Beiträge von caficon

    Niemand muss sich daran halten, man hat aber so eine Richtschnur, um in etwa zu schauen, ob man im Ultraleichten Bereich unterwegs ist - oder eben nicht.

    So sehe ich das auch.

    Dazu kommt aber: Eigentlich, also: eigentlich wäre es heute ja viel einfacher, diese Grenze einzuhalten als zu der Zeit, als diese 10-Pfund-Marke geprägt wurde (die ja schon auf 5 kg aufgerundet ist)... damals gab es die ganzen schönen UL-Produkte ja nicht zu kaufen.

    Nunja - ich schaffs trotzdem nur selten - I pack my fears 🤷‍♀️. Und schleppe . Und verabschiede mich in diesem Punkt aus dem kompetetiven Bereich, bevor ich ihn auch nur betreten habe.

    Übrigens: Kann das sein, dass wir im Wiki keinen Artikel zu "ultraleicht" haben? Habe mal die Tags ultraleicht und ultralight beim Artikel zu "Baseweight" hinzugefügt - da ist es gut erklärt.

    wenn irgendwer es schaffen würde, die Schätze aus dem ersten ersten UL-Forum von Stefan Dapprich, 2006-12, zu heben… aber ich glaube, das haben schon einige begabte Menschen versucht. Von diesem als Blog aufgebauten (?) Forum bekommt man m.E. nur noch eine Startseite zu sehen.

    Von wegen „das Internet vergisst nichts“

    2. nur DCF-Zelt: da reicht DCF Reparatur-Klebeband, wenn es um Optik geht, gern auch in der Farbe deines Zeltes. Bei meinen DCF-Zelten war da etwas beigelegt, was ich - bisher - in all der Zeit nicht aufgebraucht, z.T. sogar verschenkt habe.

    Wenn Boden aus SilPoly: entsprechende selbstklebende Flicken dafür auch noch einstecken (Tenecious Tape für Sil - gibt es nicht nur bei Bergfreunde, das hab ich nur als erstes auf dem Bildschirm gehabt)

    Vielleicht, wenn man das Mesh für empfindlich hält, auch dafür einen Flicken - auch den gibt es von Tenecious Tape - oder halt irgendwie billig kleben.

    So mache ich es.

    Anekdote: Auf dem "O" um die Torres del Paine: Drei Chilenen, einer war wohl Koch. Allabendlich stand der im Kochzelt (der einzigen Stelle an den Lagerplätzen, an denen das Betreiben von Kochern gestattet ist), knetete eine Art Maisbrotteig und buk es in einer kleinen Pfanne für sich und seine Freunde. Dazu gab es - ebenso jeden Abend - Thunfisch aus Dosen.

    Also ja, es geht.

    Rucksack reparieren: Es geht um einen Berghaus Fast Hike, bei dem das Gestell unten rauskommt.

    Den Rucksack gibt es ja schon lange nicht mehr, ich habe ihn hier im Forum gekauft und finde ihn wunderbar frauenschultertauglich.

    Ich habe den Rucksack auf links gekrempelt (dazu das Gestell oben aus den Taschen genommen).
    So sieht das Ganze aus:


    und so das untere Ende. Die mit nur dünnen Plastiknupsis versehenen Enden haben sich durch das Ripsband (?) gearbeitet.

    Was kann man tun? Womit / wie könnte man die Löcher verschließen ?

    Oder das Gestell weglassen? Damit wäre aber das toll funktionierende Lastenkontrollriemen-Träger-Dreieck nicht mehr so funktionsfähig, oder?

    nats , du hattest den vor Ewigkeiten, meine ich mich zu erinnern?

    Ich denke sogar, Fleisch lässt sich "geschmacklich" und "texturisch" besser gefriertrocknen als Obst und Gemüse.

    Gefriergetrocknetes Gemüse (ich habe bisher Erbsen, Mais, Zwiebeln und Paprika in Tütchen verpackt mitgenommen- Bestellung einer amerikanischen Freundin als Emergency food. Geschmack und Textur topp. Normal getrocknetes geht auch oft. Gefriergetrocknetes Fleisch kam auch prima, ich finde - wie gesagt - auch diese getrockneten Vegan-Gehacktes-Schnipsel prima, die nehmen jeden Soßengeschmack an und bringen die Textur ein (und Eiweiß).

    fatrat schwer zu schlagen: stimmt. Aber gleichziehen kann man, mit Kuko-Reis, Ramen, Suppennudeln, Kartoffel -und Erbspüree, Couscous und den anderen von mir genannten Zutaten. Übrigens auch mit getrocknetem Suppengemüse aus dem Einzelhandel sowie diversen Maggi-Fix-en und diversen Gemüsen, die Lutz trocknet.

    Lutz und ich kommen mit solchem Essen plus ca. 4 richtig großen Heißgetränken plus Lutz‘ Lieblings-Müsli 5 min geköchelt auf ca50g Gas pro Tag, abhängig von der Außentemperatur/ Wassertemperatur mit einem Soto Windmaster.

    Carsten010 , das steht doch außer Frage, dass es in manchen Situationen tatsächlich gute Gründe fürs Night-Hiken geben kann. Sei es das Aquädukt in Südkalifornien (musste ich nicht, 2019 wars sch…kalt), sei es woanders. Bei mir war es von Belden der lange Aufstieg Richtung Süden, weil tagsüber superheiß. Total interessant, die vielen glitzernden Spinnenaugen auf dem Trail im Lampenlicht.


    Wegen der schwarzen Fotos, und wegen (nicht) „junger Hüpfer“ ein fettes OT: Wer erinnert sich an Alfs tolle Übernachtungs-Berichte in ODS, in denen ein immer wiederkehrendes Element das nächtliche erschreckte Aufwachen war?

    z.B. hier:

    https://www.outdoorseiten.net/forum/viewtopi…t=Alf&start=100

    Es ist durchaus möglich, mit Nudeln / Ramen / Kuko-Reis / Kapü /Erbspüree plus irgendwas Fettigem wie gerösteten Zwiebeln / Backerbsen / geriebenem Parmesan/ diversen Nussmusen auf die 600 Kalorien zu kommen am Abend. Getrockneter Fisch aus dem Asia-Laden, Beef Jerky, Sojaschnitze dazu. Danach noch, falls emotionaler Bedarf, ein Süßer Moment.

    Meine Topfreinigungs-Technik habe ich an anderer Stelle schon beschrieben.

    Gelegentlich nutze ich auch manche Trekkingmenüs.

    Aber eigentlich lege ich das eingesparte Geld lieber ab und zu in anständig gemachter Kost in Restaurants an - gestern Abend in Marseille in einer guten Bouillabaisse.

    Cannes-Marseille Fortsetzung:

    Mittlerweile sind wir in Marseille angelangt. Nach dem Cote-Azur-Hinterland-Abschnitt versuchten wir es an der Küste. Gelb markiert, nennt sich Chemin Littoral. Traumhaftes Blau - und wiederum das Glück, noch in der très bas saison unterwegs zu sein.

    Leider zwischendrin übersehen, dass… seit 26 Jahren der Weg vorübergehend außer Betrieb ist und dahinter die gesamte Halbinsel Privatgelände…

    das Problem haben wir dann auf meine Weise gelöst: Nette ältere Dame spricht nette ältere Dame an☺️

    Toulon haben wir mit der Bahn überbrückt- bis Cassis. Dort das Cap Canaille geslackpackt - traumhaft!

    Heute auf dem GR 98 durch die Calanque nach Marseille. Besser wäre es gewesen schwindelfrei zu sein… aber schick war‘s!

    Ich habe ein 1-Meter-Stück der 1. Generation (!) mit auf die Wanderung Cannes-Marseille genommen. Gerollt und außen seitlich am Rucksack befestigt. Es ist die dicke Version.

    Sie diente als Sitzpad, Gymnastikmatte und als Unterlage, Verlängerung und Anti-Rutsch meiner 90-cm-Prolite. Ich finde sie weiterhin gut. Nachts gingen die Temperaturen auf 0 bis 4 Grad runter, das hat mit dem 300er Comforter und ein paar Klamotten auch gepasst. (Natürlich war der Boden unter dem Zelt nicht ganz so kalt, weil es tagsüber wärmer war.)

    Ja, das Maquis hat ihr einige Verletzungen zugefügt, die aber die Nutzung nicht beeinträchtigen. Ja, manche punktuelle Belastung führt zu Relief-Bildung, auch die stört aber nicht und bildet sich z.T. zurück. Stabiler als all diese Uberlite u.ä. (ich nutze dieses neumodische Zeug nicht und kann sie auch nicht auseinanderhalten) ist die allemal.