Beiträge von ULgeher

    Bin dort eigentlich nie mehr unterwegs, aber Danke für den Hinweis...

    -Viele Schlauchkocher sind deutlich lauter als Aufschraubkocher (ein Verkäufer bei Globetrotter meinte mal "alle mir Vorheizshlaufe, keine Ahnung ob das stimmt)
    -viele Schlauchkocher (die, wo die Regelung am Kartuschenende und nicht am Kocherende des Schlauches ist) lassen sich deutlich schlechter regulieren.

    Das ist für mich ok. Habe ja auch einen Pocket Rocket, und der klingt wie er heisst ;)

    -ich habe selbst einen Optimus Vega (bestimmt nicht der leichteste Schlaufkocher mit ca. 180g)) der beide genannten Nachteile hat, und wie im anderen Thread genannt, mit China Butan bei 5 Grad trotz Vorheizschlaufe erstmal wenig Power hat).

    Das hängt wohl mit dem China n-Butan zusammen. Wenn (selbst nur wenig) Propan in der Mischung drin ist, sollte das funktionieren, da der Druck des Propans das (n/iso)-Butan in die Vorheizschlaufe hineindrückt, und bei invertiertem Betrieb der Propananteil mit der Zeit nicht abnehmen sollte.

    Beim FireMaple würde mich die Verarbeitungsqualität interessieren. Auf Amazon gibt es ein paar Kommentare, dass der Schlauch kaputt gegangen sein...

    Nachdem ich mich unterwarteterweise intensiv mit der Entmischung von Propan und Butan während des Kochbetriebs beschäftigt habe, erwäge ich, einen Kocher anzuschaffen, mit welchem die Gaskartusche "umgekehrt" betrieben werden kann. (Bisher habe ich mit einem MSR Pocket Rocket gekocht... Einfachkeit und kleines Packmass waren mir wichtig, ebenso ein "zuverlässiger" Hersteller.)

    Hier interessiert mich euer Schwarmwissen zu den diversen Modellen:

    Interessant finde ich z.B. den "Fire Maple Blade 2 Titan", aber es gibt ja auch andere wie etwa den "Kovea Spider". Was sind eure Erfahrungen?

    Da ist halt immer nur Propan drin, und der Druck bleibt konstant. Und ist halt recht hoch. Hier ist der Wert für 20°C angegeben, ...

    Ist das so?
    Zum Ende der Kartusche ist der Raumanteil des Gases doch größer als der, des Flüssig-Gases. Da müssten sich doch auch der Druck ändern. Oder ist das Raum dafür zu klein?

    Ja, das ist so. Der Raumanteil des Gases spielt keine Rolle. Wenn ein Gas- und ein Flüssigkeitsanteil sich in einem Behälter befinden, ist der Druck über der Flüssigkeit genau gleich dem Dampfdruck dieses Stoffes bei der gegebener Temperatur. Du kannst dir das so vorstellen, dass bei diesem Druck an der Flüssigkeitsoberfläche ein Gleichgewicht besteht zwischen den Teilchen (Molekülen), die die Flüssigkeitsoberfläche verlassen und ins Gas gehen, und denjenigen, die vom Gas wieder auf der Oberfläche der Flüssigkeit "eingefangen" werden. Wieviel Flüssigkeit unter der Oberfläche liegt (wie "tief" die Flüssigkeit ist), spielt dabei keine Rolle.

    Hier mehr zum Dampfdruck: https://de.wikipedia.org/wiki/Dampfdruck

    Und wäre nicht ein Temperaturbereich um Null Grad realistischer was die Nutzung angeht ...

    Ja, um Null Grad sollte so ein Gemisch noch funktionieren. Deshalb habe ich ja auch die Werte bei 20 Grad und bei 0 Grad ausgerechnet.

    Die hohen Temperaturen sind wegen der Sicherheit wichtig. Es kann ja schon 50 Grad werden unter der Flamme des Kochers, oder wenn jemand im Sommer eine Gaskartusche im Auto z.B. auf einer schwarzen Hutablage unter der Heckscheibe liegen lässt.

    Wie sieht die Simulation im Vergleich mit reinem Propan aus?

    Da ist halt immer nur Propan drin, und der Druck bleibt konstant. Und ist halt recht hoch. Hier ist der Wert für 20°C angegeben, aber wenn jemand so einen Kanister in der Sonne liegen lässt oder so, und er würde 50°C, oder eben er erwärmt sich durch die Kocherei selbst, dann kann der Druck eben vergleichsweise hoch werden.

    Bei 20°C ist der Druck mit reinem Propan 8.35 bar, und mit einer 20:80 Propan:iso-Butanmischung nur 4.07 bar.

    Bei 50°C sind es 17.15 bar für Propan , und 8.90 bar für die Mischung.

    Die Mischung mit einem zweiten Gas wie iso-Butan mildert diese Druckspitzen, und funktioniert über einen relativ weiten Bereich der Füllung noch ok. Hier zum Vergleich eine 50:50 Propan:iso-Butan-Mischung:

    Da das Thema der Gemischsveränderung mein Interesse gepackt hat, habe ich diese Entmischung mal durchgerechnet. Ausgehend von einer 230g Kartusche mit unterschiedlichen Anteilen an Propan, iso-Butan, und n-Butan habe ich mal ausgerechnet, was bei 20°C und bei 0°C passiert, wenn man die ganze Kartusche leert. Annahme ist hier, dass dies die Temperaturen in der Kartusche sind, was natürlich nicht der Fall ist. Aber man sieht ganz gut das Prinzip.

    Interessanterweise spielt die Temperatur nicht so eine Rolle für die Entmischung (gestrichelte Linien=0°C, ausgezogene Linien=20°C). Sie findet bei allen Temperaturen ähnlich statt. Dies ist so, weil sich das Verhältnis der Gasdrücke nicht gross mit der Temperatur ändert. Das Propan (rot) wird schneller verbraucht, und entsprechend sinkt der Anteil in der Flüssigkeit und im Gas (was am Ende verbrannt wird) in der Kartusche . Der Entmischungseffekt ist aber schon recht dramatisch. Wenn die Kartusche halb leer ist, ist der Propananteil nur noch etwa halb so gross wie bei einer vollen Kartusche.

    Die Entmischung ist weitgehend temperaturunabhängig, aber der Druck ist bei Null Grad natürlich viel tiefer (rechts oben). Die schwarze Linie zeigt den Gesamtdruck an, die farbigen Linien die Anteile der einzelnen Gase daran (sog. Partialdrücke).

    Es ist übrigens aufgrund der physikalischen/thermodynamischen Gegebenheiten zwangsläufig so, dass ganz am Ende, wenn die Flüssigkeit fast komplett verbraucht ist, diese nur noch aus der Komponente mit dem tiefsten Dampfdruck besteht (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Rayleigh_fractionation). Ganz am Ende wird die Gasmischung immer mies zum Kochen sein (solange man die Kartusche nicht über Kopf betreibt). Die Frage ist nur, bis zu welchem Füllstand sie noch einigermassen zu gebrauchen ist.

    Wenn nun das iso-Butan durch das billigere n-Butan ersetzt wird, sinkt der Druck deutlich ab. Bei 0°C kann man dann nicht mehr kochen, da der Druck in der Flasche etwa dem Druck in der Atmosphäre draussen entspricht... es gibt also kaum einen Überdruck mehr in der Flasche. Die Entmischung findet dann auch etwas schneller statt.

    Hier noch die Simulation für das Optimus-4-Jahreszeiten-Gas mit 5% n-Butan. Ich weiss nicht, weshalb das da überhaupt drin ist, wahrscheinlich eben weil es billiger ist:

    Hm, dann eventualrlell mal eine Vektor-kartenbasierte App ausprobieren. Bei Osmand komme ich für Deutschland auf 6,3 GB und Schweden hat z. B. 1,3. Im Prinzip lade ich mir aber alles auf Bundeslandebene runter. Meckpomm z.B. brauche ich die nächsten Jahre erstmal nicht, und falls doch, dann sind die Paar MB schnell runtergeladen.

    Ja, das kann Speicher sparen.

    Wenn man das Kartenmaterial selbst anfertigt, z.B. mit dem mobile atlas creator (mobac), einem frei verfügbaren Java-Programm, dann kann man auch bitmap-basierte Karten stark komprimieren. Ich habe z.B. die gesamte Schweiz in einem 5.4GB .mbtiles-File untergebracht. Das sind die Karten der Landestopogeaphie, auf der in der höchsten Zoomstufe wirklich einzelne Bäume eingezeichnet sind. Hier ein Screenshot von Oruxmaps.

    Die Flächen sind aufgrund der Kompression nicht ganz regelmässig (z.B. das Grün der Waldfläche im Beispiel), aber das stört mich nicht und spart fast die Hälfte an Speicherplatz, wenn ich mich recht erinnere.

    Bei aufrecht stehender Kartusche wird dann eben Propan zuerst verbrannt.

    Auch das ist nicht ganz richtig. Es wird anteilsmässig mehr Propan verbrannt als in der Flüssigkeit drin ist, da der Dampfdruck von Propan eben bei gleicher Menge im Gemisch höher ist als der von Butan. Damit nimmt die Menge an Propan schneller ab als die Menge an Butan, und der Propan-Anteil in der Flüssigkeit sinkt (und damit in der Folge auch der Dampfdruck des Propans im Gasraum). Das System läuft so langsam "davon" und wird immer weniger tieftemperaturtauglich.

    Was bei den Temperatureinschätzungen auch wichtig ist, ist dass sich der Inhalt der Kartusche durch die Verdunstung der Gase unter die Umgebungstemperatur abkühlt, wie du es auch schreibst. Gerade wenn sie Flasche fast leer ist, geht das schnell, da dann die im flüssigen Gas gespeicherte Wärme ("Wärmekapazität") nicht dagegen hält. Deshalb ist es wichtig, dass die Kartusche sich etwas erwärmen kann...

    Hab jetzt einfach die hier bestellt https://www.amazon.de/dp/B0BTJ7TYCN?…asin_title&th=1 und fülle die um in kleinere Kartuschen.

    Ist das jetzt Butan, oder iso-Butan? Oder ein Gemisch?

    Ich habe jetzt aus Interesse noch ein wenig rumgesucht, und es gibt da ein ziemliches Durcheinander, auch was die Beschriftung angeht. Offenbar gibt es Vorschriften, dass n-Butan und iso-Butan in der EU als "Butane" klassifiziert werden müssen. Auch schwankt die genaue Zusammensetzung je nach Anbieter.

    Optimus hat z.B. zwei Qualitäten. In der 4-Saison-Variante sind 70% Isobutan, 25% Propan, und 5% n-Butan drin:

    In der 3-Saison-Variante sind 50% n-Butan, 25% iso-Butan und 25% Propan drin:

    Und dann habe ich noch diese gefunden. Ich frage mich, ob das jetzt eine Beschriftungssache ist, oder ob da wirklich kein iso-Butan drin ist:

    Bei MSR ist die Mischung 20% Propan und 80% iso-Butan (also kein n-Butan):

    n-Butan ist halt billiger. In einer Kaltwettermischung sollte neben Propan aber vor allem Iso-Butan drin sein. Wenn da n-Butan drin ist, so wird die Mischung anfänglich gut brennen (wegen des Propans), und dann immer schlechter.

    Wird die Kartusche aber über Kopf verwendet, könnte das gehen, da dann das Propan den Druck erzeugt, um die flüssige Gasmischung rauszudrücken. Bei dieser Art Entnahme findet auch keine Entmischung statt, so dass das auf Dauer so funktionieren sollte.

    Da ich gerne fotographiere, und früher sogar auf langen Touren eine Stativ mitgeschleppt habe, das alleine mehr als mein jetziges Zelt + Rucksack wiegt, schmerzt mich die Handyphotographie immer... Gleichzeitig will ich aber nicht viel Gewicht rumschleppen.

    Ich besitze zwei Kameras, die relativ kompakt und leicht sind, und die ich manchmal mitnehme.

    Das eine ist eine ältere RX-100 III (die sich über Mikro-USB aufladen lässt). Ehrlich gesagt bin ich aber nicht so begeistert von ihr, was vielleicht am Hype um diese Kamera und übertriebene Erwartungen meinerseits liegt. Was auf jeden Fall toll ist, ist der elektronische Sucher. Sonst sieht man ja gar nicht vernünftig, was man überhaupt macht.

    Daneben besitze ich noch eine Samsung NX3000, für welche ich eine 16mm Festbrennweite ergattert habe. Die NX3000 hat einen Sensor in APS-C-Grösse, und das 16mm Objektiv entspricht 24mm in KB. Dies war zu Analogzeiten meine Lieblingsbrennweite fürs Trekking. Damit kann man sehr gut Landschaften fotographieren, und interessanterweise auch sehr gut Personen in einer Landschaft (also eine Person im Vordergrund und eine Landschaft als Hintergrund). Von Portraits muss man aber Abstand nehmen. Das Handling ist nicht so nett wie bei der RX-100, und Samsung ist halt kein klassischer Kamerahersteller, aber mein Eindruck ist, dass die NX3000 von der Bildqualität her wirklich deutlich besser ist als die RX100.

    Daneben besitze ich noch eine Nikon DSLR mit Objektivpark drumherum, diese nehme ich aber nie mit, wenn ich mehr als nur ein wenig laufen muss. Seufz...

    Auf was ich hinaus will: Wenn dir eine hohe Bildqualität wichtig ist, und du mit einer Festbrennweite leben kannst, ist vielleicht eine Kamera mit grossem Sensor und einer Festbrennweite eine gute Wahl. Festbrennweiten finde ich auch interessant, da man "von der Kamera her" denken muss... also, welche Bilder sind überhaupt möglich, und wo stelle ich mich am besten hin etc. Das führt jedenfalls bei mir zu mehr Kreativität als ein Zoom, mit welchem ich tendenziell faul werde... Und ein starkes (aber nicht extremes Weitwinkel) gibt interessante Perspektiven, die noch natürlich wirken.

    Ich habe seit kurzem ein Handy mit 256 GB Speicher. Selbst den Vorgänger mit 128 GB habe ich nicht annähernd voll bekommen. Einziges Argument für SD Karte ist IMHO die Möglichkeit darauf periodisch offline Backups von seinen Daten zu machen.

    Ja, wobei man die Daten ja auch via USB-Kabel kopieren runterkopieren kann, oder mit einer App, die als Server dient, drahtlos.

    Das Gegenargument ist, dass eine solche Karte auch anfälliger auf Beschädigung und Datenverlust ist als der interne Speicher (Kontakte z.B.), und viele Handys formatieren SD-Karten als "internen Speicher", so dass man diese nicht mehr so einfach rausnehmen und auslesen kann.

    Für mich sind solche Karten auch gut, um ein Custom ROM darüber zu flashen. Wobei das ja auch mit der ADB "debug bridge" via Kabel gehen sollte.


    Verfügbarer Speicher und RAM sind aufgrund des auf dem Gerät vorinstallierten Betriebssystems und der bereitgestellten Software geringer als der Gesamtspeicher.

    Bei meinem REDMI Note 15 Pro sieht es gerade so aus:

    Bei 512GB ist da noch massig Platz frei.

    Ich glaube, mit den Vorheizschlaufen ist das Ding, dass es immer noch ein wenig Druck braucht, um das flüssige Gas von der Kartusche in die Schlaufe fliessen zu lassen. Auch drückt das verdampfende Gas, wenn es durch die Brennerdüse gepresst wird, wohl "rückwärts". Bei Benzinkochern hat man dafür normalerweise eine Pumpe.

    Bei n-Butan dürfte Schluss sein bei Null Grad, da das etwa dem Siedepunkt entspricht. Was helfen sollte, ist die Schwerkraft (also den Kanister möglichst hoch legen im Verhältnis zur Schlaufe). Und eben iso-Butan verwenden, da dieses deutlich unter Null siedet, so dass da auch unter Null noch ein Restdruck bleiben sollte. Und eben die Flasche wärmen. Da darf man durchaus etwas mutig sein, man merkt ja sofort, dass der Druck steigt (der Kocher "faucht" wieder, wie er soll). Ich habe da schon ein Teelicht unter den Kanister gestellt und dergleichen.

    Zuerst mal eine Frage: War das Butan (n-Butan) oder iso-Butan? "normales" n-Butan ist nochmals schlechter als das verzweigte iso-Butan. n-Butan siedet bei Normaldruck knapp unter dem Gefrierpunkt (bei -0.5°C), während iso-Butan schon bei ca. -12°C siedet. Die Entmischung während des Verbrauchs ist deshalb mit Propan/n-Butan viel ausgeprägter als mit Propan/iso-Butan. In käuflichen Mischungen, die Propan beinhalten, ist deshalb immer iso-Butan mit drin und nicht n-Butan.

    Eine Entmischung sollte meiner Meinung nach aber nicht stattfinden, wenn die Kartusche über Kopf steht (z.B. so). Dann läuft ja das Gemisch unten flüssig raus, durch Schwerkraft und den restlichen Gasdruck. Dabei sollte keine Entmischung stattfinden, egal ob das nun n-Butan oder iso-Butan ist. Auch sollte dann der Kocher sogar mit n-Butan funktionieren, jedenfalls wenn der Kocher mal brennt und das n-Butan in der Vorheizschlaufe verdampft wird (so wie bei einem Benzinkocher, der ja auch weit unter dem Gefrierpunkt noch funktioniert, aber eben vorgeheizt werden muss).

    Neben der Aussentemperatur ist natürlich auch das Abkühlen durch Verdunstung des Gases ein grosses Problem. Ich wärme die Kartusche manchmal gegen Ende, wenn dann wohl mehrheitlich iso-Butan drin ist, manchmal durch Umfassen mit beiden Händen. Ist nicht sehr angenehm, hilft aber.

    Das mit den Butan-Kartuschen funktioniert hervorragend. Bei einem Brenner mit Vorheizschleife. Allerdings wiegt alleine der Adapter schon 40 - 50 Gramm. Und es bleibt dennoch eine Lösung für wärmeres Wetter.

    Ja, so eine Schleife ist super. Das ist dann halt eher das Prinzip eines Benzinkochers.

    Nein, das sind zwei unterschiedliche Dinge. Bei Konradskywar die Kartusche ja nicht voll.

    Ich schrieb, dass die Kartusche 40g zuviel Propan drin war. Also war sie übervoll.

    Das "zuviel" habe ich übersehen.

    Ich bin ja auch der Meinung, dass das Umfüllen nicht so ein Problem ist.

    Aber wenn in der Kartusche kein Luftpolster zum kompremieren ist, weil man sie

    überfüllt hat, macht halt die Kartusche durch den höheren Dampfdruck dicke Backen

    und genau das ist passiert.

    Da bin ich mit dir einig, das ist sicher kein Problem, auch weil die Volumenausdehnung relativ übersichtlich ist.

    Ich benutze meine Kocher schon lange Zeit normale

    Kartuschen mit Propan und die kann ich locker, wenn sie nicht überfüllt werden,

    in eine Schüssel mit ca.50° heißem Wasser tun, ohne dass etwas passiert. Ja ich weiß

    um den erhöhten Dampfdruck von Propan.

    Ich glaube dir sofort, dass das geht. Die Frage ist halt, wo die Druckgrenze ist, bei der der Kanister das nicht mehr zuverlässig mitmacht. Bei 50°C hast du mit Propan 16-17 bar, und mit einem 20:80 Gemisch etwa 11 bar. Wenn der Kanister für 11 bar ausgelegt ist, wird er bei 17 noch nicht auseinanderfliegen. Aber irgendwo wird es eine Grenze geben. Und wenn es den Boden erst rausdrückt, ist dann vielleicht der Falz geschwächt, mit dem der Boden mit dem Rest verbunden ist.

    Kurzum, ich glaube schon, dass mit reinem Propan viel machbar ist. Aber man muss sich da wohl schon bewusst sein, dass da die konstruktive Sicherheitsmarge stärker ausgereizt wird. Wenn der Kanister kühl bleibt wie im Winter ist das sicher ok.

    Es gibt doch überhaupt kein Problem im Sommer mit reinem Butan zu kochen. Für mich würden sich deshalb Experimente mit Propan nachfüllen erledigt haben.

    Für die Paar Tage draußen im Winter würde ich mir halt dann eine neue Kartusche holen.

    Ich bin im Sommer in den Alpen unterwegs, und da wird es nachts schon mal kalt. Ich nehme immer die Optimus oder MSR-Kartuschen, die ein Propan/Isobutangemisch beinhalten. Und selbst mit diesen lässt die Brennleistung nach, wenn sich die Kartusche durch Verdunstung während des Kochens abkühlt. Mit Butan (Isobutan?) möchte ich wirklich nur im Sommer im Flachland und wenn es warm ist unterwegs sein, oder dann mit einem Kocher, der die Kartusche "nachwärmt". Für Touren in Skandinavien sicherlich auch nur mit Propananteil.

    Ich möchte da detailiertes Kartenmaterial drauf laden, welches viel Speicher benötigt.

    Ich würde einfach eine Variante mit viel Speicher kaufen. Ich habe die mit 512GB, da geht sehr viel drauf.

    Meine Karte des südlichen Kungsleden, mit MOBAC von Landmateriaet runtergeladen, benötigt z.B. nur 200MB. Und die gesamte Schweiz (Karte der Landestopographie in mindestens 1:25000) benötigt bei mir 6GB.

    Nein, das sind zwei unterschiedliche Dinge. Bei Konradskywar die Kartusche ja nicht voll. Reines Propan hat einfach einen hohen Dampfdruck bei 40 Grad. Hier der Zusammenhang gemäss Dampfdruckformel bei Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Propan):

    Bei 40 Grad Celsius sind es eben fast 14 bar. Das hat nichts mit dem Füllstand zu tun, das ist der Druck des Dampfs darüber.

    Bei 20% Propananteil ist der Druck dann ein Fünftel. Plus der Dampfdruck des Butans, der ist aber viel tiefer (7 bar). Ein 20:80 Gemisch hätten dann etwa 8.5 bar.

    HeiSim Ganz voll machen wäre mit jeder Flüssigkeit problematisch, auch wenn deren Dampfdruck tief ist.

    Eigentlich müsste man die leere (Empfänger)kartusche erstmal erwärmen und dann den allerletzten Druck abströmen lassen. Und dann erst kühlen.

    Warum? Es stört ja nicht, wenn da noch Gas drin ist, oder Flüssigkeit. Wenn Gas reinströmt, steigt der Druck, und das Gas kondensiert zu Flüssigkeit. Es besteht immer ein Gleichgewicht zwischen Flüssigkeit und dem Gas ("Dampf") darüber, und der Druck des Gases ist nur von der Temperatur abhängig, nicht vom Füllstand.

    Wichtig ist, wie bereits mehrfach erwähnt, dass nicht das gesamte Volumen mit Flüssigkeit gefüllt ist, da Flüssigkeit sehr wenig komprimiertbar ist, und dann bei Erwärmung der Druck extrem steigen würde und der Kanister den durch ausbeulen auffangen würde. Bersten würde er eher nicht, die Gefahr ist aber, dass beim Öffnen des Ventils Flüssigkeit unter Druck austreten und eine Stichflamme erzeugen würde. Solange Gasraum über der Flüssigkeit bestehen bleibt, ist der Druck immer genau gleich dem Dampfdruck des Gases. Komprimiert man dieses Gas, geht einfach ein Teil des Gases in die "platzsparendere" Flüssigkeit über.

    Die Gefahr des Überfüllens ist tatsächlich gegeben. Also nachwiegen.

    Nicht umsonst haben die kleinen Propangasflaschen ein Standrohr, dass ein Überfüllen verhindert. Eine Gaskartusche hat das nicht.

    Das stimmt alles. Gleichzeitig ist in einer solchen Gaskartusche der Propananteil typischerweise so um die 20% oder bei speziellen Wintermischungen etwas höher. Der Druck in solchen Flaschen ist bei normalen Temperaturen so ähnlich wie in einem Fahrradschlauch (solange nicht reine Flüssigkeit drin ist).

    Wenn man eine solche Kartusche schüttelt, hört man auch den "Gasraum", die Flüssigkeit schwappt dann herum.

    In der Praxis war bei mir eher das Problem, genügend Gas aus der Kartusche oben in diejenige unten zu kriegen, selbst wenn ich die unten im Gefrierer und die oben im warmen Wasser vorbereitet hatte. Das heisst nicht, dass Überfüllien nicht möglich ist, aber schnell "aus versehen" geschieht das nicht, und wenn die Kartusche doch voll sein sollte, kann man ja gleich wieder ein wenig Gas ablassen. So schnell fliegt die einem nicht um die Ohren.

    Was ich aber immer tue, ist die kleine Gaskartusche, die ich nachfülle, nach ein paar Mal auffüllen auszutauschen. Das Ventil wird nicht besser durch den ständigen Gebrauch, und mit der Zeit setzt auch Flugrost an.

    Es wird in der Kartusche eine flüssige Phase geben, und einen Gasraum darüber. Im Gas über der Flüssigkeit ist der Gasdruck gleich dem Dampfdruck des Gemisches bei der gegebenen Temperatur. Deshalb brennt ein Gaskocher auch schlechter, wenn es kalt ist, oder wenn das zurückbleibende Gasgemisch sich abkühlt wegen der "Verdunstungskälte"... Der Übergang von der Flüssigkeit in die Gasphase verbraucht Energie, die eben der Flüssigkeit entzogen wird, und deshalb kühlt sich die Kartusche mit der Zeit ab.

    Mein (physikalisches) Verständnis ist, dass keine Gefahr besteht, solange ein genügend grosser Gasraum über der Flüssigkeit bestehen bleibt. Komplett mit Flüssigkeit sollte die Kartusche aber nicht gefüllt werden, einerseits, weil dann der Druck sehr stark bei Erwärmung steigen könnte, andererseits, weil das Gas ja "gemächlich" austreten soll, wenn man das Ventil öffnet, und nicht das flüssige Gas rausfliessen und eine Stichflamme bilden sollte.

    Ich persönlich habe auch so ein Umfüllventil, und fülle kleine Kartuschen aus einer grossen nach. Ich stelle diese dann auf die Waage, und schaue, dass diese nicht voller werden als beim Kauf.

    In den Gaskartuschen befindet sich ein Gemisch aus Propan und Isobutan. Propan hat einen tieferen Siedepunkt, und das Gemisch verhält sich deshalb besser, wenn es draussen kalt ist. Mein Eindruck ist, dass sich beim Umfüllen das Verhältnis von Propan zu Isobutan verändert, und in der zu füllenden Kartusche am Ende mehr Isobutan ist. Ich müsste das aber mal messen, das ist jetzt mehr mein Bauchgefühl... Möglicherweise hilft da das Erwärmen der einen und Abkühlen der anderen Kartusche.

    Update: ich habe das nochmals angeschaut, und denke, dass sich das Propan : Isobutan-Verhältnis nur sehr wenig ändern sollte, da ja die flüssige Phase nach unten durch das Ventil abfliesst. Dabei sollte eigentlich keine Entmischung stattfinden. Allenfalls tritt so ein Effekt auf, wenn die Kartusche oben fast leer ist, da dann mehr Propan in der Gasphase ist und somit weniger in der flüssigen Phase.

    Update 2: nachdem ich die Berechnung der Gemischsveränderung der Gase, die erfolgt, wenn die Kartusche langsam geleert wird, durchgeführt habe ist mir klar geworden, dass mein Gefühl, dass nach dem Nachfüllen mehr Isobutan drin ist, dennoch richtig war. Der Grund ist nicht, dass beim Nachfüllen eine Entmischung stattfinden würde, sondern dass das Restgas in der Kartusche, die wieder aufgefüllt wird, einen erhöhten Isobutan-Anteil hat. Der sollte aber kaum eine Rolle spielen, wenn die Kartusche fast leer ist.

    Ich werde mir wohl die Über-Kopf-Brenner mal anschauen müssen...

    Ich hatte auch Probleme dass plötzlich neuere Apps nicht mehr unterstützt wurden da Software veraltet.

    Da lohnt es sich ev. ein Modell zu wählen, für welches Custom ROMs verfügbar sind.

    Ich hatte dasselbe Problem mit meinem alten Poco X3 Pro, welches immer noch eine unglaubliche Batterielaufzeit von vielen Tagen hatte. Aber mein Netzprovider (bzw. dessen Infrastruktur) meinte, es könne kein 4G/LTE/Voice_over_LTE, was alles nicht stimmt. Und Xiaomi hat mich die aktuellere offizielle Firmware, die es eigentlich gibt, nicht flashen lassen.

    Ich habe mir deshalb zähneknirschend ein neues Smartphone gekauft (ein Xiaomi REDMI Note 15 Pro 5G), und danach das Poco entsperrt und Lineage OS geflasht. Seither läuft es wieder tipptopp.

    Xiaomi ist interessanterweise eine recht gute Wahl, wenn man später mal ein Custom ROM installieren will. Man muss zwar eine Woche warten während der Entsperrprozedur, und sich die Entsperrtools zusammensuchen, aber das Entsperren wird unterstützt und klappt. Und die Telefone sind günstig und recht gut, wenn man den ganzen Mist, der drauf vorinstalliert ist, erst mal entfernt oder deaktiviert hat. Es gibt dafür viele Anleitungen im Netz (einfach nach "debloat" zusammen mit "miui" oder "xiaomi" suchen).

    Zu 1.: Das Telefon lädt auch im Langsammodus mit PD, in dem Fall 9 W und 1 A. Gemessen habe ich in beide Richtungen mit dem gleichen Kabel, für das Ergebnis ist auch (in der Praxis) unerheblich, in welcher Reihenfolge man alles zusammensteckt. Genutzt habe ich das Originalkabel der Powerbank. Was mich aufmerken lässt, ist eben der Punkt, dass diese Powerbank sich anders verhält, als alle, die ich zu ausgemessen habe. Alle anderen geben insgesamt mehr Energie ab, wenn man sie nur moderat belastet. Bei hoher Belastung brechen sie deutlich ein.

    Ja. schon, aber "PD" kann unterschiedliche Dinge bedeuten. Du schreibst 9W und 1A für das Smartphone, das wären dann 9V Ladespannung. Dein Laptop wird wahrscheinlich 20V oder eine noch höhere Spannung benutzen. Dann ist der Ladestrom bei gleicher Leistung entsprechend tiefer, und die Verluste an den Kontakten und im Kabel sinken entsprechend (P = R I^2, d.h. die Verluste nehmen mit dem Quadrat des Ladestroms zu, da macht dann der Wechsel von 9V auf 20V bereits eine Reduktion der Verluste um den Faktor 5 aus (auf ca. 20%), und wenn es 36V wären, sogar um den Faktor 16!). Da spielt das Kabel schon eine Rolle. Ich habe mal meine eigenen Solarschaltregler ausgemessen, und war sehr erstaunt, wieviel Spannungsabfall ich bereits bei moderaten Ladeströmen um die 1A über der USB-Steckverbindung messen konnte.

    Wie misst du die PB denn genau aus (also die entnommenen mAh bzw mWh) ?

    Zu 2.: Natürlich, wobei ich in diesem Fall darauf hinaus will, dass mir der Eigenverbrauch ungewöhnlich hoch scheint. Vom Eigenverbrauch beim Laden der Powerbank auf den Eigenverbrauch beim Entladen zu schließen, ist hier der kritische Punkt. Ohne das Gerät zu öffnen wird das auch nicht nachzuweisen sein. Bleibt also eine Theorie.

    Da wird sicherlich mindestens ein Mikrocontroller werkeln, und auch die Ladeelektronik wird bei kleiner Last recht ineffizient sein (in Prozent). Das scheint mir normal.

    Vielleicht lege ich mir doch mal Ausrüstung zu, mit der ich konkrete PD-Modi erzwingen kann, um das alles genauer auseinandernehmen zu können. Was ich bspw. noch gar nicht genutzt habe, ist der A-Port an der Powerbank.