Beiträge von ULgeher

    Vielleicht habe ich das auch nur falsch verstanden, aber nach dem letzten Garmin Preisupdate das mir bewusst ist, zahle ich einmalig ~50 + eine Monatsgebühr, oder? Wenn ich den Vertrag kündige und wieder benötige, zahle ich wieder 50 + Monatsgebühr?

    Genau, die 50€ fallen an, wenn man das Abo wieder aktiviert (nachdem es deaktiviert worden ist und damit auch keine Gebühren mehr anfallen). Wenn es dann aber wieder aktiviert ist, fallen natürlich nur noch die Monatsgebühren an.

    50€ entsprechen 5 Monaten "Enabled" oder 2.8 Monaten "Freedom" Preisplan, d.h. die Deaktivierung lohnt sich, wenn man das Gerät mehrere Monate (oder wie bei mir halt auch mal z.B. 2 Jahre) nicht verwendet. Wer es aber ab und zu auf Tages- oder WE-Touren benutzt, ohne lange Unterbrüche dazwischen, der ist bei Protegear oder vielleicht auch mit dem Enabled-Tarif besser bedient.


    Update: Ich sehe jetzt gerade, dass bei Protegear keine Aktivierungsgebühr aufgelistet ist. Kann man denn bei Protegear einfach das Abo komplett aussetzen, so dass die Jahresgebühr nicht mehr anfällt, und es bei Bedarf ebenso einfach wieder aktivieren? Wenn das so ist, dann wäre das Protegear-Abo in jedem Fall attraktiver.

    Ich habe keine Ahnung für wen der Vertrag bei Garmin noch Sinn macht

    Ich finde die Entscheidung nicht so einfach.

    • Protegear: Da hat man bei Nichtgebrauch eine Jahresgebühr von 49+10 = 59€
    • Garmin: Da kann ich das Abo komplett deaktivieren, und die Kosten sind dann dauerhaft 0€. Bei Bedarf muss es dann eben wieder aktiviert werden, was einmalig 50€ kostet. Das ist aber weniger als die Jahresgebühr bei Protegear.

    Für Gelegenheitsnutzer wie mich, der leider nicht jedes Jahr eine Tour unternehmen kann, auf der das inReach Sinn macht, ist der Garmin-Tarif durchaus attraktiv, da ich dann nicht laufend für ein Gerät bezahle, das in der Schublade rumliegt (ich verwende das inReach nur, wenn ich abgelegen und alleine länger unterwegs bin, also z.B. nicht auf WE-Touren in den Alpen, bei welchen i.d.R. noch jemand mit dabei ist, die Exit-Distanzen geringer, und die Mobiltelefonabdeckung meist gut ist).

    Übrigens hat Garmin noch einen "Enabled"-Tarif für 10€/Monat, den Garmin aber irgendwie sehr gut versteckt hält. Damit bezahlt man nur für die Datenmenge, die man tatsächlich versendet. Wer also kein Dauer-Tracking oder intensive Kommunikation betreibt, fährt damit recht gut. Die Check-In-Nachrichten sind hier zwar nicht mehr kostenlos, aber wenn es einfach darum geht, 1x pro Tag den Standort durchzugeben (so handhabe ich das), sind 0.15€ sehr verkraftbar, finde ich jedenfalls. Selbst mal einige Stunden Tracking auf einer kritischen Strecke sind kostenmässig überschaubar (0.90€/Stunde bei einem 10 Minuten-Intervallen). Und bei einem Notfall sind die Kommunkations-Mehrkosten ja egal.

    Ich befürchte, das Gerät will Dir sagen, dass der Akku tiefentladen war und jetzt defekt ist.

    Ich habe das Gerät jetzt wieder aufgeladen und es sieht eigentlich soweit ok aus. Eben bis auf die Anzeige "damaged device" und dass es sich mit nichts verbindet.

    Auf der Garmin Webseite steht zu "damaged device":

    "There are a few variations of the error message, but if the inReach® device screen says that it is damaged, the device cannot be recovered and is irreparably damaged. This error usually occurs if the device has been dropped, or has had a significant collision outside of what is expected during normal usage. Even if able to proceed past the error and the inReach device appears to be working, it should not be used any further as it is no longer functioning as intended. The only resolution is to replace or exchange the device."

    Das kommt mir alles sehr merkwürdig vor...

    Bevor ich es aufgebe werde ich es aufschrauben und schauen, ob nicht am Ende die Verbindung zur Antenne oder so losgerissen ist.

    Ich habe mein inReach vor ein paar Monaten deaktiviert und möchte es jetzt wieder aktivieren.

    Nun treten verschiedene Probleme auf:

    Das erste war, dass der Akku leer war. Den habe ich jetzt wieder aufgeladen.

    Nun zeigt das Gerät auf dem LC-Display "Damaged Device" an, und dass keine Nachrichten gesendet oder empfangen werden könnten.

    Ich habe es dann komplett auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt (Reset), der Fehler bleibt aber.

    Dann habe ich versucht, mit der Earthmate App per Bluetooth darauf zuzugreifen (mit meinem Android-Telefon). Dieses "sieht" das inReach, und verbindet sich damit, in EarthMate unter "my inReach" ist es aber trotzdem nicht sichtbar. Die Earthmate-App habe ich danach komplett deinstalliert und wieder installiert, das Problem besteht aber immer noch.

    Das alles erscheint mir doch sehr seltsam. Das Gerät lag seit der Deaktivierung in der Schublade und hat wohl kaum mechanisch Schaden genommen. Eher könnte ich mir vorstellen, dass die leere Batterie dazu geführt hat, dass irgendwelche Einstellungen vergessen gingen. Auf dem Gerät sehe ich übrigens under "IMEI" die Anzeige "0".

    Hat jemand hier ev. eine Idee, wie ich weiter verfahren könnte?

    Da mir die mitgelieferten Sitze des Ally-Faltkanadiers (Flussversion, ein 16.5 Tour) auf Dauer unbequem sind, und auch weil ich darauf nicht bei Bedarf ein wenig zur Seite rutschen kann, habe ich nach einer Alternative gesucht.

    Früher gab es offenbar die Trappersitze, die aber schon lange nicht mehr hergestellt werden. In der Schweiz wurden eine Zeit lang Nachbauten angeboten, diese sind aber offenbar nicht mehr verfügbar, da der Aufwand, diese herzustellen, zu hoch ist.

    Also musste eine Selbstbaulösung her, die ich hier vorstellen möchte. Das alles ist nicht meine Erfindung sondern einfach nachgebastelt, trotzdem mag das für den einen oder die andere hilfreich sein.

    So sieht der neue Sitz aus (hier der hintere Sitz):

    Das Material:

    • Die Sitzbleche habe ich bei outdoorbaehr gefunden, was mir das Suchen und Biegen der Bleche erspart hat.
    • Die Spanten habe ich direkt bei Bergans bestellt (für den Sitz hinten benötigt man eine Spante ohne Querstange)
    • Als Gestänge habe ich bei Bergans Ersatzsegmente für die Längsspanten bestellt. Diese sind lange genug. Alternativ gibt es bei outdoorbaehr vorgebogene Stützfüsse.
    • Clips für die Füsse und Querstangen gibt es als Ersatzmaterial ebenfalls direkt bei Bergans.
    • Als Sitzmatte habe ich ein Stück einer uralten Isomatte verwendet.

    Der Zusammenbau:

    • In die Spante müssen die Querstrebe und die beiden kurzen vertikalen Stützstücke eingesetzt werden. Dazu sägt man einfach ein passendes Stücke der Längsspanten-Ersatzsegmente ab und steckt die Clips in die Rohrenden. Wichtig ist, das Querstück lang genug zu lassen, so dass die Clips bei Belastung nicht aus dem Rohr herausgezogen werden. Wenn alles passt, bohrt man ein 4mm-Loch durch die Clips ins Rohr und vernietet diese mit entsprechenden Blindnieten. Damit die Clips unter Zug nicht doch aus dem Rohr rutschen können, kann man die Rohre mit einem Senkstift und Hammer über dem Clip etwas "eindellen". Wahrscheinlich gibt es Zangen, mit welchen man das kontrollierter machen kann, mit dem Hammer ging das aber auch.
    • Die Stützfüsse müssen zurechtgebogen werden, falls man das Rohr nicht bereits gebogen kaufen kann. Das geht mit einem Rohrbieger. Da gibt es verschieden Möglichkeiten. Ich habe mir mal was mit 3D-gedruckten Rollen improvisiert, und die Rohre vor dem Biegen mit Sand gefüllt. Das ging ganz gut. Das Setup sah dabei so aus:

    • Für die jetzige Serie habe ich mir einen Rohrbieger von Amazon gegönnt, da ich diesen auch für andere Projekte gut verwenden kann. Damit lassen sich die Bergans-Rohre gut biegen. Ich habe sie vor dem Biegen ordentlich erwärmt und sehr langsam gebogen... ob das Erwärmen wirklich notwendig ist, weiss ich nicht. Jedenfalls sah das Endergebnis gut aus.
    • Die Stangen werden nun in die Sitzbleche eingelegt und mit Winkeln am herausfallen gehindert. Die Winkel habe ich am Fussende auf das Sitzblech genietet. Hier ein Bild des Vordersitzes mit dem selbstgebogenen Fuss.
    • Am Spantenende habe ich eine Nietmutter eingesetzt, so dass die Winkel gelöst werden können und ich so den Sitz bei Bedarf von der Spante lösen kann. Das Gewinder der Nietmutter habe ich danach etwas gekürzt, so dass diese nicht durch die Sitzmatte drückt. Beim vorderen Sitz habe ich beide Seiten fix vernietet, da sich das Gebilde aus Spante, Sitz und Stützfuss perfekt flach zusammenklappen lässt. Falls ich da später was lösen müsste, kann ich immer noch die Niete entfernen (aufbohren oder mit der Zange hinter abknipsen).

    • Die Sitzmatte habe ich mit Kontaktkleber flächig auf das Sitzblech aufgeklebt.
    • Zuletzt habe ich die O-Ringe, welche die Position des Stützfusses sichern, auf die entsprechende Längsspante aufgenietet. Der mühsamste Schritt dabei war, an einer Stelle die Federverbindungen zwischen den Stangensegmenten zu lösen, so dass ich die O-Ringe auf die Stange aufschieben konnte. Am Ende ging das aber (was die Feder angeht) zerstörungsfrei, und ich konnte das gelöste Federende wieder in die entsprechende Stange einschieben.

    Das schwierigste beim Ganzen war, die korrekte Sitzhöhe an der Spantenseite zu finden. Ich knie beim Paddeln und der Sitz ist dabei geneigt. Die Höhe der Sitzvorderkante lässt sich dank der Bergans-Stützfüsse in drei Stufen verstellen. Die Höhe der Hinterkante ist dagegen fix, Beim ersten Versuch war die Hinterkante des Sitzblechs für mich zu hoch. Ich habe deshalb die Querstange wieder herausgenommen, die vertikalen Stützen gekürzt, und alles wieder neu zusammengenietet...

    Auf jeden Fall bin ich mit dem neuen Sitz sehr zufrieden. Ein weiteres Plus ist, dass der neue Sitz sich viel besser einpacken lässt als die sperrigen Originalsitze und Sitzfüsse.

    Habe jetzt nicht das ganze Video in voller Länge angeschaut. Stabil ist das Zelt wirklich nicht. Aber ist es denn überhaupt vernünftig abgespannt? Im Video kann ich keine Abspannung erkennen ausser dem Perimeter entlang.

    Ich benutzt regelmässig eines der hier erwähnten 5W-Panel im A5-Format. Für Nicht-UL-Touren (Kanu, Seekayak) habe ich mir noch das faltbare von Decathlon zugelegt. Gleichzeitig verwende ich Geräte, die auch ohne Nachladen ein paar Tage durchhalten (Xiaomi Poco X3 pro, inReach mini, eBook, NiteCore 365 Taschenlamper). Damit bin ich z.B. gut auf den beiden Kungsleden gelaufen, und einen PCT-Abschnitt in Kalifornien (dort war die Sonne aber definitiv nie ein Problem).

    Ich lade die Geräte nie direkt, sondern mit einem Li-Ionen-Akku als Puffer dazwischen (DIY-Elektronik, die gleichzeitiges Laden und Speisung durch Panel erlaubt).

    Meine Erfahrung ist, dass das Laden in Pausen, in welchen man das Panel perfekt zur Sonne ausrichtet, i.d.R. mehr bringt, als es auf den Rucksack zu schnallen, da dann meist die Ausrichtung meist doch nicht so richtig stimmt.

    Hier die Anleitung, die dem DUO beilag:

    Wenn man sich daran hält, dann ist diese Konzentration unpraktisch. Ich will ja nicht immer gleich 2 Liter Wasser desinfizieren, und weniger als 1 Tropfen lässt sich nicht abmessen.

    Auf der anderen Seite beträgt die ClO2-Konzentration am Ende dann nur 0.2 ppm. Bei AquaMira scheint diese viel höher zu sein. Wenn ich dem Kommentar von "Drew" unten im Beitrag von Andrew Skurka trauen darf, so beträgt die Konzentration bei AquaMira 4 bis 10ppm, d.h. sie ist zwanzig bis fünfzig mal höher als beim DUO.

    Bei AquaMira beträgt die empfohlene Zugabe, wenn ich mich richtig erinnere, sieben Tropfen pro Liter Wasser. Nun wissen wir natürlich nicht, ob die Tropfen der AquaMira und der DUO-Flaschen gleich gross sind, aber ungefähr würde das sogar dem Faktor 20 entsprechen.

    Ich vermute also, dass das DUO mit der angegebenen Dosierung eher für wirklich sauberes Wasser ohne Schwebstoffe und gelöstes organisches Material ausgelegt ist, während das AquaMira auch für nicht so sauberes Wasser geeignet ist oder eine viel höhere Sicherheitsmarge bei der Anwendung eingerechnet wird.

    Es ist aber nicht stabil, so dass es nach einer Weile zu Wasser, Kochsalz und Sauerstoff zerfällt und nichts mehr "nach Chlor" schmeckt.

    Wie lange dauert das so bei 1l? Kann man das abwarten?

    Ich finde Wasser mit Micropur kaum trinkbar, da muss man verzweifelt sein finde ich

    Also, bei Aquamira sind 20 Minuten empfohlen, wobei da sicherlich noch eine Sicherheitsmarge drin ist. Auch mischen die beide Komponenten in einer auf die Flasche aufgesteckten Kappe für 5 Minuten vor. Dabei wird die Flüssigkeit gelb, und kann dann in die Wasserflasche geschüttet werden. Bei der LifeSolution-Lösung ist das nicht so beschrieben, ich werde es aber trotzdem so tun.

    Andrew Skurka hat übrigens eine ganz nette Seite, auf der er beschreibt, wie er Aquamira einsetzt:

    Aquamira: Why we like it, and how we use it - Andrew Skurka
    For about twenty years and almost exclusively I have used Aquamira ($15) to purify backcountry water sources. And it’s been the only purification method used…
    andrewskurka.com

    Geschmack ist wie gesagt wenn man nicht zu viel zugibt und lange genug wartet häufig praktisch keiner da. Wenn ein Geschmack zurückbleibt, dann ist der so wie das von Leitungswasser in Ländern, die das Trinkwasser mit Chlor desinfizieren.

    Seit ich Aquamira entdeckt habe, nehme ich keine Filter mehr mit. Geschmack ist manchmal Jahr so wie das Trinkwasser in Ländern, in welchen dieses chloriert wird. Das hängt wohl von der Dosierung ab und wie lange das Wasser dann rumsteht. Meist ist aber am Ende kaum ein Geschmack bemerkbar.

    Das LifeSolution-Duo habe ich jetzt als Ersatz gekauft, aber noch nicht verwendet. Es scheint genau dasselbe zu sein, ausser dass Salzsäure statt Phosphorsäure zur Aktivierung verwendet wird.

    Die beiden Flaschen mit 2*30 ml wiegen zusammen 89 g! Daher werde ich dann bei meinem nur 63 g schweren BeFree mit 1 l Softflask bleiben,

    Das ist der volle Zustand, und eine Riesenmenge ! Ich werde für mich nur kleinere Mengen mitnehmen.

    Wahrscheinlich werde ich die leeren Aquamira-Flaschen dafür verwenden, die ich ja bereits habe. Aber jede kleine Tropfflasche tut's auch.

    Geht zwar etwas an der direkten Frage vorbei - aber filtert ihr das Wasser zusätzlich zum Chlordioxid noch mit irgendeinem anderen Filter vor damit gröberer Dreck und so aus dem Wasser raus ist?

    Ich verwende eigentlich immer Wasser, dass optisch "vernünftig sauber" aussieht, also z.B. aus dem fliessenden Bereich eines Bachs entnommen wurde. Es kann schon sein, dass da manchmal kleine Schwebstoffe drin sind, aber da vertraue ich auf die Wirkung des ClO2 und meinen Magens...

    Mit AquaMira schleppe ich keine weiteren Filter mit.

    Da meine Aquamira-Vorräte, die ich damals in den Staaten gekauft hatte, unterdessen aufgebraucht sind, suche ich nach einer Quelle für Aquamira in Europa.

    Und ja, ich möchte diese Tropfen (oder ein Produkt derselben Zusammensetzung), und nicht eine andere Wasseraufbereitungsmöglichkeit.

    auf den Zweiten fällt auf, dass direkt neben der Verriegelungsnaht der Zug nur von einer Stofflage auf das Zelt übertragen wird. (Hier steht und fällt alles mit der Stabilität des Stoffes und der erste Eindruck von der Weiterreißfestigkeit war erschreckend)

    Ist das jetzt ein Bild vom X-Dome, welches zeigt, dass der Stoff dort tatsächlich gerissen ist? Das sieht wirklich nicht gut aus...

    Da pro Stange die gesamte Last der Seite nur auf zwei Clips verteilt wird, ist die Belastung pro Clip recht hoch. (Ich bin überrascht, dass bei einem derart aufwendig genähtem Zelt an so etwas Wichtigem gespart wird.)

    Besser wäre wohl, die Last auf ein längeres Stück zu verteilen, so wie bei kurzen "Tunnelstücken".

    Zur Weiterreissfestigkeit: Ist denn der Stangensack wirklich aus dem gleichen Stoff wie das Aussenzelt?

    Und ist der Stoff beim X-Dome der gleiche wie bei den X-Mids?



    Die Lasche für die Sturmabspannung ist in die Doppelkappnaht eingefasst und wurde zweimal verriegelt. Das sieht elegant aus und ist handwerklich solide, wenn die Gurtbandenden heiß geschnitten und entsprechend tief in die Kappnaht eingefügt wurden. Leider ist beides nicht nachvollziehbar, sodass man einfach den Näherinnen vertrauen muss. Auch hier ist keine Verstärkung unterlegt, (hoffen und beten). ;)

    Das Zelt macht ansonsten einen großzügig dimensionierten und durchdachten Eindruck und ist für ein 3-Season China-Zelt sicher keine schlechte Wahl. Ein Schlechtwetter-Bunker, was besonders starken Winden ausgesetzt werden sollte, ist es mit Sicherheit nicht.

    VG. -wilbo-

    ..zumindest zeigt sich Durston-Gear sehr kulant für das fehlerhafte Gestänge! Schade, hätte mich sehr interessiert ob noch andere Schäden bei diesem Wetter aufgetreten wären.....

    Wahrscheinlich trägt Easton eine grossen Teil des Schadens, wobei Dan Durston auch für Endkunden sehr erreichbar ist (und ausführlich antwortet, auch in Foren).

    Bei diesen ganzen Windtests wundert mich allerdings immer wieder, wo die Leute ihr Zelt aufstellen. Am Ende des Videos z.B. findet sich diese Einstellung:

    Vielleicht ist da tatsächlich garantiert, dass Wind kein Problem ist, aber ich jedenfalls würde mein Zelt nie an so eine Kante stellen. Um die Aussicht zu geniessen, würde ich zwar hier Kochen und Essen, aber mein Zelt an einem besser geschützten Ort haben wollen.

    Hmmm, vielleicht wären myog FroggTogg Gamaschen eine Lösung für mein dreckige Hosen Problem?

    Dieses Froggtoggs-Material ist aber nicht atmungsaktiv, was du zu bevorzugen scheinst im anderen Thread. Es ist auch nicht reißfest, also für anliegende Gamaschen, damit der Dreck nicht unten reinquellen kann, in Schottlands Mooren und Gesträuchen kaum tauglich, denke ich. Locker getragene Beinlinge könnten aber den Wadenbereich etwas sauberer halten, solange man nicht tief in die bog holes eintaucht :o)

    Die Frogg-Toggs sind sogar extrem atmungsaktiv, deshalb sind sie so beliebt. Sie sind aber garantiert nicht sehr reissfest und meiner Meinung nach deshalb als Gamaschen im Gestrüpp ungeeignet.

    Man darf wohl davon ausgehen, dass Garmin als Quasimomopolist Modelle durchgerechnet hat, die nicht zum Vorteil der Kunden sind. Und vielleicht haben sie mittelfristig Angst vor der Satellitenfunktion in Smartphones.

    Das stimmt schon, gleichzeitig verschenkt Garmin die Geräte nicht (anders als Mobilfunkbetreiber mit Handy+Abo-Bundlen), und Garmin will ja sicherlich auch Kunden werben bzw. behalten.

    Es gibt ja neben dem Garmin inReach noch Konkurrenten wie den Zoleo und den Spot.

    Und die Nutzerprofile sind auch sehr unterschiedlich.

    Ich selbst verwende das inReach nur, wenn ich solo und länger abgelegen unterwegs bin, was viel zu selten der Fall ist. Auf Weekend-Trips bin ich meist nicht alleine unterwegs, und nehme das inReach nie mit, da ich keinen wirklichen Sicherheitsbedarf dafür sehe (eben meist zu zweit, und Handyempfang zumindest in vernünftiger "Gehweite" verfügbar).

    Andere unternehmen regelmässig kürzere Trips, und haben ev. auch ein höheres Sicherheitsbedürfnis... da ist das neue Preismodell ggf. schon auch attraktiv.