Was ich schrieb, ist dass im Akku gleichviele mAh wieder entnehmbar sind wie vorher reingeladen wurden... nicht aber Energie, da am Innenwiderstand des Akkus Wärme entsteht, und dieser Verlust hängt vom Lade/Entladestrom ab.
Ist halt falsch. Das fällt schon zusammen, wenn man den gleichen vollen Akku mit 0,1 C oder 2 C zu entladen versucht. Man wird dabei einen deutlichen Unterschied in der entnommenen Ladung (Amperestunden) messen.
Ich würde sagen, das ist halt richtig. Hast du das mal selbst gemessen? Das Wichtige ist, dass du nicht misst, was bei der Powerbank hinten rauskommt, sondern direkt am Akku (vor dem Schaltregler).
Ich habe viele solcher Messungen gemacht beim Bau meiner Solarlader. Ich habe das mit dieser Schaltung hier gemacht, und so Akkus systematisch auf- und wieder entladen, und den Wirkungsgrad dieser Setups gemessen (inkl. Schaltregler). Die dem Akku entnommene Ladung hängt nur dann vom Strom ab, wenn du bei einem hohen Strom bei der gleichen Akkuendspannung aufhörst (da diese aufgrund des Innenwiderstands des Akkus tiefer ausfällt). Wenn du, um bei deinem Beispiel zu bleiben, erst mit 2C entlädst, bis der Akku bei der Landendspannung ist, und dann nochmals mit 0.1C, bis wieder die Endspannung errreicht ist, hast du am Ende die gleiche Ladung (mAh) entnommen.
Am Ende ist es auch eine einfache Frage der Redoxchemie: Wo sollen denn die Ladungen sonst hingehen, die da in den Akku rein- und rausbewegt werden?
Und selbst der Vergleich von Wattstunden ist nicht ganz ohne Vorsicht zu betrachten, denn auch die entnehmbare Energie aus einer Zelle hänge davon ab, wie schnell ich sie entnehme. Bei größerer Leistung kommt weniger beim Verbraucher an.
Genau aus dem von mit genannten Grund: Bei einer höheren Entnahmeleistung (=höherer Entladestrom) fällt eine höhere Spannung am Innenwiderstand der Akkuzelle ab. Aber die entnommene Ladung (="Elektronenmenge") ist die gleiche.
Das glaube ich dir sofort. Die Differenz von ca. 8Wh sind am Innenwiderstand des Akkus verlorengegangen, sowie wahrscheinlich im Schaltregler (in diesem sättigt die verwendete Induktivität irgendwann, d.h. der magnetische Fluss nimmt mit zunehmender Stromstärke irgendwann nicht mehr proportional zu, und die Spule wird warm). Auch sind alle möglichen Widerstände zwischen Akkuzelle und Verbraucher weitere Verlustquellen, die bei hohen Entnahmeströmen zu grösseren Verlusten führen. So habe ich über USB-Steckkontakten auch schon 100-200mV Spannungsabfall gemessen. 200mV bei sagen wir 2A sind bereits 0.4W Verlust. Genau deshalb sind tiefe Ladeströme gut (z.B. USB PD bei hohen Spannungen, oder eben länger warten).