Beiträge von schwyzi

    tib Dann bist du halt (noch) kein trashcrafter. 😄

    Das A und O beim Trashcraften ist, mögliche Optionen zu erkennen. 😎

    Ist aber auch ein bisschen Typbedingt. Wenn man so in prekariativischen Verhältnissen großgeworden ist, fällt einem das möglicherweise leichter. Oder mit anderen Worten: wenn du von klein auf nie viel Kohle hattest, musst du dir was einfallen lassen. Upper White middle class Aufwachsende haben es da naturgemäß nicht so einfach.😉

    Toller Rock, @tib👍 und ja eine Mega-Nähaktion! Die Idee mit dem Reißverschluss find ich prima, hatte ich "damals" nicht bedacht.

    Für diejenigen, die auch sowas wollen, aber die Stoffsuche, den Daunenkauf oder die Näherei scheuen - das geht auch trashcraftig. Und da kann man ja auch leichte Materialien wählen.

    Winterkleidung: Daunenrock, Fleecehalstuch low budget - Bushcraft-Germany
    Die Daunenjacke meiner Traumfrau war nun echt runtergerockt, da das Futter unter den Ärmeln auch kaputtging und so - wollte sie die wegwerfen. Ok, zum…
    bushcraft-germany.com

    Falls man also gerade eine alte UL-Daunenjacke zur Hand hat , die es eigentlich "hinter sich hat"(oder hier im Forum mal nach selbiger rumfragt), dann kann man mit relativ wenig Aufwand und leichten Anbauteilen so einen Rock craften.

    Ich hätte einerseits die Zeit und die finanziellen Rücklagen das Thema anzugehen, aber es fehlt im Moment irgendwie noch an endgültiger Überzeugung. Ich würde irgendwie alles "auf eine Karte" setzen. Es gibt allerdings auch in Europa einige Ecken, die ich gerne wandern und sehen würde. Das w

    Entscheiden musst du das schon selber. Ich würde da schrenz zustimmen; es ist ja meist nicht so einfach, sich ein halbes Jahr auszuklinken...

    Und ich gebe noch was zu bedenken - irgendwann ist einfach die Zeit für solche langen Unternehmungen "abgelaufen". (Merke ich schmerzhaft an mir) Dann reicht die Kondition/Kraft/Gesundheit nicht mehr. Oder der Planungsaufwand wird so immens, dass schlussendlich die Lust fehlt.

    In Europa wandern kann man ja immer noch, auch, wenn man älter wird, weniger aufwendig, kürzere Anreise...

    Ein Grund, weshalb ich in den letzten zwei Jahren meinen ökologischen Fußabdruck dermaßen durch Langstreckenflüge in Richtung "du kommst unweigerlich in die Hölle" verschoben habe, war der liebevolle Ansporn durch meine Traumfrau:" Lass uns das jetzt machen, bevor der Trolley, den du hinter dir herziehst, deine Reiseapotheke ist!"

    Falls du mehr Material brauchst, gibt's auch 1 Liter Bierdosen von Faxe oder ähnliches.

    Nur als Hinweis: gerade Faxe-Dosen sind nun aus Weißblech. Nicht nur schwerer, die rosten auch gerne an den Schnittstellen. Tuborg hat 1 l Aludosen , die letzten Jahre gab's da immer so eine Weihnachtsedition ; ne Zeitlang gab's bei Netto auch mal so ne Hausmarke in 1 l Dosen.

    Wäre es dann nicht am besten, auf einen fest eingebauten Boden ganz zu verzichten?

    Dann wäre man ja auch in der Lage, den "Boden" zu minimieren:

        

    Nur Liegefläche, noch leichter. Das abgebildete Aricxi-Tarptent lässt sich ja auch geschlossen aufbauen, ist also quasi ein Zelt (nebenbei: mit allen Leinen, 6 Heringen, zwei(!) Karabinern, Packbeutel und groundsheet - 491g)

    Muss aber gestehen, beim Zelt halte ich das genauso wie Trinolho . Schnutzschutz. Dann muss ich nicht lehmigen Schmierakel zu Hause vom Zeltboden abkratzen, sondern kann das Zelt gleich auf den Trockenboden hàngen. Das groundsheet wird dann einfach abgewaschen. 🙄 Ist v.a bei Treffen bequemer - mein Zelt wiegt da eh 2,9 kg, da kommt's auf 95 g Ikea-Folie auch nicht mehr an 😁

    Ich lege den verbleibenden Boden vor dem eigentlichen Innenzelt [•••]

    immer mit einem Footprint aus ,

    Dazu nehme ich meinen Regenrock, so einen Wickelrock. Wenn's regnet, muss der eh draußen bleiben und wird mit der nassen Seite nach unten zum groundsheet. Bei gutem Wetter kann der da ja einfach so rumliegen. Ich hab allerdings auch kein Gepäck dort platziert, das ist im Zelt. Höchstens Wasserflasche und Kocher stehen da, die kann ich schnell "umpacken".

    Lass die Arbeitshandschuhe beim Trekken an, dann zählen die zum "worn weight" - und tauchen NICHT in der lighterpack-Liste auf, wilbo 8)

    Ich glaube allerdings mich zu erinnern, dass die Pflaumenholzgriffsäge von Konradsky gar nicht so schwer war/ist? Zumindest nicht wirklich schwerer als zwei Lagen Paracord um den Griff, und wenn man Totholzstangen für' Zelt/Tarp damit sägt, spart man ja das Gewicht der Zeltstange...

    Porridge von Ruf war nicht so meins, aber gerade kürzlich war der Glücklichmacher hier im Angebot, hab zwei Vanille mitgenommen. Vanille schmeckt mir total gut; erinnerte mich an die "Milchsuppe", die es vor weit über 50 Jahren im Heim gab.

    Insofern bin ich vielleicht nicht ganz so objektiv. Aber für den Preis (s. Foto) kann man sich ja selbst mal "ein Bild machen".

    Sommer wie Winter immer ein Langarm-Merinoshirt von Decathlon obenrum, in Grau.

    Untenrum - kommt drauf an, bin ich bushcraftig unterwegs, dann selbstredend eine Camouflage -Leggings 😎

    Damit man auf dem Pinkelgang auch als Bushcrafter identifiziert wird. Hier mal die Kombi (OK, mit Weste drüber in Senioren-beige, aber erkennbar)

    Wenn ich ultraleicht unterwegs bin, ist das einzige, das ich im Schlafsack anziehe, meine Knie...

    Etliche Hersteller von Ofenzelten legen Wert auf ein feuerfest beschichtetes Material, was das Gewicht natürlich in die Höhe treibt. Das ist völlig übertrieben.

    Ich denke mal, für die Hersteller, die ja Gewährleistung anbieten, ist das nicht so übertrieben.

    Ich kenne eine Reihe von Leuten, die Zeltöfen nutzen. Da wird mächtig eingeheizt, und aus dem Schornstein sausen dann schon mal Funken, die bei unbeschichtet en Zelten dasselbe dann zum Fischernetz mutieren lassen. Es ist ja auch unterwegs nicht unbedingt vorhersehbar, an welches Holz man nun gerade herabkommt; wenn das nun Nadelholz ist, womöglich noch schön harzhaltig, dann ist so ein Funkenregen auch bei sehr vorsichtiger Handhabung nicht immer zu vermeiden. Bei feuerfest beschichteten Stoffen ist das dann wesentlich weniger schlimm, und die Hersteller bleiben von Reklamationen/Beschwerden verschont.

    Speziell in den USA gibt's da anscheinend auch gesetzliche Vorgaben zu den Zeltstoffen, im Sinne von feuerfest.

    Ich sag das nur, um mal eine Lanze für die Hersteller zu brechen; bei Myog kann man halt vieles (wünschenswertes) verwirklichen, muss aber bei fail dann "bei sich selbst" reklamieren.😉

    RaulDuke

    Och, das gibt sich wieder. Das war vor acht Jahren , als es da dann zwei Bushcraft -Foren gab, genauso. Solcherlei "Vorwürfe", wie von waal und questor | hangloose .

    Mir erschließt sich auch überhaupt nicht, warum das Posten in zwei Foren nun "problematisch" sein und der anderen Nutzern "Schaden" zufügen soll.

    Es gibt Leute, die lesen nur das blaue Forum, es gibt Leute, die lesen (und schreiben) nur hier. Will ich Erfahrungen von möglichst vielen/allen ULern, muss ich dem doch Rechnung tragen - wenn ich möglichst viele Erfahrungsberichte/Meinungen/Argumente lesen möchte.

    Ich sehe das nicht als Nachteil, denn so kommen eben auch "alle" , die am Thema/der Fragestellung interessiert sind, in den Genuss der Erfahrungen/Meinungen, egal, in welchem Forum sie sich beteiligen.🤔

    whr  schrenz  tib Was nehmt ihr da - Nalgene?

    Punica Saftflasche, oder Aldi Apfel-/Orangensaft Weithalsflasche. Die Punica hat mehr so einen trichterförmigen "Eingang" , rein psychisch besser als Auffangbecken erkennbar😄

    Ups, letzteres muss ich revidieren. Meine Punicaflasche ist wohl schon was älter. Die hat noch diese "Vasenform", oben trichterförmig weiter.

    Die gibt's anscheinend schon länger nicht mehr, ebenso wie Punica zwei Jahre lang nicht existierte und erst dieses Jahr von einem neuen Hersteller wieder auf den Markt gebracht wurde.

    Weithals ist da aber nicht... Bleibt, wie so oft, nur Aldi.😄

    Bei dem Threadtitel hatte ich spontane Assoziationen zu "Champagner und Nutten" 🙄

    Ich seh' das so wie RaulDuke . Daheim muss ich ja auch nachts raus, und draußen hab ich n Schirm bei, um die Regenproblematik mal aufzugreifen.

    Ich hab im Zelt/unter'm Tarp immer ne Flasche mit Wasser "am Bett". Kaum hab ich nachts gepinkelt, hab ich auch schon wieder Durst. Ein Teufelskreis!

    BTT Was hier noch fehlt ist ein Faltbecher. Myog, upgecycelt, selbstgemacht...

    Ich mach mir unterwegs draußen gern mal Kartoffelpüree, Porridge u.ä. Das will ich aber nicht so im Topf haben (backt so), deshalb hat mein Buddy mir n Faltnapf geschenkt:

    Kennen bestimmt einige. Nur ist der a)schwer und b) fasst der nur 500 ml, da noch Kartoffelpü "Das Komplette" rein wird schwierig...Umrühren dann zur Aufgabe für Extrem ruhige

    Als mein Sohn mal so einen 2 l Eistee Tetrapack weggelutscht hatte, fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: Faltbecher!

    Einfach abschneiden, so dass locker 0,7 l reinpassen (mindestens), lässt sich prima knicken und mit einem Gummiband (dieses hier ist von dem Decathlon T-Shirt, die werden damit zusammengehalten) prima verstauen.Dazu noch ein abgeschnitten er Bubbletea-Strohhalm voll Salz für Püree und Porridge:

    Gewicht( mit Salz und Gummiband)

    Büchergewicht allein sind 30,7g. Ich hab den jetzt seit über drei Jahren im Einsatz, bestimmt mehr als drei Dutzend Male gebraucht, bevor ich den Rand hauchdünn nach geschnitten hab, weil der etwas aufquoll.

    Ja, ich weiß, ist Müll und so - aber wenigstens lebensmittelecht innenbeschichtet😄 Muss jeder selbst wissen, ob er/sie sowas benutzt, ich tut's.

    Man kann sich übrigens so auch prima Falttassen basteln:


    Passen 0,2 l rein. Ideal für ne Kohlfahrt als Schnapsbecher😂

    Vorteile dieser Faltbecher : in gewünschter Größe herstellbar, leichter als Kunststoff-Faltbecher aka Wildocup, flacher, platzsparender zu verstauen. Notfalls unterwegs schnell gecraftet. (Muss ja nicht Eistee sein, Milchkarton geht auch, wenn man den abwäscht. Oder Wein aus dem Tetrapack😍)

    Kann ich unterbieten! :) Spork aus einer Salatbox:

    Daneben noch ein Löffel aus Holz, rrecht stabil, 3,2g - und ein Göffel, den es bei asiatischem Essen in einem holländischen Supermarkt an der "Verzehrtheke" dazu gab, richtig stabil und wiederverwendbar, 6,4 g.

    Für's Bushcraften hab ich mir den von China Airlines mitgenommen:

    Da hat mich vor allem das Kaffee-Umrühr-Löffelende begeistert. Damit kriegt man auch zur Not die "Humus-Reste" (was immer das ist) vom Boden gekratzt...😄