An der Grenze zur oberen Leistungsfähigkeit brauche ich 1L die Stunde, egal ob auf dem Rad, laufend oder einfach nur stark bergauf gehend. Dies ab 10 Grad bis zu sommerlichen höchst Temperaturen.
Hitzeresistenz kann man sehr gut beim Radfahren trainieren.
Bei unter 10 Grad und ohne direkte Sonnen Einstrahlung muss ich mich zum trinken zwingen.
Vor einer Anstrengung sollte man wirklich gut hydriert und mineralisiert sein, um das Wasser auch im Körper zu halten. Volle Glukose speicher helfen auch Wasser im Körper zu halten.
Bei mittlerer Intensität kann ich so einen Tag auch ohne Wasser auskommen. In der Fettverbrennung entsteht sogar Wasser (aus 7000kcal Fett entsteht etwas 1L Wasser) . Kopfschmerzen zeigen mir zuverlässig die Grenze auf.
Wassermangel lässt sich auch nutzen, denn dadurch steigen die Stress hormone an und wir werden leistungsfähiger. Das gleiche auch bei einer vollen Blase.
Bei wechselnder Intensität habe ich gerne vier Liter zu trinken über den Tag verteilt, um mich sicher zu fühlen. Plus die Menge zum Frühstück, am Abend, also zum Essen, waschen etc... Somit fülle ich gerne bis zu 2 Liter Wasser, für die Zeit in Bewegung auf, und muss dann nochmal, nach durchschnittlich 20km, Wasser nachfassen.
Da ich oft nur mit grober Planung auf dem Weg zum Ziel unterwegs bin, schaue ich dann bei Bedarf nach Quellen zum Wasser fassen. Deswegen mag ich Kartenmaterial in Papier, da hat man immer den Überblick, bei GPS Nutzung ist mir der Ausschnitt meist zu klein.... Luxus Probleme