Beiträge von HeiSim

    Das stimmt, wobei soo viel leichter (~30g) wird es ja auch mit viel Geld für nitecore &co nicht - und wer die 20.000er Kapazität nicht braucht, würde da auch unnötig schleppen. Wundert mich zumindest, dass man von dem Teil so gar nichts hört nach dem Hype um die größere.

    Du hast den korrekten Begriff verwendet: "Hype". Je lauter be"sprochen" desto weniger wahrscheinlich ist es, das was kommt.

    Overtourism - ist eigentlich ein "relatives" Problem. Wenn man 3 Wochen in kleinster Gruppe durch weitgehend unbewohntes Gebiet reitet und keinen nicht-Einheimischen zu sehen bekommt und Einheimische auch nur max. 6 Personen -- und plötzlich kommt man an einem Platz, an dem sich neben 25 Einheimischen noch 5 Touristen aufhalten dann bekommt man (ich) schon Zustände wegen dem "Overtourism".

    Umgekehrt ist ein Tag am Uracher Wasserfall an dem man "nur" 50 andere Touristen sieht ein sehr ruhiger und beschaulicher Tag.

    Und wie schon andere geschrieben haben, wer die schönsten (und gleichzeitig erreichbaren) Plätze rausposaunt darf sich über steigende "Besucherzahlen" nicht beschweren.

    Idiotensicher ist ein hoher Anspruch weil Idioten so sehr erfinderisch sind ;) - da sind schon Andere dran gescheitert.

    Ich setze für mich als Ziel, das die Geräte bei bestimmungsgemäßem Gebrauch funktionieren und nicht kaputt gehen. Das sehe ich bei der Summit-PB als erfüllt an :). Den Schalter kaputt zu bekommen bedarf es schon deutlicher, fehlgeleiteter Energie...

    Zur Keeppower 6000 und USB-C Stecker - es gibt USB-C -> micro USB (und auch noch -> mini USB). Ganz sinnvoll wenn man noch ältere Geräte mit Micro-USB Anschluß hat, und die Variante --> Mini-USB habe ich auch schon gebraucht.

    Nach ersten Tests halte ich diese PB für eine durchaus sinnvolle Variante. Mit 4,5gr/Wh verh. leicht, liefert allerdings nur 7,5W am Ausgang. Und man muß noch ein paar gr. für eine Schutzhülle einrechnen. Zudem fällt die Energiebilanz nicht aus dem Rahmen (für Solar-Lader interessant), über alles halten sich die Verluste (abgegebene vs. zum laden benötigte Energie) mit ca. 35% im Rahmen.

    Was mir neben der ganzen Diskussion um Tau- oder Nichttaupunkt völlig unklar geblieben ist - wo soll denn der Reiz eines Biwaksacks bei weniger erfreulichen Bedingungen liegen? Bei schönem Wetter brauche ich keinen und wenns mies ist - also Spaß macht das nicht.

    Meine Erinnerungen an Übernachtungen im Biwaksack sind, nun mal freundlich ausgedrückt, sehr durchmischt. Also absichtlich i Biwak übernachten? Nö, nur wenns sein muß!

    Na ja, das sieht nach durchdachtem Vorgehen aus... dann haste halt irgendwann 4 Rucksäcke.

    Aliexpress ist nur die Verkaufsplattform (wende dich an den Verkäufer) und btw., bisher hatte ich noch nie Probleme mit einer Bestellung ÜBER Aliexpress. Für die Entfernungen sind die Lieferzeiten Top!

    ...Das Tracking mit kurzen Intervallen ist denke ich besonders für Fall 2 relevant, um den Suchradius für Rettungskräfte eingrenzen zu können und/oder damit die Notkontakte aus der Entfernung einen potentiellen Notfall erkennen können, um damit wertvolle Zeit zu gewinnen. Hier muss man dann mit den Notkontakten ein pragmatisches Vorgehen vereinbaren, was die Beobachtungsintervalle der Trackpunkte/Events und die Trigger für eine Eskalation (1. Kontaktaufnahme mit mir 2. definierte Zeit auf Rückmeldung warten 3. Falls kein Kontakt - Notruf) sind. Und natürlich muss man das dann auch selbst diszipliniert durchziehen, um diesen selbstgebauten Totmannschalter nicht aus Nachlässigkeit zu aktivieren ;)

    Ich denke es ist am einfachsten, wenn alle Beteiligten sich vorab die Garmin Messenger-App installieren (intuitive Oberfläche wie bei allen anderen bekannten Messengern) und VOR Tourstart, falls noch nicht geschehen, eine Nachricht austauschen, um den Chat/Kommunikationskanal zu etablieren, so dass er bei Bedarf sofort zur Verfügung steht.

    - Wenn der Notruf ausgelöst wird (automatisch oder manuell) schaltet sich das Inreach ja nicht ab sondern sendet im gewählten Intervall weiter Statusmeldungen. Und wenn das InReach notwendig ist werden die Retter sicher nicht vor Aussenden des nächsten Treckingpunktes an Ort und Stelle sein. Die Helfer haben dann sicher den aktuellen Standort des InReach.

    - Vor einer Tour die das InReach notwendig macht halte ich eine gewisse Vorbereitung für zwingend. Und da gehört natürlich das Testen der Rettungskette (soweit möglich) dazu. Alles Andere wäre grob fahrlässig.

    - Sich im Notfall auf irgendeine geordnete Kommunikation zu verlassen halte ich für ziemlich gewagt. Du liegst z.B. mit offenen Beinbruch in der Pampa und willst mehr als die Notfallnachricht austauschen? Das traue ich nur Geübten und sehr Erfahrenen noch zu.

    Vielleicht wäre dir Frage interessanter, welche FUNKTION man weglassen bzw. durch "Nichtelektronik" ersetzen möchte? Und auch WANN?

    Wenn ich 4 Tage den A1 gehen möchte und in Gasthäusern/Hütten/etc übernachte kann ich mich frei entscheiden, ob ich den Photo mitnehme, ob das Handy/GPS/Inreach, welche Stirn- oder Taschenlampe, jeweils mit der zugehörigen "Infrastruktur".

    Wenn ich in unbekanntem, unwegsamen, einsamen Gelände weitab der Zivilisation auf einer nicht wiederholbaren, langen Tour unterwegs bin stellen sich diese Fragen völlig neu. Dann beginnt auch das Thema 'Sicherheitsgewinn durch elektronisches Equipment' an Bedeutung zu gewinnen. Und mit steigender Dauer bekommt der Komfort eine andere Bedeutung als für 2 Tage Donautalwanderung.

    Den meisten bisherigen Antworten entnehme ich implizit das sie für den ersten Fall geschrieben wurden.

    Sehr unaufgeregter und reflektierender Artikel.

    Und man sollte sich davor hüten, wenn man die 1. Hilfe Packung mal nicht gebraucht hat sie als unnötig abzutun. Umgekehrt muß man sich aber auch davor hüten in ein "pack your fear" zu verfallen und zu übertreiben. Mit der Zeit wird sich ein Gleichgewicht einstellen und man hat seinen angepassten 1-Hilfe Set. was man auch bedenken sollte (wenn man jenseits heimischer 'Spaziergänge') unterwegs ist, das auch Andere auf deine Notfallausrüstung angewiesen sein können. Gerade in abgelegenen Ländern tritt das häufiger auf als man denken mag. Und dort sind die Rettungsketten wesentlich schwächer als hier. 3 Tage ohne (ab der Meldung!) ist da schon mal sehr gut möglich

    Was mich etwas erstaunt ist die (teilweise) Ablehnung von ein Schmerzmitteln. Bei längeren Touren können z.B. die Zähne so richtig Ärger machen oder man hat sich ein paar Bänder gerissen und wenn man nicht innert weniger Stunden aus dem Trail kommt sind ein paar Ibu, Novalminsulfon, Tramadol o.ä. durchaus sinnvoll. Das kann den Unterschied zwischen verharren an einem unpassenden oder weiterkommen zu einem für Rettung erreichbaren Ort ausmachen.

    Sorry, wie ich ein Modell skaliere weiß ich, danke. Ich kenne allerdings auch die möglichen Schwachstellen dieser Modifikationen, z.B. bei Gewinden.

    Was du offensichtlich nicht verstanden hast ist, das die Suche über veggi keinerlei Mehrwert in Bezug auf präzise Informationen bringt (DAS war klar erkennbar mein Kritikpunkt an den verschiedenen Seiten).

    Und gerade hier im direkten Austausch (offensichtlich will das Forum ja einen gewissen "Qualitätsstandard" setzen) lassen sich Unklarheiten in den Beschreibungen sehr viel einfacher ausräumen und die Qualität von Druckmodellen verbessern als auf den MEHR oder weniger anonymen "drop and forget" Seiten. Deswegen bin ich für die Veröffentlichung hier. Wenn der Qualitätsanspruch so schnell ad acta gelegt wird, ok, dann ist es wohl so.

    Und das jeder seine Modelle auch noch anderweitig posten kann war nirgends und von niemandem ausgeschlossen worden, oder?

    Naja, mit yeggi.com findet man IMHO schon recht viel Brauchbares. Wenn die Hochladenden ihre Sachen schlecht verschlagworten dann ist das ja das Problem der Hochlader und das Problem gibt es dann hier im Forum ja auch.

    Hab nichts anderes behauptet. Und Yeggi.com aggregiert nur verschiedene Seiten und kann also keine präzisere Suche und mehr Informationen anbieten. Yeggi verweisen nur auf die üblichen Seiten wie Makersworld, thingsverse etc - Nö auch Yeggi ist Teil des Problems und nicht der Lösung.

    Such mal nach einem Case für die 21700 Powerbank-Akkus (6 Ah) von Keeppower.... sie sind leider etwas länger und eine Spur dicker als der Standard ... :cursing:.

    Ich besitze einen 3D-Drucker, und drucke mit PLA und PETG. Was Linelocs und dgl. angeht: Die gedruckten Teile sind nie so stabil wie die gekauften, im Spritzgussverfahren hergestellten. Sie neigen insbesondere entlang der gedruckten Schichten zu brechen. Das soll jetzt nicht heissen, dass man damit nichts nützliches herstellen kann, aber man sollte dabei realistische Erwartungen haben.

    Deswegen ist es ja so wichtig, auf die Positionierung der Teile auf der Grundplatte (und damit auf Lage der Druckebenen) zu achten.

    Besser du lädst das auf eine der entsprechenden Seiten hoch ( printables, oder thingiverse oder so) dann haben alle was davon.

    ... Wo versteckt man einen Baum am besten? .... Im Wald.

    Die beiden Seiten sind so überfüllt mit Irgendwas, bei dem die Details (z.B. relevante Abmessungen) auch noch miserabel beschrieben wurden das die Chancen etwas spezielles UND brauchbares zu finden nicht sehr hoch sind.

    Mein Verständnis von "pass-through laden" war, dass man während man die PB lädt, ein daran angeschlossenes Gerät, also zB ein Handy, auch gleich mit laden kann. Während die PB lädt ist sie fähig, ein weiteres Gerät zu laden.

    Jepp, diesen Gebrauch kenne ih auh. Und nach "Radio Eriwan" hast du wohl schon Recht, aber die PB reicht im besten Fall einen Teil der Eingangsenergie direkt (oder eher nach 2-maligem wandeln...) an den Ausgang durch um das angeschlossene Gerät zu laden, im schlechteren ist die aufgenommene Leistung in Summe geringer als beim reinen Laden der PB. Der Ladevorgang verlängert sich dadurch natürlich nicht unerheblich. Und dabei ist noch völlig ungeklärt wieviel der Leistung die PB durchreiht und wieviel sie für das eigene Aufladen verwendet.

    PassThrough ohne saubere, eigene Tests was wirklich Sache ist ist eher was für Gläubige von Marketingaussagen denn für Leute, die sich darauf verlassen müssen/wollen/sollen.

    Im Endeffekt ist ein entsprechend dimensioniertes Netzteil mit 2 Ausgängen und 2 Kabel die bessere und sicherere Lösung.

    IBU gegen Muskelkater ist def. Mist, weil so die Heilung der MIcrotraumata und die Anpassung der Zellen an die Belastung ("Trainingseffekt") behindert wird.

    Ob sich die Kohlenhydrataufnahme "trainieren" läßt ist in der Diskussion - vieles deutet darauf hin das eher nicht. Allerdings haben die verschiedenen Zucker teilweise unterschiedliche Aufnahmewege, so das die gleichzeitige Aufnahme verschiedener Zuckerarten durchaus zu einer höheren Gesamtaufnahme führen KANN.

    Allerdings sind das Wge und Methoden die eher im Hochleistungs-Profi Bereich relevant sind aber eher nicht für die Freizeitspaziergänger...