Beiträge von ULgeher

    Schau mal da unter Kappnaht. Du machst einfach die erste Naht

    Kappnähte kenne ich schon ;)

    Das Problem ist, dass sich diese überlappen, an der Spitze zum Beispiel. An einer fertigen Spitze lässt sich zudem nicht mehr vernünftig nähen. Ausserdem sind die Linelocs auf die Kappnaht aufgenäht.

    Ich werde das Zelt jetzt mal ganz ohne Catcut nähen und schauen, wie das passt. Wenn ich die Stützen an der Seitenmitte habe, bringt das ja auf dieser Höhe eh zusätzlich Spannung ins Aussenzelt.

    In Mias's Zelt ist ja auf den Firstnähten offenbar zu wenig Spannung drauf, deshalb hat sie wohl die Abspannschnüre dort. Das ist für mich ein Beispiel für einen Catcut, der nicht tut, was er sollte.

    Das gab es schon mal vor Jahren im blauen Forum, damals war der Stab oben mit zwei Leinen Richtung der Ecken unten abgespannt.

    Ich werde wohl eine Leine von der Tasche zur Stockspitze führen, damit der Stock nicht aus der Tasche springen kann.

    dann schlage ich vor zuerst das Zelt mit einfachen, geraden Nähten fertig zu stellen und dann in aufgebautem Zustand zu sehen wieviel Stoff man wegnehmen kann ohne wirklich Rauminhalt zu verlieren.

    Ich verstehe nicht, wie das geht. Ich kann ja nicht einfache Nähtr in Kappnähte verwandeln, wenn alles bereits zusammengesetzt ist. Das geht meiner Meinung nach nur eine Naht nach der anderen.

    Wie hoch ist denn dein aktueller Shelter und wie groß bist du? Ich habe bei 1,87 m Körpergröße in meinem Deneck eigentlich massig Platz.

    Ich bin kleiner. Stockhöhe ist um die 125cm. Das Problem ist wohl das Innenzelt, das nochmals Platz wegnimmt. Es passt einigermassen, wenn ich genau eingemittet liege. Aber mein Quilt ist etwas länger als notwendig wäre, und wenn ich ein wenig rutsche oder das Innenzelt durchhängt, habe ich am Kopf- oder Fussende Zeltkontakt. Das stört mich nicht unbedingt, aber ich hatte so immer mal wieder eine nasse Fussbox. Bei Lapplandherbstwetter, wo ich den Quilt nicht unbedingt immer trocken kann, ist das für mich ein Problem.

    Ein Lifter über einen erhöhen Zugpunkt bringt etwas mehr Raumgewinn, belastet diesen Punkt bei Wind aber sehr stark.
    Bei unserem Tentipi habe ich ab Bft 7 auf der Luv-Seite die Spannung der Lifter immer weiter gelockert, da die Belastung auf diesen Nahtpunkten nicht gut aussah.

    Wenn so ein Lifterpunkt von unten gestützt wird wie in deinem Baumwollprototyp, sollte das weniger ein Problem sein, oder? Mal angenommen, die Stelle ist genügend verstärkt...

    Bei dem geringen Durchmesser hätte ich allerdings ab 150 cm zunehmend Bedenken, was die Stabilität angeht.

    Zudem bin ich kein Freund von wiederholtem Auseinander- und Zusammenbau von Trekkingstöcken. Irgendwie habe ich dabei kein gutes Gefühl und die Möglichkeit irgendwas kaputt zuspielen schwingt irgendwie immer mit

    Das stimmt, wobei das Auseinandernehmen bei den Locus Gear Stöcken sehr leicht geht. Anders rum muss ich das dünnste Segment maximal ausfahren, was auch nicht so günstig ist. Ich sehe aber schon, dass mit der Verlängerung der Hebel auf diese dünnste Stelle länger ist, da diese in die Mitte zu liegen kommt. Auf der anderen Seite scheint mir das Verbindungsstück stabiler zu sein als das dritte Stocksegment.

    Bei einigen meiner Tarps verlängere ich die hintere Mittellinie nur um 20 cm und es bringt überraschend viel ausgestellten Raum und extra Stabilität. Bei Bedarf setzte ich genau auf diese Linie noch einen Lifter.

    Das kann ich beim Duomidklon ebenfalls tun. Ohne Abspannung in der Mitte hinten würde ich es eh nie aufstellen wollen, und das mehr an Gewicht wird minimal sein.

    Beim Tramplite liegt mMn das Problem in dem übertriebenen Catcut

    Mein Plan ist bisher, diesmal ganz ohne Catcut zu arbeiten (mit dem 55er Silnylon). Spricht etwas dagegen? Bisher hatte ich am Ende immer zuviel Raumverlust (mehr als geplant, onwohl ich die Form in 3D berechnet hatte), und mein Eindruck war, dass sich sowieso automatisch durch die Dehnung eine gebogene Firstnaht ergibt.


    Zur Abspannung: Ich habe bei mir schon Abspannpunkte in den Firstnähten:

    Das Problem ist allerdings, dass meiner Meinung nach selbst bei Abspannpunkten recht weit vom Zelt diese die Kräfte nicht in eine geeignete Richtung umlenken, sondern am Abspannpunkt das Zelt nach schräg nach unten drücken. Dazu reicht bereits eine geringe Elastizität des Stoffs und der Leine, oder ein Firstpunkt, der nach hinten nachgibt, und die Auslenkung erfolgt irgendwo in Richtung zwischen der grünen und der braunen Linie. Ideal wäre die violett eingetragene Abspannung, aber die lässt sich selten gut realisieren und ist bei einem langen Stock zusätzlich wacklig. Ich spanne übrigens normalerweise den Firstpunkt zusätzlich mit einer langen Leine nach vorne ab, um ein Nachgeben nach hinten zu reduzieren.

    . wilbo s Anmerkungen zur ausgestellten Rückwand sind sicherlich ein guter Gedanke. Evtl. könntest du den nächsten Shelter einfach etwas höher und mit weniger Catcut machen?

    Ja, das ist die Idee mit dem DuoMid-Klon. Ich habe die Locus Gear Trekkingstöcke, da gibt es ein Koppelstück, mit dem man die beiden Stöcke verbinden kann. Damit erreiche ich stabile 140cm oder auch mal 160cm für einen sehr luftigen Aufbau.

    Eine Idee dabei ist, dass die beiden Endstücke dann als Ministützen zur Verfügung stehen. Ich überlege, damit an Kopf- und Fussende ev. die Flächenabspanner ein wenig anzuheben, indem ich innen eine kleine Tasche an den Flächenabspannpatches annähe, in welche ich das Stockende stecken kann. Ich bin allerdings noch unsicher, ob das bei Wind nicht zu riskant sein könnte, wenn diese rausspringen.

    Ich würde beim Ändern so vorgehen:

    Genau, das ist die Idee. Die Abnäher würde ich am Ende dann schon abschneiden und umlegen. Das mit dem Bathtub hinten ist aber ein wenig trickreich, da ist Abschneiden wohl einfacher.

    wilbo Zum Design des Tramplite Shelters: Colin hat irgendwann noch die Option gehabt, die Rückseitige Firstnaht zu stützen, indem ein Trekkingstock gestützt wird. Hier ist ein Bild davon. Für mich zeigt das auch, dass die grosse Fläche hinten immer noch ein Problem ist, auch wenn das Ende der Naht nach aussen versetzt ist. Du hast sicherlich recht, dass das etwas bringt. Ich denke aber, solange der Winkel zwischen den hinteren Seitenflächen relativ flach ist (nahe bei 180°) ist der Nutzen nicht unbedingt so gross.

    Den Grundriss mit der ausgestellten Ecke an der Rückwand finde ich besser als das simple Rechteck vom DuoMid.

    Das stimmt sicherlich. Beim TS verwende ich übrigens immer Heringe in der Mitte der Seiten, dort ist der Fadenlauf auch günstiger (allerdings nur eine Gewebeschicht vorhanden). Also 9 Heringe an der Peripherie.

    Die Frage ist halt auch, wie weit die Ecke wirklich ausgestellt werde muss, damit dieser zusätzliche Winkel wirklich wirksam wird und z.B. den Wind ablenkt und die Bildung eines Windsack verhindert. Gerade letzteres ist wohl mit dem dünnen elastischen Silnylon des TS und Tramlite-Nachbaus ungünstig.

    Etwas, was mich bei TS bei aller Begeisterung für die Aufstellmöglichkeiten nervt, ist dass ich bei Tau und Kondens beim Rein- oder Rauskriechen immer nass werde, weil ich zwischen AZ (mit Kondens) und Vegetation (mit Tau) eingeklemmt bin. Besonders bei sehr flachem Aufbau wie auf dem Bild ist das ungünstig. Auch das ist für mich ein Grund, mal ein Mid wie das DuoMid auszuprobieren.

    Ich würde erstmal das inner so lassen, wie es ist. Es so optimal wie möglich mit einer entsprechend hohen Stange aufbauen.
    Im zweiten Schritt hätte ich mir ein 1:1 Fadenmodell mit entsprechendem Abstand vom fly zum inner gespannt. Mit diesen Maßen würde ich in SketchUp einen ersten Entwurf hinstellen und mir dann Gedanken über die Designmöglichkeiten machen.

    So ähnlich werde ich sicherlich vorgehen. Es geht allerdings demnächst auf Tour, und ich brauche dann eine schnelle Lösung, die ich innerhalb einer Woche neben der normalen Arbeit erzielen kann. Im Moment warte ich noch auf das 55er Silnylon von ExTex...

    Das Problem beim Trailstar ist, dass alle Nahtkanten diagonal zur Webrichtung liegen. Da kann man machen, was man will, da ist bei »Schräg an Schräg« immer eine gewisse Dehnung drin.

    Man muss sich bei einem Mid / Lavvu halt immer entscheiden, wie nähe ich die Stoffbahnen zusammen.
    Gerade an Gerade, dann gibt es zwangsläufig auch Schräg an Schräg. Oder Schräg an Gerade, dann hat man mit unterschiedlicher Drehung beim Nähen zu tun.

    VG. -wilbo-

    Das ist sicher das eine. Das andere ist, dass ich das sehr elastische und leichte Silnylon verwendet habe, das es damals bei Aliexpress gab (mit 36g/m2 oder so inkl. Beschichtung). Dieses Nylon ist wirklich sehr gut. Es ist aber eben auch sehr elastisch.

    Das ist relativ einfach in ein bestehendes inner einzubauen. Ich habe das einmal für ein 3F solid inner gemacht.
    Klappt hervorragend!

    Die habe ich genau so drin ;) aber es reicht nicht.


    Darf ich fragen, warum

    Natürlich :) Ich finde die Geometrie etwas schwierig. Das Zelt ist sehr langgezogen und hinten sehr flach. Damit ist der Kopf- und Fussraum für mich doch eingeschränkt. Wenn ich nicht höllisch aufpasse berührt im Fussbereich der Quilt das Innenzelt, und beim Kopf bleibt auch nicht viel Platz. Vielleicht habe ich da ein wenig zu viel Cat Cut.

    Bei viel Wind wird die flache Hinterseite, vermute ich, zum Problem. Jedenfalls mit dem dünnen Silnylon. Wobei ich unterwegs mit diesem Zelt immer von wirklich starkem Wind verschont wurde.

    Am Ende habe ich in Skandinavien statt des Tramplite immer das TrailStar genommen, wegen der Flexibilität. Aber auch bei diesem ist das Problem ähnlich. Die Seitenflächen sind gigantisch, und bei flachem Aufbau sind die de Fakto fast in einer Ebene liegenden Flächen gross. Hier z.B. hatte ich Fallwinde und während einer Nacht ziemlich Probleme (ich habe von Innen gegengehalten, keine Ahnung, ob sonst was passiert wäre, aber ich habe morgens nach dem Gewitter schleunigst abgebaut und war froh, dass nichts passiert war).

    Unterdessen glaube ich, dass sich diese Probleme bei einem Mid am einfachsten mit einer längeren Mittelstange vermindern lassen (oder mit Stützen in den Ecken oder an der Seite wie beim Stratospire, aber das verkompliziert wieder den Aufbau). Deshalb möchte ich etwas wie das Duomid nähen, aus dem 55er Silnylon.

    Vor einiger Zeit habe ich mal eine MYOG-Version des Tramplite-Shelters aus Silnylon und mit einem Inner mit DCF-Boden angefertigt.

    Hier ist ein Bild davon beim Einsatz in der Sierra:

    Das Innenzelt krankt daran, dass es nur stramm steht, wenn die Spitze zum Eingang hin geneigt ist, also die Front nicht senkrecht ist sondern quasi "überhängend".

    Das sieht man hier nicht, da ich es passend (d.h. leicht schräg nach vorne) aufgestellt habe:

    Hier in geschlossenem Zustand:

    Da mir das Innenzelt grundsätzlich gefällt und es sehr leicht ist, ich aber das Tramplite-Aussenzelt kaum mehr verwende, möchte ich es so anpassen, dass es in einen DuoMid-Klon hineinpasst.

    Dazu möchte ich die "hintere mittige Spitze" des Bodens weiter nach innen verschieben, da das Duomid hinten gerade ist (neu: rote Linie statt blauer Linie in der Skizze):

    Ausserdem möchte ich das Problem mit dem mangelnden Zug auf den Nähten zum First hinauf beheben (hellgrüne Pfeile).

    Dazu werde ich wohl den Innenzeltstoff von der DCF-Wanne trennen müssen (abschneiden). Die hintere Firstnaht werde ich ebenfalls auftrennen müssen, da dort Material weg muss.

    Lieber wäre mir, ich könnte das Innenzelt irgendwie "raffen" (quasi mit einem "Abnäher"). Idealerweise ging das auch mit der DCF-Bodenwanne. Mir ist aber nicht so klar, ob das überhaupt geht.

    Ich bin also unsicher, wie ich da am besten vorgehe, und hoffe deshalb auf eure Ideen!

    Meine Fragen sind:

    • Die Kappnaht vom DCF zum Innenstoff ist wohl nur sehr mühsam aufzutrennen. Eventuell ist es einfacher, diese zu belassen und das DCF zu kleben. Wobei mir diese Variante auch nicht wirklich gefällt
    • Alternativ schneide ich das Material hinten ab (da die DCF-Wanne eh kleiner wird) und nähe ein neues Stück Innenzeltstoff dran, und nähe dieses dann an das alte Innenzelt?
    • Wichtig ist mir, das Boden-DCF weiter verwenden zu können, und idealerweise an der Front nichts zu verändern, da dort viel Arbeit drin steckt und diese gut ausgeführt ist.
    • Wie bereits beschrieben wäre mir ab liebsten, ich könnte die Formanpassung mit "Abnähern" erzielen. Beim Innenzelt sehe ist, wie das gehen könnte (Abnäher quer um die Länge zu verkleinern, und einlang der hinteren Firstnaht um den Umfang anzupassen). Aber wie mache ich das mit dem DCF-Boden?
    • Falls ich DCF neu verkleben muss, welches Tape empfehlt ihr dafür? Bei ExTex gibt es ein doppelseitiges Klebetape, welches aber sehr teuer ist und nur als ganze Rolle erhältlich ist. Ich meine mal von Alternativen gehört zu haben...

    So, jetzt hoffe ich auf eure MYOG-Schwarmerfahrung ;)

    Heute hatte ich die Gelegenheit, ein Duomid genauer anzuschauen.

    Dabei sind mit die Nähte aufgefallen. Die Firstnähte scheinen keine doppelten Kappnähte zu sein. Hier Photos davon:



    Wurden hier die Schichten einfach zusammengenäht und umgelegt? Das würde bedeuten, dass eine der Schichten gar nicht umgelegt ist.

    Kann das sein? Besteht da nicht das Risiko, bei der die nicht-gefalteten Schicht Fäden wegzuziehen? Mir ist schon klar, dass das nicht so einfach geschieht, und dass dann wohl bei den Stichen das Gewebe auch aufgezogen werden würde, aber trotzdem ?

    Meine 10000er funktioniert prima.

    Sie ist aus der Generation, die man leider komplett ausschalten kann, indem man zu lange den Knopf drückt, und die nur dann wieder angeschaltet wird, wenn man sie an eine andere Stromquelle schließt. Das ist mir noch nie passiert.

    Genau so auch bei mir.

    Zeitgleich hatte ich mir die 5000er dazugekauft - war halt im damaligen Forum empfohlen worden. Die habe ich ein paarmal benutzt und dann eine Weile nicht mehr, und jetzt ist sie ein bisschen aufgebläht und funktioniert nicht mehr. Ob sie einfach zu lange tiefentladen rumlag? Keine Ahnung.

    Das spricht aber aus meiner Sicht sehr gegen diese PBs. Eine Weile rumliegen lassen hat bei mir noch nie eine PB zerstört. Und einen Knopf unterwegs zu lange zu drücken und dann keinen Saft mehr zu haben, ist ja auch nicht gerade gut...

    Das ganze Gezerfe zw. Anker USA und EU verstärkt bei mir den Zweifel, ob ich, bei sowieso nicht optimalem Gewichts/Energieinhalt Verhältnis, Anker als MArke für ne PB überhaupt im Betracht ziehen sollte.

    Wenn ich das richtig verstehe, ist DER Vorteil von den Anker, dass man sie mit 30W (oder mehr) laden kann. Rein gewichtsmäßig würde man sonst eh bei den Nitecores landen

    Bei der Nitecore (die ich nicht habe) fällt mir auf Amazon auf, dass dort eine hohe Zahl sehr negativer Rezensionen existiert: https://www.amazon.de/Nitecore-NB100…0/dp/B08C78HSZG

    Viele berichten von Powerbanks, die nach wenigen Mal laden tot sind, und auch von geblähten Akkus, Wenn man die 1- und 2-Sterne-Bewertungen durchliest, klingt das nach 10% Ausfall oder sogar mehr.

    Wie sind denn eure Erfahrungen damit ?

    Danke dir fürs Aufdröseln. Genau das ärgert mich auch. Welche E-Mail-Adresse hast du verwendet um mit Anker USA Kontakt aufzunehmen? Ich werde das wohl auch mal mit meiner Seriennummer durchführen...

    Die angegebene E-Mail ist support@anker.com.

    Die Web Page zum Recall findet sich hier: https://www.anker.com/a1263-recall,

    Das Formular für den Seriennummer-Test ist hier: https://www.anker.com/a1263-recall-form

    Dort steht eben auch "We have identified that certain Anker PowerCore 10000 power banks (Model: A1263) manufactured between January 1st, 2016, and October 30th, 2019, which were sold between June 1st, 2016, and December 31st, 2022, only in the United States may pose a fire safety risk due to a potential issue with the lithium-ion battery. This issue can cause the battery to overheat, leading to melting of plastic components, smoke, and fire hazards.".

    Das "only in the United States" stimmt aber eben offensichtlich nicht. Entweder gibt es Parallelimporte (z.B. bei via amazon.de verkauften Einheiten, wie in meinem Fall), oder es entspricht schlicht nicht der Wahrheit und es geht nicht um "pose a fire safety risk" sondern um die strengere Produktehaftung in den USA.

    In Deutschland anzufragen bringt nichts, da dort der Eindruck erweckt wird, das Problem bestehe nur in den USA.

    Der Support in den USA ist sicherlich nicht der richtige Ansprechpartner für europäische Anliegen.

    Ich verstehe nicht, was du damit sagen möchtest. Hast du meinen ganzen Post gelesen?

    Wie ich ja schrieb, gibt es auf der europäischen Seite keine Möglichkeit, zu prüfen, ob eine PB vom Problem betroffen ist. Und es gibt in Europa keinen Recall, obwohl in Europa gekaufte PBs offensichtlich dasselbe Problem haben können, wie mir der US-Support anhand meiner Seriennummer klar bestätigt hat.

    Und das ist kein "europäisches Anliegen", sondern einfach ein globales Problem, welches zumindest der europäische Support negiert.

    Unterdessen habe ich folgende Antwort, als ich darauf meinen Ersatzwunsch mit Lieferadresse nach Europa kommuniziert habe:

    if your battery was not ordered from the United States, it is not included in this recall. Due to logistics restrictions, we are unable to ship replacements to addresses outside the continental United States.

    Es ist also so, dass die in Europa gekauften Powerbanks genauso betroffen sind, Anker diese aber nicht ersetzt... Hmm...

    Ich denke, du hast Anker USA angeschrieben. Ich glaube die wollten dir vielleicht nur mitteilen, dass sie nur Fälle in den USA abwickeln können. Vermutlich ein Versandproblem.

    Vielleicht sollte man auf seinem Kontinent anfragen?

    In Deutschland anzufragen bringt nichts, da dort der Eindruck erweckt wird, das Problem bestehe nur in den USA.

    Ich habe bei Anker USA angefragt, um überhaupt eine Antwort auf die Frage zu erhalten, ob meine Powerbank betroffen ist. Und die haben mir aufgrund der Seriennummer klar bestätigt, dass die PB tatsächlich betroffen ist.

    Gleichzeitig gibt es für Märkte ausserhalb der USA aber von Anker keinen Recall, auch wenn dort das Problem offenbar genauso existiert, wie mein Beispiel zeigt.

    Was ich absolut nicht ok finde, ist dass Anker das Problem so kommuniziert, dass man am Ende glauben muss, es bestehe nur bei in den USA gekauften PBs. Auf der US Webpage muss man ja den Kaufort und die Bestellnummer eingeben, bevor man überhaupt zum Test mit der Seriennummer gelangt. Das ist offensichtlich ein Filter, um dieses Narrativ aufrecht zu erhalten. Es gibt keinen Grund, weshalb nicht jeder diesen Test durführen können sollte (überrigens auch bei Anker Deutschland). Ich habe diesen "Filter" in meinem Fall dadurch umgangen, dass ich Anker USA geschrieben habe, ich hätte meine "Order number" nicht mehr (und die E-Mail so verfasst habe, dass die annehmen mussten, ich lebe in den USA).

    Anker USA hat mir, als ich dann angab, gegenwärtig in Europa zu leben, einen Gutschein über einen Teil des Wertes angeboten, wenn ich einen Neukauf im Anker shop belegen könne. Aber das möchte ich nicht. Wenn dann hätte ich gerne eine neue PB zu einem stark reduzierten Preis... ich möchte nicht eine neue zum vollen Preis kaufen, und dann einen Gutschein für weitere Einkäufe erhalten.

    Mir geht es am Ende auch nicht um die 30$, sondern darum, dass ich herausfinden wollte, ob meine PBs zur Charge gehört, die eine erhöhte Brandgefahr darstellt (jedenfalls so, dass es in den USA ein Recall gibt).

    Ehrlich wäre aus meiner Sicht gewesen, den Test via Seriennummer global für alle zu ermöglichen, und dann eben die marketingtechnisch unbequeme Wahrheit zu schreiben, dass die betroffenen PBs nur in den USA kostenlos ersetzt würden und die Käufer im Rest der Welt einfach Pech gehabt hätten.

    Unterdessen habe ich folgende Antwort, als ich darauf meinen Ersatzwunsch mit Lieferadresse nach Europa kommuniziert habe:

    if your battery was not ordered from the United States, it is not included in this recall. Due to logistics restrictions, we are unable to ship replacements to addresses outside the continental United States.

    Es ist also so, dass die in Europa gekauften Powerbanks genauso betroffen sind, Anker diese aber nicht ersetzt... Hmm...

    Ich würde einfach Anker anschreiben und die Seriennummer [als Foto] mitschicken. Bei mir haben die nach 10 Minuten reagiert.

    Ich habe Anker (USA) geschrieben, unter Angabe der Seriennummer, und folgende Antwort erhalten:

    "We verified that your unit is in the recall range based on the serial number/order number provided. There are two options for the remedy, please let us know which option you prefer.
    Option 1: A replacement power bank A1388 ... " (etc)

    Meine Powerbank ist also betroffen, obwohl ich sie nicht in den USA gekauft habe. Unterdessen habe ich meine Bestellung wieder gefunden, die lief damals über amazon.de.

    Für mich bestätigt das, dass Anker aufgrund irgendwelcher nicht-technischer Gründe den Rückruf nur in den USA abwickelt, und nicht anderswo...

     

    Schau dir das Formular nochmal an - du hast die Seriennummer im falschen Feld eingetragen. Etwas runterscrollen :)

    Danke für den Hinweis, hab’s korrigiert:

    Das Problem ist, dass dieser Test überhaupt nicht ausgeführt werden kann, wenn man zuvor keine Order Number angibt. Und das finde ich eben von Anker nicht in Ordnung,

    Jedenfalls habe ich nicht herausgefunden, wie ich da weiterkomme zum Test der Seriennummer.

    "Dieser freiwillige Rückruf gilt nur für Einheiten, die zwischen dem 1. Juni 2016 und dem 31. Dezember 2022 in den USA gekauft wurden und zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 30. Oktober 2019 hergestellt wurden."

    Was hier wirklich unbefriedigend bleibt:

    Gilt der Rückruf ausserhalb der USA nicht, da dort keine so strenge Produkthaftung gilt, oder sind die in den USA verkauiften Einheiten tatsächlich aus komplett andere Produktionschargen, die nicht betroffen sind.

    Ich vermute, das erste ist der Fall. Denn sonst würde wohl nicht die Betonung auf "freiwillig" liegen, und die Seriennummerprüfung wäre online für alle möglich, nicht nur für in den USA gekaufte Powerbanks.

    Update: Ups, da haben wohl caficon und ich gleichzeitig dasselbe geschrieben,..