Beiträge von ULgeher

    Allerdings muss man dabei die Webrichtung immer in Betracht ziehen.
    Auf Nahtkanten, die diagonal gehen, ist absolut keine Spannung zubekommen und diese haben auch den meisten Stretch.

    Ich habe mal mit dem 55er Silnylon eine Pyramide genäht, mit einer Geometrie inetwa wie das DuoMids.

    Tatsächlich sind die Diagonalen kaum unter Spannung zu bekommen. Ich hatte eigentlich gehofft, dass das 55 g/m2 Silnylon weniger dehnbar ist, aber nicht in Betracht gezogen, dass das nur in Richtung des Fadenlaufs der Fall ist.

    Da ich ein Mid wollte, dass auch in starken Wind stramm steht, ist Silnylon wohl grundsätzlich ungeeignet (ausser vielleicht bei einer Pyramide, die aus vielen Teilflächen zusammengenäht ist, quasi wie ein Tipi).

    Silpoly möchte ich wegen der geringeren Reissfestigkeit nicht verwenden, und DCF auch nicht unbedingt... :/

    Die "Pass-Through-Funktion" (oder auch "Passthrough") beschreibt bei elektronischen Geräten die Fähigkeit, während des Ladevorgangs weiterhin uneingeschränkt genutzt werden zu können. Dies bedeutet, dass der Strom nicht nur zum Aufladen des Akkus verwendet wird, sondern auch direkt an die Elektronik des Geräts weitergeleitet wird, sodass das Gerät weiterhin voll funktionsfähig ist, auch wenn der Akku geladen wird.

    Idealerweise funktioniert das auch so, dass der Akku den "Input" unterstützt, wenn das zu ladende Gerät mehr Strom benötigt als am Ladeeingang geliefert werden kann. Bei einem Solarpanel als Speisung ist das relevant, um das Unterbrechen des Ladevorgangs bei jeder Wolke, oder das Zurückschalten auf einen sehr tiefen Ladestrom, zu verhindern.

    Am plausiblesten erscheint mir, dass die Feuchtigkeit beim Be- und Entladen des Rucksacks hinein kam. Das kann Feuchtigkeit in einem noch warmen Quilt sein, oder ein Beutel mit Lebensmitteln, der nach einer Rast wieder in den Rucksack kommt. Diese Feuchtigkeit wird dann beim Abkühlen kondensieren. Wenn viel Luft im Rucksack zirkulieren kann, und die Temperatur dafür passt, findet sich das Kondensat an der Rucksackinnenseite wieder.

    Gerne würde ich in Locus Maps die schwedischen Topomaps benutzen. Nur funktioniert der Link zur Kartequelle in Locus nicht mehr.

    Es scheint aber möglich zu sein, eine WMTS-Quelle einzubinden. Dazu benötigt man aber offenbar einen Account bei Lantmäteriet, um ein Token zu generieren. Aber auch da hat sich offenbar was geändert. Für mich ist die Navigation schwierig, da ich schwedisch nicht verstehe. Bisher habe ich wohl deshalb den Account nicht erzeugen können.

    Hat jemand hier das ev schon mal alles durchgespielt?

    Hier die Links, die ich gefunden habe:

    • Landmäteriet-Konto: https://opendata.lantmateriet.se/#register
    • Forenbeitrag zum Problem: https://help.locusmap.eu/topic/37755-sweden-topo-mapp

    Was vielleicht eine einfache "80%-Lösung" ist: zwei 5000mAh Powerbanks parallel laden anstelle einer einzigen mit 10000mAh? Klar ist da ein Gewichtspenalty mit drin, aber man gewinnt Redundanz. Und benötigt halt einen Lader mit 2 Ports und zwei kurze Kabel.

    Schau mal da unter Kappnaht. Du machst einfach die erste Naht

    Kappnähte kenne ich schon ;)

    Das Problem ist, dass sich diese überlappen, an der Spitze zum Beispiel. An einer fertigen Spitze lässt sich zudem nicht mehr vernünftig nähen. Ausserdem sind die Linelocs auf die Kappnaht aufgenäht.

    Ich werde das Zelt jetzt mal ganz ohne Catcut nähen und schauen, wie das passt. Wenn ich die Stützen an der Seitenmitte habe, bringt das ja auf dieser Höhe eh zusätzlich Spannung ins Aussenzelt.

    In Mias's Zelt ist ja auf den Firstnähten offenbar zu wenig Spannung drauf, deshalb hat sie wohl die Abspannschnüre dort. Das ist für mich ein Beispiel für einen Catcut, der nicht tut, was er sollte.

    Das gab es schon mal vor Jahren im blauen Forum, damals war der Stab oben mit zwei Leinen Richtung der Ecken unten abgespannt.

    Ich werde wohl eine Leine von der Tasche zur Stockspitze führen, damit der Stock nicht aus der Tasche springen kann.

    dann schlage ich vor zuerst das Zelt mit einfachen, geraden Nähten fertig zu stellen und dann in aufgebautem Zustand zu sehen wieviel Stoff man wegnehmen kann ohne wirklich Rauminhalt zu verlieren.

    Ich verstehe nicht, wie das geht. Ich kann ja nicht einfache Nähtr in Kappnähte verwandeln, wenn alles bereits zusammengesetzt ist. Das geht meiner Meinung nach nur eine Naht nach der anderen.

    Wie hoch ist denn dein aktueller Shelter und wie groß bist du? Ich habe bei 1,87 m Körpergröße in meinem Deneck eigentlich massig Platz.

    Ich bin kleiner. Stockhöhe ist um die 125cm. Das Problem ist wohl das Innenzelt, das nochmals Platz wegnimmt. Es passt einigermassen, wenn ich genau eingemittet liege. Aber mein Quilt ist etwas länger als notwendig wäre, und wenn ich ein wenig rutsche oder das Innenzelt durchhängt, habe ich am Kopf- oder Fussende Zeltkontakt. Das stört mich nicht unbedingt, aber ich hatte so immer mal wieder eine nasse Fussbox. Bei Lapplandherbstwetter, wo ich den Quilt nicht unbedingt immer trocken kann, ist das für mich ein Problem.

    Ein Lifter über einen erhöhen Zugpunkt bringt etwas mehr Raumgewinn, belastet diesen Punkt bei Wind aber sehr stark.
    Bei unserem Tentipi habe ich ab Bft 7 auf der Luv-Seite die Spannung der Lifter immer weiter gelockert, da die Belastung auf diesen Nahtpunkten nicht gut aussah.

    Wenn so ein Lifterpunkt von unten gestützt wird wie in deinem Baumwollprototyp, sollte das weniger ein Problem sein, oder? Mal angenommen, die Stelle ist genügend verstärkt...

    Bei dem geringen Durchmesser hätte ich allerdings ab 150 cm zunehmend Bedenken, was die Stabilität angeht.

    Zudem bin ich kein Freund von wiederholtem Auseinander- und Zusammenbau von Trekkingstöcken. Irgendwie habe ich dabei kein gutes Gefühl und die Möglichkeit irgendwas kaputt zuspielen schwingt irgendwie immer mit

    Das stimmt, wobei das Auseinandernehmen bei den Locus Gear Stöcken sehr leicht geht. Anders rum muss ich das dünnste Segment maximal ausfahren, was auch nicht so günstig ist. Ich sehe aber schon, dass mit der Verlängerung der Hebel auf diese dünnste Stelle länger ist, da diese in die Mitte zu liegen kommt. Auf der anderen Seite scheint mir das Verbindungsstück stabiler zu sein als das dritte Stocksegment.

    Bei einigen meiner Tarps verlängere ich die hintere Mittellinie nur um 20 cm und es bringt überraschend viel ausgestellten Raum und extra Stabilität. Bei Bedarf setzte ich genau auf diese Linie noch einen Lifter.

    Das kann ich beim Duomidklon ebenfalls tun. Ohne Abspannung in der Mitte hinten würde ich es eh nie aufstellen wollen, und das mehr an Gewicht wird minimal sein.

    Beim Tramplite liegt mMn das Problem in dem übertriebenen Catcut

    Mein Plan ist bisher, diesmal ganz ohne Catcut zu arbeiten (mit dem 55er Silnylon). Spricht etwas dagegen? Bisher hatte ich am Ende immer zuviel Raumverlust (mehr als geplant, onwohl ich die Form in 3D berechnet hatte), und mein Eindruck war, dass sich sowieso automatisch durch die Dehnung eine gebogene Firstnaht ergibt.


    Zur Abspannung: Ich habe bei mir schon Abspannpunkte in den Firstnähten:

    Das Problem ist allerdings, dass meiner Meinung nach selbst bei Abspannpunkten recht weit vom Zelt diese die Kräfte nicht in eine geeignete Richtung umlenken, sondern am Abspannpunkt das Zelt nach schräg nach unten drücken. Dazu reicht bereits eine geringe Elastizität des Stoffs und der Leine, oder ein Firstpunkt, der nach hinten nachgibt, und die Auslenkung erfolgt irgendwo in Richtung zwischen der grünen und der braunen Linie. Ideal wäre die violett eingetragene Abspannung, aber die lässt sich selten gut realisieren und ist bei einem langen Stock zusätzlich wacklig. Ich spanne übrigens normalerweise den Firstpunkt zusätzlich mit einer langen Leine nach vorne ab, um ein Nachgeben nach hinten zu reduzieren.

    . wilbo s Anmerkungen zur ausgestellten Rückwand sind sicherlich ein guter Gedanke. Evtl. könntest du den nächsten Shelter einfach etwas höher und mit weniger Catcut machen?

    Ja, das ist die Idee mit dem DuoMid-Klon. Ich habe die Locus Gear Trekkingstöcke, da gibt es ein Koppelstück, mit dem man die beiden Stöcke verbinden kann. Damit erreiche ich stabile 140cm oder auch mal 160cm für einen sehr luftigen Aufbau.

    Eine Idee dabei ist, dass die beiden Endstücke dann als Ministützen zur Verfügung stehen. Ich überlege, damit an Kopf- und Fussende ev. die Flächenabspanner ein wenig anzuheben, indem ich innen eine kleine Tasche an den Flächenabspannpatches annähe, in welche ich das Stockende stecken kann. Ich bin allerdings noch unsicher, ob das bei Wind nicht zu riskant sein könnte, wenn diese rausspringen.

    Ich würde beim Ändern so vorgehen:

    Genau, das ist die Idee. Die Abnäher würde ich am Ende dann schon abschneiden und umlegen. Das mit dem Bathtub hinten ist aber ein wenig trickreich, da ist Abschneiden wohl einfacher.

    wilbo Zum Design des Tramplite Shelters: Colin hat irgendwann noch die Option gehabt, die Rückseitige Firstnaht zu stützen, indem ein Trekkingstock gestützt wird. Hier ist ein Bild davon. Für mich zeigt das auch, dass die grosse Fläche hinten immer noch ein Problem ist, auch wenn das Ende der Naht nach aussen versetzt ist. Du hast sicherlich recht, dass das etwas bringt. Ich denke aber, solange der Winkel zwischen den hinteren Seitenflächen relativ flach ist (nahe bei 180°) ist der Nutzen nicht unbedingt so gross.

    Den Grundriss mit der ausgestellten Ecke an der Rückwand finde ich besser als das simple Rechteck vom DuoMid.

    Das stimmt sicherlich. Beim TS verwende ich übrigens immer Heringe in der Mitte der Seiten, dort ist der Fadenlauf auch günstiger (allerdings nur eine Gewebeschicht vorhanden). Also 9 Heringe an der Peripherie.

    Die Frage ist halt auch, wie weit die Ecke wirklich ausgestellt werde muss, damit dieser zusätzliche Winkel wirklich wirksam wird und z.B. den Wind ablenkt und die Bildung eines Windsack verhindert. Gerade letzteres ist wohl mit dem dünnen elastischen Silnylon des TS und Tramlite-Nachbaus ungünstig.

    Etwas, was mich bei TS bei aller Begeisterung für die Aufstellmöglichkeiten nervt, ist dass ich bei Tau und Kondens beim Rein- oder Rauskriechen immer nass werde, weil ich zwischen AZ (mit Kondens) und Vegetation (mit Tau) eingeklemmt bin. Besonders bei sehr flachem Aufbau wie auf dem Bild ist das ungünstig. Auch das ist für mich ein Grund, mal ein Mid wie das DuoMid auszuprobieren.

    Ich würde erstmal das inner so lassen, wie es ist. Es so optimal wie möglich mit einer entsprechend hohen Stange aufbauen.
    Im zweiten Schritt hätte ich mir ein 1:1 Fadenmodell mit entsprechendem Abstand vom fly zum inner gespannt. Mit diesen Maßen würde ich in SketchUp einen ersten Entwurf hinstellen und mir dann Gedanken über die Designmöglichkeiten machen.

    So ähnlich werde ich sicherlich vorgehen. Es geht allerdings demnächst auf Tour, und ich brauche dann eine schnelle Lösung, die ich innerhalb einer Woche neben der normalen Arbeit erzielen kann. Im Moment warte ich noch auf das 55er Silnylon von ExTex...

    Das Problem beim Trailstar ist, dass alle Nahtkanten diagonal zur Webrichtung liegen. Da kann man machen, was man will, da ist bei »Schräg an Schräg« immer eine gewisse Dehnung drin.

    Man muss sich bei einem Mid / Lavvu halt immer entscheiden, wie nähe ich die Stoffbahnen zusammen.
    Gerade an Gerade, dann gibt es zwangsläufig auch Schräg an Schräg. Oder Schräg an Gerade, dann hat man mit unterschiedlicher Drehung beim Nähen zu tun.

    VG. -wilbo-

    Das ist sicher das eine. Das andere ist, dass ich das sehr elastische und leichte Silnylon verwendet habe, das es damals bei Aliexpress gab (mit 36g/m2 oder so inkl. Beschichtung). Dieses Nylon ist wirklich sehr gut. Es ist aber eben auch sehr elastisch.

    Das ist relativ einfach in ein bestehendes inner einzubauen. Ich habe das einmal für ein 3F solid inner gemacht.
    Klappt hervorragend!

    Die habe ich genau so drin ;) aber es reicht nicht.


    Darf ich fragen, warum

    Natürlich :) Ich finde die Geometrie etwas schwierig. Das Zelt ist sehr langgezogen und hinten sehr flach. Damit ist der Kopf- und Fussraum für mich doch eingeschränkt. Wenn ich nicht höllisch aufpasse berührt im Fussbereich der Quilt das Innenzelt, und beim Kopf bleibt auch nicht viel Platz. Vielleicht habe ich da ein wenig zu viel Cat Cut.

    Bei viel Wind wird die flache Hinterseite, vermute ich, zum Problem. Jedenfalls mit dem dünnen Silnylon. Wobei ich unterwegs mit diesem Zelt immer von wirklich starkem Wind verschont wurde.

    Am Ende habe ich in Skandinavien statt des Tramplite immer das TrailStar genommen, wegen der Flexibilität. Aber auch bei diesem ist das Problem ähnlich. Die Seitenflächen sind gigantisch, und bei flachem Aufbau sind die de Fakto fast in einer Ebene liegenden Flächen gross. Hier z.B. hatte ich Fallwinde und während einer Nacht ziemlich Probleme (ich habe von Innen gegengehalten, keine Ahnung, ob sonst was passiert wäre, aber ich habe morgens nach dem Gewitter schleunigst abgebaut und war froh, dass nichts passiert war).

    Unterdessen glaube ich, dass sich diese Probleme bei einem Mid am einfachsten mit einer längeren Mittelstange vermindern lassen (oder mit Stützen in den Ecken oder an der Seite wie beim Stratospire, aber das verkompliziert wieder den Aufbau). Deshalb möchte ich etwas wie das Duomid nähen, aus dem 55er Silnylon.

    Vor einiger Zeit habe ich mal eine MYOG-Version des Tramplite-Shelters aus Silnylon und mit einem Inner mit DCF-Boden angefertigt.

    Hier ist ein Bild davon beim Einsatz in der Sierra:

    Das Innenzelt krankt daran, dass es nur stramm steht, wenn die Spitze zum Eingang hin geneigt ist, also die Front nicht senkrecht ist sondern quasi "überhängend".

    Das sieht man hier nicht, da ich es passend (d.h. leicht schräg nach vorne) aufgestellt habe:

    Hier in geschlossenem Zustand:

    Da mir das Innenzelt grundsätzlich gefällt und es sehr leicht ist, ich aber das Tramplite-Aussenzelt kaum mehr verwende, möchte ich es so anpassen, dass es in einen DuoMid-Klon hineinpasst.

    Dazu möchte ich die "hintere mittige Spitze" des Bodens weiter nach innen verschieben, da das Duomid hinten gerade ist (neu: rote Linie statt blauer Linie in der Skizze):

    Ausserdem möchte ich das Problem mit dem mangelnden Zug auf den Nähten zum First hinauf beheben (hellgrüne Pfeile).

    Dazu werde ich wohl den Innenzeltstoff von der DCF-Wanne trennen müssen (abschneiden). Die hintere Firstnaht werde ich ebenfalls auftrennen müssen, da dort Material weg muss.

    Lieber wäre mir, ich könnte das Innenzelt irgendwie "raffen" (quasi mit einem "Abnäher"). Idealerweise ging das auch mit der DCF-Bodenwanne. Mir ist aber nicht so klar, ob das überhaupt geht.

    Ich bin also unsicher, wie ich da am besten vorgehe, und hoffe deshalb auf eure Ideen!

    Meine Fragen sind:

    • Die Kappnaht vom DCF zum Innenstoff ist wohl nur sehr mühsam aufzutrennen. Eventuell ist es einfacher, diese zu belassen und das DCF zu kleben. Wobei mir diese Variante auch nicht wirklich gefällt
    • Alternativ schneide ich das Material hinten ab (da die DCF-Wanne eh kleiner wird) und nähe ein neues Stück Innenzeltstoff dran, und nähe dieses dann an das alte Innenzelt?
    • Wichtig ist mir, das Boden-DCF weiter verwenden zu können, und idealerweise an der Front nichts zu verändern, da dort viel Arbeit drin steckt und diese gut ausgeführt ist.
    • Wie bereits beschrieben wäre mir ab liebsten, ich könnte die Formanpassung mit "Abnähern" erzielen. Beim Innenzelt sehe ist, wie das gehen könnte (Abnäher quer um die Länge zu verkleinern, und einlang der hinteren Firstnaht um den Umfang anzupassen). Aber wie mache ich das mit dem DCF-Boden?
    • Falls ich DCF neu verkleben muss, welches Tape empfehlt ihr dafür? Bei ExTex gibt es ein doppelseitiges Klebetape, welches aber sehr teuer ist und nur als ganze Rolle erhältlich ist. Ich meine mal von Alternativen gehört zu haben...

    So, jetzt hoffe ich auf eure MYOG-Schwarmerfahrung ;)

    Heute hatte ich die Gelegenheit, ein Duomid genauer anzuschauen.

    Dabei sind mit die Nähte aufgefallen. Die Firstnähte scheinen keine doppelten Kappnähte zu sein. Hier Photos davon:



    Wurden hier die Schichten einfach zusammengenäht und umgelegt? Das würde bedeuten, dass eine der Schichten gar nicht umgelegt ist.

    Kann das sein? Besteht da nicht das Risiko, bei der die nicht-gefalteten Schicht Fäden wegzuziehen? Mir ist schon klar, dass das nicht so einfach geschieht, und dass dann wohl bei den Stichen das Gewebe auch aufgezogen werden würde, aber trotzdem ?

    Meine 10000er funktioniert prima.

    Sie ist aus der Generation, die man leider komplett ausschalten kann, indem man zu lange den Knopf drückt, und die nur dann wieder angeschaltet wird, wenn man sie an eine andere Stromquelle schließt. Das ist mir noch nie passiert.

    Genau so auch bei mir.

    Zeitgleich hatte ich mir die 5000er dazugekauft - war halt im damaligen Forum empfohlen worden. Die habe ich ein paarmal benutzt und dann eine Weile nicht mehr, und jetzt ist sie ein bisschen aufgebläht und funktioniert nicht mehr. Ob sie einfach zu lange tiefentladen rumlag? Keine Ahnung.

    Das spricht aber aus meiner Sicht sehr gegen diese PBs. Eine Weile rumliegen lassen hat bei mir noch nie eine PB zerstört. Und einen Knopf unterwegs zu lange zu drücken und dann keinen Saft mehr zu haben, ist ja auch nicht gerade gut...

    Das ganze Gezerfe zw. Anker USA und EU verstärkt bei mir den Zweifel, ob ich, bei sowieso nicht optimalem Gewichts/Energieinhalt Verhältnis, Anker als MArke für ne PB überhaupt im Betracht ziehen sollte.

    Wenn ich das richtig verstehe, ist DER Vorteil von den Anker, dass man sie mit 30W (oder mehr) laden kann. Rein gewichtsmäßig würde man sonst eh bei den Nitecores landen

    Bei der Nitecore (die ich nicht habe) fällt mir auf Amazon auf, dass dort eine hohe Zahl sehr negativer Rezensionen existiert: https://www.amazon.de/Nitecore-NB100…0/dp/B08C78HSZG

    Viele berichten von Powerbanks, die nach wenigen Mal laden tot sind, und auch von geblähten Akkus, Wenn man die 1- und 2-Sterne-Bewertungen durchliest, klingt das nach 10% Ausfall oder sogar mehr.

    Wie sind denn eure Erfahrungen damit ?

    Danke dir fürs Aufdröseln. Genau das ärgert mich auch. Welche E-Mail-Adresse hast du verwendet um mit Anker USA Kontakt aufzunehmen? Ich werde das wohl auch mal mit meiner Seriennummer durchführen...

    Die angegebene E-Mail ist support@anker.com.

    Die Web Page zum Recall findet sich hier: https://www.anker.com/a1263-recall,

    Das Formular für den Seriennummer-Test ist hier: https://www.anker.com/a1263-recall-form

    Dort steht eben auch "We have identified that certain Anker PowerCore 10000 power banks (Model: A1263) manufactured between January 1st, 2016, and October 30th, 2019, which were sold between June 1st, 2016, and December 31st, 2022, only in the United States may pose a fire safety risk due to a potential issue with the lithium-ion battery. This issue can cause the battery to overheat, leading to melting of plastic components, smoke, and fire hazards.".

    Das "only in the United States" stimmt aber eben offensichtlich nicht. Entweder gibt es Parallelimporte (z.B. bei via amazon.de verkauften Einheiten, wie in meinem Fall), oder es entspricht schlicht nicht der Wahrheit und es geht nicht um "pose a fire safety risk" sondern um die strengere Produktehaftung in den USA.