Beiträge von strathor

    Hallo Wanderfreunde,

    ich möchte gerne dieses Jahr, Ende September, Ende nochmal in die Berge und wandern gehen. Leider lässt die Urlaubsplanung mit der Familie und Arbeit kein früheres Zeitfenster mehr zu.
    Und es zieht mich wieder in die wunderschönen Dolomiten. Jetzt frage ich mich allerdings wie es da mit dem Wetter um diese Jahreszeit wirklich aussieht. Letztes Mal war ich im August dort.


    Laut Recherche haben die Hütten/Rifugios in der Gegend fast alle bis zum 4. Oktober noch offen. Nicht das ich diese in Anspruch nehmen möchte, aber als ein guter Indiz bzw. auch zur Sicherheit.
    Angeblich soll der September deutlich stabiler vom Wetter sein als die vorgehenden Monate und auch weniger Nachmittagsgewitter mit sich bringen. Dafür wird es schon deutlich kälter und nachts gibt es immer wieder Frost. Außerdem besteht bereits eine gute Chance das mal leicht Schnee fällt.

    Ich bin durchaus optimistisch das die Gipfel bzw. Scharten tagsüber gut passierbar sein sollten. Ich würde auch nur den Alta Via 1 diesmal machen, der ja deutlich einfacher sein soll und auch keine Klettersteige beinhaltet.
    Ich frage mich aber wie kalt es tagsüber in der Höhe anfühlt bzw. wie kalt es in der Nacht weiter unten wird. Ich vermute Kondensation und Trocken-Bleiben wird eine Herausforderung.


    Von daher meine Frage:
    Hat jemand von euch schon mal die Dolomiten Ende September bis Anfang Oktober bereist und kann da Erfahrungen teilen? Das würde mir unglaublich weiterhelfen bzw. Sicherheit geben.


    PS: Mir ist selbstverständlich bewusst, dass das Wetter wechselt und jedes Jahr etwas anders ist.

    Bei Outdoorline werden die mit 119g ohne Körbchen angegeben, also eher 125g = 250g pro Paar was immer noch beachtlich ist.

    Ich vermute das Outdoorline noch die Vorgängerversion verkauft. Das würde zumindest damit zusammenpassen das auf der Produktseite des Herstellers oben steht, dass weitere .45oz eingespart werden konnten. Haut rechnerisch nicht 100%ig hin, könnte aber eine Erklärung für die Abweichung sein.

    An die Extex-Kunden - ist bei euch auch die Bestellhistorie weg? Ich wollte gerade nachschauen, welches Material ich für mein Myog-Tarp bestellt hatte, finde ein neues Design vor und unter Bestellungen ist nichts mehr aufgeführt. Finde ich ziemlich meh ...

    Vielleicht wirst du in deinem E-Mail Postfach fündig. Falls du die Bestellbestätigungen nicht gelöscht hast. 😃

    Die Oberkörperbekleidung macht für mich auf Wanderungen einen großen Unterschied für den Komfort und „Sicherheit“. Deshalb bin ich sehr an diesem Thema interessiert. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit meiner aktuellen Wahl. Aber man möchte ja am Ball bleiben.

    Ich habe das Thema hier abonniert und freue mich über Updates. Vor allem finde ich einen freundlichen Austausch über Erfahrungen schön. Einige Mitglieder haben auch interessante Tests und Vergleiche geteilt, welche ich als wertvolle Quelle erachte, mir gerne durchlese, und selber kritisch hinterfrage.

    Was ich als weniger angenehm empfinde, sind Streitgespräche. Zumal wenn sie mehr oder weniger unhöflich geführt werden. Verharren auf der eigenen Meinung und harsche Kritik der jeweils anderen.


    Wieso?
    Ich sage nicht, dass wir nicht in einen ernsthaften Diskurs gehen können. Aber es wäre doch vermutlich für alle Kommentatoren und Leser besser, wenn das in einem respektvollen Miteinander stattfinden würde. Ich bin schon wieder am Überlegen ob ich das Thema noch abonnieren sollte. Und das finde ich sehr schade.

    Um das Befüllen der Trinkflasche in der engen Schultertasche zu beschleunigen

    Würdest du sagen das die zu enge Tasche das eigentliche Problem ist? 😅.
    Oder befindest du besonders enge Schultertaschen für gut und dein Befüllsystem dahingehend adequate?


    Übrigens, welche Flasche verwendest du da eigentlich? Also die Weiche in der Schultertasche. Ich glaube das hast du noch nicht erwähnt.

    Ich denke es ist vollkommen in Ordnung hier verschiedener Meinungen zu sein wie komfortabel/effektiv das Trinken unterwegs sein sollte. Genauso wie der eine lieber unter einem Tarp schläft und der andere ein Zelt bevorzugt, gibt es hier kein Richtig oder Falsch. Und da oft mehrere Ansätze ultraleicht sein können, sollte es auch hier keinen Disput geben.
    Außerdem haben verschiedene Aktivitäten unterschiedliche Anforderungen. Der eine rennt lieber durch die Natur und möchte in kurzer Zeit so viel sehen wie möglich sehen. Der Andere wandert ganz entspannt und genießt die Natur in Ruhe.

    Von daher würde ich mich freuen, wenn wir den oben genannten Aspekt aus diesem Forumsbeitrag aussparen könnten. Ich denke da kommen wir zu keinem Ergebnis. Beziehungsweise das war nicht mein persönlicher Fokus, als ich den Beitrag erstellt habe. Falls ich da schlecht kommuniziert haben sollte, tut mir das leid.

    Ich würde mich freuen wenn Mitglieder des Forums weiter ihre Soft Flask Produkte hier teilen. Oder welche „Aufsätze“ sie dafür verwenden. Kreative Ideen den subjektiven Komfort eines solchen Trinksystem zu verbessern sind auch gerne gesehen, wenn auch leicht off-topic.

    Danke and alle!

    z.B. in meinen derzeitigen Favoriten (Raide Research -> ist effektiv eine Hydrapak Flasche)

    Ich war noch auf dem Stand das du Instinct Trail Inspired 600ml Flaschen verwendest. 😬

    M.M.n. ist das Gewicht aber gut investiert

    Könntest du bitte kurz ausführen was für dich die signifikanten Vorteile sind?

    Du bist ja schon dafür bekannt auf jedes Gramm zu gucken und zu optimieren. Von daher würde mich deine Perspektive dazu, eine drei mal so schwere Flasche zu nutzen, sehr interessieren.


    Ich möchte einfach lernen, viele Meinungen hören, um dann eigene Schlussfolgerungen ziehen zu können. Am Ende muss man es vermutlich einfach ausprobieren und selber lernen was wirklich gut für einen selbst funktioniert.

    Ich möchte ergänzen das ein weiterer Vorteil von Soft Hydration Flasks wohl der ist, das sie mit dem Wasserverbrauch schrumpfen. Dabei ist nicht das kleinere Volumen selbst von Vorteil, sondern eher dass das Wasser nicht anfangt in der Flasche rumzuschwappen. Außerdem sollte es sich so weiterhin gut trinken lassen, ohne die Flasche entnehmen und anheben/anwinkeln zu müssen.

    Dafür braucht man natürlich eine Tasche. Würde ich vermuten.

    Das sind natürlich Vorteile und Argumente, wenn die präferierte Aktivität das erfordert. Soll heißen eher für schnelles Trail Running oder FastPacking, weniger für langsames Wandern. So mein Verständnis.


    Vielleicht sollte ich mit so einer einfachen „gebamsel Konstruktion“ anfangen, diese ausprobieren, und potentiell auf eine Tasche upgraded, wenn notwendig. 🤔

    Probiers doch einfach aus? PET-Flaschen sind ja jetzt auch nicht völlig starr ...

    Das ist grundsätzlich richtig. Ich möchte etwas Kontext hinzufügen.

    Praktisch bin ich gerade dabei meinen eigenen Rucksack zu nähen. Das mache ich Schritt für Schritt. Aktuell bin ich dabei die Weste zu basteln. Diese ist bereits so, das ich den Rucksack mit ihr tragen kann. Im nächsten Schritt stehen die Taschen der Weste an. Primärer Aspekt dabei sind die Taschen für das Trinkwasser.

    Ich überlege von daher welche Flaschen ich potentiell nutzen/ausprobieren möchte und was das für das Nähen der Tasche bedeut. Das gilt zum Beispiel für die Maße, aber auch die Abwägung von Konzepten wie „lose“ Taschen.

    Mein Problem ist ein wenig das ich mir relativ unsicher bin wie die „optimale“ Tasche (für mich) zu funktionieren hat. Gleichzeitig kann ich aber die Tasche, einmal aufgenäht, nur noch schwer anpassen wenn es nicht funktionieren sollte. Von daher versuche ich gerade dafür etwas mehr Gehirnschmalz einzusetzen. Die Frage nach besonders leichten Soft Hydration Flasks ist dabei nur ein kleiner Teil.

    Die haben ja, zumindest in 90% der Fälle, Polster. Und da drückt nix,

    Jaa, das ist bei meiner selbst genähten Weste jetzt leider nicht unbedingt der Fall. Wie oben beschrieben konnte ich das noch nicht praktisch ausprobieren. Aber im Prinzip besteht die Weste nur aus einem sehr luftigen, 3mm dickem 3D Hex-Mesh (das Zeugs von AliExpress). Bisher sehr bequem, aber nichts mit Polster.

    Vielleicht ist das aber auch gar kein Problem und ich mache mir zu sehr einen Kopf.

    VIO ist ne Marke, die ich nur in 0,5L Größe kenne und in Tankstellen und Kiosken verkauft werden. Die Passen sogar in die Schultergurttaschen von Huckepacks, da sie sehr schlank sind und leicht sind sie auch.

    Meine absoluten lieblings Flaschen für Schultergurte!

    Danke für die Empfehlung! Ich werde mir solch eine Flasche mal kaufen und ausprobieren. 😊

    Am leichtesten sind die billigen Wasserflaschen für blubberfreies Wasser. Die sind auch gleichzeitig weniger starr.

    Interessant. Du meinst Flaschen für Wasser ohne Kohlensäure sind weniger starr als solche für Wasser mit Kohlensäure?

    Alternativ gibt es so Clips, die man unter dem Schraubverschluss an der Flasche anbringt und dann anhängt. Dann drückt nix, dafür baumelt es. Oder die Variante z. B. von ZPacks mit frei hängender Tasche.

    Finde ich beides grundsätzlich interessante Ansätze (siehe u.a. meine Erläuterung oben). So komplett baumeln finde ich jetzt nicht so dolle. Das erscheint mir doch etwas arg unpraktisch für Klettersteige o.ä. Terrain. Aber frei hängende Taschen könnten ein guter Kompromiss sein. Hast du da einen Link für mich wo du das von ZPacks her kennst?

    Hallo Freunde des ultraleichten Sports 👋

    Ich rüste derzeit auf einen Rucksack mit einer Weste als Tragesystem um. In dem Zuge möchte ich auch mein Trinkwasser (hauptsächlich) vor der Brust tragen. Offensichtlich gute Gründe für mich sind die einfache Verfügbarkeit ohne Gymnastik oder Schläche (Gewicht) und eine bessere Gewichtsverteilung.

    Allerdings scheint es notwendig zu sein hierfür Soft Hydration Flasks (entschuldigt, ich kenne keine gute Bezeichnung in Deutsch dafür) zu nutzen. Meinem Kenntnisstand liegt der Grund hauptsächlich darin, dass diese, im Gegensatz zu „harten“ Flaschen, nicht unangenehm drücken. Bitte korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.

    Das nervige daran: Soft Hydration Flasks scheinen einfach schwer zu sein.

    Mein bisheriger Favorit war immer noch eine simple PET Flasche aus dem Supermarkt. 1,5 Liter für 28,6 Gramm (0,0191g/ml). Die kriegt man nun nicht bequem vorne untergebracht. Eine kleinere 0,5 Liter Version wiegt um die 11,4 Gramm (0,0228g/ml). Das sind bereits 20% mehr Gewicht pro Volumeneinheit. Dennoch um ein Vielfaches leichter als jede Soft Hydration Flask die ich online finden konnte. ABER es ist eine mehr oder weniger starre Flasche.

    Das Material das die Flaschen so „soft“ macht scheint einfach deutlich schwerer zu sein.
    Ich mutmaße aber auch, dass ein Teil des hohen Gewichtsunterschieds von den großen Trinkaufsätzen kommt, die viele Sportflaschen mit sich bringen. Aber auch unter denen mit einfacher Kappe gibt es keinen zufriedenstellenden Gewinner.

    Ich sollte langsam mal zu einem Punkt kommen.
    Kennt ihr ultraleichte Soft Hydration Flasks? Was sind eure Erfahrungen damit?
    Was nutzt ihr, wenn ihr euer Trinkwasser vorne tragt?


    Danke für den kommenden Austausch! 🙏

    Patagonia Trailfarer Shorts - 89g (Größe L)

    Ich bin super happy damit. Trage sie sogar ständig im Alltag. Kein Schnickschnack (eine Gesäßtasche mit Druckknopf), keine Innenhose, nicht zu kurz, nicht zu lang, angenehmer Stoff.


    T8 Commandos Unterhose - 40g (Größe L)

    Da meine echten „Commando“ Versuche fehlgeschlagen sind, ergänze ich meine Shorts mit dieser Unterhose. Funktioniert reibungslos (Wortspiel beabsichtigt). Wirklich absolut minimal. Angenehm lang, wirken fast wie eine Innenhose. Dafür wirklich ein Hauch von nichts. Das macht es aber besonders luftig angenehm und super was Schweiß angeht. Ist auch schnell mal gewaschen und wieder trocken.

    Wenn es mal kalt wird lasse ich beides an und ziehe die lange Hose darüber. Das gibt einen erstaunlichen Wärmebooster um die Körpermitte rum. Außerdem erleichtert es das Umziehen.

    mars_hikes  questor | hangloose was wären eure Empfehlungen mit den Kanten der Träger umzugehen?

    Ich bin noch im MYOG Prozess eines Fastpacks und bin gerade bei der Weste. Die Kanten habe ich bewusst noch nicht vollständig verarbeitet, um die Form ggf. final noch anpassen zu können, nachdem ich die Weste am Rucksack montiert habe.
    Mein aktueller Plan sieht vor einfach dieses 25mm breite Ripsband locker um mein 3mm 3D Hexmesh zu nähen. Ist das eine blöde Idee? Habt ihr Tipps wie es besser/bequemer geht?

    Das Rispband welches ich verwende: https://www.adventurexpert.com/product/grosgrain-coarse-25mm/

    Capere verzeih mir bitte das ich dich einfach hier so reinziehe.
    Deinen Posts über diverse Foren zufolge nehme ich an das du Erfahrung damit hast? Den Bildern nach hast du die „Enden“ der Rucksackträger direkt in die Nähte des Hauptfachs integriert. Hast du sonst noch Tipps was du bei der Verarbeitung mit solch feinem Mesh gelernt hast?

    Ich muss mir noch ein (ultraleichtes) Schrägband besorgen. Danach geht das Lehrgeld los.

    Danke für deine Antwort! 🙏

    Das mit dem Bar Tack ist ein guter Hinweis, danke.

    Was das Thema „gegendoppeln“ angeht, bin ich mir noch etwas unsicher ob ich das richtig verstehe.
    Stellst du dir das so vor ich das man quasi einen „Sandwich“ mit einer Lage über und unter dem Mesh erstellen würdest, um dann durch diese drei Lagen etwas aufzunähen? Sprich von unten nach oben eine Schicht Merinocordura, dann das Mesh, wieder Merinocordura und darauf dann zum Beispiel ein Gurtband?

    Hallo Freunde des MYOG 👋

    Habt ihr Tipps, Tricks und Erfahrung für die Verarbeitung von 3D Hex Mesh Stoffen?

    Ich habe mir einen 3D Hex Mesh Stoff von AliExpress gekauft (Link zum Produkt unten). Ich bin durch Empfehlungen und Referenzen auf das Produkt gestoßen. Daraus soll ein Tragesystem für einen Rucksack im Stil einer Weste entstehen.

    Ich bin noch dabei ein passendes Pattern für die Weste zu erstellen. Dabei frage ich mich wie ich den Stoff verarbeiten sollte.
    Ich vermute es wird notwendig sein die ganze Weste mit einem Schrägband einzufassen. Taschen aufzunähen sollte hoffentlich keine großen Herausforderungen bringen. Aber wie verhält sich das Ganze mit Nähten die etwas mehr belastbar sein müssen? Zum Beispiel zum Aufnähen von Gurtband für Verbindungen zum Rucksack. Wie kann man belastbare Daisy-Loops integrieren?

    Mache ich mir da unnötig einen Kopf? Einfach Zickzackstich durch und fertig ist?
    Ich habe genug Stoff da um vorher etwas üben und experimentieren zu können. Aber ich wäre dankbar für jegliche Erfahrung die ihr teilen könnt, um mir dumme Fehler zu ersparen.

    Danke euch!


    PS:
    Man findet verschiedene Angaben zum Gewicht des Produkts. Das Ergebnis meiner persönlichen Messung ergibt ein Gewicht von ~193g/m^2.


    Link zum Produkt (weil ich zu doof bin Links zu formatieren): https://de.aliexpress.com/item/32465540136.html