Ich nutze zuhause immer mal die App Balance (leider nur englischsprachig, alles Audio) und habe sie schon öfters empfohlen. Da kann man sich aus der Sammlung verschiedene Techniken rauspicken und austesten was für einen funktioniert (Atemtechniken, mentale Techniken wie Rückwärtszählen, AT-/PMR-artige wie BodyScan, Phantasiereisen, Hintergrundsounds etc bis hin zur klassischen Meditation).
Das, was zuhause standardmäßig funktioniert, kann man dann auf Tour hinzuziehen (ich finde, der Gewöhnungs- bzw. Trainingseffekt für das Gehirn ist hier wichtig, sonst ist der Kopf noch mit dem Erfassen der neuen Technik extra beschäftigt). Da ich den Akku auf Tour schone, nutze ich die App dann seltener, aber wenn Bedarf da ist, finde ich "meine" altbewährten Audios eben hilfreich.
Für die erste Nacht (und auch Sondernächte wie mitten im Wildschweinreich) ist es trotzdem oft vergeblich, weil das Gehirn da eben wachen und alles Unbekannte drumherum erfassen will. Da lasse ich mich darauf ein, dass es halt eine semischlaflose Nacht wird und kalkuliere das in die Planung mit rein.
Interessanterweise schlafe ich mit zunehmendem Alter (oder ist es Erfahrung?) wohl ruhiger draußen, bei der letzten Tour habe ich klassisch ab hiker midnight durchgeschlafen, hatte ich früher so gut wie nie. Aber vielleicht lag es auch an den Bergen vs. Wald.