Ich bin den Wittekindsweg vom 22.9-24.9 gelaufen.
Da es kein Rundweg ist war die Idee mit Zug hin und zurück. Hin stand ich schon mal 1 Std später in Osnabrück als geplant. Kaum aus dem Bhf raus eben den Weg zum Trailhead das historische Rathaus am Handy gecheckt. Die Route sollte dann mit GPS Uhr navigiert werden die war im Zug noch am Handgelenk konnte sicher jemand besser gebrauchen wie ich 🤷🏼♂️. Alternative dazu Handy und GPS Gerät.
1,5 km zum Rathaus führt durch graue Innenstadt um die Ecke ist der Dom.
Auf dem Weg raus ist noch ein Supermarkt noch eben Wasser tanken und weiter. An alten Stadtmauern und durch nette Vorstadtparks. Man muß gut 15 km laufen bis man durch die Vorstadt und anliegenden Dörfchen ist. Alles sehr viel Asphalt und grober Schotterforstweg. Nach dem dann die Natur erreicht ist kommen regelmäßig Schutzhütten und Rastplätze sowie Bänke.
An dem Tag bin ich knapp 28km bis zur Krebsberger Hütte gelaufen wo ich gepennt habe.
Ca 3-4 km kommt man beim Sportschießstand vorbei die mich groß bestaunten. 1,5 km vor der Hütte kam ich an einem roten Schild vorbei wo zweimal lesen musste: Wolfsquerungsgebiet!
War wohl so geschockt das ich kein Foto gemacht habe. War schon kurz nach 19 Uhr und wohin willst du nun? 19:30 trotzdem an der Hütte mein Lager mit bißchen Schieß aufgeschlagen. Nach dem Essen hab ich noch Alarm gemacht in der Hoffnung die Tiere bleiben fern zumindest der Wolf wenn einer da ist. Alles ging gut sonst würde ich das wohl nicht schreiben.
Tag 2
Ich will km machen um 6 Uhr geht der Wecker komm aber erst um 8 Uhr los. Die Sonne lacht und es kreuzen 2 Rehe den Weg. Ich schaffe es natürlich nicht Sie zu porträtieren. Der Weg geht auf steinigen Forstwegen weiter bis zu einem Steinbruch vor dem eine kleine Quelle sprudelt und Sitzplätze zur Rast einladen. Ich mache früh Mittag und Filter mir Wasser. Nach 50 m geht es steil bergauf die ersten ordentlichen Höhenmeter. Das wenig Waldweg wird wieder zu Forstweg mit reichlich Steinen , ich weiß ja jetzt wo sie herkommen könnten. Der Rest ist vom Weg unkompliziert die Natur aber gut in Takt. Bis hier lässt sich der Weg gut weglaufen bis auf den Untergrund. Ich lauf noch bis Rödinghausen dort ist „Jules Hütte“ heute 18 Uhr Schluß nach wieder 28 km. Kurz drauf als ich meine Pennstätte aufbau kommt eine Familie mit Auto um die Ecke die Ihren Hund suchen. Kurzes Gespräch ob ich den Hund gesehen hab, was ich mache alles unkompliziert. 2 Jogger kreuzen noch, schönen Abend noch das war’s.
Tag 3
Die Nacht war super. Wecker um 5 Uhr um kurz vor 6 geht’s los. Heute liegen 35,5 bis Kaiser Wilhelm Denkmal an. Abstecher zum Friedhof camel up. Ticket für Donnerstag Morgen die Bahn gebucht und den Campingplatz „Am Hahler Hafen“ Dusche und ordentlich pennen.
Ich lauf auf den Trail und muß mich für den Rest mit GPS „aushelfen“ weil Powerbank und Handy leer. Jetzt kommen noch gut Höhenmeter dazu die man auch spürt.
Leider konnte ich auch keine Bilder machen.
Die Wege wechseln wie gehabt wenig Singel viel Forstweg mit Schotter. Die Steinbruchmafia eben. Ich verstehe warum man das macht, vermute ich jedenfalls. Befahren mit schweren Forstmaschinen hinterlässt Spuren und das aufschütten vom Schotter soll Ihn wohl festigen. Zum gehen trotzdem scheiße finde ich.
Gebe mir in Porta Westfalica die Sehenswürdigkeiten. Dann zum Campingplatz duschen war nötig der Abend ruhig, die Nacht leicht stürmisch hier für hatte ich mein Zelt mitgeschleppt auf‘m Trail hab ich im Meshbivy gepennt.
Morgens zur Bahn alles diesmal ohne Probleme.
Den Weg kann man laufen der Natur wegen nicht der Wege wegen finde ich.