Beiträge von derray

    Ich habe HDPE in 1mm und 2mm hier. Habe bisher nur Schneeheringe daraus gebaut und eine Pulka aus Mangel an geeigneter Tour noch nicht. Ich würde dafür definitiv 2mm nehmen. 1mm ist zu weich.

    Zur Nutzung einfacher Schlitten gibt es bei ods auch einen langen Thread. Für deutsche Winter reicht das wohl, aber bei richtig tiefen Temperaturen wird der Kunststoff wohl brüchig.

    Jorgen Johansson hat auch viel zu dem Thema ausprobiert und ist bei einer abgeschnittenen Paris Pulka gelandet.

    mfg

    der Ray

    Ich nutze auch Atemtechniken. Atme ganz normal ein, zähle beim Ausatmen mit und wenn ich fertig bin mit Ausatmen und den Drang verspüre wieder einzuarmen, zähle ich vorher noch ein oder zwei Zahlen weiter.

    Das bringt den ganzen Körper schön runter und lenkt mich ab von allem, was mir sonst durch den Kopf gehen würde.

    mfg

    der Ray

    Nach dem Test habe ich das Teil aber nie wirklich verwendet, war mir das Material in der Handhabung doch zu flimsy war.

    Was müsste man denn ändern, damit er weniger flimsy ist? Aus 0,15 oder 0,2mm Folie wäre das Gewicht ja immer noch richtig gut für die Größe.

    mfg

    der Ray

    Wie soll die Raffung halten? Hilf mir auf die Sprünge ... :S

    An der vorderen Kante ist ein Kordelkanal, mit einer Lücke in der Mitte. In der Mitte ist ein Ring oder D-Ring. Wird das Zelt geschlossen, zieht man die Kordel durch den Ring und spannt diese ab. Die Kante mit dem Kordelkanal hat einen Catenary Cut. Dadurch, dass die Kordel im CC gespannt wird, erhoffe ich mir dadurch zumindest etwas Spanking auf der faltigen Fläche.

    Ich hoffe das ist verständlich.

    mfg

    der Ray

    Also so ein bisschen wie hier.

    Ja, nur, dass ich die Schnur im Kordelkanal auch direkt als Abspannschnur nutzen würde. Mit einem CC im Kordelkanal erhoffe ich mir dadurch etwas Spanking (;() auf die faltige Stofffläche zu bekommen.

    vielleicht sollte man an Kopf und Fußende mittig noch kleine Struts oder Lifter einbauen um bei der geringen Gesamthöhe noch auf eine ausreichende Kopf- und Beinfreiheit zu kommen.

    Das schrieb ich ja schon im ersten Post.

    mfg

    der Ray

    Du schneidest die Stoffbahn einfach schräg durch und nähst die Stücke an der 1,9m langen Seite wieder zusammen.

    Ja, das wäre möglich. In den meisten Fällen bin ich aber der Meinung, dass ein Flattarp nur schlecht ein Zelt imitieren kann.

    In die Unterkante des Türpanels müsste man wahrscheinlich aufgrund des Fadenverlaufs eine Schnur mit einsäumen, sonst bekommt man keine Spannung drauf.

    Ich würde ohnehin eine Schnur und einen Kordelkanal an der Türkante einnähen, um den Eingang durch raffen zu schließen.

    was verwendet ihr eigentlich als CAD Programm

    Google SketchUp 8.

    mfg

    der Ray


    Hab mal eine andere Idee, die mir schon länger im Kopf herum schwirrt mal grob auf 3m Stofflänge und 1,6m Stoffbreite skaliert. So komme ich auf eine Halbpyramide mit 2,8m Liegelänge, 1,1m Breite, einer Höhe von 0,7m und einem komplett geschlossenen Falteingang, der bei Bedarf als Vordach aufgestellt werden kann. Wenn man das ganze nicht komplett bodennah auf baut, sondern auf 0,8 oder 0,85m und mit Flächenliftern noch etwas Volumen heraus holt, könnte das (für Nichtriesen) tatsächlich funktionieren.

    mfg
    der Ray

    Warum sich dieses Vorteils berauben dadurch, dass das Alpha mit der winddichten Außenschicht vernäht ist, derray ?

    Zum einen wäre das bei mir Kleidung für den Winter. Zum anderen finde ich es bei normalem Fleece schon lästig, dass es ohne Windshirt nur halbe Leistung bringt und mit Wind dann quasi gar keine mehr. Bei Alpha mit Pertex hätte ich das Gewicht von normalem Fleece, aber mit vollem Potential.

    mfg

    der Ray

    Ich hab doch 3 Jahreszeiteneinsatz geschrieben.

    Ich habe den Winter nur ins Spiel gebracht, weil er anhand von VBL und Overbag gut zeigt, wie viel Feuchtigkeit auch ohne Schwitzen vom Körper ausgeht. Das passiert in allen vier Jahreszeiten gleichermaßen. Im Winter ist nur das Risiko größer.

    Mein konkreter Fall spielte sich zwar in allen vier Jahreszeiten ab, aber den Winter habe ich in Griechenland und der Türkey verbracht. Da gab es nur selten mal frostige Nächte.

    mfg
    der Ray

    Ist das eigene Erfahrung oder nur Hörensagen?

    Ich war zwar nicht gemeint, aber ich habe diese Erfahrung tatsächlich selbst gemacht. Und dafür musste ich nicht einmal wirklich schwitzen. Die Haut gibt nicht nur Schweiß in Form von Flüssigkeit ab, die Schweißporen sondern auch Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf ab und die Zellen leiten Feuchtigkeit per Diffusion (Transdermaler Wasserverlust) nach außen. Beides passiert auch ohne, dass uns zu warm ist und wird durch ungewohnte Luftfeuchtigkeit in der Umgebung beeinflusst. Je nachdem, wie gesättigt die Luft im Schlafsack ist und wo der Taupunkt liegt, kann es durchaus passieren, dass die Daunen dadurch feucht werden und verklumpen. Im Winter werden genau deshalb VBLs oder Overbags mit Synthetikfüllung genutzt, um den Wasserdampf gar nicht erst in den Schlafsack zu lassen, oder, um den Taupunkt in die Synthetik zu verlagern. Im Winter geht man einfach ein deutlich höheres Risiko ein, als im Sommer, wenn man das nicht beachtet.

    In meinem Fall lag ein Teil des Problems auch bei mir: Damals hatte Cumulus gerade eine wasserdichte Außenhülle (Pertex Endurance) ins Programm genommen, was damals als der heiße Scheiß gehandelt wurde. Da ich für meinen großen Trip wirklich auf alles vorbereitet sein wollte, hab ich die bestellt. Morgens konnte man schön sehen, wie der Außenstoff in der Fläche von innen feucht war uns dort eben auch die Daunen verklumpten und rund um die nicht versiegelten Nähte alles trocken blieb. Hier konnte die Feuchtigkeit problemlos entweichen. Ja, mit einem anderen Außenstoff wäre weniger passiert, aber es zeigt doch, wie viel Feuchtigkeit im Spiel ist, auch wenn man nicht schwitzt. Nach 19 Monaten hab ich den Sack dann zum OST gegeben und die mussten 150 von 700g Daunen ersetzen, weil die trotz Waschen nicht mehr zu retten waren. Zu viel Salz und Fett.

    Heute ist das Problem durch dünnere und bessere Materialien bestimmt besser geworden, aber an unserer Haut hat die Evolution in der Zeit nichts geändert.

    mfg
    der Ray

    Hallo Mad!

    Ich würde, wie nivi, auch die Sinnfrage stellen. Ein wichtiger Sinn des gespannten Rahmens vom Arc Blast ist ja das Abstützen des Gewichts auf den Hüften. Eine Trailrunningweste trägt man ausschließlich am oberen Rücken. Das Abstützen wird also nicht funktionieren. Bleibt also nur noch die Belüftung. Da könntest du dir die Frage stellen, ob du den Zweck nicht einfacher erzielen kannst.

    Ein Hersteller (ich glaube Vaude, finde aber spontan nichts) hat mal Trailrunningrucksäcke mit Abstandsgewirk zur Belüftung auf den Markt gebracht. Vielleicht wäre das eine Alternative zum Gestell, die deutlich einfacher zu nähen ist?!

    Ich habe alle alle meine Rucksäcke aus 210den Nylon mit PU-Beschichtung genäht. Sollte eigentlich nur für einen Prototypen sein, weil es günstig ist, aber das Zeugt ist deutlich haltbarer als gedacht und super einfach zu verarbeiten. Das 30den Cordura ist tatsächlich eher ein Zeltstoff (habe mein Einbogenkuppelzelt daraus genäht).

    Bezüglich Schnittmuster wäre es hilfreich, wenn du mal mit einer Zeichnung mit Maßen deine Vorstellung präsentieren würdest. Dann können wir daraus auch ein Schnittmuster ableiten.

    mfg
    der Ray

    Bisher günstige Runningshorts von Decathlon, Innenbuxe herausgetrennt, 90g, hält seit Jahren problemlos.

    Jetzt MYOG mit zwei großen Taschen, länger, bis zum Knie, 117g. Falls wer leichteres Material kennt, immer her damit!

    mfg

    der Ray