Beiträge von WonderBär

    Du hast ja beim Schlafsack auch das Tagesshirt+2. Unterhose dabei.

    Ja, das habe ich ja auch geschrieben, aber keine Schlafklamotten?

    Bei knapp 600 g Quilt müsste das ja knapp 450g Daune entsprechen, also etwas was bei 0-3°C angesiedelt ist...

    Schlasa ist Comfort 5° bis Grenz 0°C. Bei einem kg darf der auch so weit runter, da gibt es leichtere. Ich hatte aus "<" 600g geschrieben. Einen 600g Schlafsack mit 450g Daune ist aber auch abgerundet, oder?

    Mir gehts eigentlich um das Zusatzgewicht durch zusätzlich erforderliche lange Schlafkleidung. Die brauch ich in meinem KuFa SchlaSa nicht. Da schlaf ich stinkend nackig und schmeiss das Teil in die Waschmaschine danach. Wie rechnet sich das für euch?

    Ich habe irgendwie mit der Idee mit dem Quilt so meine Gewöhnungsschwierigkeiten.

    Bisheres Setup

    • 1kg Kunststoffschlafsack (ok, ja, zu schwer)
    • 1mal Tshirt und Uhose für Tagsüber und eines zum wechseln dabei. Abends das Tagesshirt gewaschen und im Zweitshirt in den Schlafsack

    Neu

    • < 600g Daunen Quilt (cool)
    • 1mal Tshirt und Uhose für Tagsüber und eines zum wechseln dabei.
    • 150g lange Schlafhose und 150g langes Schlafshirt on Top

    Klar könnte ich die jetzt multiusen, aber wenn ich einen kompletten Extralayer benötigen würde hätte ich ihn eh dabei. Mit dem neuen Setup bin ich auch wieder bei ~900g schlafen. Oder wo bin ich jetzt falsch abgebogen?

    Könnte eine Silikonabdeckung eine Lösung sein? Ich habe das mit heißem Inhalt noch nicht probiert, aber der mittlere Deckel von denen hier passt prima auf den Toaks 550 und ist dicht bei Cold Soaking.

    Hm, habe mir das auch schon überlegt. Da das noch dampft, wird es dir den Silikondeckel wahrscheinlich aufblähen. Ich habe mir auch überlegt einen Dichtring zwischen Deckel und Toaks zu basteln und mit einer Schnur o.ä den Deckel zu fixieren um das Konstrukt vielleicht sogar transportabel zu bekommen, aber es sollte weiterhin etwas Dampf raus drücken und ggf Feuchtigkeit mit raus sabbern. Nachdem ich bei den Touren zu teilen Tagelang durch Schlamm und/oder Staub unterwegs bin, schreckt mich ein Soßenrest am T-Shirt jetzt aber nicht wirklich.

    Ich habe das bisher im KuFa Schlafsack probiert. Ja, er fühlt sich warm feucht danach an, aber da KuFa würde ich mir keine Sorgen machen. Ich denke dass eine Fleece Jacke ggf ähnliche Dienste tut. Vielleicht tatsächlich das Konstrukt in eine Plastiktüte packen und dann erst ab in den SchlaSa.

    Ich bedanke mich auch an alle die dem Thema skeptisch gegenüber stehen und/oder auf Alternativen verweisen -- es geht mir HIER allerdings um das Thema Schlafsackkocher - und TATSÄCHLICHE Erfahrungen. Was ich bisher mit nehme ist dass die Methode am Trail wohl nur mit Reis verwendet wurde, komplette Gerichte wurden so wohl noch nicht gekocht

    Vielleciht sollte man bzgl. der 12 kg nochmal den Forumsnamen lesen und sich fragen ob man das Pferd nicht von der falschen Seite her aufzäumt, gerade bei einem 30 l Rucksack.

    Naja, bei einem unterstellten 5kg Baseweight packst du mal 4l Wasser und 1kg Essen drauf, dann bist du bei 10kg, da wäre ein Rucksack mit einer 12kg spec dann ganz passabel. Gerade in Spanien ist man schnell mal bei der Wassermenge. Und kaum steckt man noch eine Flasche Rotwein dazu? Ich überlege selbst gerade ob der Atompacks "the Atom" wirklich der richtige Rucksack mit 9kg max Traglast für mich ist ....

    Ich würde gerne diesen Thread eröffnen um zum Thema Kochkiste Erfahrungen und Rezepte sammeln, da ich überzeugt bin, dass dieses Konzept in der UL Küche bisher (subjektiv) zu wenig Beachtung fand

    Hintergrund

    Hauptsächlich aus Gewichtsgründen will ich ja schon ewig von den Trekkingfood Packungen weg kommen. Und wenn man am ADW endlich mal einen einen Minimarkt findet, wird man ggf nur bedingt Aufgusstaugliches finden. Und ich möchte mir an sich auch nicht irgendwelche exotischen gefriergetrockneten Zutaten im Internet bestellen müssen (die dann halb angepackt rumliegen bis ich sie wegschmeiße) sondern mein Zeug in normalen Super- oder Asiamärkten kaufen!

    Leider haben diese Sachen häufig längere Garzeiten (Reis z.B. sollte man doch überall bekommen - braucht aber halt 10min) aber ich will Sprit sparen.

    Eine Lösung wäre hier sicher die Kochkiste

    Funktion

    Man nimmt, zB 200ml Reis und gibt 400ml Wasser dazu, kocht das ganze kurz auf mit <20ml Spiritus, packt den Topf mitsamt heißen Inhalt in sein Merinoshirt (ich hatte einen Lappen am Topfboden) und wickelt beides gut in seinen Schlafsack/Quilt ein. Fertig ist die Kochkiste, genauer der Schlafsackkocher :love:. Nach ca der 3-fachen Garzeit (hier 30min) ist der Reis fertig

    Vorteil ist, dass man kaum Sprit braucht, dass man Essen quasi unbeaufsichtigt garen lassen kann, das nix anbrennen kann -- und -- der Schlafsack wird schön vorgewärmt!! :S

    Rezepte

    Die Idee wäre, dass man die Zutaten in den Topf schmeißt, kurz aufkocht und im Schlafsack/Quilt weiter garen lässt. Gewürze und Soßen könnte man leicht mit nehmen, Reis oder ähnliches überall kaufen. Man könnte das ganze auch mit Soaking kombinieren, zB bei Linsen, erst 1h einweichen lassen, aufkochen und 1h im Schlafsack lagern. Das Internet ist voller Rezepte hierfür, zB Milchreis - frisch aus dem Bett, allerdings sind nicht alle Zutaten immer UL tauglich

    Habt ihr Erfahrungen mit dem Thema im Kontext von Trekking? Wie macht ihr das?

    Anbei mein erster Versuch mit Reis:

    Mein 550er Toaks Topf, bis zur 200ml Marke (1h vorgequollenen) Reis + bis zur 300mlMarke Wasser drauf - mit deutlich unter 20ml Spiritus in der Küche zum kochen gebracht und für 30min im Schlafsack gepackt - ergab 2 Portionen - Topf war rand voll - Reis perfekt durch (Oryza Basmati) - etwas trocken, ich würde das nächste mal 400ml nehmen und mir das Soaken sparen

    Auf Redit meinte hier neulich mal ein TO, er lässt die Powerbank daheim, hat den Trail auf der Uhr und das Handy hält ihm im Stromsparmode dann eh 5 Tage da er es kaum her nimmt. An sich ja keine schlechte Idee.

    Haltet Ihr das für realistisch?

    Scheint eine Garmin Instinct 2X Solar und ein Pixel 8 zu haben. Das Pixel verwendet er zu Teilen dann auch als Powerbank. Ich frage mich halt ob der Akku vom Handy bei ~20 Fotos am Tag nicht früher in die Knie geht