Beiträge von schwyzi

    Ich würde in ein Stück Gurtband mit einem glühenden Nagel ein Loch brennen, so, dass ein schöner wulstiger Rand entsteht. Dadurch die Schnüre und das Stückchen Gurtband mit der Nähmaschine oder per Hand aufnähen, oben und unten. Wiegt wahrscheinlich auch nicht mehr als die Öse vorher.

    Vor Jahren war Frogg Toggs der heiße Scheiß in der UL Szene. Damals wurde immer von Tyvek geschrieben. Ich hab immer noch ne Jacke in blassblau, hab die ein paarmal angehabt, war dicht. Die Optik erinnert an die Anzüge, die Polizisten am Tatort tragen...

    Leicht sind die schon (gewesen), die neuen UL Modelle kenn ich aber nicht. Man sollte allerdings etwas ducttape dabeihaben, wenn man die auf längerer Tour nutzt.

    Sowas gab's in den 80er Jahren auch schon. Ein Mini-Brennraum wie beim Teil im Video, darunter ein Ventilator, damals mit Batterie betrieben. War mehr so Spielerei. Man müsste auch Unmengen an Zweigen, Ästchen, Tannenzapfen usw, ranschaffen, und kaum würde es kalt, war die Batterieleistung arg niedrig.

    Auch das obige Teil ist ja mehr was für Technikaffine. Ich frag mich, was man dann macht, wenn das Handy doch zu schnell entlädt und man wie üblich (hier) die gesamte Orientierung auf dem Handy hat - da steht die Entscheidung an: Hungern oder Herumirren? 😄

    Oder sich mal ein paar Nähskills draufschaffen.

    Gelegenheit dazu gibt's hier:

    ultraleicht-trekking.de/forum/thread/?postID=19949#post19949

    😉

    ...ich kämpfe gerade mit mir, ob ich da nicht auch hinfahre...Auto könnte' ich leihen...ich war aber erst bis gestern vier Tage da, Bushcraft -Treffen...bin mir noch nicht mit mir einig. Nähen kann ich, sieht nur verheerend aus. Hält aber. Mal sehen.

    Aber für Nàh-Legastheniker bestimmt ne tolle Möglichkeit, vom ewigen Geklebe wegzukommen 😄

    Du könntest mal hier reinschauen:

    Carsten K.
    26. Mai 2025 um 20:03

    Und über die Suchfunktion hier im Forum findest du bestimmt noch mehr 😉

    Gleich vorweg: Von Physik hab ich absolut keine Ahnung.

    Ich kann also nur von meinen 'Hintern-Erfahrungen' ausgehen.

    Die Silbersitze hab ich seit Jahr und Tag im Rucki, sie sind Rückenpolster und Sitz- bzw. Liegemöglichkeit in einem. Sommer wie Winter (dann doppelt genommen) funktionieren die einfach.

    Hast Du auch drauf geschlafen?

    Ja, hab ich. Mehrfach. Allerdings nie viel mehr als ne Stunde oder so.

    So vor 13/14 Jahren lag ich lange Zeit im Krankenhaus, war danach noch rund 8 Wochen aufgrund der Medikamente nur schlapp. Um überhaupt rauszukommen, bin ich damals mit dem Rad in die Flussmarsch oder in ein Wäldchen gefahren, und wenn ich nicht mehr konnte, hab ich mich mit vollen Klamotten in einen Kunstseidenschlafsack/Inlett gefriemelt und hab ne Stunde am Deich gepennt, auf so einer "Campingmatte". Die sind etwas dicker als Windschutzscheibenabdeckfolie. Und am Elbestrand hab ich anderthalb Stunden direkt auf dem Sand mein 70x50 cm Stück Silbersitz ausgepackt, Rucki unter den Kopf und weg gepennt.

    Aber es geht ja nicht um "nur auf so einer Matte schlafen, sondern darum, dass die Arme evtl. von der Luftmatte rutschen und nicht kalt werden auf dem Boden. Das zumindest funktioniert

    Hast Du eine Matte einmal zurechtgeschnitten und den Rand in Wasser getaucht? Meine tollen Matten haben sich vollgesogen wie ein Schwamm

    Werd ich morgen ausprobieren - obwohl ich mir das kaum vorstellen kann. Meine Abdeckfolien sind am Rand mit Stoffband eingefasst, das wird schon mal nass (z. B. bei Schnee), die Matte allerdings noch nie.

    Aber ich werde experimentieren.

    Es könnte ja aber auch sein, dass die Matten, die du vor Jahr und Tag bekommen hast, einfach megascheiße waren, oder? 😉

    Also, letztes Jahr beim Wintertreffen in der Rhön hatte ich glampingmäßig den Platz vor der Isomatte mit einer ganzen Windschutzscheibenabdeckfolie ausgelegt, so als Zeltteppich.

    Bei Minus 8 Grad C könnte ich locker drauf sitzen und mich umziehen, ohne einen kalten Arsch zu kriegen.

    Der "nackte" Zeltboden allerdings war saukalt. Und bei Tagestouren hab ich zwei Stücke (so 70 x50 cm) im Rucki, selbst meine Traumfrau kann da auf einem vereisten Holzstumpen sitzen, wenn die doppelt gefaltet drunterliegt.

    Soo übel ist die nicht! Und offenporig ist der Schaum bei meinen Abdeckfolien auch nicht.

    Also, letztes Jahr beim Wintertreffen in der Rhön hatte ich glampingmäßig den Platz vor der Isomatte mit einer ganzen Windschutzscheibenabdeckfolie ausgelegt, so als Zeltteppich.

    Bei Minus 8 Grad C könnte ich locker drauf sitzen und mich umziehen, ohne einen kalten Arsch zu kriegen.

    Der "nackte" Zeltboden allerdings war saukalt. Und bei Tagestouren hab ich zwei Stücke (so 70 x50 cm) im Rucki, selbst meine Traumfrau kann da auf einem vereisten Holzstumpen sitzen, wenn die doppelt gefaltet drunterliegt.

    Soo übel ist die nicht! Und offenporig ist der Schaum bei meinen Abdeckfolien auch nicht.

    Poolnudelseitenteile find ich ja echt cool! ^^

    Auch die DCF-Lösung hat ja was...vor allem DCF8)

    Wenn ich schon ins Spiel gebracht werden - mir wäre das alles viel zu speziell, single usw ohne weiteren Mehrwert. Bei Wintertreffen leg ich mir einfach quer ein Stück Windschutzscheibenabdeckfolie unter die Matte. Ist so 1 x 0,7 m groß.

    Wiegt 30 g (am Rand mit Paketklebeband versträrkt) , ist megagünstig (s. Preisschild) , und ist unterwegs mein Sitzkissen bei Pausen gegen nassen/kalten Arsch. Doppelt ist die noch 70 x 50 cm und reicht auch im Winter zum Draufsetzen. Außerdem ist dieser "Silbersitz" mein Rückenpolster im Rucksack. Multi-Use und KISS.

    Vielleicht ein kleines bisschen prollig 😏

    ...ich hab aber keinen Gepäckträger und richtige matschige Touren

    Lass mich raten - auch keine Schutzbleche?😉 Kann mir sonst schlecht vorstellen, wie Matsch und Nässe im Übermaß an den Sattel gelangen🤔

    OK, ich hab Sqlab gegoogelt: "ein leistungsorientierter Sattel für Straßen- und MTB-Athleten".

    Im Sportbereich macht das bestimmt Sinn. Hier ging's eigentlich um einen Sattelschutz gegen Regen für ne Bikepackingtour in Dänemark. Und den halte ich für gelungen und leicht. Man könnte sich drüber streiten, ob es nun DCF sein muss 😄 oder ob eine stabile Plastiktüte nicht auch reicht

    Hätte den Vorteil des Multi-Use, man kann damit auch noch bei gutem Wetter Einkäufe transportieren oder so. 8g Mehrgewicht allerdings im Vergleich zum DFC-Hützli.

    Ich würde zu letzterem tendieren, aber ich bevorzuge auch Schutzbleche an meinen Rädern (sowohl Randonneur als auch Mountainbike) und Gepäckträger...

    So hat jeder beim Radeln seine eigenen Schwerpunkte.

    Nichtsdestotrotz bleibt die Sattelbezuglösung von Cross Hammock eine gelungene und megaleichte. (Vom Coolness-Faktor mal gar nicht zu reden!😎) Und ich schätze, für den im Eingangspost genannten Zweck völlig ausreichend. Falls wider Erwarten doch nicht, werden wir das hoffentlich im Reisebericht erfahren 😄

    nach meinen Erfahrungen mit einem Brooks-Sattel braucht man aber auch was während der Fahrt, wenn es den ganzen Tag tröpfelt

    Also, ich fahr seit Mitte der 70er Jahre nur Brooks Ledersättel, an all meinen Rädern. Und ich fahre nur Rad, das ganze Jahr über, Sonne, Regen, Schnee.

    Hab noch nie was über'm Sattel während der Fahrt gebraucht.

    Vielleicht liegt's an meinem muskulösen Gluteus Maximus😄

    Wenn ich kurz anhalte und absteige, um z. B. was am Kiosk zu kaufen oder so, kommt ratzfatz die Plastiktüte drüber. Ein Griff, denn die klemmt unter'm Spanngummis auf dem Gepäckträger. Ist so Reflex.