Beiträge von Christian Wagner

    Aber wenn ich mir aber dann überlege, daß selbst unbehandelte Daune nach nicht all zu langer Zeit eigentlich weniger bauscht, besonders wenn man viel schwitzt. Ich denke der Schweiß und die nächtlichen Ausdünstungen verkleben die Daune im Lauf der Wanderungen und am Ende ist der Schlafsack/Quilt doch nicht mehr so dick wie anfangs.

    Ist das eigene Erfahrung oder nur Hörensagen?

    Ich habe im Drei- Jahreszeiteneinsatz nämlich eine völlig andere Erfahrung gemacht. Leicht feuchtes verpacken ist IMHO kein Problem und wird in der nächsten trockenen Nacht auch wieder von der Körperwärme weggetrocknet. Daune bauscht auch nicht weniger nach "all zu langer Zeit". Ich habe bei meinen Daunensäcken auch nach Jahren von (zugegebenermaßen moderater Benutzung) keinerlei Loftverlust. Gewaschen habe ich sie auch noch nie, lediglich gelüftet. Erst nachdem ich Mal meinen Daunensack vier Jahre lang auf einem Segelboot im komprimierten Zustand gelagert habe, ist ein gewisser Loftverlust eingetreten.

    Auch die Sache mit der durchnässten Daune ist doch auch künstlich hochgekocht. Mein Schlafsack ist in einem Stuffsack mit Dichtkragen verpackt (=Drybag) und befindet sich dort nochmal in einer Plastiktüte. Selbst als mal mein Rucksack in Nordschweden für einige Sekunden komplett im Fluß untergetaucht war ist der Schlafsack kein bisschen nass geworden.

    Warum schwitzt du nachts. Falls es dir zu warm ist, dann öffne den Schlafsack und lass Körperteile nach draussen hängen zum abkühlen.

    Ich denke auch dass einige der Probleme mit Daunensäcken daher rühren dass im Zuge des jährlichen "es muss immer leichter werden"- Wahns die Schlafsäcke immer mehr unterfüllt werden. Dann hat man eben kaum mehr Daune im Sack, und wenn die dann feucht wird dann ist halt bald der Ofen aus. Kauft bei einem renommierten Hersteller, am besten mit leichtem Overfill. Die 50 Gramm sind gut angelegt. Meine letzten kommerziell erhältlichen Schlafsäcke waren von Yeti und wurden Ende der Neunziger angeschafft. Damit war ich top zufrieden, und diese sind immer noch prima in Schuß, leider aufgrund der verwendeten Hüllmaterialien nicht mehr zeitgemäß. Danach habe ich nur noch MYOG- Säcke gebaut. Diese waren immer ordentlich gefüllt mit hochwertiger Daune (Gärtner, Wien) und machten keine Probleme.

    Nö auch Yeggi ist Teil des Problems und nicht der Lösung.

    Sehe ich halt anders. Yeggi ist halt eine Metasuchmaschine die für dich bei den verschiedenen Plattformen nachschaut.

    Ich sehe aber auch nicht wie ein Hochladen von Druckdateien in einem Ultraleichtforum dein Problem löst.

    Such mal nach einem Case für die 21700 Powerbank-Akkus (6 Ah) von Keeppower.... sie sind leider etwas länger und eine Spur dicker als der Standard ... :cursing: .

    Und, hast du da was hier im Forum gefunden?;) Gibt es da überhaupt etwas? Es kann ja keiner was dafür das sich der Hersteller deiner Akkus nicht an die Standards hält. Hast du ein geringfügiges Skalieren der vorhandenen Modelle schon probiert? Wenn es sich nur um ein Paar Prozent in jede Richtung handelt, dann könnte der Rest der Komponenten ja mit etwas Heißleim schon noch reinpassen.

    Ja, aber du hast immer noch eine Ebene, die schwach bleibt.

    Und da liegt es dann aber am Designer das so zu konstruieren ds das kaum eine Rolle mehr spielt.

    Hier habe ich Mal eine simple Verstellschnalle konstruiert die IMHO einer herkömmlichen aus Nylon festigkeitsmäßig in nichts nachsteht. Die etwas niedrigere Festigkeit des Materials PETG wird durch erhöhte Wandstärken ausgeglichen und senkrecht zu den Drucklagen gibt es keinerlei Belastung.

    Bei meinem Lineloc- Clon gibt es im Prinzip eine Belastung über die Drucklagen hinweg, aber das sollte über es eine hohe Fläche verteilt sein dass ich da auch keine Probleme sehe.

    Eine Blitzverschlussschnalle von mir hat das von dir angesprochene Problem- da sind im weiblichen Part die Belastungen senkrecht zur Drucklagenebene, aber für simple Sachen wie Rucksackverschlüsse hat das bisher trotzdem recht gut funktioniert. Einen Klettergurt würde ich damit nicht bauen wollen, das aber das gilt auch für die herkömmlichen Schnallen.

    Gerade bei einem Filter ist das doof, da sich dann dort Wasser, Dreck, und Keime sammeln. Zudem sollte das Material Lebensmitteltauglich sein. Ich wäre da sehr vorsichtig...

    Völlig richtig! Lebensmittelechte Druckmaterialien bekommt man schon relativ leicht, aber durch die kleinen Ecken und Kanten können sich Keime einnisten die man dann nicht mehr los wird.

    Wasserdicht zu drucken geht allerdings schon einigeraßen gut. Man braucht z. B. mindestens 5 Perimeter.

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    ... Wo versteckt man einen Baum am besten? .... Im Wald.

    Die beiden Seiten sind so überfüllt mit Irgendwas, bei dem die Details (z.B. relevante Abmessungen) auch noch miserabel beschrieben wurden das die Chancen etwas spezielles UND brauchbares zu finden nicht sehr hoch sind.

    Naja, mit yeggi.com findet man IMHO schon recht viel Brauchbares. Wenn die Hochladenden ihre Sachen schlecht verschlagworten dann ist das ja das Problem der Hochlader und das Problem gibt es dann hier im Forum ja auch. Wir hatten Mal in einer Whatsappgruppe für Segler das gleiche Thema. Wenn die Leute Ihre Druckteile nur in dieser Gruppe teilen dann bringt es halt nur minimal wenigen Leuten einen Mehrwert. Wenn ich nach Druckteilen suche dann halt nicht unbedingt in einem Spezialistenforum das ich u. U. gar nicht kenne.

    (das Argument Plastikfrei ist eigentlich der Burnner und nicht zu trumpfen) aber eben das Gewicht.

    wilbo Du könntest ja mal, wie die Altvorderen, kurz bevor Kunstseide (aka Nylon) auf den Markt kam, Seidenzelte/ Tarps ausprobieren. Mallory und Amundsen hatten sowas angeblich bei Ihren Expeditionen mit. Dann steigt dir aber wahrscheinlich wieder Peta aufs Dach. Allen kann man es wohl nicht recht machen...

    Hm, einen Poncho aus einem 3x3 Tarp halte ich nicht für praktikabel. Doppelt gelegt ist das, gerade bei so rutschigem Material wie Silnylon kaum zu bändigen. Auch ist es IMHO zu groß. Ein 3x3 Tarp mit Kapuze in der Mitte hängt an den Diagonalen gut 2 Meter nach unten. Ich würde lieber wie wilbo den Poncho aus dem Groundsheet basteln. Da gibt es dann einige Optionen.

    https://www.theultralighthiker.com/2017/06/08/ultralight-poncho-tent/ (Bisschen wenig Info zum Nachbauen, aber sehr mit etwas reinfuchsen kommt man drauf)

    The Great X-Cape

    https://web.archive.org/web/2003060820…dlgcponcho.html (Die Poncho Villa, das ist ein Poncho aus 1,6 x 1,6m Stoff!)

    Und natürlich dein ganz normaler, rechteckiger Poncho aus 2,2 bis 2,7 Laufmeter Stoff mit einer Kapuze so grob in der Mitte.

    Wenn einem die Poncho Villa nicht ausreicht, dann würde ich ein 2,2-2,4m Poncho nähen, das ist dann dein Groundsheet- das 3x3 Tarp kannst du dann ja einfach als Tarp zusätzlich einpacken. Sollte dir das Tarp abhanden kommen, dann hast du mit dem 2,2m Poncho immer noch eine Notunterkunft. Bachtub- Ecken wie beim Zpacksponcho- Groundsheet sind IMHO ein unnötiges Gimmick die einem die Option als Notfallshelter nehmen.

    Die ganzen rechteckigen Ponchos kranken etwas daran dass sie tendenziell etwas zu schmal sind (die Poncho Villa übrigens nicht- da wird das Quadrat diegonal angezogen). Da könnte dann z. B. ein 3x2m Tarp wieder seine Stärken ausspielen wenn man eine Möglichkeit vorsieht die herunterhängenden Ecken zu bändigen.

    Bei komplett geschlossenem Tarp, aber nur von Hobbits bewohnbar. ;)

    Ebenfalls OT: Im Prinzip hast du ja recht, wobei ich die Aufbauvariante Längspyramide und Startent auf meiner Seite noch recht praxistauglich finde. Vor allem, wenn man eine Seite wie gezeigt aufmacht und es dann eben nicht mehr rundum geschlossen ist ;-). Bunker sind es in meinen Augen trotzdem. Der Vorteil beim Rechtecktarp ist halt, dass es, wenn der Sturm vorbei ist, in der nächsten Nacht wieder als A- frame oder Schrägdach geriggt werden kann und dann hast du wieder Top- Belüftung und Platz.

    Nun Ja, aber wo soll es denn noch hingehen? Es ist doch mittlerweile ausgereizt, oder nicht? Noch dünner leidet die Haltbarkeit, man könnte noch ein wenig kleiner, dann leidet der Komfort und die Nutzbarkeit. Kurzlebige Materialien zu horrenden Preisen?

    Ich bin da ja ganz bei dir. Was ich sagen wollte ist dass die Trends bei den Zelten da irgendwie in Wellen laufen.Wie bei den anderen Modetrends eben auch. Ganz früher, also so 80er/90er gab es Kuppelzelte und Tunnelzelte. A-Frames und Pyramidenzelte waren da gerade "out". In den Nullerjahren kamen dann das Akto und das Nallo auf meinen Radar, und die diversen Clone von Nordisk und Terra Nova die dann irgendwann bei einem Kilo angelangt waren. Dann gab es wieder A-Frames und Pramidenzelte (siehe Duplex/ Stratospire/ *-mids). Und jetzt scheint jeder Hersteller wieder Kuppelzelte zu bauen. Ich bin wie gesagt gespannt wann Mal wieder einer auf die Idee kommt ein Tunnelzelt als den neuesten heißen Schei** anzupreisen.

    Bei all den Kuppelzelten die derzeit rauskommen bleibt nur abzuwarten daß in ein paar Jährchen jemand die genial "neue" Idee hat daß man ja mit einem Längsliegertunnel ungefähr einen halben bis einen Meter Gestänge einspart. Dann werden wir plötzlich eine Schwemme von leichten HB Nallos haben. Die Neunziger lassen grüßen.^^

    Das verstehe ich nicht. Die breite Rückseite ist einfach nicht aus einem Stück, sondern hat eine vertikale Naht in der Mitte (also aus zwei rechtwinkligen Dreiecken zusammengesetzt). Eingang ist vorne wie bei deinem Deneck, wobei auch die Vorderseite zusammengesetzt ist (mit dem RV in der Mitte).

    Ok, bei deinem Schnittmusterbild sah es eben so aus dass eine der Längsseite keine Naht hat, wenn nun die Rückseite eine Vertikalnaht besäße, dann hätte halt die Vorderseite keine und der RV müsste auf die Ecke. Da habe ich zu kompliziert gedacht. Warum aber hättest du du sowohl Vorder- als auch Rückseite zerschnippelt, Nähte tragen nicht zur Wasserdichte bei.

    Ich verwende es alleine. Das Coole ist aus meiner Sicht gerade der viele Platz darunter, gerade wenn es regnet.

    Ja, ok, für eine Person ist das Trailstar natürlich ein Palast.

    Zum Trailstar:

    Ich finde halt drei Aufbauvarianten (Seite hoch, Ecke hoch, gar nix hoch) nicht gerade flexibel. Aber das liegt natürlch im Auge des Betrachters. Es sieht jedenfalls sehr schnittig aus und ist wohl auch sehr funktional. Ich kenne es nicht aus eigener Anschauung, habe aber auch schon gehört dass es aufgrund der Form für zwei Leute eben nicht mehr so ein Palast ist und damit ist es für mich eben raus. Da lobe ich mir mein 3x3 Tarp unter das ich sicher 2 Leute drunter kriege und das ich bei Bedarf auch komplett geschlossen aufbauen könnte.

    Der Schnitt ist wie hier, wobei die hintere Seite zusammengesetzt ist (eine vertikale Naht).

    Hm, und der Eingang ist dann auf der Ecke? Die geteilte Breitseite würde sich ja ideal für einen Reißverschluss eignen. Die kurzen Nähte an den Schmalseiten haben tatsächlich etwas weniger Nähte über dem Schlafbereich als die Anordnung der Nähte bei meinem Deneck. MLD macht das auch so - prima! Ich habe damals halt auf minimalen Verschnitt hin optimiert.

    Jedenfalls nehme ich meinen Trailstar-Nachbar auf Tour. Der ist aus leichtem Silnylon, aber wenigstens sehr flexibel aufbaubar.

    Also jetzt doch kein Duomid?

    Flexibel aufbaubar ist das Trailstar aber auch nur im Vergleich zum Zelt;). Hast du das Tarp schonmal irgendwo vorgestellt?

    Mich würde vor Allem das Platzangebot mit zwei Personen interessieren da ich finde es hat etwas viel Stoff für ein Ein- Personenzelt.

    (Erstellt mit KI)

    Seriously?;)

    Der Artikel von backpackinglight hat wieder Mal die üblichen Schwächen an denen fast alle Publikationen zum Thema leiden. Es wird halt nicht gemessen wieviel Wärme jetzt durch die reflektierende Beschichtung wirklich zurückgehalten wird. Der Autor bewertet dies im weiteren Diskussionsverlauf im Forum eigentlich recht gut, aber das ändert nichts daran dass der Artikels in Bezug auf das aktuelle Thema nicht viel beizusteuern hat. Das einzige was man aus dem Artikel rauslesen kann ist IMHO dass es qualitative Unterschiede bei Rettungsdecken gibt. Der Artikel von Kranebitter et al ist diesbezüglich nicht viel besser, hat aber dann doch noch einige recht handfeste Tipps in der Conclusion- not bad.

    In der Diskussion zum backpackinglight Artikel gab es dann aber noch einen Link zu einem Schulbuchkapitel in dem versucht wurde zu berechnen wieviel Strahlungsverlust jetzt bei einem Menschen wirklich auftritt. Die Berechnung ist falsch und mit Sicherheit ist das Ergebnis zu hoch gegriffen, aber sie setzen es in Relation mit anderen Hitzeverlustmöglichkeiten - Konvektion und Konduktivität. Das ist bei denen wie 200 zu 1100 zu 160 Watt. Also macht Wärmestrahlung deutlich (!) weniger als 1/6 des Gesamtverlustes aus. Wie gesagt, deren Zahl für die Strahlungsverluste ist mit Sicherheit zu hoch gegriffen.

    Geht es nur nachts, oder funktioniert der Versuchsaufbau auch am Tag?

    Die vier Grad sind halt nachts einfacher zu erreichen. Im Prinzip geht natürlich auch 4 Grad tagsüber im Spätherbst. Es sollte nur eine Temperatur sein bei der man eine Rettungsdecke auch typischerweise einsetzen würde.

    Die 20 Grad habe ich mir übrigens auch nur ausgedacht;). Diese sollte halt ungefähr der Körperoberflächentemperatur eines etwas ausgekühlten Probanden entsprechen.

    OT: Beim suchen nach Infos über Rettungsdecken wird einem ein unglaublicher Schwachsinn in den Browser gespült- das ist nicht zum aushalten. Wohin man auch querliest, ständig kommen den Autoren eklatante Fehler unter.

    Ich zitiere jetzt Mal nix, sonst kommt da noch wer auf die Idee das Forum oder mich wegen Urheberrechtsverletzungen zu verklagen.

    Was für eine Zeitverschwendung. Angeblich hat der Autor schon 1500 Artikel geschrieben... bei der Qualität kein Wunder.

    Nach meiner Meinung ist das wie wenn du nen Döner in Alufolie einwickelst. Wärmestrahlung wird reflektiert...(snip)

    Nur weil du es nochmal wiederholst wird es ja nicht wahrer....8o.

    Ob Silberfolie jetzt besser ist als durchsichtige Folie? Ich kanns mir schon vorstellen. Einfach ausprobieren, oder?

    Das wäre ein schönes Projekt für Jugend forscht. Nimm ein Paar Gefäße mit 20°C warmem Wasser und stelle sie mal mit, mal ohne Rettungsdecke, mal mit durchsichtiger Folie, mal mit schwarzer Folie bei 4° Nachts raus. Nach 2,4,6 h usw. guckst du nach wieviel Wärme weg ist.

    Das ganze machst du mit mindestens je drei Versuchseinheiten damit man eine hübsche Statistik daraus basteln kann und dann kann man das auch sogar publizieren.

    Bonuspunkte gibt es für den Vergleich bei diversen Windgeschwindigkeiten.

    Ernsthaft, diese Ergebnisse würden mich sehr interessieren!