Beiträge von jetstream73

    Ich bin den Wittekindsweg vom 22.9-24.9 gelaufen.
    Da es kein Rundweg ist war die Idee mit Zug hin und zurück. Hin stand ich schon mal 1 Std später in Osnabrück als geplant. Kaum aus dem Bhf raus eben den Weg zum Trailhead das historische Rathaus am Handy gecheckt. Die Route sollte dann mit GPS Uhr navigiert werden die war im Zug noch am Handgelenk konnte sicher jemand besser gebrauchen wie ich 🤷🏼‍♂️. Alternative dazu Handy und GPS Gerät.
    1,5 km zum Rathaus führt durch graue Innenstadt um die Ecke ist der Dom.
    Auf dem Weg raus ist noch ein Supermarkt noch eben Wasser tanken und weiter. An alten Stadtmauern und durch nette Vorstadtparks. Man muß gut 15 km laufen bis man durch die Vorstadt und anliegenden Dörfchen ist. Alles sehr viel Asphalt und grober Schotterforstweg. Nach dem dann die Natur erreicht ist kommen regelmäßig Schutzhütten und Rastplätze sowie Bänke.

    An dem Tag bin ich knapp 28km bis zur Krebsberger Hütte gelaufen wo ich gepennt habe.
    Ca 3-4 km kommt man beim Sportschießstand vorbei die mich groß bestaunten. 1,5 km vor der Hütte kam ich an einem roten Schild vorbei wo zweimal lesen musste: Wolfsquerungsgebiet!

    War wohl so geschockt das ich kein Foto gemacht habe. War schon kurz nach 19 Uhr und wohin willst du nun? 19:30 trotzdem an der Hütte mein Lager mit bißchen Schieß aufgeschlagen. Nach dem Essen hab ich noch Alarm gemacht in der Hoffnung die Tiere bleiben fern zumindest der Wolf wenn einer da ist. Alles ging gut sonst würde ich das wohl nicht schreiben.

    Tag 2

    Ich will km machen um 6 Uhr geht der Wecker komm aber erst um 8 Uhr los. Die Sonne lacht und es kreuzen 2 Rehe den Weg. Ich schaffe es natürlich nicht Sie zu porträtieren. Der Weg geht auf steinigen Forstwegen weiter bis zu einem Steinbruch vor dem eine kleine Quelle sprudelt und Sitzplätze zur Rast einladen. Ich mache früh Mittag und Filter mir Wasser. Nach 50 m geht es steil bergauf die ersten ordentlichen Höhenmeter. Das wenig Waldweg wird wieder zu Forstweg mit reichlich Steinen , ich weiß ja jetzt wo sie herkommen könnten. Der Rest ist vom Weg unkompliziert die Natur aber gut in Takt. Bis hier lässt sich der Weg gut weglaufen bis auf den Untergrund. Ich lauf noch bis Rödinghausen dort ist „Jules Hütte“ heute 18 Uhr Schluß nach wieder 28 km. Kurz drauf als ich meine Pennstätte aufbau kommt eine Familie mit Auto um die Ecke die Ihren Hund suchen. Kurzes Gespräch ob ich den Hund gesehen hab, was ich mache alles unkompliziert. 2 Jogger kreuzen noch, schönen Abend noch das war’s.

    Tag 3

    Die Nacht war super. Wecker um 5 Uhr um kurz vor 6 geht’s los. Heute liegen 35,5 bis Kaiser Wilhelm Denkmal an. Abstecher zum Friedhof camel up. Ticket für Donnerstag Morgen die Bahn gebucht und den Campingplatz „Am Hahler Hafen“ Dusche und ordentlich pennen.
    Ich lauf auf den Trail und muß mich für den Rest mit GPS „aushelfen“ weil Powerbank und Handy leer. Jetzt kommen noch gut Höhenmeter dazu die man auch spürt.

    Leider konnte ich auch keine Bilder machen.
    Die Wege wechseln wie gehabt wenig Singel viel Forstweg mit Schotter. Die Steinbruchmafia eben. Ich verstehe warum man das macht, vermute ich jedenfalls. Befahren mit schweren Forstmaschinen hinterlässt Spuren und das aufschütten vom Schotter soll Ihn wohl festigen. Zum gehen trotzdem scheiße finde ich.
    Gebe mir in Porta Westfalica die Sehenswürdigkeiten. Dann zum Campingplatz duschen war nötig der Abend ruhig, die Nacht leicht stürmisch hier für hatte ich mein Zelt mitgeschleppt auf‘m Trail hab ich im Meshbivy gepennt.

    Morgens zur Bahn alles diesmal ohne Probleme.

    Den Weg kann man laufen der Natur wegen nicht der Wege wegen finde ich.

    Problem wurde wie folgt gelöst:

    Für wilbo das Foto der Rückansicht warum ich die Naht nicht auftrennen konnte bzw wollte ich hätte Sie ja auch wieder vernähen müssen ohne Equipment und nur von Hand mit Najanähkünsten eher nicht.

    Das andere Bild zeigt schon meine fertige Reparatur weil ich Onlinegenie Nix dokumentiert hab.
    Kurz um, Knoten gelöst, Tongel ab , 2 Tape mit mittigen Kreuzschnitt angefertigt, Kordel durch den Schnitt,Öse fixiert, Tape im Verbund verklebt, Tongel druff Knoten gemacht. Funzte 3 Tage im Wiehengebirge.

    Auch wenn es nicht gerade zu aktuellen Bezug passt muß ich nochmal sagen das meine "TestMatte" 4mm doppelt als Asspad oder Isounterlage der absolute Abschuß ist. Die Wärmeleistung nur beim draufsetzen MEGA. gerade nochmal ausgiebig 3 Tage auf dem Wiitekindsweg getestet. Betonboden pur, auf Tyvek rutschfest, im Meshbivy als Isounterlage, als Asspad in der Pause. Abdrücke durch Riemen vom Rucksack kann ich bestätigen in meinem Fall irgendwas ist immer bin weiter zufrieden.

    wilbo wie wäre es anstatt Gestenge mit Trekkingstöcken und als Alternative Stangen anbieten. Auf ca 2 m einen Reißverschluss oder vllt leicht überlappten lassen und mit Aluknöpfen (macht man das noch 🤷🏼‍♂️?) ähnlich wie beim BW Zelt wenn du es kennst. Denke das ist was leichter

    Die Stangen kommen diagonal in den Poncho je Ende in die Ösen so ergibt sich eine Kuppel wo an der Kapuze innen ein Mesh befestigt werden kann.

    Ich hätte dazu einige Fragen.

    Welche Maße hat die flache Kuppel, wenn aufgespannt?
    Was wiegen die Stangen, wie lang sind die beiden Elemente und welchen Durchmesser haben die Gestänge?

    VG. -wilbo-

    ich habe diese https://www.amazon.de/dp/B08HYKJQQR?th=1&psc=1 genommen und um je ein Element gekürzt. Maße und Höhe + Gewicht weiß ich nicht war zu diesem Projekt nicht relevant. Ich habe das bei einem Ex Ranger auf YT gesehen und umgesetzt.

    Ich hatte auch schon mal darüber nachgedacht wenn dann nur mit dem Mesh. Mir ist dann das Gatewoodcap von SMD irgendwie lieber. Den Tarpponcho Rain Ghost von Rockfront finde ich auch noch gut.
    Ist zwar off topic aber ich benutze seit 30 Jahren einen BW Poncho (jaja 600g leicht 🙈) mit 4 Aluheringen und 2 angepassten Klappzeltstangen. Die Stangen kommen diagonal in den Poncho je Ende in die Ösen so ergibt sich eine Kuppel wo an der Kapuze innen ein Mesh befestigt werden kann. Standardponcho sind zu klein das sie eine Kuppel bilden könnten von der Festigkeit will ich nicht reden wie gesagt off topic

    Was Regen angeht , da das Regenzeug vermutlich dann auch durch ist hängt es an einen Baum noch nasser kann es nicht mehr werden.

    Und dann? Also blöde Frage von mir. Ich weiß es leider auch nicht. Das Problem hatte ich bisher nicht. Aber wenn es am nächsten Tag immer noch regnet, kann ich das ja nicht auf meine trockene Kleidung drüber ziehen. 🙈

    sorry schlecht von mir beschrieben. Ein Baum oder zumindest ein Stock ist Vorraussetzung. Ich hänge die Hose in die Jacke (bei Regen)Und hänge beides zusammen auf damit das gut abtropfen kann. Durch den Baum soweit er Blattwerk hat sollte am Stamm recht trocken bleiben gut trocknen/abtropfen können. Sollte es weiter regnen tja dann ist das so. Ich finde eine trockene Hose angenehmer wie einen nassen Oberkörper zumal da evtl ein Poncho zur Trocknung der Jacke helfen kann. Das wäre so mein Vorgehen

    Ich kenne den Bivy vom Militär. Ja ich weiß das hört man nicht so gern die Sachen sind einfach robust und schnell verfügbar. Um dich vllt zu probieren was Bivy angeht würde ich mal bei Kleinanzeigen oder Gebrauchthändler für Militärzeugs gucken da sind die recht günstig.

    Was meine Erfahrung dazu angeht hab ich die längste Zeit 10 Tage darin geschlafen ohne großen Ortswechsel. Es war wechselndes Wetter, irgendwann und ohne ausreichende Lüftung tritt einfach Kondenz auf das lässt sich nicht vermeiden da helfen nur Syntetikmaterialien die damit vllt besser umgehen aber auch da ist dann der Punkt erreicht wo Feuchtigkeit nicht zu verhindern ist. Lüften ist da alles. Was Regen angeht , da das Regenzeug vermutlich dann auch durch ist hängt es an einen Baum noch nasser kann es nicht mehr werden. Sachen die trocken bleiben müßen kommen in den Bivy, der Rucksack sollte mit Linner trocken bleiben. Quilt + Luma bleiben wie gesagt beim schnellen Abbau im Sack würde noch eine Evazote für untendrunter empfehlen. das Armeezeugs ist meist großzügig geschnitten. Leider kommen die meisten Säcke an dein 800g vom Zelt sehr schnell dran also bkeibt nur der Freiheitsgewinn und der ist mega. Vllt findeste jemanden der einen vorhandenen umnähen würde.

    also zu Punkt 4 habe ich mehrere Ansätze. Je nach Bedingung wenn nur Schauer angesagt sind denke machen es viele so du läufst einfach weiter, mit der Zeit 2-3 Std werden die wieder Trocken. Bei richtig Sickewetter habe ich noch wasserdichte Socken (die zwar auf Dauer nicht dicht sind) aber du hast warme nasse Füße. Dann gibt es noch die Tütenversion, Hundekotbeutel oder so über die trockenen Socken dann in den Schuh sollte dicht halten schwitzt dann irgendwann halt deswegen glaube ich laufen die meisten weiter oder sitzen Schauer in Schutzhütte etc aus

    man sollte wirklich da schließe ich mich ein seine Elektronik on trail überdenken. Ein Smartphone hat viele Funktionen die wir nicht mehr missen wollen das finde ich auch noch ok. GPS Gerät je nach Einsatz sicher sinnvoll , eine Smartwatch kann was aber kann sicher drauf verzichtet werden. Die Zeit hat sich halt von analog zu digital gewendet. Der Besuch in Gaststätten und Bäcker werden halt zum recharge genutzt. Wir müssen selber das wohl überdenken was sinnvoll für uns ist. Wenn ich doch in der Natur unterwegs bin muß ich nicht meinen Hausstand mitnehmen UL eben