Beiträge von Eichkatz

    Den Artikel finde ich dazu richtig gut: https://triplefatgoose.com/blogs/down-tim…-vs-down-weight

    Den hatte ich auch gefunden und finde ihn exemplarisch, weil innerhalb der selben Quelle, für den Widerspruch den ich hier gerne auflösen würde. Vergleicht mal diese beiden Zitate daraus:


    “A jacket with 500 fill power and 10 oz. of down will be warmer than a 800 fill power jacket with 5 oz. of down.“

    vs

    „The higher the Clo value, the warmer the product is. For example, a jacket with…

    • …550 fill power with 1 oz. of down has a Clo of approximately 0.7,

    …

    • …800 fill power with 1 oz. of down has a Clo of approximately 1.68.“

    Ich finde es mehr als Lobeswert wissenschaftliche Fragen demokratisch/statistsch zu lösen. Was soll auch das ganze Messen, lesen und verstehen...

    Messen macht fast niemand, es lesen ganz viele, verstehen es anschliessend aber augenscheinlich komplett unterschiedlich.

    Man könnte jetzt denken, sich daraus ergebende Widersprüche wären ein interessantes Thema für eine Diskussion. In einem Forum zB 😉

    Was ich selbst denke steht schon im ersten Post: Fillpower steigt linear.

    Viele andere Leute denken scheinbar, sie stiege exponentiell. Ja, die erste zitierte Quelle hat die genannten Einschränkungen formuliert. Deren wahrscheinliche Quelle Jahre vorher aber nicht und die Zahlen werden einfach überall gebetsmühlenartig wiederholt. Blaues Forum, Magazine you name it. Eine Google-Suche nach "down fillpower clo value" liefert diese Werte in einer Tabelle vor den eigentlichen Suchergebnissen ...

    Für mich war es ein Aha-Erlebnis dahingehend meine Meinung zu ändern, deswegen wollte jetzt wissen, wie es die Leute hier im Forum sehen. Zopiclon und wilbo haben sich dahingehend nicht eindeutig geäußert, Biker2Hiker schon.

    Ich probiere es nochmal, mit einer Umfrage:

    Das passt aber nicht zu Deiner oben getätigten Aussage.

    Ich mache es mir einfach und antworte dir jetzt nur noch hier, nicht mehr im blauen Forum ...

    Linear wäre:

    600er Fillpower -> 1,0 CLO / oz / yd2

    800er Fillpower-> 1,33 CLO / oz / yd2

    900er Fillpower-> 1,5 CLO / oz / yd2

    Bei den von mir zitierten Quellen ist es aber:

    600er Fillpower -> 1,0 CLO / oz / yd2

    800er Fillpower-> 1,68 CLO / oz / yd2

    900er Fillpower-> 2,53 CLO / oz / yd2

    Hast du das Problem bzw den Widerspruch jetzt verstanden?

    Auf wundersame Weise scheint die Isolation von Daune mit steigender Fillpower nahezu exponentiell zuzunehmen

    Quelle?

    Die erste oben verlinkte Tabelle (verlinkt mit „diese hier“). Die ist aber wie gesagt repräsentativ. Da die Werte für 650er, 800er und 900er Fillpower übereinstimmen vermute ich mal, alle haben kritiklos bei „A revised paradigm for understanding garment comfort limits“ abgeschrieben (Richard Nisley, 2018 auf backpackinglight.com, S. 14 im ausführlichen PDF).

    Meinem Verständnis nach müsste die Isolation durch 100 g 450er Fillpower Daune exakt der von 50 g 900er Fillpower Daune entsprechen

    Ich habe den Artikel überflogen. Aber auf Grund welcher Sache sollte das so sein? Loft? Denn Loft berücksichtigt nicht die Bewegung der warmen Luft.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Frage richtig verstehe. Mal abgesehen davon, dass Luftbewegung schwer messbar sein dürfte, würde sich die denn deiner Meinung nach ändern wenn das selbe Volumen ausgefüllt wird?

    Denn: Fillpower misst Loft (Volumen mit einer definierten Menge Druck) pro Gewicht. Und die doppelte Menge Daune halber Fillpower hat schon alleine nach dieser Definition den selben Loft, oder?

    Ich beschäftige mich ja schon seit einiger Zeit intensiv mit Schlafsäcken und in diesem Zuge auch ganz grundlegend mit Isolation.

    Da landet man irgendwann bei Tabellen die die verschiedenen Materialien mit ihren Isolations-Werten gegenüberstellen. Oft wird zB auf diese hier als besonders hilfreich verwiesen, andere sehen aber ähnlich aus.

    Eine Sache hat mich dabei immer gewundert: Auf wundersame Weise scheint die Isolation von Daune mit steigender Fillpower nahezu exponentiell zuzunehmen, obwohl Fillpower ein lineares Maß ist (nämlich: wie viel Volumen erzeugt eine bestimmte Menge Daunen unter definierten Bedingungen siehe zB Wikipedia hier).

    Meinem Verständnis nach müsste die Isolation durch 100 g 450er Fillpower Daune exakt der von 50 g 900er Fillpower Daune entsprechen, ganz so wie hier dargestellt (Abschnitt "Fill Weight: An Important Spec You Rarely Find", Artikel verlinkt aus dem o.g. Artikel zu Fillpower der englischsprachigen Wikipedia).

    Wie seht ihr das?

    Nachtrag: Das Wiki verlinkt automatisch "Fillpower" zu "Bauschkraft", und da ist die Beziehung als linear beschrieben. Ist das dann Konsens? Moderatoren Vielleicht wäre es eine gute Idee, solche gebräuchlichen (deswegen ja der Link) englischen Ausdrücke dann auch im Wiki/Lexikon explizit aufzulisten, nicht nur automatisch zu verlinken? Ich hatte jedenfalls nach "Fillpower" und "Daune" gesucht, "Bauschkraft" kannte ich bis gerade nicht mal.

    Hello, ich würde mich über einen kleinen Einkaufsguide freuen.


    Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht:
    Ventile und Milch: Schwalbe (kauf direkt 1-2 Ventilkerne extra, die gehen gerne mal kaputt)

    Schlauch: Noch nie gebraucht, aber trotzdem immer dabei. Je nach persönlicher Gramm/€ Schmerzgrenze normal oder TPU. Ich habe Tubolito.

    Felgenband: DT Swiss. Iirc sollte das Band 2mm breiter sein als die Innenweite der Felgen.

    Werkzeug: Dediziertes Tubeless-Tool und Gummiwürste. Ich hab aktuell wieder eines von Lezyne da kommt beides zusammen in ner kleinen Alu-Kapsel. Falls Du separate Lenker-Endstopfen hast gibts auch Tools , die da rein passen zb. Sahmurai Sword. Und falls Dir ein Multitool reicht empfehle ich das PT30 von Topeak, da sind die beiden Tubeless-Tools (Reibahle & Gabel für die Gummiwürste) integriert.

    Der Gipfelwelt-Blog hatte dazu letztes Jahr einen kurzen Testbericht, da wurde als realistische Temperaturangabe glaube ich 6-7 Grad angegeben, was auch ok ist. Bin gespannt auf deinen Erfahrungsbericht

    Ja, das habe ich gelesen. Eines der beiden unabhängigen Reviews. Die auf der Alpkit-Seite sind schwer einzuschätzen, finde ich.

    Ich erwarte etwa 8 Grad Komfort-Temperatur für mich, was ich ok fände. Sobald er da ist wird getestet 😀

    Gewichtsoptimierte Sythetik-Quilts gibts ja einige zur Auswahl. An Schlafsäcken kenne ich dahingehend aber kaum was. Und bei dem typischerweise verwendeten Apex kommt noch die, für Bikepacking kritische, schlechte Komprimierbarkeit dazu. Deswegen finde ich den Alpkit Ultra 120 so interessant und habe ihn mir als Geburtstagsgeschenk bestellt.

    Bei afaik sogar leicht besserer Isolierung als Apex lässt sich das verwendete Primaloft stärker komprimieren und ist darüber hinaus noch resistenter gegen Loftverlust durch Kompression. Der schlanke Schnitt, vergleichsweise dünne Stoff und und kurze RV sind weitere Kompromisse, die geringem Gewicht und Volumen zuträglich sein sollten.

    Für mich ist der Ultra 120 die Alternative zum Western Mountaineering Flylite, über den ich auch länger nachgedacht habe.

    Könnte interessant werden 😀

    Ergonomie ist nicht immer schlecht

    Ergonomie ist auch individuell: Das einzige wo ich dahingehend Probleme hatte war mit dem Drehgriff der Rohloff. An meinem E-Fatbike habe ich den Wechsel zur elektronisch geschalteten Rohloff dementsprechend dann zumindest teilweise positiv erlebt.

    Mit Powerbank ist das problemlos lange zu betreiben.


    „Problemlos“ ist nicht das selbe wie „reibungslos“, was vermutlich ein ganz gutes Synonym für Usability ist. Minimalismus bedarf vermutlich keiner Erklärung.

    Ist aber eben nur genau mein Empfinden bzw meine Anforderungen & Prios, deswegen „Persönlich …“, ohne auch nur den Anspruch von Objektivität.

    Für mochilero , mit dem Ziel Brifter und MTB-Übersetzung zu kombinieren, kann elektronisches schalten schon Sinn machen.

    Bikepacking.com hat das Thema kürzlich mal wieder ausführlich behandelt.

    Das ist mir bei Diskussionen in deutschen Foren übrigens immer unklar: Lesen die Leute sich auch in anderen Sprachen ein? Da gibts viel gutes Zeug, finde ich. Ich habe gerade heute zB ein französisches UL-Forum entdeckt und dort direkt ein DIY-Teil fürs MTB, was ich so noch nirgends gesehen habe.

    Persönlich möchte ich keine elektronische Schaltung. Die Nachhaltigkeit ist Mist, die Kosten sind zu hoch, haptisch & philosophisch mag ich Mechanik, Usability und Minimalismus sind mit (Zusatz-)Akkus und zusätzlichem Ladegerät nicht gegeben.

    Anforderung meinerseits:

    - weniger Leid abseits von Straßen, als bei 16“ Reifen

    - gute Faltbarkeit ohne Zerlegen und paralleles Tragen von 1-2 Taschen, also Stressfrei in Bus und Bahn

    - Verkehrsicher und Schutzbleche

    Da verweise ich gerne auf das Birdy:

    - 18“ und voll gefedert mit guter Reifenauswahl

    - Falten in 10-20 s

    - Nabendynamo, Schutzbleche, Scheibenbremsen

    - Je nach gewählter Schaltung große Bandbreite und / oder effizient

    - Etwas modifiziert passen die fantastischen Taschen von Brompton dran und es lässt sich gefaltet sowohl ziehen als auch schieben


    Meines hatte ich hier mal vorgestellt.

    Gemütlich lesen auf der Neoair:

    Das Fußende (!) wird doppelt umgeklappt und mit einer Schnur fixiert.

    Jetzt noch ein kleines Kissen, zB die Iso-Jacke in ihrer eigenen Tasche, oben drauf und fertig ist die perfekte Kopf-Ablage.


    Das fühlt sich ziemlich genau so an wie ein gegen das Bettende gestütztes Kopfkissen, lesen kann man jetzt prima mit einem Ellbogen auf der Matte 😀

    Mal eine andere Frage, ist Tubeless mit den Tubolito-Schläuchen eigentlich noch der "heisse Scheiss" ?

    Falls Du "als Ersatzschlauch im Falle eines GAUs (Reifenwand aufgeschlitzt o.ä.)" meinst: Ja, dafür sind TPU-Schläuche, mit Beispiel Tubolito, nach wie vor cool. Ich habe auch immer einen dabei. Ansonsten gilt "Tubeless" = komplett ohne Schlauch, egal wie leicht ;). TPU-Schläuche für sich sind ein Kompromiss zwischen klassischen Schläuchen und Tubeless was Rollwiderstand (in der Praxis, nicht unbedingt im Labor, da ist TPU sogar besser), Luftverlust und Pannenanfälligkeit bzw Aufwand bei einer Panne angeht. Wer sich auf Deutsch einlesen will: Hier ein Überblick vom Mountainbike-Magazin

    Meta: War das Off-Topic Icon schon immer dieser komische Stern "*"? Das ist ja mal wenig intuitiv.

    dass der Tubeless-Reifen in die Felge springt und zweimal knackt

    Da möchte ich der hervorragenden, sicher die Hemmschwelle senkenden, Anleitung gerne noch etwas hinzufügen: Das knacken ist notwendig aber nicht zwangsläufig hinreichend. Mir ist es schon passiert, dass zwar beide Seiten geknackt haben aber trotzdem nicht komplett im Felgenbett saßen. Zum Glück lässt sich das visuell recht leicht kontrollieren. Manche Tubeless-Reifen haben sogar eine minimale Erhebung auf der Flanke, wahrscheinlich genau zu diesem Zweck, die sich am Ende überall im gleichen Abstand zur Felge befinden sollte. Bei meinen Schwalbe sind das ca 5 mm. So lange der Reifen nicht richtig sitzt kann man einfach mehr Luft reinpumpen, auch mit mehr Druck als der Reifen in Benutzung aushält.

    wie oft musst du die Schweinerei wiederholen? Ich habe gelesen, dass man sich um "seine Milch" kümmern muss. Alle 6 oder 12 Wochen, bin mir nicht mehr ganz sicher.

    ... die Stollenreifen doch nicht gewechselt, sodass sie seit Herbst 2023 anderthalb Jahre drauf waren - ohne irgendwas daran zu machen.

    Tubeless-Milch altert indem sie weniger flüssig wird, auch innerhalb einer Saison. Wie immer abhängig von den Umgebungsbedingungen schneller oder langsamer. So kann sie eine Ihrer Funktionen, das abdichten von Löchern, irgendwann nicht mehr erfüllen.

    Dem kann man auf mehrere Arten begegnen:

    - Milch periodisch erneuern / ergänzen. Ganz penible entfernen sogar die Reste der alten Milch.

    - Eine kleine Menge Milch für den Pannenfall dabei haben. Ich nehme 60 ml im Einfüll-Fläschchen mit. Das hat auch noch einen weiteren Vorteil: Ganz eklige Löcher, die von den Gummiwürsten nicht 100%ig verschlossen werden, kann man so zusätzlich von aussen mit Milch beschmieren. Das hat mich letztes Jahr in England gerettet.

    Schwalbe kann ich auch empfehlen. IIRC haben die einfach Stans, eine der besser beleumundeten, relabeled.

    Wer einmal tubeless fährt will nicht mehr zurück. Nächster Schritt ist dann eine gewachste Kette :)

    Da erklär ich ausgiebig, wie man Cocktails mixt!

    Wie man Cocktails mixt weiss ich.
    Aber halt keine UL-Cocktails. Ethanol wäre gewichtsoptimiert wenn auch nur mit Faktor 2,5 gegenüber 40%igem Vodka. Die anderen Zutaten sind aber weit davon entfernt.
    Mal als Maßstab: Das Instick-Pulver wiegt 3,2 g iirc und macht 500 ml Wasser lecker. Das ist ein interessantes Verhältnis, finde ich.

    Das Zitronenpulver von Schwarzwaldine ist schon mal wertvoll, das schlägt den Zitronensaft den ich sonst dabei habe. Jetzt bräuchte ich halt noch sowas für Süsse. Steviapulver fiel mir als erstes ein, aber was die verbraucherzentrale darüber schreibt macht mir nicht gerade Lust darauf.