Beiträge von caficon

    Jetzt musst du uns aber noch verraten, welche Matte du benutzt. Ich finde die Selbstaufblasenden auch bequemer, aber seitdem es die Exped SIM lite UL 2.5 nicht mehr gibt, finde ich keine Alternative mehr unter 500g.

    wahlweise je nach Saison: 90cm TaR Prolite, 200gr, gibt es nicht mehr, z.B. letztes Jahr auf dem Colorado Trail. 120cm TaR Prolite (plus?), so 360 gr, zB auf dem Arizona Trail im Herbst 22, der High Sierra auf dem PCT Herbst 19. 6 Elemente TaR Faltmatte in der Wüste PCT im Frühjahr 19. Saar-Hunsrück-Steig letzte Osterferien mit einem Stück XFoil, der dickeren. Das war temperaturmäßig ab und zu etwas grenzwertig, wenn es auch tagsüber nicht über 6 Grad war.

    Bei Wintertreffen gerne auch mal die pinkfarbene 1,65 lange Damen-Prolite, Gewicht muss ich nachschauen, bei wirklicher Kälte mit (geplant) einer EVA drunter oder (ungeplant, aber dankbarst angenommen) Noodles Wolldecke aus dem Kofferraum.

    Ich mag Wanderführer. Die schlepp ich aber normalerwiese nicht mehr mit. Als eBook, oder auch PDFiziert, wenn es jemand anderes macht. Ich mag es, wenn ich unterwegs was über die Umgebung lernen kann, und zur Vorfreude, gelegentlich auch zum Nacharbeiten zuhause. Tier-und Pflanzenwelt, geschichtliche Abrisse, Literatur- (und andere Kultur)hinweise, Abstecher zu alten Bergwerken/Minen, usw.

    Öffnungszeiten, Fahrpläne ändern sich zu oft, aber generelle Hinweise, Links und Telefonnummern sind hilfreich (und wo Internet verfügbar ist, sodass man das Boot bestellen kann).

    Kartenskizzen können - notfalls rausgerissen oder in Kopie - auch ein Backup sein.

    Ich bin aber auch noch Generation Papier.

    nachhaltig ist das alles nicht so wirklich...

    Kann man so eigentlich nicht für jeden Fall sagen, meine Neoair war 11 oder 12 Jahre alt (Nächte keine Ahnung, ein paar hundert) und hat prinzipiell sogar noch funktioniert, ich hab alte Evazotes oder ZLites, die auch nicht mehr unbedingt das blühende Leben sind. Wenn man was für 20 Jahre haben will, geht wohl nur Schaummatte oder was selbstaufblasendes wie die Trailscout.

    nichts für ungut, alle wie se wolln, sind ja auch wirklich leicht und klein verpackbar - und mir war nicht klar, dass es die schon so lange gibt. Ich verfolge die Luftmatterei als noch immer bekennende Dünn Niedrigmattenschläferin nur im Vorbeigehen von außen und kann die Modelle ebensowenig auseinanderhalten wir moderne Autos. Ich wundere mich halt immer wieder über die vielen Leute, die schon die dritte, vierte... Luft-Matte reklamiert und getauscht bekommen haben. Dabei sind diese Leute ansonsten oft so viel härter drauf als ich. Und halb so alt.

    Aber ich wollte hier gar nicht so eine Diskussion anfangen, konnte nur einfach nicht mehr widerstehen und schalte mich wieder raus...

    sei einfach froh, dass es dich nicht betrifft!

    Es gab mal von Pigor und Eichhorn ein Lied, „Nieder mit IT“ mit der Zeile „Wer nicht ausdruckt, guckt in die Röhre“. Heute: Verlass dich nicht nur auf eine Speicherart, einen Speicherort.

    Azes Ich möchte mich nicht generell gegen Westen aussprechen. Ich finde Westen eigentlich klasse und verwende sie im Zweitleben häufig - in Woll- und Kunstfaserqualitäten. Sie halten wunderbar warm als Zusatzschicht und engen nicht so ein wie eine zweite, dritte, vierte Jacke übereinander.
    Einzig die Daune sehe ich für mein Draußenleben als nicht so sinnvoll an.

    Weder Daunenjacke noch -weste für mich. Ich habe darin noch nie einen Sinn gesehen für mich. Im Großen und Ganzen bin ich 3-Jahreszeiten-Typ und habe als Zwiebelschichten dabei:
    1 Merino- oder 1 Kunstfaser- T-Shirt
    1 Langarm-Bluse (entweder eine mit Sonnenschutz oder eine, die schon ein bisschen warm hält)
    1 Alpha oder dünnen Fleece
    1 Patagonia Micropuff

    Upgrade-Möglichkeiten:
    - die Regenklamotten (auch eigentlich immer dabei)
    - zeitweilig Alpha plus dünnen Fleece
    - gefütterter Überrock
    - im Camp: Dauenquilt

    Es gibt einfach keine Schicht, die ich durch die Dauenenweste / Jacke ersetzen könnte - sie wäre immer zusätzliches Camp-Teil, wenn auch ein federleichtes.

    Wie trennst Du Deckel von der Flasche?

    "und bist du nicht willig, brauch ich Gewalt" - äh, mein Opinel, und vorher Kraft, um ihn lose zu drehen

    edit: klingt gewalttätiger als ich bin🤷‍♀️ Loseschrauben - das braucht Gewalt, dann diesen nervigen Ring mit dem Messer aufschneiden, dann den Deckelrand halt mit dem Messerchen glätten, damit keine Kante meine Perlonstrumpf-Flaschenhalter zerstört.

    Lina Wiese ich finde schon; ich glaube es ist der einzige echte Plastikflaschen-Thread bisher.

    Mein Liebling hier:

    26g ohne den Nuckel-Deckel,"Active 02"-Flaschen. 0,75 l
    zylindrisch, mit vernünftigem Sports-Deckel, Sawyers-tauglich.

    Im Innendeckel gibt es ein kleines Plastikventil, das einen daran hindern möchte, viel auf einmal zu trinken. Das popel ich mit meinem Messerchen raus.
    Die Flasche hält definitiv länger als das Etikett. Sollte man zu den Pfennigfuchsern gehören, die die 25ct Einwegpfand zrückhaben möchten, wenn die Flasche innen Algen angesetzt hat, könnte man das Etikett von der Nachfolger-Flasche sehr einfach lösen und um das olle Exemplar kleben.
    Ich mag die unterschiedlichen Farben der Deckel - z.B. eine für Wasser pur, eine für aromatisierte Getränke und Trail-Frappé.

    Zum Vergleich:
    Smartwater 0,7l wiegt 23g (ohne Deckel)

    Ich mag zylindrische Flaschen gern, weil ich sie gerne in Schultergurt-Taschen stecke.