Beiträge von schwyzi

    Geht meilenweit (um einen Amerikanismus einzuarbeiten😄) am Thema vorbei.

    Vielleicht wäre ein eigener Faden "UL Wandern in den USA -JA ODER NEIN?" wirklich gut.

    Nur - hier soll(te) es ja um Probleme bei der Einreise gehen. Und bei dem amerikanischen Konzept, dass eine Person , ein "officer", entscheiden darf, wer zur Einreise berechtigt ist und wer nicht, hilft es ja nicht viel, zu zitieren, welche grundsätzlichen Vorgaben gelten.

    Es bleibt anscheinend eine Art Glücksspiel.

    Was empfindest du als satirisch daran?

    Ohauerha...da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Eigentlich alles, was über UL Trekking gesagt wird. Z. B. dass es "nur" darum zu gehen scheint, das

    Ziel (Thruhike erfolgreich abgeschlossen)

    zu erreichen. Ja, dann läuft man halt tagelang durch den Regen. Das erscheint mir eine zu sehr auf "Erreichen" fokussierte Darstellung des UL-Wanderns zu sein. Blendet alle anderen Aspekte wie z. B. das Kennenlernen eine fremden Gegend, einer anderen Kultur, Naturerlebnissen etc.pp.aus.

    Ist für mich so attraktiv wie ein Marathon im alten Elbtunnel. Bloß nicht ablenken lassen! Oder gar einer Verlockung am Weg "nachgeben". Nein, Askese ist angesagt, wie auch hier:

    wenn man spart, verzichtet man, nämlich auf die schönen Erlebnisse, die man haben könnte, wenn man das Geld jetzt ausgeben würde

    Ja, und "später" dann kann man ja all die bisher schon möglichen tollen Erlebnisse nachholen - falls einem nicht ein Schlaganfall, Unfall oder sonst irgend etwas einen Strich durch die Rechnung macht...

    Ich weiß, dass gerade bei jüngeren Leuten das "FIRE"-Konzept (finacial Independent, retire early - für die Älteren hier, die das vielleicht noch nicht gehört haben☺️) geradezu zum Credo erhoben wurde/wird. Mit 40 nicht mehr arbeiten müssen und dann das Leben genießen...klingt verführerisch; der älteste Sohn meiner Frau geht gerade diesen Weg. Soweit ich sehen kann, ist das trotzdem noch mit ner Menge Arbeit verbunden, zwar keine Lohnarbeit, aber sich kümmern müssen um diverse Immobilien, Anlagen usw. So ganz von selbst funktioniert das (noch?) nicht. Mag noch kommen, wer weiß, aber ob man mit 40 (oder 45, 48..) Jahren noch dieselben Abenteuer erlebt und erleben möchte (!) wie mit 25 - da bin ich skeptisch.

    Ich bin aber auch ein alter, weißer Mann, bin gerade gestern 66 Jahre alt geworden, mit den Begleiterscheinungen wie Herzkrankheit, Vorhofflimmern , diversen mechanischen Spätfolgen vom Leistungssport, ziemlich wrackig jetzt. Ich bin mehr als froh, mein Leben lang "schöne Erlebnisse" bei jeder sich bietenden - oder eben von mir forcierten - Gelegenheit gehabt zu haben; mein Leben lang gereist, getourt, unterwegs gewesen zu sein. Und das konnte ich ohne großes "Sparen", da ich unaufwendig lebe, immer schon.

    Nur - das kann ich aus leidvoller Erfahrung mit dem Brustton der Überzeugung sagen - wenn man im Krankenhausbett an Schläuchen hängt, hilft einem der Gedanke an das Aktiendepots, das volle Konto usw auch nicht wirklich weiter. Die Erinnerung an schöne Erlebnisse schon...

    OK. Du hattest gefragt.😁

    Das ist auch so eine "Was wäre, wen..."- Frage in diesem Faden, ähnlich der in Bushcraft-Foren:" Was wäre, wenn du im Wald bist und kein [Schweizer] Messer dabei hast?"

    Ja, dann muss ich wohl von Außerirdischen nackt im Schlaf nachts dahingebeamt worden sein! Dann hab ich aber ganz andere Probleme!

    Um die Frage des TO ehrlich zu beantworten: Das Salewa Denali II.

    Gründe:

    A) ich besitze es schon

    B) es ist ein Sturmbunker, geht Sommer wie Winter, funktioniert einfach.(Wenn man die Alu-Heringe gegen bessere austauscht)

    C) es bietet Platz für zwei, hat zwei Eingänge, sodass jeder zum Pinkel rauskann, ohne den anderen zu nerven; Platz für Rucksäcke unter den beiden Apsiden ist ausreichend. Und im Kopfbereich ist ein tolles Verstaunetz für Brillen, Handys, Medikamente, Stirnlampen etc pp

    D) für einen ist es ein Palast, und man hat jede Menge Platz für Spielzeug [ot]zum Beispiel für meine Beilsammlung, dass die guten Stücke draußen nicht schmuddelig werden oder gar rosten😳

    Ein Zelt für alles, einen oder zwei. Problem gelöst.

    Es geht natürlich auch günstig ☺️

    Das Aricxi Tarptent ist ein Preiskracher, vor 5 Jahren so 28€, jetzt liegt's wohl bei so 40-45€. ( Hab nicht nachgeguckt) Wenn's interessiert - hier ein Kurzreview:

    Tarptent Aricxi Ultralight tarp - Bushcraft-Germany
    Ein richtiges Review ist das nicht, eher eine Produktvorstellung!Ein tarptent aus 15 d Silnylon, das mit Schnüren, Karabiner und Heringen insgesamt 401g…
    bushcraft-germany.com

    Wiegt mit den nötigen 6 Heringen, allen Leinen mit Leinenstoppern, Karabinern und maßgeschneidertem Ikea-Folien-Groundsheet 491 g. Im Beutel.

    Und es ist unheimlich stabil - und leise! Hab im Ostfriesischen den Regen nachts erst mitbekommen, als ich pinkeln musste, also , als ich unter'm Tarps raus und Instant nass war🥴

    Mückennetz (meins wiegt so 104 g) kann man gut einbauen, dafür ist im Hinteren Teil extra innen ne Schlaufe ins Tarps genäht. Und wenn man den Schirm aufgespannt vorn reinatell, ist es so gut wie geschlossen (beim "niedrigen" Aufbau)

    Nur mal als Low Budget Alternative.

    Mich macht so ein Exoskelett wohl an. Danke für den Link zu Golem, Wanderfalter ! Hab ich mir interessiert durchgelesen. Könnte was für mich werden...Mein Problem sind ja nicht die Beine, sondern die Pumpe. Wenn so ein Exoskelett die Belastung senkt, also wirklich die Anstrengungen verringert, könnte ich vielleicht wieder Hügel ersteigern, ohne alle 10-20 Höhenmeter japsend ne Pause machen zu müssen, damit meine Augäpfel nicht durch den rasenden Herzschlag aus dem Kopf gedrückt werden... wäre schon schön 😊

    Ich bin der festen Überzeugung, dass es nicht gut ist, auf Tour plötzlich seine Ernährungsgewohnheiten radikal zu ändern.

    Also esse ich unterwegs lieber auch kein Obst und Gemüse...

    Getrocknete Rosinen im Studentenfutter ausgenommen.