Beiträge von RaulDuke

    Also, mein lieber superflow , die Behauptung, hier wären Leute, die in ihren Packlisten ihre Klamotten in M einrechnen, obwohl sie XL benutzen, ist eine grobe Unterstellung. Freundlichst ausgedrückt! Ich schenke mir, dir zu schreiben, wie ich das ausdrücken würde, wenn wir uns gegenüber stünden.

    Es gibt Baseweight und Skinout Weight.

    Bei dir geht es ja ums Basisgewicht.

    Dein Basisgewicht ist nicht mal annähernd UL, außer du würdest im Winter im Fjell irgendwo mitten in Skandinavien unterwegs sein.

    UL ist zwar nicht auf die 5Kg Badisgewicht festgenagelt, da es eben auf Expeditionen in die Kälte, schon Schlafsäcke benötigt, die 1,5Kg wiegen, viel mehr Brennstoff mitzunehmen wäre, mehr Nahrung, etc…

    8 - 8,5 Kg lässt darauf schließen, daß du noch sehr viel Gewicht einsparen kannst. Ein zweites Handy würde ich auch nur in so eine oben beschriebene Situation mitnehmen. Don’t pack your Fear! Ebenfalls wäre interessant, wo du mit 6Kg Nahrung unterwegs bist. In Europa hat man in 90% der Fälle nach 3-4 Tagen die Möglichkeit, etwas nach zu kaufen. Pullover aus Polartec Alpha, nur 2 Paar Socken, eins am Fuß und eins im Rucki, des Gleichen mit Shirts, und Pullover, etc…

    Da du so sehr an deinem Gewicht hängst, ist es sehr interessant, zu wissen, für was willst du dieses Gewicht nutzen? Oder willst du gar nicht UL unterwegs sein? Denn dann wäre das hier das falsche Forum für dich!

    P.S. Eine Packliste würde mich wirklich mal interessieren, aber eben nur in Verbindung mit dem Wissen, in welche Regionen du damit willst und zu welcher Jahreszeit!

    Es sei noch zu erwähnen, daß der Groundchair auf Sand nicht zu empfehlen ist.

    Er sinkt zwar nicht ein, aber dafür dringen Sandkörner in die Steckverbinungen ein. Einmal habe ich ihn nur wieder auseinander bekommen, da wir zum Glück zu zweit waren. 10 Minuten gezerre und gedrehe…

    Wenn ich da allein gewesen wäre, hätte ich den Stuhl wahrscheinlich entnervt zurück gelassen!

    Hab ihn direkt nach dieser Scheiße abgegeben.

    Sevenfifty

    Ich besaß mal einen Helinox Ground Chair, habe ihn aber nur auf mehrtägige Radtouren mitgenommen.

    Aber, was soll ich sagen, ich habe ihn wieder verkauft, da er mir zu viel Platz weg nahm.

    Ich reduziere nicht das Gewicht meines Gepäcks, um dann einen Stuhl mit zu schleppen.

    Auf dem Fishermenstrail habe ich zwar an den schönsten Aussichtspunkten quasi nie die möglichkeit gehabt, mich zu setzen, um die Aussicht zu genießen, aber trotzdem würde ich keinen Stuhl durch die Landschaft tragen.

    Gewicht und Platz! Und Platz kostet, in Form von größerem Rucksack, noch mehr Gewicht!

    Bei mir ist es eigentlich nur noch das Wasser.

    Ich nehme immer 2 Liter Wasser mit, egal wie das Wetter ist und egal durch wie viele Orte ich komme.

    Die einzige Tour wo ich das nicht gemacht habe, war letztes Jahr in der Bretagne. Da kam ich ja teilweise 2x am Tag durch Orte, bzw ich bin ja eh nur 10-15 Kilometer gewandert, oder Spaziert, da habe ich tatsächlich nur 1 Liter mitgenommen.

    Ach, ich nehme immer eine dritte U-Hose mit, da ich einfach den gedanken Scheiße finde, morgens in der gleichen U-Hose weiter zu laufen, die ich nachts oder den Tag vorher schon an hatte…

    Ich habe je nach Hut oder Kappe Größe 61, bis 62.

    Aber deine 40g erreicht keine meiner Kappen.

    Hab ne Trucker Cap von Ali, die passt mir hervorragend, und es sind noch 3 dieser „Druckknöpfe“, oder wie auch immer man diese Art des Verschlusses nennen will, frei. Könnte also passen. Aaaber das Ding wiegt 120g. Weiß auch nicht, was daran so viel wiegt. Das Kunststoffgitter im hinteren Bereich, scheint eher aus dickem Material zu sein.

    Meine leichtesten Kappen wiegen beide je 82g.

    Eine ist eine klassische „Schiebermütze“, von irgendeiner Manufaktur in Bopart, die andere ist ein Buckethat von Stetson.

    Mein leichtester Strohut, mit relativ breiter Krempe wiegt 120g.

    Ich schleppe sogar immer zwei von denen durch die Landschaft, da ich die Dinger immer nass schwitze und der den ich tags getragen habe, immer trocken muss, bis zum nächsten Morgen.

    Also ich finde zwar, das der Panorama Ausblick, wenn man vorne und an der Seite das Zelt offen hat, sehr schön, aber der Bathtubefloor hat exakt die gleiche Größe, wie beim Protrail. Da ist es, für große Menschen schon knapp, im Fußbereich nicht mit dem Quilt, ans Fly zu kommen. Beim Protrek, hat man aber, da die Stange/Stock ja seitlich steht, eine Seite, die flacher abfällt, als beim Protrail. Wäre gespannt, ob man dadurch nicht schneller mit dem Quilt Kondens abstreift. Beim Protrail ist mir das noch nie passiert, bin aber ja auch klein bemessen.

    GirlOnTrail

    Er ist meistens mit ganz kleinen Tarps unterwegs, solchen, die man nur als Halbpyramide aufbauen kann, ohne Inner… und immer super minimalistisch!

    Er trägt auch meistens nicht viel Wasser mit sich rum. Ich meine mich erinnern zu können, es war wohl im Spessart auf Tour, da erzählte er in die Kamera, das er aus einer Pfütze getrunken hat.

    Da braucht man halt nur einen einzigen Rucki!

    Die Art und Weise , wie er mit der Wasserversorgung umgeht, wäre nix für mich, aber ansonsten bin ich immer wieder begeistert davon, mit wie wenig Equipment er so unterwegs ist…

    Du sprachst ja von einem Bivi, mit seitlich hochgezogenen Wänden, aber oben „offen“, wegen Kondensation.

    Das hier, müsste damit exakt sein, was du suchst!

    https://www.walkonthewildside.de/1-personen-zelte/5617-liteway-simplex-mesh-shelter.html

    Ich hab das Ding und finde es Spitze, wenn ich mit meinem Tarp unterwegs bin.

    Ans Fußende paßt all der Kram, den man im Camp nicht braucht, wie z.B. der Rucksack.

    An den Seiten, paßt easy noch der Kocher, nebst Nahrung und Kaffee für den Morgen und, wer so etwas mit führt, kann auch sein Kindle, Powerbank etc… in den beiden, links und rechts angebrachten Taschen packen.

    Gewicht 306g laut Hersteller, auf meiner Küchenwaage 310g inklusive des Packsacks.

    Hier kannst du dir das Ding auf Instagram ansehen, da habe ich es vorgestellt!

    HUMBAHUMBATÄTÄRÄ auf Instagram: "#singerhoffgehtwandern #singerhoff #ultralighthiking #ultralighttrekking #ultraleichtwandern #ultraleichttrekking #ultralightwandern #elsfleth #yamamountaingear #gossamergear #huckepacks #thruhike #thruhiker #thruhiking…
    0 likes, 0 comments - humbahumbatatara am July 22, 2025: "#singerhoffgehtwandern #singerhoff #ultralighthiking #ultralighttrekking #ultraleichtwandern…
    www.instagram.com

    Zu den „guten“ Jobs sei nochmal gesagt, das ich keine abgeschlossene Berufsausbildung habe, kein Studium o.ä. und habe mir trotzdem immer Urlaub, wo auch immer ich ihn wollte, leisten können.

    Dafür aber halt ohne Soziale Hängematte.

    Ich bin 56 Jahre alt, und werde im Alter von Grundsicherung leben müssen, da ich fast nix eingezahlt habe.

    Aber dafür habe ich bis heute eigentlich nie etwas machen müssen, worauf ich keinen Bock hatte.

    Taxi fahren war 8 Jahre meine Arbeit. Vorteil: Man geht auf Reisen und weiß mit absoluter Sicherheit, das man, wenn man nach hause kommt, sofort wieder Arbeit hat. Nachteil: Niedriger Stundenlohn!

    Seit dem ich die Nachtarbeit an den Nagel gehängt habe, verkaufe ich, als Angestellter, Lebensmittel auf dem Wochenmarkt. Beide Vor- und Nachteile sind die Gleichen.

    Mittlerweile bist du schon eine „Fachkraft“, wenn du 7,5 Tonnen Fahrzeuge und Hänger fahren darfst. Es geben teilweise Wochenmarktbeschicket auf, weil sie kein Personal finden. Weder als normaler Verkäufer und schon gar nicht als Fahrer und Verkäufer. Seltsam, aber wahr!

    Ich brauche nicht viel zum Glücklich sein. Außer Freizeit, davon brauche ich schon immer viel.

    Nun habe ich das Glück, das meine Frau mittlerweile so viel Kohle verdient, das ich ein DCF Zelt und diverse andere teure Outdoor Artikel mein Eigen nenne. Ich würde aber auch problemlos mit einem einzigen Shelter von Aliexpress und einem einzigen Rucksack (gebraucht kauf) auf Wanderurlaub gehen.

    Will sagen:

    Prioritäten setzen, ist das Stichwort.

    Will man unbedingt 3 Monate, oder länger, im Jahr auf Reisen gehen, kann das so gut wie jeder, der keine Kinder hat, die noch zu hause wohnen und einen Partner, der dem ganzen positiv gegenüber eingestellt ist.

    Man muss dann halt z.B. auf eine „hohe“ Rente verzichten. (hahahahaha, wer hat denn heutzutage überhaupt noch eine hohe Rente zu erwarten?)

    Wenn man jung ist, wohnt man in einer WG. Man hat kein Auto, wenn doch, ein ganz billiges, gebrauchtes. Man jobt am Wochenende, da spart man am meisten Geld, da man am Woende normalerweise, am meisten ausgibt, wenn man da Freizeit hat. Man jobt schwarz, z.B. als Taxifahrer. (Mein ehemaliger Job)

    Diese zwei Dinge haben gereicht, um mir jedes Jahr mindestens 3 Monate Süd Amerika leisten zu können. 2x 4 Monate und 1x 5 Monate. Das war in den 90ern.

    Ich habe in Hostals etc.. geschlafen, nicht gezeltet, ich habe mich nur in Städten aufgehalten, habe mir nicht 1x ein Butterbrot selber geschmiert, nur auswärts gegessen…

    10 Jahre lang.

    Ging aber nur, da ich ohne soziales Netz gearbeitet habe und alles Geld, was irgendwie ging, beiseite gelegt habe. Einzig die Krankenkasse habe ich damals selbst bezahlt, den Mindestsatz, ganz jährig.

    Ich bin kein Langstreckenwanderer. Die längste Strecke meines Lebens war 3 Wochen.

    Aber deine Frage habe ich, auf subjektive Weise wohl beantwortet.

    P.S. ich habe, je nach Dauer der Reise und des Reiselandes (Kosten sind sehr unterschiedlich), zwischen 3 und 8 Tausend Mark ausgegeben, inklusive der damals horrenden Kosten für eine mehrmotorige Auslandsreisekrankenversicherung, exklusive der Krankenkasse, in D.