Beiträge von ULgeher

    Welches Alphamännchen war das denn?

    Es war Alpha direct von discovery fabrics (extex hatte damals nur schreckliche Farben vorrätig), genäht nach einem Schnittmuster von learnmyog. Gewicht denke ich war 80 oder 90g/m2 (bin unterwegs und kann gerade nicht nachsehen).

    Ich wollte Alpha mal ausprobieren, und war sehr überrascht, dass es warm gab und den Wind recht effektiv abhielt, und doch angenehm luftig blieb. Mit einem dünnen Windshirt drüber war es dann sehr warm. Beides zusammen (Alpha+Windshirt) ca 180g.

    Ich besitze einen 3D-Drucker, und drucke mit PLA und PETG. Was Linelocs und dgl. angeht: Die gedruckten Teile sind nie so stabil wie die gekauften, im Spritzgussverfahren hergestellten. Sie neigen insbesondere entlang der gedruckten Schichten zu brechen. Das soll jetzt nicht heissen, dass man damit nichts nützliches herstellen kann, aber man sollte dabei realistische Erwartungen haben.

    Warum aber hättest du du sowohl Vorder- als auch Rückseite zerschnippelt, Nähte tragen nicht zur Wasserdichte bei.

    Weil die ganze Seite nicht auf die Stoffbahn passte, da die Höhe des Dreiecks zu gross war. Die halbe Länge passte aber.

    Ich finde halt drei Aufbauvarianten (Seite hoch, Ecke hoch, gar nix hoch) nicht gerade flexibel.

    Mit der Stocklänge variiert auch die Form, und du kannst auch weitere Ecken anheben, mit einem Stock zum Beispiel. Verglichen mit einem rechteckigen Mid finde ich das schon flexibel, gerade auch auf unebenem Boden. Ein Flat Tarp mit entsprechender Origami-Technik kann ev mehr, aber ob das auch bei Starkwind klappt?

    Der Schnitt ist wie hier, wobei die hintere Seite zusammengesetzt ist (eine vertikale Naht).

    Hm, und der Eingang ist dann auf der Ecke? Die geteilte Breitseite würde sich ja ideal für einen Reißverschluss eignen. Die kurzen Nähte an den Schmalseiten haben tatsächlich etwas weniger Nähte über dem Schlafbereich als die Anordnung der Nähte bei meinem Deneck. MLD macht das auch so - prima! Ich habe damals halt auf minimalen Verschnitt hin optimiert.

    Das verstehe ich nicht. Die breite Rückseite ist einfach nicht aus einem Stück, sondern hat eine vertikale Naht in der Mitte (also aus zwei rechtwinkligen Dreiecken zusammengesetzt). Eingang ist vorne wie bei deinem Deneck, wobei auch die Vorderseite zusammengesetzt ist (mit dem RV in der Mitte).

    Jedenfalls nehme ich meinen Trailstar-Nachbau auf Tour. Der ist aus leichtem Silnylon, aber wenigstens sehr flexibel aufbaubar.

    Also jetzt doch kein Duomid?

    Nein, weil das eben für die Tonne war wegen der fehlenden Spannung auf den Ecklinien.

    Mich würde vor Allem das Platzangebot mit zwei Personen interessieren da ich finde es hat etwas viel Stoff für ein Ein- Personenzelt.

    Ich verwende es alleine. Das Coole ist aus meiner Sicht gerade der viele Platz darunter, gerade wenn es regnet.

    Flexibel aufbaubar ist das Trailstar aber auch nur im Vergleich zum Zelt ;) . Hast du das Tarp schonmal irgendwo vorgestellt?

    Ich finde schon, dass das TS sich sehr flexibel aufstellen lässt. Einerseits kann ich es fast geschlossen oder sogar komplett geschlossen aufbauen, für maximalen Schutz:

    Mein Standardaufbau ist mit einer Seite "oben", das geht auch in schwierigem Gelände:

    Bei wenig Wind kann eine Ecke hochgezogen werden. Gerade bei Regen ist das toll, da hat man eine grosse "Veranda".

    Der Flächenbedarf ist gross, da die Aufstellfläche aber nicht eben sein muss (man spannt dann einfach eine Fläche nach der anderen im Kreis rum ab, und was "übrigbleibt" wird dann mit dem 2. Stock hochgezogen) und auch Steine quasi in die "Apside" hineingenommen werden können, geht das ganz gut, ausser natürlich im dichten Wald. Aber auch da könnte man z.B. eine Spitze runterhängen lassen oder einfach einschlagen.

    Bei Bedarf kann das TS auch schnell umkonfiguriert werden: Stocklänge verstellen, und die Ecken umsetzen.

    Das stimmt meiner Meinung nach so nicht. Das Tramplite Shelter von Colin z.B. war aus dem 34er DCF (0.75oz/yd²), und auch andere Hersteller verwenden es (z.B. ist das Bonfus Middus aus dem 0.75er DCF).

    Ich habe gerade gesehen, dass ich ein q statt einem g getippt hatte.
    Das 0.75 / 0.80 Laminat hat 26 g/qm, und ist im Gegensatz zum 1.0er mit 34 g/qm um einiges leichter. Ich kenne keinen Hersteller, der das 1.0er als Material für ein Fly verwendet. (Bestenfalls für den Boden)

    Hast recht, da habe ich die Umrechnung natürlich falsch gemacht ;)

    (Nachtrag: Was mich hier verwirrt, ist dass 1oz/yd² zwar 34g/m2 sind, dass als solches bezeichnete Silnylon dann aber über 40g/m2 wiegt, da die Beschichtung noch dazukommt)

    Aber auch das 26g/m2 DCF sollte als Fly stabil genug sein.

    Jedenfalls nehme ich meinen Trailstar-Nachbau auf Tour. Der ist aus leichtem Silnylon, aber wenigstens sehr flexibel aufbaubar.

    Daher fragte ich nach dem Schnitt. So hätten wir mit unserem Schwarmwissen vielleicht etwas optimieren können ...

    Ich habe deine Frage wohl missverstanden, und dachte, es geht um die Geometrie des Ganzen (also so was wie ein 3D-Modell).

    Der Schnitt ist wie hier, wobei die hintere Seite zusammengesetzt ist (eine vertikale Naht).

    Soweit ich mich erinnere, hat nivi bei seinem Lavvu abwechselnd, gerade an gerade und schräg an schräg genäht.

    Ich dachte, das gäbe dann sehr unschöne Nähte, da die Dehnbarkeit auf beiden Seiten unterschiedlich ist.

    Bei einem rechteckigen Grundriss, hätte ich mir angeschaut, wie ich den Schnitt so ausrichten kann, dass die geraden Webkanten in die Ecknähte kommen. Das würde natürlich mehr Näharbeit erzeugen und keinen kostenoptimierten Schnitt nach sich ziehen.
    Im Gegenzug hätte man damit leider auf der großen Front- und Rückenfläche eine Naht mit viel Stretch. Diese würde ich etwas ausstellen und dann von innen mit dem A-frame Gestänge stützen.

    Das hätte ich wohl tun sollen. Vorne ist das die Seite mit dem RV, der ist ja nicht dehnbar. Hinten könnte die Naht allenfalls verstärkt werden oder weiter abgespannt.

    Die Diagonal-Drehung ist mit Silpoly vielleicht etwas geringer als bei Silnylon, aber immer noch deutlich vorhanden.
    Silnylon hat schon eine etwas höhere Weiterreißfestigkeit, aber wie viel Lastreserve brauche ich für meine Konstruktion?

    Eine sehr hohe (Weiter)reissfestigkeit war schon das Ziel, deshalb auch das 55er Nylon. Einsatz soll Skandinavien sein, auf längeren Touren. Mia im Zelt hat da so ihre Erfahrung gemacht mit einen TarpTent aus Silpoly (ich weiss jetzt nicht mehr, welches - ein Stratospire?), welches in Norwegen gerissen ist, als sie über eine der Zeltleinen gestolpert ist. Das war ja Silpoly, und mit Silnylon wäre das ev. nicht passiert.

    Wenn ich ein Bombproof shelter bauen müsste, würde ich das 34 q/qm DCF wählen. Das nimmt nur niemand in Betracht, da es vom Gewicht so nah an den guten Geweben liegt, aber kostenmäßig um ein Vielfaches teurer ist.

    Das stimmt meiner Meinung nach so nicht. Das Tramplite Shelter von Colin z.B. war aus dem 34er DCF (0.75oz/yd²), und auch andere Hersteller verwenden es (z.B. ist das Bonfus Middus aus dem 0.75er DCF).

    Wobei ich bei den Materialkosten ein solches Mid eher fertig kaufen würde, da dann der Schnitt auch bestimmt passt.

    Allerdings muss man dabei die Webrichtung immer in Betracht ziehen.
    Auf Nahtkanten, die diagonal gehen, ist absolut keine Spannung zubekommen und diese haben auch den meisten Stretch.

    Ich habe mal mit dem 55er Silnylon eine Pyramide genäht, mit einer Geometrie inetwa wie das DuoMids.

    Tatsächlich sind die Diagonalen kaum unter Spannung zu bekommen. Ich hatte eigentlich gehofft, dass das 55 g/m2 Silnylon weniger dehnbar ist, aber nicht in Betracht gezogen, dass das nur in Richtung des Fadenlaufs der Fall ist.

    Da ich ein Mid wollte, dass auch in starken Wind stramm steht, ist Silnylon wohl grundsätzlich ungeeignet (ausser vielleicht bei einer Pyramide, die aus vielen Teilflächen zusammengenäht ist, quasi wie ein Tipi).

    Silpoly möchte ich wegen der geringeren Reissfestigkeit nicht verwenden, und DCF auch nicht unbedingt... :/

    Die "Pass-Through-Funktion" (oder auch "Passthrough") beschreibt bei elektronischen Geräten die Fähigkeit, während des Ladevorgangs weiterhin uneingeschränkt genutzt werden zu können. Dies bedeutet, dass der Strom nicht nur zum Aufladen des Akkus verwendet wird, sondern auch direkt an die Elektronik des Geräts weitergeleitet wird, sodass das Gerät weiterhin voll funktionsfähig ist, auch wenn der Akku geladen wird.

    Idealerweise funktioniert das auch so, dass der Akku den "Input" unterstützt, wenn das zu ladende Gerät mehr Strom benötigt als am Ladeeingang geliefert werden kann. Bei einem Solarpanel als Speisung ist das relevant, um das Unterbrechen des Ladevorgangs bei jeder Wolke, oder das Zurückschalten auf einen sehr tiefen Ladestrom, zu verhindern.

    Am plausiblesten erscheint mir, dass die Feuchtigkeit beim Be- und Entladen des Rucksacks hinein kam. Das kann Feuchtigkeit in einem noch warmen Quilt sein, oder ein Beutel mit Lebensmitteln, der nach einer Rast wieder in den Rucksack kommt. Diese Feuchtigkeit wird dann beim Abkühlen kondensieren. Wenn viel Luft im Rucksack zirkulieren kann, und die Temperatur dafür passt, findet sich das Kondensat an der Rucksackinnenseite wieder.

    Gerne würde ich in Locus Maps die schwedischen Topomaps benutzen. Nur funktioniert der Link zur Kartequelle in Locus nicht mehr.

    Es scheint aber möglich zu sein, eine WMTS-Quelle einzubinden. Dazu benötigt man aber offenbar einen Account bei Lantmäteriet, um ein Token zu generieren. Aber auch da hat sich offenbar was geändert. Für mich ist die Navigation schwierig, da ich schwedisch nicht verstehe. Bisher habe ich wohl deshalb den Account nicht erzeugen können.

    Hat jemand hier das ev schon mal alles durchgespielt?

    Hier die Links, die ich gefunden habe:

    • Landmäteriet-Konto: https://opendata.lantmateriet.se/#register
    • Forenbeitrag zum Problem: https://help.locusmap.eu/topic/37755-sweden-topo-mapp

    Was vielleicht eine einfache "80%-Lösung" ist: zwei 5000mAh Powerbanks parallel laden anstelle einer einzigen mit 10000mAh? Klar ist da ein Gewichtspenalty mit drin, aber man gewinnt Redundanz. Und benötigt halt einen Lader mit 2 Ports und zwei kurze Kabel.

    Schau mal da unter Kappnaht. Du machst einfach die erste Naht

    Kappnähte kenne ich schon ;)

    Das Problem ist, dass sich diese überlappen, an der Spitze zum Beispiel. An einer fertigen Spitze lässt sich zudem nicht mehr vernünftig nähen. Ausserdem sind die Linelocs auf die Kappnaht aufgenäht.

    Ich werde das Zelt jetzt mal ganz ohne Catcut nähen und schauen, wie das passt. Wenn ich die Stützen an der Seitenmitte habe, bringt das ja auf dieser Höhe eh zusätzlich Spannung ins Aussenzelt.

    In Mias's Zelt ist ja auf den Firstnähten offenbar zu wenig Spannung drauf, deshalb hat sie wohl die Abspannschnüre dort. Das ist für mich ein Beispiel für einen Catcut, der nicht tut, was er sollte.

    Das gab es schon mal vor Jahren im blauen Forum, damals war der Stab oben mit zwei Leinen Richtung der Ecken unten abgespannt.

    Ich werde wohl eine Leine von der Tasche zur Stockspitze führen, damit der Stock nicht aus der Tasche springen kann.

    dann schlage ich vor zuerst das Zelt mit einfachen, geraden Nähten fertig zu stellen und dann in aufgebautem Zustand zu sehen wieviel Stoff man wegnehmen kann ohne wirklich Rauminhalt zu verlieren.

    Ich verstehe nicht, wie das geht. Ich kann ja nicht einfache Nähtr in Kappnähte verwandeln, wenn alles bereits zusammengesetzt ist. Das geht meiner Meinung nach nur eine Naht nach der anderen.

    Wie hoch ist denn dein aktueller Shelter und wie groß bist du? Ich habe bei 1,87 m Körpergröße in meinem Deneck eigentlich massig Platz.

    Ich bin kleiner. Stockhöhe ist um die 125cm. Das Problem ist wohl das Innenzelt, das nochmals Platz wegnimmt. Es passt einigermassen, wenn ich genau eingemittet liege. Aber mein Quilt ist etwas länger als notwendig wäre, und wenn ich ein wenig rutsche oder das Innenzelt durchhängt, habe ich am Kopf- oder Fussende Zeltkontakt. Das stört mich nicht unbedingt, aber ich hatte so immer mal wieder eine nasse Fussbox. Bei Lapplandherbstwetter, wo ich den Quilt nicht unbedingt immer trocken kann, ist das für mich ein Problem.

    Ein Lifter über einen erhöhen Zugpunkt bringt etwas mehr Raumgewinn, belastet diesen Punkt bei Wind aber sehr stark.
    Bei unserem Tentipi habe ich ab Bft 7 auf der Luv-Seite die Spannung der Lifter immer weiter gelockert, da die Belastung auf diesen Nahtpunkten nicht gut aussah.

    Wenn so ein Lifterpunkt von unten gestützt wird wie in deinem Baumwollprototyp, sollte das weniger ein Problem sein, oder? Mal angenommen, die Stelle ist genügend verstärkt...

    Bei dem geringen Durchmesser hätte ich allerdings ab 150 cm zunehmend Bedenken, was die Stabilität angeht.

    Zudem bin ich kein Freund von wiederholtem Auseinander- und Zusammenbau von Trekkingstöcken. Irgendwie habe ich dabei kein gutes Gefühl und die Möglichkeit irgendwas kaputt zuspielen schwingt irgendwie immer mit

    Das stimmt, wobei das Auseinandernehmen bei den Locus Gear Stöcken sehr leicht geht. Anders rum muss ich das dünnste Segment maximal ausfahren, was auch nicht so günstig ist. Ich sehe aber schon, dass mit der Verlängerung der Hebel auf diese dünnste Stelle länger ist, da diese in die Mitte zu liegen kommt. Auf der anderen Seite scheint mir das Verbindungsstück stabiler zu sein als das dritte Stocksegment.

    Bei einigen meiner Tarps verlängere ich die hintere Mittellinie nur um 20 cm und es bringt überraschend viel ausgestellten Raum und extra Stabilität. Bei Bedarf setzte ich genau auf diese Linie noch einen Lifter.

    Das kann ich beim Duomidklon ebenfalls tun. Ohne Abspannung in der Mitte hinten würde ich es eh nie aufstellen wollen, und das mehr an Gewicht wird minimal sein.

    Beim Tramplite liegt mMn das Problem in dem übertriebenen Catcut

    Mein Plan ist bisher, diesmal ganz ohne Catcut zu arbeiten (mit dem 55er Silnylon). Spricht etwas dagegen? Bisher hatte ich am Ende immer zuviel Raumverlust (mehr als geplant, onwohl ich die Form in 3D berechnet hatte), und mein Eindruck war, dass sich sowieso automatisch durch die Dehnung eine gebogene Firstnaht ergibt.


    Zur Abspannung: Ich habe bei mir schon Abspannpunkte in den Firstnähten:

    Das Problem ist allerdings, dass meiner Meinung nach selbst bei Abspannpunkten recht weit vom Zelt diese die Kräfte nicht in eine geeignete Richtung umlenken, sondern am Abspannpunkt das Zelt nach schräg nach unten drücken. Dazu reicht bereits eine geringe Elastizität des Stoffs und der Leine, oder ein Firstpunkt, der nach hinten nachgibt, und die Auslenkung erfolgt irgendwo in Richtung zwischen der grünen und der braunen Linie. Ideal wäre die violett eingetragene Abspannung, aber die lässt sich selten gut realisieren und ist bei einem langen Stock zusätzlich wacklig. Ich spanne übrigens normalerweise den Firstpunkt zusätzlich mit einer langen Leine nach vorne ab, um ein Nachgeben nach hinten zu reduzieren.

    . wilbo s Anmerkungen zur ausgestellten Rückwand sind sicherlich ein guter Gedanke. Evtl. könntest du den nächsten Shelter einfach etwas höher und mit weniger Catcut machen?

    Ja, das ist die Idee mit dem DuoMid-Klon. Ich habe die Locus Gear Trekkingstöcke, da gibt es ein Koppelstück, mit dem man die beiden Stöcke verbinden kann. Damit erreiche ich stabile 140cm oder auch mal 160cm für einen sehr luftigen Aufbau.

    Eine Idee dabei ist, dass die beiden Endstücke dann als Ministützen zur Verfügung stehen. Ich überlege, damit an Kopf- und Fussende ev. die Flächenabspanner ein wenig anzuheben, indem ich innen eine kleine Tasche an den Flächenabspannpatches annähe, in welche ich das Stockende stecken kann. Ich bin allerdings noch unsicher, ob das bei Wind nicht zu riskant sein könnte, wenn diese rausspringen.

    Ich würde beim Ändern so vorgehen:

    Genau, das ist die Idee. Die Abnäher würde ich am Ende dann schon abschneiden und umlegen. Das mit dem Bathtub hinten ist aber ein wenig trickreich, da ist Abschneiden wohl einfacher.

    wilbo Zum Design des Tramplite Shelters: Colin hat irgendwann noch die Option gehabt, die Rückseitige Firstnaht zu stützen, indem ein Trekkingstock gestützt wird. Hier ist ein Bild davon. Für mich zeigt das auch, dass die grosse Fläche hinten immer noch ein Problem ist, auch wenn das Ende der Naht nach aussen versetzt ist. Du hast sicherlich recht, dass das etwas bringt. Ich denke aber, solange der Winkel zwischen den hinteren Seitenflächen relativ flach ist (nahe bei 180°) ist der Nutzen nicht unbedingt so gross.

    Den Grundriss mit der ausgestellten Ecke an der Rückwand finde ich besser als das simple Rechteck vom DuoMid.

    Das stimmt sicherlich. Beim TS verwende ich übrigens immer Heringe in der Mitte der Seiten, dort ist der Fadenlauf auch günstiger (allerdings nur eine Gewebeschicht vorhanden). Also 9 Heringe an der Peripherie.

    Die Frage ist halt auch, wie weit die Ecke wirklich ausgestellt werde muss, damit dieser zusätzliche Winkel wirklich wirksam wird und z.B. den Wind ablenkt und die Bildung eines Windsack verhindert. Gerade letzteres ist wohl mit dem dünnen elastischen Silnylon des TS und Tramlite-Nachbaus ungünstig.

    Etwas, was mich bei TS bei aller Begeisterung für die Aufstellmöglichkeiten nervt, ist dass ich bei Tau und Kondens beim Rein- oder Rauskriechen immer nass werde, weil ich zwischen AZ (mit Kondens) und Vegetation (mit Tau) eingeklemmt bin. Besonders bei sehr flachem Aufbau wie auf dem Bild ist das ungünstig. Auch das ist für mich ein Grund, mal ein Mid wie das DuoMid auszuprobieren.

    Ich würde erstmal das inner so lassen, wie es ist. Es so optimal wie möglich mit einer entsprechend hohen Stange aufbauen.
    Im zweiten Schritt hätte ich mir ein 1:1 Fadenmodell mit entsprechendem Abstand vom fly zum inner gespannt. Mit diesen Maßen würde ich in SketchUp einen ersten Entwurf hinstellen und mir dann Gedanken über die Designmöglichkeiten machen.

    So ähnlich werde ich sicherlich vorgehen. Es geht allerdings demnächst auf Tour, und ich brauche dann eine schnelle Lösung, die ich innerhalb einer Woche neben der normalen Arbeit erzielen kann. Im Moment warte ich noch auf das 55er Silnylon von ExTex...