Beiträge von caficon

    Wem es OT vorkommt, der möge mir verzeihen. Hauptsache, ihr denkt dran. (ich habe es an einem 10. August gelesen. Und meine Mama angerufen, sobald ich Netz hatte. Auch wenn nicht Muttertag war.)

    Danke für die Initiative, Zippi , ich wollte ja auch meine Erfahrungen mitteilen.

    Mein meistgewandertes Paar LP9+ hat den Colorado Trail hinter sich und die Wanderung von Cannes nach Marseille, plus eine ganze Menge Kleinkram wie verlängerte Wochenend-Touren und Tageswanderungen, - schätzungsweise so 1300-1500km, denke ich.

    Plattgelaufen ist die Dämpfung bestimmt, was mich aber nicht wirklich stört. Die Sohle hat sicher mehr gelitten als bei dir, Zippi ; hier Vergleich mit einem bislang sehr wenig genutzten Paar. Allerdings war mein Schuh ja auch viel im Gebirge und ausgesprochen steinigem Gelände unterwegs.

    Sonstiger Abrieb am Oberschuh: Nicht schlimmer als bei den anderen Paaren, vorn die Lasche, die sie bei dem 4er und 5er immer gelöst hatte, ist ja schon längere Zeit kein Problem mehr.

    Abrieb im Innenschuh an der Ferse: eigentlich nicht schlimmer als an den älteren Modellen, der obere Rand innen sieht bei mir immer so aus - ich glaube, das hängt mit meiner Art zu gehen zusammen und ist nicht dem Schuh anzulasten.

    Was mir allerdings erst bei diesem Modell aufgefallen ist, ist wie viele "Taschen" der Schuh hat, in denen sich Kleinkram sammeln kann - rechts und links konstruktionsbedingt neben der Zunge, und dazu hinten seitlich (siehe noch mal das obere Foto) - da ist die Tasche mit den Schaumstoffpolstern nicht vernäht oder verklebt. Das hätte Probleme geben können, wenn ich nicht die für Mitwandernde nervige Angewohnheit hätte, bei jedem kleinen Fußproblem sofort nachzuschauen.

     

    Dass die Ferse des 9+ stabilisierender sein soll als die Vormodelle, hatte Altra glaube ich selber schon so geschrieben. Für mich war anfangs problematisch, dass sie am Fersenbereich minimal höher waren und damit an die Knöchel drückten. Gelöst habe ich das dadurch, dass ich den Schuhbereich in den ersten Tagen immer wieder relativ brutal aufgebogen habe. (Außerdem binde ich alle meine Schuhe nicht bis oben hin, sondern benutze die beiden obersten Löcher nicht, außer wenn es lange steil bergab geht. Auch deshalb schaufle ich mir trotz der Gaiters verhältnismäßig viel Natur in den Schuh)

    Übrigens, alle ausprobierten Gaiters, sowohl Dirty Girl, als auch die kleinen von Mr.Tidy als auch die 2019 von Altra selber gekauften sind zu groß für den Männerschuh Größe 8 (41), helfen aber trotzdem. Die Größe / Passform der Gaiters kann man aber durch eine Quernaht bestimmt einfach anpassen.

    Vorsichtshalber OT: Wenn es darum geht, einen Löffel aus Holz zu haben, der vorn abgeflacht ist, sodass er auch als Topfkratzer taugt: Einweg-Holz-Besteck, vorn etwas abfeilen.

    Ich habe gerademal einen auf meine Küchenwaage gelegt, den ich von irgendeinem Feinschmeckermarkt habe: 2 Gramm. Weil ich das für innerhalb einer Ungenauigkeitsspanne halte, habe ich die passende Gabel, den passenden Löffel dazugelegt: zusammen 9 Gramm.

    Ist natürlich nicht superstabil, aber bei dem Gewicht kann man glatt 2 Löffel einstecken

    Nicht wirklich UL, aber vielleicht interessiert es gerade jemanden:
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    nur noch die Swiss Piranha Heringe..

    Hat mein Freund auf dem Colorado Trail auch versucht. Der war ziemlich froh, dass ich Redundanz(Jehova!!!) in Form von Mini Groundhog und irgendwelchen Shepard hooks dabei hatte und dazu noch irgendwo Vergessenes eingesammelt habe...

    Nix gegen die Swiss Piranha. Nur gegen "nur noch".

    Ich sag ja gar nicht, dass man reich sein muss um auf unter 5kg zu kommen, aber wenn Du in deiner alten 15kg Ausrüstung ein

    1,5 kg Zelt
    2,2 kg Rucksack
    0,8 kg Isomatte
    1,0 kg Schlafsack

    hast, wirst du durch pures weglassen sicher nicht unter 5kg kommen, und Du musst Dir, (wenn du das nicht aus Wegwerfprodukten MYOGst) das Zeug halt einfach kaufen!

    Sicher.
    Oder erst mal einfach nicht verzweifeln. Das sind schon mal "nur" 5 1/2 kilo, nicht 15.
    Maßnahme 1: Überlegen: Was von den restlichen 9,5 kilo kann ich weglassen? ("Schere im Kopf")
    Maßnahme 2: genau das weglassen. Vielleicht erst mal mal beim Overnighter.
    Maßnahme 3: Hand anlegen: z.B. an den Rucksack, die Iso-Matte und abtrennen/abschneiden, was zu viel, zu lang, eh nicht genutzt ist.
    Maßnahme 4: Nach der Tour überlegen: Was musste wirklich sein (und gehört nicht in die "Oh,shit-Tasche" aka Pflaster-Reparaturset-minimum)
    Maßnahme 5: genau das weglassen
    usw

    Und, schwupps, die ersten X Kilo sind geschafft. Und dann das nächste Pfund.

    Alles Weitere immer dann, wenn sowieso etwas ausgetauscht werden muss.

    (Blöd natürlich, wenn wie bei mir die alte schwere Hardshell so superstabil ist. Oder der schöne Huckepacks so schön, dass ich mich aus ästhetischen Gründen nicht zum Abschneiden überwinden kann

    Aber wem sag ich das. Du bist doch ein alter Hase.

    Gibt es dazu gegenteilige Erfahrungen?

    Mein Partner besitzt seit vielen Jahren ein Copper Spur für 2 Personen, ca. 2014(?) beim Globi gekauft, und ich hatte mir 2019 ein Fly Creek im Sonderangebot beim REI für uns beide zusammen gekauft, weil ich Hundehütteneingänge hasse, meine eigene Tür wollte und noch Dollars übrig hatte.

    Beide haben diverse Gewitter-Starkwind-Böen inkl. Hagel klaglos ausgehalten. Einen Riss hat ein diebischer Fuchs ins Copper Spur reingetatzt. Ja, das Material dehnt sich unter Feuchtigkeitseinfluss ziemlich.
    Echte Stürme haben wir damit nicht ausprobiert.

    Nach Patagonien haben wir es nicht mitgenommen, wegen Navarino hatten wir uns lieber für das im Bestand befindliche Nallo entschieden.

    Aber die 2er von Big Agnes würde ich heute nicht mehr für 2 Personen haben wollen. Das ist was für Leute, die noch zu zweit in einem 1-m-Bett klarkommen...

    EDIT: Die Reißverschlüsse fangen furchtbar leicht den Zeltstoff ein, besonders wenn der nass ist...

    Natürlich ist so eine Zahl etwas willkürlich Gesetztes.

    Und etwas, was ich annehmen kann - oder es bleiben lassen kann.

    Es ist sogar mir überlassen, ob ich diese Zahl nun als eine Asymptote sehe, oder als einen Zwischenschritt, oder erst die 5kg, dann die 4,6kg. Oder als ein Mittel zum Zweck, etwas ganz anderes mitschleppen zu können, was ich sonst zuhause lassen müsste: Kind, Fotoausrüstung, lecker Essen statt Tütenfraß, you name it.

    Wenn es hier eine Zahl als Zielmarke gibt, ist das doch wie ganz oft: Ich trete gegen mich selber - für mich selber an.
    Nicht gegen andere - jedenfalls nach meiner Auffassung. Was die eine oder andere Challange ja nicht ausschließt.

    Und ist es nicht schön, wenn es nicht (wie im Faust zwo, bzw. Mahler Achte) die Engel sind, sondern ich - wir - selber, vielleicht mit Hilfe dieses Forums:
    "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen" (hier: von zuviel Gewicht auf'm Buckel;))

    Ich habe die Stelle hier noch mal rauskopiert aus dem von questor | hangloose verlinkten Artikel:

    Zitat

    Follow-up studies from both the FDA and SmithKline Beecham, however, showed similar numbers of arthritis cases in both vaccinated and control groups, suggesting that the vaccine was not the cause. Lab studies also cast doubt on the link.