Beiträge von Eichkatz

    wäre schön zu wissen, wo er einspart für den „lower price“ beim Rainbow…

    Zum Beispiel am Material: Es ist jetzt so schmal wie vorher nur das LI (91 statt 102 cm iirc). Die Heringe sind seit ich 2024 gekauft habe auch andere: DAC statt Easton Nano.

    das Rainbow steht ja auf meiner Wunschliste …

    Einfach machen. Die größten Gefahren, die ich sehe sind a) du magst andere Zelte nicht mehr und b) du willst irgendwann ein neueres Rainbow weil sich wieder einiges getan hat 😀

    Letzteres war für mich 2024 der Fall und jetzt überlege ich auch schon wieder.

    Ein sehr ausführliches Review, klasse!

    Ein Bild würde ich an deiner Stelle noch hinzufügen. Vielleicht wenn die neuen Laufräder dran sind?

    Die Laufräder: … DT Swiss …, immer noch J-Bend für bessere Reparierbarkeit, und einer Nabe wo der Kassettentausch ohne Werkzeug funktioniert.

    J-Bend Speichen wirst du unterwegs finden, Straightpull in deiner Länge nicht. Die Reparatur selbst nimmt sich imho nichts.

    Um die Kassette zu tauschen brauchst du auch bei DT Swiss Werkzeug. Es sei denn, du meinst gegen eine, die auch schon (mit Werkzeug) auf einen (weiteren) Freilauf montiert ist. Ich vermute, du meinst temporär abziehen, also zB zur Reparatur der Speichen, dem reinigen & fetten des Freilaufs bzw der separaten Aufbewahrung oder?

    Baust Du das inner bei diesem Wetter vor dem Einpacken aus?

    Nein, das wäre mir zu viel Aufwand: Inner und Outer sind verknotet. Gestern hab ichs zuhause getrocknet, auf Tour würde ich es unterwegs trocknen oder halt nass wieder aufstellen. Ein Teil des Inners ist diesmal auch nass geworden (vermutlich weil ich suboptimal aufgebaut habe) und ich bin mit dem Schlafsack drangekommen. Das war doof, aber auch nicht übermässig. Kunstfaser macht mich dahingehend eher entspannt: Mein anderer KF-Schlafsack war während einer Mehrtages-Tour mit Dauerregen schonmal merklich klamm und ist nachts immer wieder getrocknet.

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    Im Video wird empfohlen, auch bei Öl die Kette initial zu entfetten. Das hatte ich vorher noch nie gehört, klingt aber sinnvoll. Vor allem im Hinblick auf:

    Beim Öl auftragen nur innen an die Verbindungsstellen und dabei sparsam sein! Nach dem Ölen mit dem Lappen die Kette wieder weitestgehend trocken machen.

    Das ist wahrscheinlich die wichtigste Empfehlung für alle Ölnutzer, habe ich früher immer falsch gemacht. Luberetta könnte da auch helfen, weil damit die Öffnung mittig über der Kette fixiert wird. Und die kleine Größe erzieht zum sparsamen Umgang, geht jedenfalls mir beim Wachs so.

    Die hier haben wieder zurück zur normalen Kettenschaltung gewechsel, nachdem es mal mit dem Pinion Probleme gab, ich weiß aber nicht mehr was das Problem war. Vielleicht ist es interessant..

    Ja, ist interessant, danke für den Link!

    Hier schreiben sie was dazu:

    "... im August 2024, als wir uns in Norwegen befanden, nahm unsere Beziehung zu diesen Rädern eine entscheidende Wendung: Das Pinion-Getriebe an Jasmins Fahrrad versagte und musste zur Reparatur an den Hersteller geschickt werden.

    Das war der Moment, in dem wir eine wichtige Entscheidung trafen. Der Defekt zeigte uns, wie abhängig wir von der Verfügbarkeit von Ersatzteilen für das Pinion-Getriebe waren – ein potenzielles Risiko, das in abgelegenen Gegenden schwer zu managen ist. Gleichzeitig hatten wir im Laufe der Jahre unsere gesamte Ausrüstung überarbeitet und optimiert. Wir hatten Gewicht reduziert, uns auf ultraleichte Ausrüstung spezialisiert und wollten diesen Ansatz auch bei unseren Fahrrädern fortführen."

    Das ist eine sehr ähnliche Geschichte wie die, die mir der eine Pinion-Fahrer den ich kenne erzählt hat: Er hatte sich wegen der angeblichen Robustheit von der Kettenschaltung dahin verändert. Die erste längere Tour damit musste er dann wegen Getriebe-Defekt am dritten Tag abbrechen ...

    Also nicht nur schlechter Wirkungsgrad & sackschwer, sondern auch noch eine Blackbox, die wenn dann unangekündigt komplett ausfällt UND vor Ort nicht repariert werden kann! 

    Als Vergleich: Mir ist letztes Jahr auf der Anreise nach Südengland mit dem Zug das Schaltwerk verbogen. Das Ergebnis war, dass ausser in den kleinsten 3 Gängen beim rückwärts treten die Kette zuverlässig abgesprungen ist. Das war doof, aber ich konnte die ganze Tour fahren. Und falls es mich genug gestört hätte wäre ich an genug Zivilisation vorbei gekommen um es entweder reparieren zu lassen oder innerhalb einer Stunde für ~100 € zu ersetzen (was ich zuhause letztlich gemacht habe).

    Aber bitte nicht falsch verstehen: Pinion ist trotzdem ein gutes Produkt, nur halt nicht fürs Bikepacking. Ich sehe den optimalen Einsatzbereich in Form der MGU bei Ebikes (wo Wirkungsgrad & Gewicht durch die hohe Motorleistung relativ egal sind) und bei Pendlern, vorzugsweise mit Zweitrad (wo die Wartungsarmut, die ja die meiste Zeit gilt, schwerer wiegt als die Nachteile).

    Wachs ist wie Tubeless: Ich wünschte, ich wäre früher darauf gekommen.


    Ich packe die neue Kette in ein Glas mit Bremsenreiniger und lasse sie über Nacht stehen. Heißwachs wäre mir viel zu aufwändig. Kettenblatt, Kassette & Schaltröllchen habe ich initial mit Spülbürste & Spülmittel gereinigt.

    Als Wachs nutze ich das relativ preiswerte Squirt nach Anleitung: Initial 2x, über Nacht trocknen lassen. Später periodisch erneuern.

    Ideal wäre es, nach jeder längeren Ausfahrt im Regen die Kette durch einen trockenen Lappen zu ziehen und eben neu zu wachsen & dann wieder länger trocknen lassen … dazu bin ich aber manchmal zu faul oder habe in dem Moment einfach keine Zeit. Es funktioniert trotzdem.

    Wachs auftragen geht deutlich schneller mit einem kleinen Gadget namens „Luberetta“.

    Ich fahre bei jedem Wetter & mit viel Matsch, teilweise auch über mehrere Tage mit Camping.
    So sieht mein Rad in Herbst/Winter nach meiner 1 1/2 h Hausrunde aus:

    ist das mit dem Wirkungsgrad eigentlich zu verstehen? Ich trete mit 100 Watt in die Pedale aber hinten kommen nur 97 an, wenn ich nur 97% Wirkungsgrad habe?

    Ja. Bzw sogar noch weniger weil was da berechnet wurde nur der theoretische interne Wirkunsgrad ist. Real gibt es noch mehr Verlust.

    Die letzten Tests die ich kenne sind von Andreas Oehler: Rohloff, Alfine & Pinion 18

    Da kommen für Pinion hinten ~5 Prozent weniger an als bei einer Kettenschaltung. Wenn man das mal in Kilo an Mehrgewicht umrechnet wird es richtig bitter, finde ich.

    Wäre da auch durchaus an Zahlen interessiert. Finde selbst v.a. Werte aus den frühen Pinion Tagen.

    Hier hat mal jemand zumindest berechnet:

    Wirkungsgrad der 3x3 NINE im Vergleich
    Wer ohne Motorunterstützung unterwegs ist, weiß einen reibungsarmen Antriebsstrang zu schätzen. Radfahren macht wenig Spaß, wenn man das Gefühl hat, zusätzlich…
    nabenland.bike

    Ja, sie sind befangen weil die selbst die 3x3 verkaufen. Und es ist nur der interne Wirkungsgrad, nicht der inklusive Lagerverluste etc bis zum Hinterrad wie beim Test von Oehler in der Fahrradzukunft vor 11 (?) Jahren. Es ist aber die beste Annäherung die ich aktuell kenne. Das Pinion die prinzipiellen Nachteile die ihr Ansatz bezüglich Effizienz hat mittlerweile überwunden hätte würde mich sehr überraschen.

    Führe ich Gravel und wäre an stark an Wartungsfreiheit & Robustheit interessiert wäre meine Wahl Rohloff mit gewachster Kette. De facto bin ich allerdings mit MTB, Kettenschaltung und gewachster Kette unterwegs und völlig zufrieden.

     

    Danke für den Link! Es ist immer seltsam, sich selbst auf Video zu sehen 😀 Mit dem Inhalt bin ich aber sehr zufrieden, beide Erfindungen sind verständlich beschrieben, denke ich.

    Weißt du denn noch von anderen Menschen, vor dessen Kamera du gestanden hast und noch nicht gefunden hast?

    Kameras nicht, aber ein Mikrofon: Gerolf vom Podcast „Antritt“ hat mich interviewt. Die Folge ist aber noch nicht veröffentlicht.