Beiträge von HeiSim
-
-
Das oben Geschriebene zugespitzt - wer einen Biwak-Sack als Plan-A mitnimmt fällt bei mir schon unter Masochismus-Verdacht.
-
Idiotensicher ist ein hoher Anspruch weil Idioten so sehr erfinderisch sind
- da sind schon Andere dran gescheitert.Ich setze für mich als Ziel, das die Geräte bei bestimmungsgemäßem Gebrauch funktionieren und nicht kaputt gehen. Das sehe ich bei der Summit-PB als erfüllt an
. Den Schalter kaputt zu bekommen bedarf es schon deutlicher, fehlgeleiteter Energie...Zur Keeppower 6000 und USB-C Stecker - es gibt USB-C -> micro USB (und auch noch -> mini USB). Ganz sinnvoll wenn man noch ältere Geräte mit Micro-USB Anschluß hat, und die Variante --> Mini-USB habe ich auch schon gebraucht.
Nach ersten Tests halte ich diese PB für eine durchaus sinnvolle Variante. Mit 4,5gr/Wh verh. leicht, liefert allerdings nur 7,5W am Ausgang. Und man muß noch ein paar gr. für eine Schutzhülle einrechnen. Zudem fällt die Energiebilanz nicht aus dem Rahmen (für Solar-Lader interessant), über alles halten sich die Verluste (abgegebene vs. zum laden benötigte Energie) mit ca. 35% im Rahmen.
-
Was mir neben der ganzen Diskussion um Tau- oder Nichttaupunkt völlig unklar geblieben ist - wo soll denn der Reiz eines Biwaksacks bei weniger erfreulichen Bedingungen liegen? Bei schönem Wetter brauche ich keinen und wenns mies ist - also Spaß macht das nicht.
Meine Erinnerungen an Übernachtungen im Biwaksack sind, nun mal freundlich ausgedrückt, sehr durchmischt. Also absichtlich i Biwak übernachten? Nö, nur wenns sein muß!
-
Na ja, das sieht nach durchdachtem Vorgehen aus... dann haste halt irgendwann 4 Rucksäcke.
Aliexpress ist nur die Verkaufsplattform (wende dich an den Verkäufer) und btw., bisher hatte ich noch nie Probleme mit einer Bestellung ÜBER Aliexpress. Für die Entfernungen sind die Lieferzeiten Top!
-
...Das Tracking mit kurzen Intervallen ist denke ich besonders für Fall 2 relevant, um den Suchradius für Rettungskräfte eingrenzen zu können und/oder damit die Notkontakte aus der Entfernung einen potentiellen Notfall erkennen können, um damit wertvolle Zeit zu gewinnen. Hier muss man dann mit den Notkontakten ein pragmatisches Vorgehen vereinbaren, was die Beobachtungsintervalle der Trackpunkte/Events und die Trigger für eine Eskalation (1. Kontaktaufnahme mit mir 2. definierte Zeit auf Rückmeldung warten 3. Falls kein Kontakt - Notruf) sind. Und natürlich muss man das dann auch selbst diszipliniert durchziehen, um diesen selbstgebauten Totmannschalter nicht aus Nachlässigkeit zu aktivieren

Ich denke es ist am einfachsten, wenn alle Beteiligten sich vorab die Garmin Messenger-App installieren (intuitive Oberfläche wie bei allen anderen bekannten Messengern) und VOR Tourstart, falls noch nicht geschehen, eine Nachricht austauschen, um den Chat/Kommunikationskanal zu etablieren, so dass er bei Bedarf sofort zur Verfügung steht.
- Wenn der Notruf ausgelöst wird (automatisch oder manuell) schaltet sich das Inreach ja nicht ab sondern sendet im gewählten Intervall weiter Statusmeldungen. Und wenn das InReach notwendig ist werden die Retter sicher nicht vor Aussenden des nächsten Treckingpunktes an Ort und Stelle sein. Die Helfer haben dann sicher den aktuellen Standort des InReach.
- Vor einer Tour die das InReach notwendig macht halte ich eine gewisse Vorbereitung für zwingend. Und da gehört natürlich das Testen der Rettungskette (soweit möglich) dazu. Alles Andere wäre grob fahrlässig.
- Sich im Notfall auf irgendeine geordnete Kommunikation zu verlassen halte ich für ziemlich gewagt. Du liegst z.B. mit offenen Beinbruch in der Pampa und willst mehr als die Notfallnachricht austauschen? Das traue ich nur Geübten und sehr Erfahrenen noch zu.
-
Vielleicht wäre dir Frage interessanter, welche FUNKTION man weglassen bzw. durch "Nichtelektronik" ersetzen möchte? Und auch WANN?
Wenn ich 4 Tage den A1 gehen möchte und in Gasthäusern/Hütten/etc übernachte kann ich mich frei entscheiden, ob ich den Photo mitnehme, ob das Handy/GPS/Inreach, welche Stirn- oder Taschenlampe, jeweils mit der zugehörigen "Infrastruktur".
Wenn ich in unbekanntem, unwegsamen, einsamen Gelände weitab der Zivilisation auf einer nicht wiederholbaren, langen Tour unterwegs bin stellen sich diese Fragen völlig neu. Dann beginnt auch das Thema 'Sicherheitsgewinn durch elektronisches Equipment' an Bedeutung zu gewinnen. Und mit steigender Dauer bekommt der Komfort eine andere Bedeutung als für 2 Tage Donautalwanderung.
Den meisten bisherigen Antworten entnehme ich implizit das sie für den ersten Fall geschrieben wurden.
-
Meine China-Titan hab ich ausgesondert - halten einfach nicht lange durch. Außer den fetten Nägeln, die aber gewichtsmäßig eher in der Klasse von Baseballschlägern rangieren - und von der Haltbarkeit auch..
-
Sehr unaufgeregter und reflektierender Artikel.
Und man sollte sich davor hüten, wenn man die 1. Hilfe Packung mal nicht gebraucht hat sie als unnötig abzutun. Umgekehrt muß man sich aber auch davor hüten in ein "pack your fear" zu verfallen und zu übertreiben. Mit der Zeit wird sich ein Gleichgewicht einstellen und man hat seinen angepassten 1-Hilfe Set. was man auch bedenken sollte (wenn man jenseits heimischer 'Spaziergänge') unterwegs ist, das auch Andere auf deine Notfallausrüstung angewiesen sein können. Gerade in abgelegenen Ländern tritt das häufiger auf als man denken mag. Und dort sind die Rettungsketten wesentlich schwächer als hier. 3 Tage ohne (ab der Meldung!) ist da schon mal sehr gut möglich
Was mich etwas erstaunt ist die (teilweise) Ablehnung von ein Schmerzmitteln. Bei längeren Touren können z.B. die Zähne so richtig Ärger machen oder man hat sich ein paar Bänder gerissen und wenn man nicht innert weniger Stunden aus dem Trail kommt sind ein paar Ibu, Novalminsulfon, Tramadol o.ä. durchaus sinnvoll. Das kann den Unterschied zwischen verharren an einem unpassenden oder weiterkommen zu einem für Rettung erreichbaren Ort ausmachen.
-
Sorry, wie ich ein Modell skaliere weiß ich, danke. Ich kenne allerdings auch die möglichen Schwachstellen dieser Modifikationen, z.B. bei Gewinden.
Was du offensichtlich nicht verstanden hast ist, das die Suche über veggi keinerlei Mehrwert in Bezug auf präzise Informationen bringt (DAS war klar erkennbar mein Kritikpunkt an den verschiedenen Seiten).
Und gerade hier im direkten Austausch (offensichtlich will das Forum ja einen gewissen "Qualitätsstandard" setzen) lassen sich Unklarheiten in den Beschreibungen sehr viel einfacher ausräumen und die Qualität von Druckmodellen verbessern als auf den MEHR oder weniger anonymen "drop and forget" Seiten. Deswegen bin ich für die Veröffentlichung hier. Wenn der Qualitätsanspruch so schnell ad acta gelegt wird, ok, dann ist es wohl so.
Und das jeder seine Modelle auch noch anderweitig posten kann war nirgends und von niemandem ausgeschlossen worden, oder?
-
Naja, mit yeggi.com findet man IMHO schon recht viel Brauchbares. Wenn die Hochladenden ihre Sachen schlecht verschlagworten dann ist das ja das Problem der Hochlader und das Problem gibt es dann hier im Forum ja auch.
Hab nichts anderes behauptet. Und Yeggi.com aggregiert nur verschiedene Seiten und kann also keine präzisere Suche und mehr Informationen anbieten. Yeggi verweisen nur auf die üblichen Seiten wie Makersworld, thingsverse etc - Nö auch Yeggi ist Teil des Problems und nicht der Lösung.
Such mal nach einem Case für die 21700 Powerbank-Akkus (6 Ah) von Keeppower.... sie sind leider etwas länger und eine Spur dicker als der Standard ...
. -
Ich besitze einen 3D-Drucker, und drucke mit PLA und PETG. Was Linelocs und dgl. angeht: Die gedruckten Teile sind nie so stabil wie die gekauften, im Spritzgussverfahren hergestellten. Sie neigen insbesondere entlang der gedruckten Schichten zu brechen. Das soll jetzt nicht heissen, dass man damit nichts nützliches herstellen kann, aber man sollte dabei realistische Erwartungen haben.
Deswegen ist es ja so wichtig, auf die Positionierung der Teile auf der Grundplatte (und damit auf Lage der Druckebenen) zu achten.
-
Besser du lädst das auf eine der entsprechenden Seiten hoch ( printables, oder thingiverse oder so) dann haben alle was davon.
... Wo versteckt man einen Baum am besten? .... Im Wald.
Die beiden Seiten sind so überfüllt mit Irgendwas, bei dem die Details (z.B. relevante Abmessungen) auch noch miserabel beschrieben wurden das die Chancen etwas spezielles UND brauchbares zu finden nicht sehr hoch sind.
-
Mein Verständnis von "pass-through laden" war, dass man während man die PB lädt, ein daran angeschlossenes Gerät, also zB ein Handy, auch gleich mit laden kann. Während die PB lädt ist sie fähig, ein weiteres Gerät zu laden.
Jepp, diesen Gebrauch kenne ih auh. Und nach "Radio Eriwan" hast du wohl schon Recht, aber die PB reicht im besten Fall einen Teil der Eingangsenergie direkt (oder eher nach 2-maligem wandeln...) an den Ausgang durch um das angeschlossene Gerät zu laden, im schlechteren ist die aufgenommene Leistung in Summe geringer als beim reinen Laden der PB. Der Ladevorgang verlängert sich dadurch natürlich nicht unerheblich. Und dabei ist noch völlig ungeklärt wieviel der Leistung die PB durchreiht und wieviel sie für das eigene Aufladen verwendet.
PassThrough ohne saubere, eigene Tests was wirklich Sache ist ist eher was für Gläubige von Marketingaussagen denn für Leute, die sich darauf verlassen müssen/wollen/sollen.
Im Endeffekt ist ein entsprechend dimensioniertes Netzteil mit 2 Ausgängen und 2 Kabel die bessere und sicherere Lösung.
-
IBU gegen Muskelkater ist def. Mist, weil so die Heilung der MIcrotraumata und die Anpassung der Zellen an die Belastung ("Trainingseffekt") behindert wird.
Ob sich die Kohlenhydrataufnahme "trainieren" läßt ist in der Diskussion - vieles deutet darauf hin das eher nicht. Allerdings haben die verschiedenen Zucker teilweise unterschiedliche Aufnahmewege, so das die gleichzeitige Aufnahme verschiedener Zuckerarten durchaus zu einer höheren Gesamtaufnahme führen KANN.
Allerdings sind das Wge und Methoden die eher im Hochleistungs-Profi Bereich relevant sind aber eher nicht für die Freizeitspaziergänger...
-
...Ob man aus 2 ordentlichen 10000ern gleich viel rausbekommt, wie aus einer vergleichbaren 20000er, kann ich nicht sagen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass das so dicht zusammenliegt, dass man das nach eigenem Geschmack auswählen kann.
die 20K Varianten liegen nach meinen Messungen (NB und Veger) um ca. 5% höher als jeweils 2x10'er derselben Marke/Sorte - der Kapazitäts-Unterschied ist also irrelevant.
-
-
Der einzige Vorteil der Inui 20000 ist die höhere Ladegeschwindigkeit, in praktisch allen anderen Kategorien fällt sie gegen die entsprechenden von Nitecore oder Veger ab.
Justmy2ct -> solange ich mich in bewohntem Gebiet aufhalte und immer wieder nachladen kann ist die Inui OK, wenn ich aber auf maximale Energiedichte (Wh/gr) oder autarken Betrieb über Solarpanel angewiesen bin würde ich das liegen lassen.
-
Also dem ist ziemlich sicher nicht so.
??? Das ist ziemlich sicher so! s.u.
Ich könnte bestimmt zu der Zeit nicht mehr lesen.
Dann solltest du einen Termin beim Augenarzt deines Vertrauens ausmachen. Ich habe eben mit meinen 67 Jahren 20 Minuten draußen gelesen (21:00 ff) und zwar nicht im Freien sondern unter einem Garten-Pavilion unter einem großen Walnußbaum - es geht also ganz gut.
Zudem ist die entstehende Hitze im Zelt ja keine Einbildung, sondern Energie.
Damit widersprichst du deinen eigenen Aussagen von oben, wenn genug Licht-Energie da ist um das Zelt aufzuheizen.... sollte auch genug Licht da sein zum lesen.
Zum letzten Absatz: Ich nehme mal an, die Hütten haben an ihren Solarpanelen einen Pufferspeicher hängen, der die im Verlauf des Tages einfallende Energie sammeln und bei Bedarf auch um 2:00 Nachts bereit stellt. Zumindest würde das jeder Installateur eines autonomen Solar-Energiesystems so machen.
Und nicht zuletzt habe ich diese kleinen 5W Solarpanels selber betrieben und kann sehr wohl einschätzen, was sie zu leisten vermögen. Bei starker Sonneneinstrahlung - durchaus brauchbar, aber bei 1% bis 10% der max. Sonnenenergie kommst du damit nicht weit.
-
Berichtet bitte! Packmaß, Preis und Gewicht sind ja höchst interessant.
Gerne, dauert noch etwas bis die eingetroffen und getestet sind