankbar.

    PS: im Sehlketal war meines Wissens zu DDR Zeiten ein Muffel Forschungsrevier. Natürlich auch für starke Trophäen....

    Hast Du in der jüngeren Zeit in der Region Selketal noch Muffel gesehen,

    ...

    Auch hier in der Gegend fast ausgestorben. Was m. E. aber nicht so schlimm ist, weil sie eh eine Faunenfälschung darstellen. Auch, wenn es wirklich sehr schöne Tiere sind!

    Die sind in den meisten Fällen erst Ende des 19. Jh. ausgewildert worden aus Korsika und Sardinien. Sind eher Felsbewohner, halt Wildschafe.

    Sie haben deshalb ein gegenüber unseren Wildarten ein unterschiedliches Feindvermeidungsverhalten. Sie flüchten bei Gefahr ins "Helle" und versuchen mit ihren Augen den Feind auszumachen. Im Gebirge gut- im Wald eher schlecht. Ganz dumme Idee, wenn es um Luchs und Wolf geht...

    Grüße Azes, der schon ein bisschen Erfahrung bei der Muffeljagd hat.

    So ne Aufstellung für hilfreiche Pflanzen wäre doch was fürs Wiki?

    Was am Wegrand wächst, brauche ich nicht tragen.

    Ich habe ne Menge junger Förster hier zur Ausbildung gehabt. Auch in Pflanzensoziologie, das auch an der Hochschule schon gelehrt wurde,

    die sich also eigentlich auskennen müssten.

    Mit ein, zwei Ausnahmen abgesehen, würde ich von denen nicht mal eine Pflanze nehmen, wenn der Name drauf steht.

    Die Kenntnisse waren i. d. R. unterirdisch.

    Es gibt halt nur wenige, die sich in Botanik wirklich auskennen, und die brauchen auch das UL Forum Wiki nicht.

    Meine Ansicht. Azes

    Ich muss für mein neues Tarp die Abspannleinen austauschen; sie sind mir zu dick und unförmig.

    Welche Dyneema Stricke würdet ihr empfehlen, die noch dünn sind , die aber nicht "durchrutschen"?

    Und welche Spanner dazu sinnvoll sind. Oder sollte man ummanteltes Dyneema nehmen?

    Das Tarp hat 3x3m und ich habe nicht vor es in den Grenzbereich zu bringen. Also eher moderate Verhältnisse.


    Danke


    Azes

    Meine Halblaienhafte Einschätzung als Ingenieur im Forstbereich (ohne Alpen):

    Ich stimme Patirou vollumfänglich zu.

    In Mooren oder anderen nährstoffarmen Bereichen ist das eher ungünstig.

    Dort wo Wegebau gemacht worden ist, wird der Nährstoffhaushalt schon von Staub erhöht sein, dass das bisschen Spülmittel auch keinen Unterschied mehr macht.

    Grüße Azes

    Ich habe den Quidian in der einfachen Form (nicht die Pro Version) und bin sehr zufrieden.

    Preis/Leistungs Verhältnis ist sehr gut. Gibts tw. für ~ 60.-.

    Mir fehlen aber Vergleiche mit hochpreisigen Rukkis.

    Grüße Azes

    Ich möchte mir eine neue Tasche für meinen Recurvebogen nähen und suche dafür einen geeigneten Stoff. Hat jemand ad hoc eine Empfehlung für einen robusten und leichten (wasserabweisenden) Stoff, der gleichzeitig eine gewisse Dicke besitzt und weich genug ist, um die drei darin eingewickelten Teile vor Reibung zu schützen? :)

    Ich nutze für meine Bögen selbst (meine Frau!) genähte Fleece Überzieher- wenn überhaupt.

    Und nicht für Recurve Bögen, sondern für Holz- und Reiterbögen. Recurve ist ja nicht UL ;) !

    Grüße Azes

    Zitat

    ...

    Kurzum - lasst Euch schleunigst impfen und auffrischen, nutzt spray (antibrumm Zecken) und legt euch Zeckenklamotten (craghoppers NosiLife), dazu stetes kontrollierten und Absammeln - it's no fun!

    Hatte ich dieses Jahr eh vor. Aber jetzt erst recht.

    Grüße Azes