- Gewicht: Die meisten scheinen sich zwischen 170 und 270 g zu bewegen, wenn ich das richtig sehe. Kann denn jemand 170 g unterbieten? Das iPhone SE wiegt scheinbar nur 144 g – was ist davon zu halten?
Ich glaube, losgelöst von der Akkulaufzeit ist das Gewicht eines Telefons wirklich schwierig zu beurteilen. Auch die Displaygrösse ist ein Faktor.
Das iPhone SE scheine eine Batteriekapazität von ca. 2000mAh zu haben. Zum Vergleich: Mein Xiaomi Poco X3 pro hat eine von 5000mAh (und der Akku wiegt etwa 70g, jedenfalls die Ersatzakkus, die ich im Web gefunden habe). Für das iPhone SE wiegen die Ersatzakkus so um die 25g.
Wenn jetzt das iPhone nicht viel sehr haushälterischer mit der Energie umgeht, dann bedeutet das, dass es eine deutlich kürzere Akkulaufzeit haben müsste.
Für mich jedenfalls ist dann die Frage: Trage ich die Differenz in der Akkukapazität stattdessen als zusätzliche Powerbankkapazität mit rum? Und wie oft möchte ich das Smartphone überhaupt wieder aufladen müssen (egal ob von der Powerbank oder am Netz)?
Viele hier scheinen 2 Tage Akkulaufzeit bereits als gut zu empfinden. Mir persönlich wäre das viel zu wenig, da ich mich dann dauernd um den Ladezustand des Telefons kümmern müsste. Mit dem Poco X3 Pro komme ich im Alltag regelmässig auf 5 Tage, und @Wanderrentner 's X3 Pro hat offenbar locker 22 Tage durchgehalten, nachdem er es veloren hatte, und hatte immer noch einen ordentlichen Ladezustand (dabei spielt natürlich eine Rolle, wie weit es vom nächsten Funkmast aufbewahrt wurde, da das im Standby den Stromverbrauch wesentlich beeinflusst, aber ich denke, nach 3 Wochen noch 1/3 Ladezustand ist eine gute Leistung).
Ich persönlich würde mir für die UL-Trekkerei, sofern es um mehr als Wochenendtouren geht, ein Smartphone mit möglichst kleinem Display und möglichst fettem Akku suchen.
Zum Xiaomi (für alle, die mit Xiaomi's liebäugeln): was beim Xiaomi etwas ärgerlich ist, ist die ganze Bloatware, die da mitkommt. Mich nervt das, und ich habe mein X3 Pro erst ziemlich entrümpeln müssen, aber jetzt geht's. Irgerndwann werde ich da wohl LineageOS aufspielen.
Meine persönliche Strategie für längere Touren ist, ein kleines Solarpanel und eine relativ kleine Powerbank mitzutragen. Da die Sonne nicht immer scheint, bedeutet ein dickerer Smartphoneakku, dass ich dann mehr schlechte Tage überbrücken kann. Auf den beiden Kungsleden Mitte August bin ich so gut über die Runden gekommen.