Unterwegs ganz viel zusätzliche Verpflegung
Berrymania
Bild Nr 2, Mahonien: Wie schmecken die denn? Sind ja auch bei uns in Europa eingeschleppt zu finden - hab sie aber bis jetzt nicht probiert.
Unterwegs ganz viel zusätzliche Verpflegung
Berrymania
Bild Nr 2, Mahonien: Wie schmecken die denn? Sind ja auch bei uns in Europa eingeschleppt zu finden - hab sie aber bis jetzt nicht probiert.
Ich habe dann eine Kombi aus leichtem S2S-Silk-Liner (159 g) und Tyvek-Bivy (139 g) bevorzugt. Je nach Temperatur beides in Kombination (ggf. noch mit Windjacke und Midlayer gut bis 6-7° Grad aushaltbar) oder, meistens bei milden Temperaturen, nur den Silk-Liner solo
Hi dee_gee, also die Kombi funktioniert für Dich bis 6-7 °C ohne zusätzliche Wärmeschicht aus Apex etc., verstehe ich das richtig? Suche grade auch ne gute modulare Lösung mit mehreren Schichten für den Sommer, wenn's mit Quilt oft zu warm ist, manchmal aber auch etwas kälter wird. Ein Liner wäre da schon gut, weil auch mehr Schweiß, Sonnencreme etc.
Nur aus Neugier – nicht dass es tatsächlich UL-relevant wäre:
Was für eine Art von Faraday'schem Käfig bräuchte es denn, um einen sicheren Unterstand zu bekommen? Ich vermute, Hasendraht reicht nicht
: Aber welche Metalldicke und Maschenweite bräuchte es?
Ist ein Wellblechschuppen im Wald ein sicherer Unterstand?
Habe gerade gelesen, das Boote mit Massebändern geschützt werden. Googles Übersicht mit KI:
ZitatEin Masseband (oder Erdungsband) an einem Sportboot ist ein wichtiger Bestandteil des Blitzschutzes, der dazu dient, die Auswirkungen von Blitzeinschlägen zu minimieren. Es stellt eine leitende Verbindung zwischen verschiedenen Metallteilen des Bootes und dem Wasser her, um die elektrische Ladung eines Blitzes abzuleiten und so Schäden am Boot und seinen Bewohnern zu verhindern.
Also eine Art Blitzableiter. Ich vermute, sowas am Zelt, wenn überhaupt machbar, würde nur gegen direkten Blitzschlag was bringen und nichts gegen viel wahrscheinlichere Schläge im 30-m-Umkreis. Liege ich da richtig?
Finde das Thema schon spannend, weil ich selbst gehörigen Respekt (a.k.a. Schiss) vor Gewittern habe. Insbesondere solchen, die nachts aufziehen, wenn man mehr oder weniger immobil ist. Diesen Sommer gerade wieder passiert...
Ich war diesen Sommer das erste Mal mit TPU-Schläuchen unterwegs.
Hatte gleich mal ein winziges Loch zu flicken und hab – Anfängerfehler – den Kleber nicht wie solchen behandelt sondern wie die Vulkanisierflüssigkeit bei Butylschläuchen
Also das kryptische Symbol im Beipackzettel von Tubolito nicht als "Du hast 1 Minute Zeit" verstanden, sondern als "mindestens 1 Minute abtrocknen lassen"...
Dann halt nochmal ne Schicht Kleber und dann den Flicken drauf. Hat aber nicht gut funktioniert, Schlauch verlor weiter Luft.
Kann ich den Schlauch mit so einem missratenen Flicken noch irgendwie retten? So ein Schlauch ist ja nicht gerade billig. Mit Rasierklinge versuchen, den Flicken zu entfernen?
Mehr Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorn helfen nicht nur bei der Regeneration...
Ballaststoffe schützen auch gegen diverse Infektionen, insbesondere Darm-Keime – relativ neue Studie:
Probiotika dagegen bringen nicht so viel.
Lässt also vermuten, dass man sich gegen die "backcountry runs" bis zu einem gewissen Grad durch Ernährung schützen kann. Ne vergleichende Studie dazu bei Thruhikern wäre mal interessant ![]()
Besser wurde es dann schon bei Pubmed... Da steht leider nichts über die Methodik
Danke dafür! Das scheint mir tatsächlich eine seriöse Übersicht zu sein. Ist ein Review-Paper, also keine eigenen Versuche. Kommt auf die Leseliste (auch wenn ich da überhaupt nicht von Fach bin). Hatte auch schon ein bisschen zu Rettungsfolien gegoogelt und da findet man tatsächlich hauptsächlich Halbwissen und Hörensagen.
Aber die Zusammenfassung reicht mir schon für praktische Schlüsse: (1) Wer ein wasserdichtes Tarp/Außenzelt oder Biwacksack dabei hat, ist besser für Notfälle gerüstet als mit Rettungsfolie. (2) Die Versuche mit Windschutzscheibenmatte spar ich mir
Bin jetzt überzeugt, dass Konvektion und Wärmeleitung entscheidend sind und Strahlung vernachlässigbar. Wenn eine Matte gut funktioniert, wie bei schwyzi , liegt's wahrscheinlich an einem guten Schaumstoff, nicht an der reflektierenden Folie.
Wie verlinke ich Personen?)
Mit einem @: Simplymad
Für eine effektive Reflexion der Wärmestrahlung braucht es einen Luftraum zwischen Folie und Körper. Ansonsten könnte man sich ja die Luftkammern bei den Isomatten sparen.
Aber spielt es denn eine Rolle, ob es Luft in einer Luftmatratze ist oder in kleineren Zellen in einer Schaumstoffmatte – solange ich nicht direkt auf der Reflexionsfläche liege, sondern eben etwas Abstand habe?
Für eine effektive Reflexion der Wärmestrahlung braucht es einen Luftraum zwischen Folie und Körper. Ansonsten könnte man sich ja die Luftkammern bei den Isomatten sparen.
Aber spielt es denn eine Rolle, ob es Luft in einer Luftmatratze ist oder in kleineren Zellen in einer Schaumstoffmatte – solange ich nicht direkt auf der Reflexionsfläche liege, sondern eben etwas Abstand habe?
Ich kaufe unterwegs gerne kleine Chicorées oder Raddichio Köpfe. Einfach reinbeißen wie in einen Apfel. Bitterstoffe sollte man mögen. Ob die beiden in deine Definition von grünen Blattgemüse fallen, weiss ich allerdings nicht
Esse ich beides sehr gerne, die Bitterstoffe sind sicher auch gut - aber die viele Sachen, die grünes Blattgemüse speziell so gut machen, sind wahrscheinlich eher nicht drin (Chloroplasten sind ja gerade unerwünscht bei Bleichgemüse
). Nitratgehalt wohl auch eher mau laut schneller Googlesuche. Und das gute Inulin (löslicher Ballaststoff) steckt leider in den Wurzeln.
Trotzdem lecker ![]()
ein Stück Windschutzscheibenabdeckfolie
Womit wär so ne Windschutzscheibenfolie denn wärmetechnisch geschätzt vergleichbar? Wärmer als ne gleich dicke/schwere EVA-matte, weil noch Spiegelfolie? Wär ja durchaus auch so allgemein zum R-Wert-Pimpen unterm Oberkörper interessant, daran hab ich noch gar nicht gedacht!
ein Stück Windschutzscheibenabdeckfolie
Womit wär so ne Windschutzscheibenfolie denn wärmetechnisch geschätzt vergleichbar? Wärmer als ne gleich dicke/schwere EVA-matte, weil noch Spiegelfolie? Wär ja durchaus auch so allgemein zum R-Wert-Pimpen unterm Oberkörper interessant, daran hab ich noch gar nicht gedacht!
Nutzt jemand PackWizard für Packlisten?
Scheint sich ständig weiterzuentwickeln (Ziel wahrscheinlich langfristig Einnahmen aus Affiliate-Links etc.): https://backpackinglight.com/forums/topic/n…ck-replacement/
Ich nutze bisher weder LighterPack noch PackWizard, sondern gute alte Excel- (bzw. LibreOffice-)Tabellen. Da ich aber immer mehr auf dem Smartphone statt dem Laptop erledige, wäre eine mobilfreundliche Lösung nett - vor allem als Checkliste vor der Tour.
Ich hätte meine Listen am liebsten weiterhin lokal als Dateien, die ich offline nutzen, sichern, verschlüsseln etc. kann. Das hat mich bisher davon abgehalten, LighterPack zu nutzen, aber vielleicht probier ich jetzt mal PackWizard aus. Zumindest scheint es eine Option zum Export der Listen zu geben.
Die Optimallösung für mich wären Listen als Markdown-Textdateien, aber mit grundlegender Tabellenkalkulation. Das würde perfekt in mein System für Notizen, Listen und To-Dos passen (Joplin) – aber das ist wohl ein Nischen-Anwendungsfall ![]()
Es wird jetzt die Silnylon-Version. Mein Gedankengang war:
Erstens glaube ich nach weiteren Nächten in Gatewood Cape, dass die Konstruktion hier wirklich suboptimal ist. Ich erwarte also, dass sich das Pioulou straffer aufbauen lässt.
Zweitens, wenn ich mal ganz grob die von wilbo ermittelten Werte (die Tarps sind ja in einer ähnlichen Gewichtsklasse) für die Wasseraufnahme annehme, komme ich auf folgende Schätzungen im nassen Zustand: Silnylon 20D 405 g (320 + 85), Silpoly 30D auch 405 g (385 + 20)! Die Silnylon-Variante wäre also im schlimmsten Fall etwa genauso schwer und ansonsten meistens deutlich leichter.
Werde dann mal einen Test nach wilbos Methodik machen.
Liefertermin aber erst ab September, also heißt es geduldig sein ![]()
Zuviel Frucht und die Fruktose hat auch negative Effekte, wie die negative Beeinflussung der tight junctions im Darm Epithel oder der Belastung der Leber, bis hin zur Verschlechterung der Insulinsensivität.
Fett ist da der deutlich verträglichere Energieträger.
( Die ersten Energie Gel Produzenten rücken deswegen von Fruktose als Inhaltsstoff ab)
Das gilt für zugesetzte Fruktose oder freie gelöste Fruktose in Saft, nicht für ganze Früchte! Mit denen bekommst Du eben auch Ballaststoffe und weiteres, das deinem Darmepithel eher gut tut (und z.B. die Produktion von Butyrat, das entzündungshemmend ist, fördert).
Danke für diesen Bericht! Hatte ihn schon im blauen Forum gelesen, und der Trail ist definitiv auf meiner Liste.
zweitens wollte ich die wirklich teuren Dinge wenn, dann erst nach der Tour kaufen, wenn bewiesen ist, dass verstärktes Training und verringertes Rucksackgewicht mich tatsächlich allgemein dazu befähigen, längere Wanderungen wie jetzt den Padjelantaleden trotz Handicap halbwegs beschwerdefrei zu bewältigen
Was hast Du Dir denn nun für den Sarek gegönnt? ![]()
Vielliecht ist es also Übungssache mit den Trockenfrüchten?
Das könnte gut sein. Ich esse seit einer Weile jeden Tag häufiger Trockenobst als Snack und komme gut damit klar. Vermute, die Darmflora passt sich an, ähnlich wie Blähungen bei regelmäßigem Verzehr von Hülsenfrüchten zurückgehen.
Es lohnt sich bestimmt auch, Unterschiedliches auszuprobieren. Viele Leute kommen z.B. besonders mit Aprikosen wegen bestimmter FODMAPs darin nicht so gut klar.
Auf Tour plötzlich seine Ernährungsgewohnheiten zu ändern, ist bestimmt nicht so gut.
Es gibt Spinatpulver, hat mich allerdings nicht sonderlich überzeugt.
Spinat hat auch den Nachteil eines hohen Oxalatgehaltes (behindert die Calciumaufnahme), weshalb ich den nicht jeden Tag essen wollen würde, obwohl ansonsten super gesund.
Die nächsten Versuche starte ich wohl mit gefriergetrocknetem Schnittlauch und Petersilie. Einfach zu bekommen und relativ komplementär (Amaryllisgewächs und Doldenblütler, nicht näher verwandt).
Ich würde gerne eine gesündere, praktikable Alternative finden für meine Gummibären, salzigen Nüsse und Riegel, die ich auf den langen Touren so esse. Der Punkt ist nur, dass diese Dinge so schnell die Energie liefern, wie ich sie brauche.
Trockenfrüchte!
würde ich die hier vorgestellte Methode durchaus ausprobieren wollen und mal versuchen, eine art Tagebuch zu führen.
Das wäre spannend! Wahrscheinlich hilft es, den Ingwer schon ein paar Tage vor der Tour in die Ernährung einzubauen, kann ich mir vorstellen. Laut den Studien hilft ja eine akute Einnahme eher nicht.