Beiträge von caficon

    Ich kenne das Zeug nicht. Frage mich nur wie lange das wohl besser funktioniert als reine Daune und wo der Vorteil gegenüber Kufa liegt. Oder soll das einfach nur grüner sein....

    Ich halte ja viel von Wolle und von Daune. Gefühlt (also ohne Fachwissen) würde ich sie allerdings in einem Schlafsystem nicht mischen, sondern nur in unterschiedlichen Schichten verwenden wollen.

    Wenn Wolle nicht gesponnen wird, verfilzt sie sehr leicht. Walkstoffe hingegen, bei denen genau dieser Effekt genutzt werden dürfte, sind vergleichsweise schwer.

    Wolle unversponnen mit Daune zu mischen kann ich mir nicht vorstellen; die Eigenschaften der beiden Materialien, bezogen auf verklumpen / verfilzen, kommen mir zu unterschiedlich vor - spätestens, wenn man den Schlafsack wäscht, oder er mal richtig nass geworden ist, geht das meiner Vorstellung nach schief. Aber was die mit "mechanisch veredelt" meinen, weiß ich natürlich nicht.

    Eine Bekannte hatte das Zpacks aus Camo-DCF und würde keins mehr kaufen. Das ist schon bedeutend schwerer durch das ganze Klebeband. Und dann sind das meist Single-Wall-Tents .... Wie viel Gewicht spart man da eigentlich noch bei einem Double-Wall? Das IZ bleibt ja vom Gewicht gleich. Dann bleibt nur noch das AZ das den Gewichtsvorteil bringen muss.

    ebenfalls

    Bin zwar nicht deine Bekannte:D habe aber auch noch immer das Zpacks Solplex Camo. Gerade auf dem Wintertreffen mal wieder benutzt. Ich würde es wieder kaufen, wenn es das noch gäbe. 6 Heringe nach Wahl, 2 Stöcke, 5 min Auf- und Abbau, ca.250 Nächte

    Enlightened Equipment hat einen netten Artikel mit Tabelle zu dem Thema Quilts übereinanderkoppeln. Daune innen, Kufa außen.

    Wichtig zu wissen: Die Temperaturangaben entsprechen mitnichten den europäischen Komfort-Temperaturnormen, sondern eher der 2. Temperatur. Z.B. entspricht der 20F Revelation nicht europäischer Komfort -6°C, sondern eher Komfort 0°C.

    EE haben auch kleine Koppelgummis entwickelt, damit alles ordentlich zusammenhält, die man sich sicher auch ähnlich selber machen kann, wenn man es als unruhiger Schläfer braucht.

    Ich, Frostbeulenschläferin, habe mit genau so einem 20°F-Daunen-Revelation (der unserem Komfort 0°C entspricht), Seideninlet, einem billigen "Down throw" (recht dünne Daunendecke) vom Walmart und allen Klamotten gemütlich warm bei umgerechnet -10°C geschlafen (mit 120-cm-Prolite plus und Aufblaskopfkissen oberhalb der Matte, Sitzpad und Rucksack unter den Füßen).
    Am nächsten Morgen war der Revelation (gefühlt) trocken, das "Down-throw" nass. Das war 2019.

    Mit demselben Revelation plus schwerer gewalkter Wolldecke (die mir noodles glücklicherweise geliehen hat) und ähnlicher Boden-Isolation habe ich Anfang 2024 auf einem Bushcraft-Treffen in der Rhön bei -8°C auch wunderbar geschlafen. Hierbei hatte ich nirgends das Gefühl, dass etwas feucht geworden sei, führe das aber auf das Wollmaterial zurück, das ja Feuchtigkeit prima aufnimmt ohne zu meckern.

    Da sind Teams von Ingenieuren in der Entwicklung und Testung, die Prinzipien aus den ersten Semestern ihrer Ausbildung nicht beachten.

    und ich habe bei meinen Wanderungen - gefühlt - niemanden kennengelernt, der nicht schon Probleme mit den Aufblasmatten gehabt hätte. Und die ganzen Garantien nützen einem unterwegs ja nix - nur bei Overnightern.

    Oh, Mittagsfrost und noodles, tapfere Ritter:* und Verteidiger meiner caficonnistischen Ehre [Regieanweisung:Augenaufschlag]

    Auf die Knie

    Das erlasse ich ihm huldvoll, das möchte ich seinen Knien nicht mehr zumuten.

    Dann denke er sich mal was Schönes und Sinnvolles aus für die Dame, worauf die Dame nicht schon selber gekommen ist - vielleicht trägt sie es dann auch durch Colorado.

    Aber soooo böse schwyzi auch war - Trash gehört geupcycelt und Vorlagen gehören verwandelt, war schon immer so8), und irgendwann BIN ICH damit DRAN, jawohl! :evil:

    Nur der Vollständigkeit halber - Petschnur lässt sich nicht so gut flechten, einfacher ist es da, wenn man ein Stück Schnur benötigt, Plastiktüten zu verwenden.

    Plastiktüten-Streifen, bestimmt auch Chipstüten, kann man auch fingerhäkeln (Luftmaschen; aneinandergehängte Schlaufen), wird auch stabil.

    Als Jugendliche haben wir uns aus diesen Knisterplastiktüten ganze Handtaschen gehäkelt ... war damals bei uns modern... nannte man nur noch nicht Upcyceln - wird auch nicht UL

    Ok, den Riesenerfolg bei der challange "leichteste Zahnbürste ever" lass ich dir gern und verneige mich vor dir.

    Wanderzahnbürste der letzten Jahre: Ein Zahnbürsten-Steckaufsatz zu einem Plastikspar-Zahnbürsten-Set, die es zumindest bei meinen Drogeriemärkten nicht mehr gibt. Ich glaube, das war von Oral b, genau kann ich es leider nicht mehr sagen - ist leider der letzte Bürstenkopf, die Verpackung habe ich nicht mehr. Grifflänge: etwas kürzer als die Klinge meines Opinel, schätze ich. Fand ich praktisch, weil ich dann den Griff nicht absägen musste. Wiegt auf meiner Küchenwaage 3g.
    Wird in absehbarer Zeit ersetzt werden durch einen Aufsatz für eine elektrische Zahnbürste, der vermutlich leider ein Gramm schwerer ist. Naja, Hauptsache kein langer Griff, das packt sich doof.

    Bin gerade etwas geschockt, weil ich erstmals das Etui für den Zahnbürstenkopf ohne die Bürste gewogen habe - es wiegt 8g:huh:!