Oh, und Backpulver/Natron hatte ich auch mal unterwegs probiert, einfach in die Schuhe gestreut. Das neutralisiert wirklich etwas. Nur hat man dann eben das Pulver im Schuh... Und ich meine, es juckte dann etwas an den Füßen.
Beiträge von Jan234
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Kenne das Problem und frage mich ob die Schuhe stinken, oder ob hier Bakterien am Werk sind die für den Geruch verantwortlich sind.
Der Geruch kommt in jedem Fall von Mikroben. Die Sache ist nur, desinfizieren killt zwar alles, beseitigt aber nicht die schon angesammelten Geruchsstoffe. Noch dazu setzt man mit dem nächsten Einstieg in den Schuh gleich wieder eine neue Kultur an

Daher weiß ich nicht, inwieweit Alkohol etc. helfen. Desinfektionsgel an den Füßen hab ich auch schon mal versucht, bringt nicht wirklich was.
Ne Lösung ohne Waschen wär super - am besten was, was ich einfach in die Schuhe sprühen kann. Es gibt ja wohl so Schuhdeos, aber da hole ich mir eventuell den Teufel ins Haus (Aluminium etc.).
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Für den seltenen Gebrauch, wo bekommst du dann das Wasser her?
Oft direkt aus Quellen oder Trinkwasserbrunnen, zumindest auf den letzten Touren. Da behandle ich dann gar nicht.
Wenn ich das richtig interpretiere, filterst du gar nicht. Da wirst du dann aber bei eventuellen Schwebstoffen einen "großen Hammer" brauchen.
Ich denke, da tut es dann auch die Bandana oder das Buff zum Vorfiltern.
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Für mich gehört das feine Schuharoma im Prinzip ja zur Tour dazu wie löslicher Kaffee. Im Zelt hab ich dran gewöhnt.
Problematisch wird es dann aber beim Wiedereintritt in die Zivilisation. Nach einer Woche ist, bei mir zumindest, der Mief gewaltig, umso mehr wenn die Schuhe nass sind. Im Bus oder im Café ist mir das dann schon unangenehm, bzw. finde ich es nicht besonders nett meinen Mitmenschen gegenüber. Ich werde ja auch nicht gern mit Deo oder Aftershave vollgestunken.
Ironischerweise machen gut belüftete Trailrunner das noch schlimmer, weil man alles abdampft - mit Lederstiefeln würde man es bis zum Ausziehen für sich behalten (dann allerdings...).
Jedenfalls hab ich mir gedacht, wenn es ein Mittelchen gäbe, um den Geruch am Ende der Tour zu neutralisieren, wäre mir das vielleicht ein kleines Fläschchen wert, besonders in Verbindung mit Städtereisen.
Kennt da jemand was, das funktioniert und möglichst umweltfreundlich ist?
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Extra Faden, um nicht den allgemeineren zu verwässern.
Ich werde mein Wasserbehandlungs-Backup (brauche es nur selten) wahrscheinlich auf Chlordioxid umstellen. Bisher war es Micropur Forte, aber die Silberionen sind mir inzwischen suspekt. Filter - den Katadyn BeFree hab ich mir angesehen - ist mir zu sperrig.
Ein paar Fragen dazu:
1. Tabletten versus Tropfen (Aquamira oder Life Solutions Duo): Wann lohnt sich was? Ich habe den Eindruck, die Tropfen sind pro Liter günstiger, aber auch nicht so lange haltbar. Tabletten wiederum lassen sich gut portionieren, sprich bei kurzer Tour weniger Gewicht. Das spricht dafür, bei einzelnen langen Touren eher auf Tropfen, und bei kürzeren Touren eher auf Tabletten zu setzen. Richtiger Gedankengang?
2. Cryptosporidium: Mit Chlordioxid erwischt man ja das meiste, auch Viren, die bei Filtern oft durchgehen. "Crypto" kriegt man auch mit Chlordioxid gekillt, aber nur mit 4 Stunden Wirkzeit. Wer wartet so lange, und unter welchen Umständen? Nach schneller Recherche scheint "Crypto" vor allem in Rindergebiet ein Problem zu sein. Stimmt das?
3. Abbauprodukte: Chlordioxid scheint in kleinen Mengen ziemlich harmlos und zerfällt auch schnell. Patirou , du hast in erwähntem Faden geschrieben, dass Dir aber die Oxidationsprodukte mit anderen Substanzen Sorge machen. Hast Du da mehr Infos?
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Bisher ist es mir immer gelungen für den Abend eine Körperwäsche zu organisieren. Der Liter Wasser wird halt getragen - fertig.
1 Liter Wasser tragen nur für die Körperpflege? Das mache ich höchstens für kurze Strecken (abends bis zur Lagerstelle). Sonst verstieße das gegen meine UL-Prinzipien

Ansonsten nutze ich getragenes Wasser nur beim Zähneputzen (minimale Menge). Den Toilettengang (nutze ein Bidet) versuche ich so zu timen, dass ich relativ nahe an einer Wasserquelle bin (aber natürlich auch weit genug entfernt) - da brauche ich dann auch kein gefiltertes/behandeltes Wasser.
Körperwäsche mit Wasser je nach Gelegenheit und Bedarf, ebenso nahe einer Wasserquelle (kann auch eine öffentliche Toilette sein). Da reicht ein Liter völlig aus.
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Ich denke man muss halt unterscheiden, ob Hygiene:
1. zur Vorbeugung von Infektionen bei sich und anderen;
2. für den Komfort bei sich und anderen (Geruch, fettige Haare etc.).
Ersteres halte ich für unabdingbar, sprich Händewaschen, Zähneputzen, verantwortliche Nummer 2, und was caficon ansonsten gut zusammengefasst hat. Aber auch Vorbeugung vom "Wolf" durch Scheuern an verschiedenen Stellen, das ist aber schon wieder ziemlich individuell (Behaarung, Schweißproduktion etc.).
Letzteres ist halt ziemlich individuell und hat auch mit den Gewohnheiten und Vorlieben außerhalb des Trails zu tun (jeden Tag duschen? Seife oder no poo? Deo oder nicht? Knoblauchliebhaber? Etc. pp.).
Und möchte nur noch mal betonen, dass (gezielte) Hygiene und Stärkung des Immunsystems kein Entweder-Oder sind, sondern sich ergänzen.
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Ich bin solchen Hunden auf dem Lykischen Weg auch begegnet. Schon beeindruckend. Aber eben auch typische Herdenschutzhunde, die normalerweise vor allem viel Krach machen und Dich verscheuchen wollen. Dass die nachts ans Zelt kommen, wundert mich. Klingt nach schlecht ausgewähltem Lagerplatz - da muss ja ein Hirte in der Nähe gewesen sein?
Ansonsten sind Hunde tatsächlich auch meine Hauptsorgen beim Übernachten. Wie Wilbo schrieb, denen liegend zu begegnen ist halt doch was anderes als stehend/gehend. Persönlich find ich's da auch besser, wenn ich sehe, was kommt und nicht nur höre. Glaube auch nicht, dass eine Zeltwand da so viel Schutz bietet.
Bis auf weiteres ist das, neben meiner Schiedsrichter-Pfeife jedenfalls mein psychologisches Backup für potenziell aufdringliche Wildschweine.
Ich bilde mir ein, dass Blenden mit der Stirnlampe vielleicht was bringt. Hab die nachts immer um den Hals, damit ich nicht suchen muss.
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Kann jetzt auch bestätigen, dass Brennspiritus in Griechenland einfach in Supermarkt zu finden ist. Zumindest gesehen in Kalamata (größere Stadt) und Dimitsána (touristisches Dorf am Menalon Trail). Sehr angenehm die kleineren Gebinde (240 ml), perfekt für eine Woche und man muss nicht von einem Liter das meiste weg schütten. Man muss nur drauf achten, zwischen dem ganzen Brennbaren das richtige zu wählen (blau).
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Triffst Du in Australien eigentlich irgendwelche speziellen Vorkehrungen gegen Schlangen?
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Klassiker: Birkenrinde als Feuerstarter
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alleine dafür liebe ich die UL Szene, die meisten sind völlig schmerzfrei 😂.
Draußen an sich schon. Problematisch ist beim Reisen halt immer der Übergang zur Zivilisation (vielleicht mach ich dafür mal nen Faden auf)

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Wow, Respekt! Solche selbst zusammengestellten Routen finde ich immer am spannendsten.
Vielleicht hast Du ja Lust, deine Tier- und Pflanzenbeobachtungen auf iNaturalist zu posten? Bringt nutzbare Forschungsdaten, ein kleines zusätzliches Reisetagebuch, und in Australien gibt's sicher ne aktive Community, die deine Bestimmungen bestätigen kann.
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Danke für diesen Faden! Als Folge hab ich auf meinem letzten Trip eine 3 mm EVA zusätzlich zur Xlite mitgenommen - nie mehr ohne, aus den ganzen oben genannten Gründen.
Besonders hervorheben möchte ich aber die Nutzung als Isolierweste unter der Windjacke. Funktioniert wirklich und spart mir jetzt die Puffy ein (die eh platt ist). 200 g in der Summe gespart, Funktionen und Sicherheit gewonnen

Dabei ist mir aufgegangen (wahrscheinlich alter Hut für viele hier), dass das ja noch besser mit der Luftmatratze geht! Dann kann man gleichzeitig auf seiner EVA-Matte sitzen, und: die Isolierleistung ist regulierbar! Irgendwann sieht's dann aber echt doof aus und schränkt die Bewegung ein - das passiert, wenn man es mit dem Pumpen übertreibt

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Kurze Postkarte statt ausführlichem Tourbericht vom Menalon Trail im zentralen Peloponnes. Hilfreicher Bericht ansonsten hier. Hufeisenförmig, 75 km, mit Start/Ende in Stemnitsa und Lagkadia. Hin bin ich von Tripoli aus per Anhalter und zurück mit dem Bus.
Der Weg hat mir sehr gefallen, extrem abwechslungsreich: Wacholder-Eichen-Weiden, mediterrane Macchie, Schluchten, Wildbäche, Tannenwälder in der Höhe, Kloster im Fels, hübsche Bergdörfer. War kaum was los (nur zweimal Wanderer getroffen), war aber auch sehr kalt nachts (knapp unter Null). Tagsüber dafür Sonne, und da wird's an einem Felshang auch jetzt schon echt warm.
Versorgung mit Cafés, Tavernen, Mini-Märkten, Apotheken an Start-/Endpunkt sowie in Dimitsana und Vytina problemlos, dazwischen haben nur manche Tavernen offen. Brunnen oder Zapfhähne mit Trinkwasser gibt's in jedem Dorf, die Bäche dazwischen sind später im Jahr womöglich trocken. Insgesamt wohl viel Wasser dieses Jahr, einige Stellen komplett überspült oder weggerutscht. Zelten ging gut, später im Jahr sind aber dann an vielen Stellen Hirten unterwegs. Unterkünfte gibt's auch einige, aber nicht super günstig (hab nur kurz geschaut). Wegmarkierung durchgehend sehr gut.
Bin sehr entspannt in fünfeinhalb Tagen gelaufen. Wenn man nicht gerade seine Fersensehne schont, morgens rumbummelt, Zeit in Cafés verschwendet etc. kann man den sicher in 2-3 Tagen durchlaufen

Ich war beruflich in der Gegend und hatte den Weg auf waymarkedtrails.org entdeckt. Ob sich ein Trip extra dafür lohnt, weiß ich nicht... Aber der E4 kreuzt in Vytina!
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War 2024 dort, im März.
Mücken - wie siehts aus im März? Brauch ich ein Mesh Inner?
An einem Spot über einem feuchten Tal bei Vallehermoso hatte ich eine fiese Nacht wegen Mücken (nur Tarp, kein inner dabei). Würde bei dem Klima grundsätzlich auch das ganze Jahr Mücken erwarten. Der Rest der Insel ist zumeist trocken, aber ich würde eine Form von Netz für nachts mitnehmen.
oder in der Bar des Canpingplatzes El Cedro (die Besitzerin ist allerdings nicht besonders gut gelaunt gewesen).
Das war schon 2024 so
Der Platz war wirklich sehr rustikal (= heruntergekommen), hab mich da nicht so wohlgefühlt. In die Outdoor-Duschen konnte man oben vom Restaurant aus reingucken
Essen im Restaurant selber war aber sehr gut.Tipp: dünne Schaummatte als Schutz für Luftmatte mitnehmen, ist sehr steinig auf der ganzen Insel. Und keine Uberlite
(bin deshalb 2024 nach drei Nächten auf Hotels/Ferienwohnungen umgestiegen).Du kannst aller Etappen um die Insel übrigens auch problemlos per Bus erreichen, sprich sich an einem Ort einquartieren geht (San Sebastián ist da natürlich als Knotenpunkt am praktischsten).
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Mein Micro Puff ist inzwischen auch relativ platt 😕 Kann man mit Waschen und speziellem Trocknen (Tennisball) da wieder was auffluffen oder muss ich das nach 3 Jahren einfach hinnehmen?
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hi Jan234 welchen viskose waschlappen verwendest du da genau und wie gross ist das handtuch?,
Bisher diese ovalen, etwas dickeren, die es z.B. bei DM gibt.
Hab ich hier in Schweden noch nicht gefunden, aber diese viereckigen, farbigen Lappen, die es überall gibt, tun es auch.
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In Hoch-Risikogebieten: Zecken nach Stich aufheben und einschicken lassen. Die können im Labor auf FSME und Borreliose untersucht werden
Hm, ich bin mir nicht so sicher, was das bringt. Selbst wenn die Zecke eines von beiden hatte, weißt Du ja trotzdem nicht, ob Du infiziert bist, und das ist doch das einzig relevante?
Irgendwann habe ich angefangen jeweils im Herbst einen Borreliose Titer bestimmen zu lassen und wenn der eine noch aktive Infektion zeigte gab es Penicillin.
Das ist interessant, wusste nicht, dass man das machen kann. Die Frage ist halt, wie groß ist die Gefahr, dass eine aktive Infektion chronisch wird, bevor Du sie entdeckst? Denn das ist ja der Punkt: Borreliose kann sehr gut behandelt werden, wenn man sie früh entdeckt - aber vor latenten, chronische Infektionen hab ich echt Angst. Warte gespannt auf die Borreliose-Impfung.
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Passt vermutlich hier am besten hin:
Hat jemand einen Tipp, um verrutschende Einlegesohlen ohne Kleben zu fixieren (würde sie gerne trotzdem leicht zum Trocknen rausnehmen können)?