Beiträge von Simplymad

    Hat jemand einen Helinox Chair Zero oder einen Ground chair und könnte bei Gelegenheit mal messen, welchen Rohrdurchmesser und welche Wandstärke die haben? - Danke !

    Ich kann dir meinen bis Ende September leihen. Brauche ihn bis dahin nicht. Kannst dann messen was du willst.

    Nachtrag: Durchmesser ist 13mm und Stärke 1mm.

    Ich habe mir das 2er quasi als Schön-Wetter-Palast gekauft und um auch, hier in Deutschland, mal mit meiner Tochter wandern und campen zu können. Niemals würde ich auf die Idee kommen, es als Hilleberg-Ersatz auf Island oder sonstwo zu nutzen, wo mit schnellen Winden zu rechnen ist.

    Inzwischen weiß man einfach, dass Dan Durston zwar versucht einen Kompromiss zwischen Stabilität und Gewicht zu finden, im Zweifel aber die Tendenz immer mehr zum reduzierten Gewicht geht (siehe auch seine Trekkingpoles).

    Würde ich mir noch einmal ein Durston-Produkt kaufen? Vermutlich nicht. Wobei: Mit dem Kakwa bin ich insgesamt ganz zufrieden.

    Das wäre spannend! Wahrscheinlich hilft es, den Ingwer schon ein paar Tage vor der Tour in die Ernährung einzubauen, kann ich mir vorstellen. Laut den Studien hilft ja eine akute Einnahme eher nicht.

    Das bekomme ich hin. Ich könnte das bei meiner üblichen Vorbereitungsroutine berücksichtigen.

    Wenn ich mir die übliche entzündungsfördernde Hikerdiät anschaue, dann wundert mich nicht, dass viele Leute so starke Schmerzen haben, dass sie Schmerzmittel benötigen.

    Du hast komplett recht mit dem, was du schreibst. Die Frage ist jedoch, ob es Alternativen dazu gibt wenn du in die Extreme gehst. Ich habe einen Bekannten, der Ernährungswissenschaftler ist, nur leider hatte der bisher, aufgrund seiner Selbstständigkeit, keine Zeit sich mit dem Thema zu beschäftigen. Ich würde gerne eine gesündere, praktikable Alternative finden für meine Gummibären, salzigen Nüsse und Riegel, die ich auf den langen Touren so esse. Der Punkt ist nur, dass diese Dinge so schnell die Energie liefern, wie ich sie brauche.

    Gerade auf diesen Thread gestoßen und mit Interesse gelesen.

    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich die grundsätzlich kritische Haltung gegenüber der Einnahme von Schmerzmitteln teile. Wenn diese Alternative mit Ingwer tatsächlich auch nur die Anzahl an Ibus reduzieren würde, die man auf extremeren Touren so zu sich nimmt, dann wäre das schon ein enormer Gewinn.

    Ich muss mich als jemand outen, der ebenfalls bei seiner letzten Tour (70km, 2100hm) auf 2x 400mg Ibuprofen zurückgreifen musste, weil die Muskeln selbstverständlich nach Gnade gewinselt haben. Da ich solche Unanständigkeiten jedoch häufiger mache - also lange Touren, nicht die Einnahme von Ibus, würde ich die hier vorgestellte Methode durchaus ausprobieren wollen und mal versuchen, eine art Tagebuch zu führen.

    Es klingt nach einem coolen Projekt, aber ich würde trotzdem ein bisschen den Sinn in Frage stellen. Das Gestell mit Rückenbelüftung ist ja irgendwie gegensätzlich zu der Idee eines Trailrunning-Tragesystems: Abstand vom Rücken/weich gepolstert gegenüber möglichst enganliegend/wenig wackelnd. Oder wie siehst du das? :)

    Ich kann dir meinen Rucksack auf jeden Fall gerne zusenden, wenn du dir das genauer anschauen möchtest. Wenn du Interesse hast, können wir

    Hi Nivi, ich hoffe es geht dir gut. :) Nein, ich benutze ihn ja nicht für's Running, sondern wirklich für meine 100km-Touren. Was ich bei den Trailrunning-Rucksäcken dabei so angenehm finde sind eher die Träger, weil die in der Regel gute Unterbringungsmöglichkeiten bieten für alles, was schnell im Zugriff sein muss. Eine Art Schultertasche+, wenn du so willst. ChristianS hatte offenbar ähnliche Ideen und hat hier im Forum ja schon ein Rucksack-Projekt vorgestellt, wo er die Träger einer Trailrunnung-Weste mit einem UL-Rucksack kombiniert hat.

    Was ich brauche ist genau das. UL-Rucksack von 25-30 Litern, Trailrunning-Träger mit Platz für 2x 0,5l + Kleinkram, Komprimierungsmöglichkeiten durch ein Zick-Zack-Shock-Cord an der Front und zwei Cords an den Seiten, die Belüftung ala ArcHaul und eine Trailrunning-Like Anbringungsmöglichkeit für meine Trailrunning-Poles in direktem Zugriff (entweder an der Seite nach vorn gerichtet oder unter dem Rucksack).

    Meine Empfehlung wäre also auch, auf ein bestehendes Muster zurückzugreifen und von da an anzupassen. Alternativ (oder außerdem) würde ich dir empfehlen, das Schnittmuster digital zu erstellen. Mit einem Programm wie Seamly2D. Da legst du eine Tabelle mit Variablen an (z.B.: Schultergurt-Länge: 50cm, Hüftumfang: 90cm, Rolltop-Höhe: 30cm, Korpus-Höhe: 40cm+Rolltop-Höhe). Dann legst du das Muster an und gibst bei der Länge von Linien deine Variablen an. Passt das Muster nicht, änderst du einfach den Wert der Variable und das gesamte Schnittmuster wird passend angepasst. Oder du änderst die Form einer Kurve deiner Straps und es wird ebenfalls entsprechend alles angepasst.

    Das ganze funktioniert sehr gut in Kombination mit Projector Sewing: Schnittmuster via Beamer auf die Schneidefläche projizieren. Da entfällt das stets neue Nachzeichnen oder Drucken von Mustern.

    Mega, danke für den Tipp! Ich werde mir das einmal anschauen. So bekommt mein uralter Beamer vielleicht noch mal einen Sinn. :D

    Sorry, noch eine Frage: Du sagst, der reguliert die Temperatur gut? Hast Du ihn auch bei heißem Wetter getestet?

    Ich frage, weil der im weiter oben genannten Vergleich in Bezug auf "heat escape" nicht so gut wegkommt (bei "drying time" auch nicht). Auf der Patagonia-Seite gibt's auch ein paar negative Kommentare dazu. Ist auch recht schwer mit 264 g (k.A. ob sich das auf M oder L bezieht), also wohl nicht gerade dünnes Material.

    Würde ja gerne mal das Modal testen als Alternative zu Merino, aber wenn's dann zu warm ist...

    Ich habe den bei ca. 30°C getestet und es war Ok. Wenn ich den perfekten haben könnte, würde ich mir diesen in etwas dünnerem Material aussuchen. Aber ich habe den leider noch nicht gefunden.

    Ich bin halt kein Vielschwitzer und daher kann ich das mit der Drying-Time nicht wirklich bestätigen. Ich hatte aber schon das Gefühl, dass er recht gut die Temperatur reguliert. Modal gilt ja auch eher als kühlend und weniger als regulierend. Was im Sommer ehrlich gesagt recht angenehm ist.

    Oder war es eher Schweiß, der durch den Rückenteil durch kam?

    Habe ich auch überlegt. Allerdings befand sich die Feuchtigkeit auch oben im Rolltop. Das Rückenteil von den Kakwa ist aber komplett aus Ultra. Ich glaube da kommt nichts durch. Ich denke, es ist wirklich Kondensation. Und da ich nachts gelaufen bin, könnte das mit dem Temperaturunterschied durchaus sein.

    Packliner nutzen um alles innen vor allen Arten von Wasser zu schützen. Egal ob Regen, Schweiss, Kondensation usw..

    In dem Fall habe ich das auch. Aber normalerweise verzichte ich auf Liner soweit es geht (Gewicht halt). Ich war nur überrascht und schockiert, wie sehr Kondensation im Rucksack offenbar ein Thema ist. Ich habe auch vorher mal im Internet geschaut, aber das Thema wird bisher kaum behandelt. Das Eindringen von Wasser über die Nähte ist oft behandelt, aber Kondensation eben nicht.

    Hi zusammen,

    ich muss erstmal gestehen, dass ich ein absoluter Depp bin was MYOG betrifft. Daher ist meine Frage vermutlich auch eher eine Anfängerfrage.

    Für meine Extremtouren hätte ich gerne einen Hybrid-Rucksack, welcher eine Mischung aus UL- und Trailrunning-Rucksack ist. Dieser sollte jedoch ebenfalls über eine Rückenbelüftung verfügen, ähnlich der Arc-Belüftung von Zpacks. Sowas findet man auf dem Markt leider nicht und ich dachte mir, dass das evtl. auch selber zu machen ist.

    Da meine Fähigkeiten aber ohnehin schon nicht vorhanden sind wollte ich wissen, wie genau man sich solche Customized Schnittmuster erstellt. Und evtl. ob es jemanden gibt, der sowas auch im Auftrag macht.

    Moooin!

    Ich möchte gerne eine Erfahrung mit euch teilen, da ich dessen das erste Mal gewahr wurde auf meiner letzten Tour.

    Bei meinem Bestreben den Harzer Hexenstieg in einer Tour zu laufen habe ich das erste Mal auf meinem Durston Kakwa 40 zurückgegriffen, da wir keine Resupply-Points hatten (außer ein Auto bei km 50). Normalerweise ist das mein Go-To-Rucksack bei Overnightern und Mehr-Tages-Touren und nicht bei Extrem-Wanderungen. Durch seine Größe und den Verzicht auf Quilt und Co. war er natürlich im Innenfach entsprechend leer.

    Nun begab sich, dass ich dadurch feststellen konnte, dass sich im Laufe der Tour immer mehr Kondenswasser im Rucksack bildete. Ich habe das noch nie beobachten können, jedoch habe ich natürlich auch sonst Dinge im Rucksack (vor allem mein Quilt), die dieses Wasser im Zweifel aufnehmen würden. Das erklärt dann aber auch, weshalb ich bisher so blind war was dieses Thema angeht.

    Was denkt ihr darüber? Ich habe nun etwas Sorge, dass mein Quilt sich quasi im Laufen damit vollsaugen könnte. :(

    Wie sieht's denn bei dem Patagonia Tropic Comfort mit der Geruchsentwicklung aus? Modal als Hauptmaterial ist ja mal was anderes als entweder Polyester/Nylon oder Merino.

    Moin, stimmt. Ich habe, im Vergleich zu den Polyester-Shirts, DEUTLICH weniger Geruchsentwicklung bei Modal. In etwa vergleichbar mit Merino bei gleichzeitig drastisch besserer Widerstandsfähigkeit. Ich trage schon seit Jahren im Sommer gerne Modal-Unterwäsche (Snocks) und habe auch einige Modal-Hemden (von Sherpa) und bin total begeistert davon.

    So, mal mein Update hier.

    Ich habe mir nun die LEKI Ultratrail FX.One Superlite Trailrunningstöcke gekauft. Ich habe sie explizit NICHT für den Trekking-Einsatz gekauft, da sie keine Möglichkeit bieten, die Länge zu verstellen. Sofern man nicht basteln will, sind sie damit für die meisten Zelte eher nicht geeignet.

    Meine habe ich mit der Länge von 115cm bestellt. Ohne den Mitgelieferten Handschuh kam ich auf meiner Waage auf 113g pro Stock. Mein Einsatz für diese kleinen Biester ist eher die typische Extrem-Wanderung (irgendwas zwischen 40 - 100km die Tour). Zusammengeklappt komme ich übrigens auf eine Länge von ca. 37cm.

    Ich werde von Donnerstag auf Freitag damit den Harzer Hexenstieg begehen (ja, die vollen 97km ^^) und lasse euch dann wissen, wie gut oder schlecht sie sind. Jedoch machen sie erstmal einen ganz soliden Eindruck.

    Ich muss meine Verwirrung jetzt noch schriftlich festhalten.

    Sonnenbrand: [X] Ja [] Nein [] Vielleicht

    Ich raff es wirklich nicht [...]

    Ich hatte einen heftigen Sonnenbrand im Nacken mit dem Echo. Siehe mein Profilbild. War in der Schweiz im Hochsommer auf über 2000m.

    Edit 19.07.25: Ich hatte selbstverständlich während der ganzen Tour die Kapuze auf. Ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen.