Beiträge von tib

    Das ist ne gute Idee. 2 Schieber auf jeden Fall um von oben und unten ziehen zu können, gerade von oben auch zur zusätzlichen Belüftung gut.
    Aber ist bei 3 Zippern nicht einer immer irgendwie im Weg?

    Du machst einfach noch einen zusätzlichen Schieber gaaaaanz oben hin. Den kannst du dann benutzen wenn die unteren ausgefallen sind.

    Genau. Entweder du kriechst durch den Spalt (mache ich auch manchmal, um die Zugentlastung nicht öffnen zu müssen, oder du entfernst den zweiten Schieber und hast dann nur noch einen.

    Es soll ein reines Winterzelt werden, da gibts für mich kein Mesh und auch kein Inner. Für was im Winter. Kondens gefriert sofort, lässt sich abklopfen.

    Oder es klopft sich bei viel Wind von alleine ab und fällt dir beim Schlaf ins Gesicht und auf den Schlafsack :saint:

    Ich denke, dass gerade im Schneesturm nichts so gut abdichtet wie ein RV. Mit Magnet, Camsnap etc würde ich erst gar nicht anfangen. Wenn du sowieso zwei Eingänge planst, dann würde ich die mit RV machen und es so planen, dass wenn ein RV ausfällt, das Zelt immer noch dicht verschlossen werden kann. In diesem Fall könnte man vielleicht die Apside so überlappen, dass das Zelt immernoch halbwegs verschlossen ist.

    Bei meinem Winterzelt habe ich aus Sicherheitsgründen 7C verwendet. Das ist aber auch wirklich schwer. Und ich habe 3 RV-Schieber eingesetzt, dass ich im Notfall noch einen als Ersatz habe und das Zelt trotzdem noch verschließbar ist, ohne dass ich vor Ort anfangen muss, rumzubasteln.

    Über Gurtband hatte ich auch schon nachgedacht, kam aber zu dem Schluss, dass ein "leichtes" 20mm Gurtband auf einem 10cm Gurt nur einschneidet und den breiten Gurt zunichte macht. Mit breitem Gurtband wollte ich da lieber nicht anfangen.

    Nur partiell mit Stoff zu benähen ist ein interessanter Ansatz. Ich denke mal weiter drüber nach. Ein Netz oder stark atmungsaktiver Stoff wäre aber wahrscheinlich das einfachste.

    Hallo,

    ich habe hier noch 3D-Abstandsgewirk, das leider elastisch ist und verarbeitet werden will. Ich will das aber ungern mit einer Wasser(dampf)barriere versehen. Hat jemand eine Idee, mit was ich das vernähen könnte, sodass es starken Zug aushält, sich nicht dehnt und gleichzeitig die Atmungsaktivität nach Außen hin nicht unterbricht? Gibt es ein Netz, dass diese Sachen erfüllt?

    Achso, bei Extremtextil bestellbar und billig wäre natürlich schön :saint:

    Besten Dank schonmal für die Hilfe!

    Weiß nicht, wie brauchbar die Palma Geräte sind, aber vielleicht kann man damit sigar navigieren, da Android drauf läuft.

    Ich hab auf der Arbeit ein eher High-End-Gerät, so ne Art eInk-Tablet, von Boox. Zum Lesen, Zeichnen, Notizen machen super. Kann mir aber nicht richtig vorstellen, dass Kartenapps auf sowas Spaß machen, dafür lädt dieas Display dann doch zu langsam.

    Jein! Ich habe dunkel etwas in Erinnerung, dass irgendwo mal jemand sowas basteln wollte. Die Karte sollte dafür statisch angezeigt werden und nur auf Knopfdruck sollte die Position (also nur punktuell GPS aktiv) und evtl der Kartenausschnitt aktualisiert werden. Also wie eine Papierkarte, bei der man seinen letzten Standort angezeigt bekommt. Navi-App zum mitdenken quasi ;)

    Vorweg: Ich habe nur den Eingangspost richtig gelesen und danach die ersten Posts überflogen.

    Ich habe vor ein paar Jahren auch intensiv gesucht. Die RX100-Serie galt da als der Goldstandard. Irgendwann bin ich auf die Canon G5X M2 gestoßen. In vielen Punkten ebenbürtig oder gar besser (so genau weiß ich es nicht mehr) und ich glaube, die war günstiger als die aktuellsten RX100er. Ich bin total zufrieden und nehme die mittlerweile in vielen Gelegenheiten (nicht nur beim Wandern) lieber als meine Sony A6400.

    Die Bildqualität ist auf jeden Fall gut, wobei sie mit APS-C nicht ganz mithalten kann. Aber dafür braucht es dann wiederum gute Objektive, was für mich auf Tour nicht passend ist.

    Und wenn man sie bei Nightride kauft, dann sind sie auch zu 100% stornierbar innerhalb des möglichen Gültigkeitszeitraumes.

    Diese Option gibt es bei Interrail doch auch. Und dort direkt gekauft ist das Ticket günstiger als bei Nightride. Oder übersehe ich da was?

    Hast du es auf der Astagear Website bestellt? Wie lange hat die Lieferung gebraucht und ist es unter der Zollfreigrenze geblieben? Ist ja hart an der Grenze.

    Sind die Heringe L-förmig?

    - die denken in Quadraten :S . IZ kommt zur kurzen Türseite hin aber nicht ganz nach aussen, sondern man bildet ein kürzeres Dreieck, s.o. 8) .

    Hab ich zufällig richtig gemacht oder weil wilbo das mal im Allgemeinen so schön aufgezeichnet hatte, dass es in meinem Siebgedächnis hängen blieb.

    Von welcher Aufzeichnung ist die Rede? Wo finde ich die?

    Danke für den Einblick!

    wilbo : warum verwendest du teilbare Reißer? Den Vorteil verstehe ich noch nicht.

    Ich habe gerade einen Tschum Prototyp im Garten stehen. Also, wenn Du irgendwelche genialen Details wissen möchtest ...

    Ich wüsste jetzt nicht, was ich wissen will. Aber plauder gerne aus dem Nähkästchen!

    Ich verwende zwei Möglichkeiten, pragmatisch, je nach Reißverschluss-Länge. (Teilbare Reißer)
    Einmal den Reißer bis an die obere Kante der snow-flaps zunähen oder bis an die untere Kante der flaps. Bei der ersten Variante bleibt zwar ein „Lüftungsschlitz“ offen, was aber zur Bodenbelüftung nicht das Schlechteste ist.
    Geht der Reißverschluss durch, kann ich zwischen komplett geschlossen oder Bodenlüftung wählen. Bei der geschlossenen Variante könnte der am Boden liegende Reißer allerdings vereisen. (Ist mir noch nie passiert, aber irgendwann ist immer das erste Mal). ;)

    Danke. Das bestätigt eigentlich meine Mach-Es-Nicht-So-Kompliziert-Variante! Wenn der RV oberhalb der Snowflaps endet, siehtst du aber auch nicht den ganz großen Nachteil bei Sturm, oder? Ich würde dann die flaps einfach etwas breiter machen, dass sie ggf mit Klett(?), Druckknöpfen oder ähnlichem verbunden werden können. Keine Ahnung, was im Schnee besser funktioniert.

    Hallo,

    ich bin gerade dabei, ein Winter-Lavvu zu nähen. Seit längerem bereitet mir der Eingang Kopfzerbrechen. Gedacht ist, mittig auf dem Seitenteil den Reißverschluss anzubringen. Da aber unten Schneelappen dran sind, lässt sich die Tür ja nicht einfach zu den Seiten wegklappen. Deshalb dachte ich dran, am unteren Ende auch noch einen Quer-RV anzubringen, sodass die Snowflaps stehen bleiben können und die Tür sich öffnen lässt. Im Besten Falle natürlich etwas über Bodenhöhe, so dass Schnee der sich an der Seite sammelt, nicht über den RV beim Öffnen reinfällt. So schön die Idee eines T-Reißverschlusses auch ist, habe ich eigentlich ziemliche Bedenken, dass es nur Falten auf dem Außenzelt ergeben wird.

    Teilt ihr dieses Bedenken?

    Was wären Alternativen? Ich überlege auch gerade, die Tür nur Senkrecht zu teilen und die Snowflaps mitzuöffnen. An den wenigen Tagen, an denen ich den Vollwetterschutz brauche, lassen sich notfalls die Snowflaps auch von innen beschweren, oder?

    Ich bin auf eure Ratschläge gespannt. Viele Grüße

    Da ich nicht weiß, wo es sonst gut passen würde, einfach an dieser Stelle:

    Ich habe gerade mit verschiedenen Lichtvarianten rumprobiert und hatte wirklich Schwierigkeiten, den schwarzen Strich auf dem roten Silnylon zu finden und passend auszuschneiden. Es glänzte eigentlich immer nur. Als ich die Stirnlampe aufhatte, kam mir irgendwann der Gedanke, "mal schauen, wie es mit Rotlicht ist". Und ich muss sagen, damit ist es dann doch gut zu erkennen und macht gleich viel mehr Spaß.

    Ich gestehe, hier nur ein wenig reingelesen zu haben, aber vielleicht kann ich dennoch was hilfreiches beitragen:

    • das Problem mit einer zu schmalen Luftmatte kann ich verstehen. Dieses Gefühl hatte ich aber wegen der geringen Höhe bei Evazote nicht. Das heißt evtl. dass du dir da keine großen Gedanken drum machen musst, weil die Arme nicht runterrollen und die normale Breite der Evamatte dennoch reicht
    • im Lexikon gibt es unter R-Wert ein paar grobe anhaltswerte, wie der R-Wert im Verhältnis zur Dicke bei Eva sich verhält.

    Wenn, dann würde ich Catcuts eher gering halten und gegebenenfalls nicht komplett als Bogen durchziehen.
    z. B. Tentipi verwendet ebenfalls Bogenschnitte, lässt sie aber im unteren Viertel gerade auslaufen.

    Danke für deine Antwort. Das ist sehr aufschlussreich. Wie konstruiere ich den nicht komplett durchgezogenen Catcut? Ich kann es mir gerade nicht richtig vorstellen, wie ich das machen muss?

    Wie groß bist du und kommst du mit der Größe gut klar, ohne die Stange schräg zu stellen?

    Ich bin 188 und das passt mit einer Xlite auf jeden Fall. Die Stange habe ich eigentlich immer mittig. Da kann auf jeder Seite der Stange eine Person schlafen. Also zwei, nicht vier ;)

    Ein zusätzlicher Abspannpunkt in der Mitte des Saums hilft wahrscheinlich etwas, die Kante bei Wind etwas fester zu halten, aber löst das Problem nicht komplett.

    Das ist für das nächste Zelt schon eingeplant. Aber genau, ich denke das ist eher eine Hilfe als die Lösung des Grundproblems.

    Gibt es einen Vorteil dafür, auf den Kanten gerade an schräg zu nähen?

    Das erhöht wohl die Stabilität im Vergleich zu nur schräg-auf-schräg zu nähen.

    Wirst du uns den Ersatz auch noch vorstellen? :)

    Ich werde es bei genügend Zeit mal machen. Ist ein Duplex aus Silnylon...