Beiträge von ULgeher

    Es gibt doch überhaupt kein Problem im Sommer mit reinem Butan zu kochen. Für mich würden sich deshalb Experimente mit Propan nachfüllen erledigt haben.

    Für die Paar Tage draußen im Winter würde ich mir halt dann eine neue Kartusche holen.

    Ich bin im Sommer in den Alpen unterwegs, und da wird es nachts schon mal kalt. Ich nehme immer die Optimus oder MSR-Kartuschen, die ein Propan/Isobutangemisch beinhalten. Und selbst mit diesen lässt die Brennleistung nach, wenn sich die Kartusche durch Verdunstung während des Kochens abkühlt. Mit Butan (Isobutan?) möchte ich wirklich nur im Sommer im Flachland und wenn es warm ist unterwegs sein, oder dann mit einem Kocher, der die Kartusche "nachwärmt". Für Touren in Skandinavien sicherlich auch nur mit Propananteil.

    Ich möchte da detailiertes Kartenmaterial drauf laden, welches viel Speicher benötigt.

    Ich würde einfach eine Variante mit viel Speicher kaufen. Ich habe die mit 512GB, da geht sehr viel drauf.

    Meine Karte des südlichen Kungsleden, mit MOBAC von Landmateriaet runtergeladen, benötigt z.B. nur 200MB. Und die gesamte Schweiz (Karte der Landestopographie in mindestens 1:25000) benötigt bei mir 6GB.

    Nein, das sind zwei unterschiedliche Dinge. Bei Konradskywar die Kartusche ja nicht voll. Reines Propan hat einfach einen hohen Dampfdruck bei 40 Grad. Hier der Zusammenhang gemäss Dampfdruckformel bei Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Propan):

    Bei 40 Grad Celsius sind es eben fast 14 bar. Das hat nichts mit dem Füllstand zu tun, das ist der Druck des Dampfs darüber.

    Bei 20% Propananteil ist der Druck dann ein Fünftel. Plus der Dampfdruck des Butans, der ist aber viel tiefer (7 bar). Ein 20:80 Gemisch hätten dann etwa 8.5 bar.

    HeiSim Ganz voll machen wäre mit jeder Flüssigkeit problematisch, auch wenn deren Dampfdruck tief ist.

    Eigentlich müsste man die leere (Empfänger)kartusche erstmal erwärmen und dann den allerletzten Druck abströmen lassen. Und dann erst kühlen.

    Warum? Es stört ja nicht, wenn da noch Gas drin ist, oder Flüssigkeit. Wenn Gas reinströmt, steigt der Druck, und das Gas kondensiert zu Flüssigkeit. Es besteht immer ein Gleichgewicht zwischen Flüssigkeit und dem Gas ("Dampf") darüber, und der Druck des Gases ist nur von der Temperatur abhängig, nicht vom Füllstand.

    Wichtig ist, wie bereits mehrfach erwähnt, dass nicht das gesamte Volumen mit Flüssigkeit gefüllt ist, da Flüssigkeit sehr wenig komprimiertbar ist, und dann bei Erwärmung der Druck extrem steigen würde und der Kanister den durch ausbeulen auffangen würde. Bersten würde er eher nicht, die Gefahr ist aber, dass beim Öffnen des Ventils Flüssigkeit unter Druck austreten und eine Stichflamme erzeugen würde. Solange Gasraum über der Flüssigkeit bestehen bleibt, ist der Druck immer genau gleich dem Dampfdruck des Gases. Komprimiert man dieses Gas, geht einfach ein Teil des Gases in die "platzsparendere" Flüssigkeit über.

    Die Gefahr des Überfüllens ist tatsächlich gegeben. Also nachwiegen.

    Nicht umsonst haben die kleinen Propangasflaschen ein Standrohr, dass ein Überfüllen verhindert. Eine Gaskartusche hat das nicht.

    Das stimmt alles. Gleichzeitig ist in einer solchen Gaskartusche der Propananteil typischerweise so um die 20% oder bei speziellen Wintermischungen etwas höher. Der Druck in solchen Flaschen ist bei normalen Temperaturen so ähnlich wie in einem Fahrradschlauch (solange nicht reine Flüssigkeit drin ist).

    Wenn man eine solche Kartusche schüttelt, hört man auch den "Gasraum", die Flüssigkeit schwappt dann herum.

    In der Praxis war bei mir eher das Problem, genügend Gas aus der Kartusche oben in diejenige unten zu kriegen, selbst wenn ich die unten im Gefrierer und die oben im warmen Wasser vorbereitet hatte. Das heisst nicht, dass Überfüllien nicht möglich ist, aber schnell "aus versehen" geschieht das nicht, und wenn die Kartusche doch voll sein sollte, kann man ja gleich wieder ein wenig Gas ablassen. So schnell fliegt die einem nicht um die Ohren.

    Was ich aber immer tue, ist die kleine Gaskartusche, die ich nachfülle, nach ein paar Mal auffüllen auszutauschen. Das Ventil wird nicht besser durch den ständigen Gebrauch, und mit der Zeit setzt auch Flugrost an.

    Es wird in der Kartusche eine flüssige Phase geben, und einen Gasraum darüber. Im Gas über der Flüssigkeit ist der Gasdruck gleich dem Dampfdruck des Gemisches bei der gegebenen Temperatur. Deshalb brennt ein Gaskocher auch schlechter, wenn es kalt ist, oder wenn das zurückbleibende Gasgemisch sich abkühlt wegen der "Verdunstungskälte"... Der Übergang von der Flüssigkeit in die Gasphase verbraucht Energie, die eben der Flüssigkeit entzogen wird, und deshalb kühlt sich die Kartusche mit der Zeit ab.

    Mein (physikalisches) Verständnis ist, dass keine Gefahr besteht, solange ein genügend grosser Gasraum über der Flüssigkeit bestehen bleibt. Komplett mit Flüssigkeit sollte die Kartusche aber nicht gefüllt werden, einerseits, weil dann der Druck sehr stark bei Erwärmung steigen könnte, andererseits, weil das Gas ja "gemächlich" austreten soll, wenn man das Ventil öffnet, und nicht das flüssige Gas rausfliessen und eine Stichflamme bilden sollte.

    Ich persönlich habe auch so ein Umfüllventil, und fülle kleine Kartuschen aus einer grossen nach. Ich stelle diese dann auf die Waage, und schaue, dass diese nicht voller werden als beim Kauf.

    In den Gaskartuschen befindet sich ein Gemisch aus Propan und Isobutan. Propan hat einen tieferen Siedepunkt, und das Gemisch verhält sich deshalb besser, wenn es draussen kalt ist. Mein Eindruck ist, dass sich beim Umfüllen das Verhältnis von Propan zu Isobutan verändert, und in der zu füllenden Kartusche am Ende mehr Isobutan ist. Ich müsste das aber mal messen, das ist jetzt mehr mein Bauchgefühl... Möglicherweise hilft da das Erwärmen der einen und Abkühlen der anderen Kartusche.

    Update: ich habe das nochmals angeschaut, und denke, dass sich das Propan : Isobutan-Verhältnis nur sehr wenig ändern sollte, da ja die flüssige Phase nach unten durch das Ventil abfliesst. Dabei sollte eigentlich keine Entmischung stattfinden. Allenfalls tritt so ein Effekt auf, wenn die Kartusche oben fast leer ist, da dann mehr Propan in der Gasphase ist und somit weniger in der flüssigen Phase.

    Update 2: nachdem ich die Berechnung der Gemischsveränderung der Gase, die erfolgt, wenn die Kartusche langsam geleert wird, durchgeführt habe ist mir klar geworden, dass mein Gefühl, dass nach dem Nachfüllen mehr Isobutan drin ist, dennoch richtig war. Der Grund ist nicht, dass beim Nachfüllen eine Entmischung stattfinden würde, sondern dass das Restgas in der Kartusche, die wieder aufgefüllt wird, einen erhöhten Isobutan-Anteil hat. Der sollte aber kaum eine Rolle spielen, wenn die Kartusche fast leer ist.

    Ich werde mir wohl die Über-Kopf-Brenner mal anschauen müssen...

    Ich hatte auch Probleme dass plötzlich neuere Apps nicht mehr unterstützt wurden da Software veraltet.

    Da lohnt es sich ev. ein Modell zu wählen, für welches Custom ROMs verfügbar sind.

    Ich hatte dasselbe Problem mit meinem alten Poco X3 Pro, welches immer noch eine unglaubliche Batterielaufzeit von vielen Tagen hatte. Aber mein Netzprovider (bzw. dessen Infrastruktur) meinte, es könne kein 4G/LTE/Voice_over_LTE, was alles nicht stimmt. Und Xiaomi hat mich die aktuellere offizielle Firmware, die es eigentlich gibt, nicht flashen lassen.

    Ich habe mir deshalb zähneknirschend ein neues Smartphone gekauft (ein Xiaomi REDMI Note 15 Pro 5G), und danach das Poco entsperrt und Lineage OS geflasht. Seither läuft es wieder tipptopp.

    Xiaomi ist interessanterweise eine recht gute Wahl, wenn man später mal ein Custom ROM installieren will. Man muss zwar eine Woche warten während der Entsperrprozedur, und sich die Entsperrtools zusammensuchen, aber das Entsperren wird unterstützt und klappt. Und die Telefone sind günstig und recht gut, wenn man den ganzen Mist, der drauf vorinstalliert ist, erst mal entfernt oder deaktiviert hat. Es gibt dafür viele Anleitungen im Netz (einfach nach "debloat" zusammen mit "miui" oder "xiaomi" suchen).

    Zu 1.: Das Telefon lädt auch im Langsammodus mit PD, in dem Fall 9 W und 1 A. Gemessen habe ich in beide Richtungen mit dem gleichen Kabel, für das Ergebnis ist auch (in der Praxis) unerheblich, in welcher Reihenfolge man alles zusammensteckt. Genutzt habe ich das Originalkabel der Powerbank. Was mich aufmerken lässt, ist eben der Punkt, dass diese Powerbank sich anders verhält, als alle, die ich zu ausgemessen habe. Alle anderen geben insgesamt mehr Energie ab, wenn man sie nur moderat belastet. Bei hoher Belastung brechen sie deutlich ein.

    Ja. schon, aber "PD" kann unterschiedliche Dinge bedeuten. Du schreibst 9W und 1A für das Smartphone, das wären dann 9V Ladespannung. Dein Laptop wird wahrscheinlich 20V oder eine noch höhere Spannung benutzen. Dann ist der Ladestrom bei gleicher Leistung entsprechend tiefer, und die Verluste an den Kontakten und im Kabel sinken entsprechend (P = R I^2, d.h. die Verluste nehmen mit dem Quadrat des Ladestroms zu, da macht dann der Wechsel von 9V auf 20V bereits eine Reduktion der Verluste um den Faktor 5 aus (auf ca. 20%), und wenn es 36V wären, sogar um den Faktor 16!). Da spielt das Kabel schon eine Rolle. Ich habe mal meine eigenen Solarschaltregler ausgemessen, und war sehr erstaunt, wieviel Spannungsabfall ich bereits bei moderaten Ladeströmen um die 1A über der USB-Steckverbindung messen konnte.

    Wie misst du die PB denn genau aus (also die entnommenen mAh bzw mWh) ?

    Zu 2.: Natürlich, wobei ich in diesem Fall darauf hinaus will, dass mir der Eigenverbrauch ungewöhnlich hoch scheint. Vom Eigenverbrauch beim Laden der Powerbank auf den Eigenverbrauch beim Entladen zu schließen, ist hier der kritische Punkt. Ohne das Gerät zu öffnen wird das auch nicht nachzuweisen sein. Bleibt also eine Theorie.

    Da wird sicherlich mindestens ein Mikrocontroller werkeln, und auch die Ladeelektronik wird bei kleiner Last recht ineffizient sein (in Prozent). Das scheint mir normal.

    Vielleicht lege ich mir doch mal Ausrüstung zu, mit der ich konkrete PD-Modi erzwingen kann, um das alles genauer auseinandernehmen zu können. Was ich bspw. noch gar nicht genutzt habe, ist der A-Port an der Powerbank.

    Ad "effizient laden", allerdings eine andere Powerbank betreffend: Ich habe seit ein paar Tagen eine Iniu P63-E1 hier (das ist die mit 100 W Entlade- und 65 W Ladeleistung und 25 Ah). Ich bin dabei, sie ein bisschen zu prüfen und habe dabei ein unerwartetes Verhalten festgestellt: Ich bekomme mehr aus dem Ding raus, wenn ich es stärker belaste. Wenn ich die nominell 90 Wh mit dem Laptop leersauge, so gut er kann (50-80 W), dann bekomme ich ziemlich gute 74 Wh raus. Wenn ich mit dem Telefon absichtlich langsam entlade (Modus bei Samsung, lädt mit 9 W), dann komme ich auf schlechte 54 Wh. Ich will das auf jeden Fall noch gegenprüfen, aber es passt dazu, dass die Powerbank beim Aufladen selbst dann noch mehr als 1 W verbrät, wenn sie randvoll ist. Das ergibt auf sehr langsames Laden dann eben einen erheblichen Unterschied in der Nutzbaren Energie, wenn sich das Gerät einen Eigenverbauch von 1 W oder mehr gönnt. Falls sich das Verhalten bestätigt, könnte man noch versuchen zu tricksen, und immer möglichst viele Geräte gleichzeitig laden, damit zumindest die einzelnen Geräte nicht auch übermäßige Wärmeverluste haben.

    Das macht schon Sinn, aus zwei Gründen:

    1. lädt dein Laptop sicherlich nicht bei 5V, sondern mit irgend einem Power-Delivery Modus. Dank der höheren Spannung sind die Ströme und damit auch die Verluste in den Kabel, Stecker etc. tiefer. Bei 9W bist du bei deinem Telefon wohl bei 5V/2A oder so was ähnlichem. Da sind die Ströme vergleichsweise hoch, und der Wandler wird anders betrieben (eben bei 5V), oder es ist ein anderer Wandler im Einsatz. Wie misst du die entnommene Leistung? Nach dem Kabel, an welches der Verbraucher angeschlossen ist?

    2. haben die Wandler auf beiden Seiten einen Eigenverbrauch. Bei extrem tiefer Entnahme dominiert dann der Eigenverbrauch, und nicht mehr die Umwandlungseffizienz. Wobei ich auf den Eigenverbrauch beim *Laden* nicht allzuviel geben würde. Da beim Laden am Netz ja "unbeschränkt" Energie zur Verfügung steht, und offenbar mit max. 65W geladen wird, spielt dieses 1W keine Rolle mehr. Als Entwickler würde ich jedenfalls nicht dafür optimieren.

    Es ist mit Stöcken unterstützt.

    Solange die Stöcke in ihren Halterungen bleiben, bringt dieser Support unglaublich viel.
    Ich habe bei einem Taiji 2 Gurtbandhalterungen für diesen Zweck angenäht. Damit stehen Front- und Rückseite bobenfest.

    Das zeigt wieder mal, wie wichtig eine absolut solide Abspannung und faltenfreie Aufstellung ist.

    Das Zelt bewegt sich ja schon, Mein Eindruck ist, dass es so gut steht, weil der Wind nirgends angreifen kann. Wenn da der Wind auch nur kurzzeitig unter das Zelt greifen könnte und es so verformen würde, dass das Windprofil ungünstiger würde, würde es womöglich schneller zerlegt.

    Ich frage mich auch, auf welcher Höhe denn die 100km/h gemessen wurden. Wie ist denn das Windprofil in so einem Windkanal? Normalerweise hat man ja ein parabolisches Windprofil, mit praktisch Windstille am Boden und einer Zunahme zur Querschnittmitte.

    Jedenfalls scheint die Gestängekonstruktion und die Geometrie insgesamt sehr gut zu sein.


    NACHTRAG: In den youtube.-Kommentaren steht:


    Would unregular gusts make a difference? Anyway, the X-Dome's stability is impressive and trustworthy.

    DD: Yes, its very different. Camping in mountains terrain, you can also get wind coming down onto the tent. Tents fail in real life below those speeds, including examples of durston tents. Because of gusts, the tent is shaken, instead of even distrubuted pressure. Its still impressive for the tent type and weight, but dont think of it as going out in those speeds are guaranteed to work out well..


    Und bzgl. Trekkingstöcken:

    That with trekking pole support? Very impressive. Do you also have broadside results?

    DD: Yes it is the max setup with trekking pole supports and guylines. We didn't have time to test the broadside. The trekking pole directly behind the sidewall would help a lot there, but still, the end is probably the stronger orientation for the X-Dome 1+.

    Link zu einem Video, in dem Durston das X-Dome 1+ beim Hersteller des Aluminiumgestänges DAC testet:

    https://www.instagram.com/stories/dursto…WVubDh3dDk4Z255

    Kann man das Video irgendwo ohne Insta-Account anschauen? Ich komme mit dem Link nicht weiter, da ich keinen Insta-Account habe und auch keinen will.

    UPDATE: Mit diesem Link ging's: https://www.instagram.com/reel/DU51Zz2Dkx7

    Meine größte Herausforderung lag darin, die Geometrie so anzupassen, dass der Luftstrom des Radiallüfters optimal in die Pumpe geleitet wird. Das Prinzip, das zum Beispiel die Alpenblow verwendet, führte bei mir zu einem Abriss des Luftstroms und einem fast vollständigen Druckverlust. Hier wird die Richtung des Luftstroms direkt nach dem Ausgang des Radiallüfters um 90° geändert.

    Da spielt wohl die genaue Geometrie des Luftkanals eine Rolle. Der Luftstrom soll ja möglichst laminar verlaufen, und der Querschnitt gross genug sein. Der Querschnitt sollte sich wohl auch gleichmässig verändern, bis er dem Übergang im Vertil entspricht.

    Die Alternative wäre natürlich, den Luftstrom nicht um 90 Grad umzulenken, sondern den Lüfter auf das Ventil aufzustellen.

    Des Weiteren hatte ich Probleme mit der Materialmenge und der Stabilität des Gehäuses. Die Konstruktion war aufwendiger und führte letztlich zu Mehrgewicht (3D Druck), brachte jedoch keine Verkürzung der Aufpumpdauer der Isomatte.

    Alles klar!

    Wichtig ist ja vor allem, dass es funktioniert.

    Interessantes Projekt!

    Welche Radiallüfter hast du denn verwendet? Auf dem ersten Bild ist ja auch ein Axiallüfter abgebildet.

    Ich würde erwarten, dass Axiallüfter bei Widerstand trotzdem einen tieferen Volumenstrom erzeugen als Radiallüfter, deshalb meine Frage...

    Hat jemand zufälligerweise das Nothing Phone 3a (pro?) ?

    Mich würde interessieren, wie die Photos sind und vor allem wie lange es im praktischen Alltag durchhält. Man hört, es sei sparsam, da es auf viel Unnötiges verzichtet, was im Hintergrund Strom frisst.

    dass ich D+ und D- am USB-A-Port offen lasse für geringe Ladeströme

    Ich dachte bei nem USB-A kommt man grundsätzlich auf keine hohen Ladeströme und die Spannung bleibt immer bei 5V?

    Nein, über USB-A gibt es den "dedicated charging port" (DCP), also eine Konfiguration, bei dem ein Gerät mit bis 1.5A geladen werden kann. Das wird durch das Verbinden der Datenleitungen D+ und D- angezeigt. Die "alten" Steckernetzteile ohne PD und QC und dergleichen tun das so.

    Wenn D+ nicht mit D- verbunden ist, dürfen die angeschlossenen Geräte nur soviel Strom beziehen, wie der jeweilige USB-Standard zulässt. Im Prinzip ist das sehr wenig, solange sich die Geräte nicht via USB-Protokoll angemeldet haben ("USB enumeration"), nämlich 100 bis 150 mA. De facto ziehen Geräte dann aber meist 500mA (max laut USB-2-Standard) oder 900mA (max. laut USB-3-Standard), um sich aufzuladen. Mit 500mA oder 900mA wird viel weniger Abwärme in den Wandlern und Kabel produziert, das Laden ist effizienter, dauert aber eine Weile. Im Zelt über Nacht ist das aber meist egal.

    Bei meinem Solarlader passt der Ladestrom so auch gut, wenn das Handy bei Sonne mit PV-Panel geladen wird. Viel mehr als 800mA bei 5V liefert mein Panel nicht, und die Differenz geht in den Pufferakku (1x bzw. 2x 18650), oder wird von dort ergänzt (z.B. wenn eine Wolke vorbeikommt, oder das Gerät eben gerne 900mA hätte und das Panel nur 700mA liefert). Wenn ich nachts aus der PB Lade, kommt der ganze Strom aus den 2x 18650, und da sind 500mA oder 900mA nicht viel. Wenn ich auf 1.5A umschalte, wird die Ladeelektronik deutlich warm.

    Auf der längeren Tour willst Du das Phone aus einer Powerbank nachladen - da sind die Größe des internen Akkus und die damit erreichbare Laufzeit zweitrangig, sondern der tatsächliche Energieverbrauch ist maßgeblich. Eine Möglichkeit zu adaptivem Laden / Ladestrombegrenzung reduziert die Verluste beim Nachladen.

    Das mit dem Energieverbrauch ist sicher richtig. Ein kleines, nicht zu helles Display und eine eher lahme CPU helfen.

    Das mit der Powerbank kann ich aber nicht unbedingt nachvollziehen. Je grösser der Akku im Phone, desto weniger Powerbankleistung benötige ich doch. Mein Poco X3 Pro hat z.B. einen relativ grossen Akku bei geringem Energieverbrauch, und damit komne ich regelmässig 5 Tage durch. Somit benötige ich nur noch eine kleine und damit leichte PB, und für Touren, bei welchen alle paar Tage mal Zivilisation angesagt ist, gar keine.

    Jetzt beim Schreiben verstehe ich, glaube ich, was du meinst: die Summe der Gewichte bleibt etwa gleich. Ausser eben man kann die PB weglassen.

    Zur Ladestrombegrenzung: Bei meiner selbstgebauten Solarpanel-PB habe ich das so gelöst, dass ich D+ und D- am USB-A-Port offen lasse für geringe Ladeströme. Das Laden ist dann langsam aber effizient, mit nachgemessenen 450 bis max. 900mA, je nach angeschlossenem Gerät. Wenn D+ mit D- verbunden ist, steigt der Ladestrom auf knapp 1.5A.

    Das müsste eigentlich auch mit einem entsprechenden Ladekabel und "normaler" PB gehen.

    Die zwei Panele sind an der Front miteinander vernäht, oder?

    Bei geschlossenem Aufbau ist die Front dann eingeklappt, wie ein "Z", oder? Wie verhält sich diese Tasche bei viel Wind?

    Die neue Generation China Android Smartphones besticht ja gerade vor allem durch gigantisch gewachsene Akkukapazitäten - 7000, 10000mAh - alles keine Seltenheit mehr, ohne, dass die Geräte klobige Totschläger geworden wären.

    200g mit dem Akku sind z.b. schon eine spannende Ansage für's Wandern.

    https://m.gsmarena.com/honor_power2s_…-news-70910.php

    Nennt schon jemand eines der Geräte dieser Generation sein Eigen und hat Erfahrungen zur Laufzeit und Ladezeit aus der Praxis?

    Naja, das klingt schon gut erst mal, 7000 oder mehr, unterstellen wir das die Angaben stimmen, ist ja bei Akkus, Powerbanks nicht immer so, dann heißt das nicht unbedingt das der Akku im täglichen Gebrauch tatsächlich länger läuft, vieles benötigt immer mehr Strom, zB. KI Funktionen in der Kameraapp, höhere Bildschirmauflösungen und höhere Bildwiederholrate. Draußen im Offlinemodus sollte es schon was bringen ... muss die Praxis zeigen.

    Das stimmt alles. Auf der anderen Seite bringt ein dicker Akku schon was. Ich selbst habe ein Poco X3 Pro, welches trotz seiner 3 Jahre auf dem Buckel im Alltag immer noch mehrere Tage ohne Aufladen durchhält. Bei wenig Gebrauch hatte ich kürzlich wieder mal fast 5 volle Tage Laufzeit.

    Auf dem Trail mit Kartenapp und GPS, Kamera für Photos, und manchmal anderen Apps (z.B. Wetter) hat es bei mir z.B. auf dem Kungsleden mehrere Tage durchgehalten (wobei es nachts und teilweise auch tags im Flugmodus war).

    Mir scheint, "Premium-Marken" optimieren ihre Handys auf Leistung und minimale Dicke. Bei China-Handys wie z.B. dem Poco ist es umgekehrt. Es ist vergleichsweise "lahm", das Display nicht extrem hell, und auch vergleichsweise schwer und dick. Ergebnis ist die lange Laufzeit, die für mich sehr wichtig ist.

    Wie das bei besagtem Honor ist, weiss ich nicht, ich könnte mir aber vorstellen, dass es wirklich lange durchhält.

    Das Thema beschäftigt mich auch. Die Umweltbilanz von Bekleidung insgesamt abzuschätzen finde ich persönlich sehr schwierig.

    Wie vergleicht man ein T-Shirt aus Biobaumwolle oder -Leinen (was ich regelmässig kaufe), welches nach einem Jahr hin ist, mit einem KuFa-Shirt, welches viele Jahre hält aber wohl Mikroplastik abgibt? Natürlich sind das andere Anwendungsbereiche (Alltag vs. Sport), aber es zeigt das Dilemma.

    Ich glaube, was wir am Ende haben sollten, sind innert vernünftiger Zeit abbaubare Kunstfasern, die hydrophob sind... es müsste doch einen Bereich geben zwischen Fasern, die biologisch praktisch unabbaubar sind und solchen die abbaubar sind aber nicht die für Sport erwünschten Eigenschaften haben? Weiss da jemand mehr dazu?

    Für mich bedeutet three season nicht, dass da nie Schnee fällt. Da liegen schon auch mal 20cm Schnee oder so drin. Four season hingegen interpretiere ich so, dass ich damit in Hochwinter zum Beispiel in den Alpen über der Waldgrenze sicher unterwegs sein kann, und mit richtig viel Schnee keine Probleme kriege, d.h. das Zelt wirklich dafür ausgelegt ist. Solche Zelte haben dann auch Eingänge, die man bei Schnee und Wind benutzen kann (zum Beispiel die Schlaucheingänge eines VE25).

    Anderen Definitionen von four season finde ich jedenfalls nicht hilfreich, da ich bei milden Bedingungen mit mal Schnee durchaus auch mit einem Tarp unterwegs sein kann.

    North Face zum Beispiel hat sein West Wind, ein buckliges Tunnelzelt mit full solid inner immer als three season vermarktet, obwohl es durchaus Schneelasten trägt und Kollegen im Alpenverein damit im Hochwinter auch mal auf Skitour gegangen sind... Aber eben, bei wirklich viel Schnee und stürmischen Bedingungen wäre es nicht das ideale Zeit gewesen.