Die Frogg-Toggs sind sogar extrem atmungsaktiv
Ist mir nicht aufgefallen bisher. Danke für den Hinweis!
Die Frogg-Toggs sind sogar extrem atmungsaktiv
Ist mir nicht aufgefallen bisher. Danke für den Hinweis!
ob dieser Online Shop, Varuste aus Finnland, vertrauenswürdig ist?
Bei Varusteleka habe ich schon bestellt und alles lief wunderbar.
"The material is breathable, that why water vapor can pass through the fabric, but at the same time it does not let water through. It is these properties that make Tyvek useful for tarps shelters and footprints." - https://liteway.equipment/pyraomm-solo/p…solo-tarp-tyvek
Tyvek atmet deutlich schlechter, als hochwertige WPB Materialien
Den Effekt der ohnehin geringen Diffusionsdurchlässigkeit bei Tyvek würde ich bei einem so offenen Tarp/Tent-Einwandzelt als äußerst gering einschätzen (etwa im Unterschied zu diffusionsoffenen Bergsteigerzelten, die ringsum geschlossen konstruiert sind) - aber wer weiß, was wir hier übersehen.
Anders als bei der SilPoly-Version sind die Nähte hier abgeklebt. Vlt. ist das auch der Hauptgrund für die Tyvek-Linie von Liteway.
da ich ohnehin immer eine warme Daunenjacke dabei habe
Schon probiert: Kannst du in der Daunenjacke warm genug schlafen? [Wenn die Jacke so groß ist, dass man die Arme (und Ärmel) nach innen nehmen kann, dann scheint mir ein solches System erst richtig isolationsfähig zu werden. Allerdings keine Erfahrungen damit.]
Bzgl. Abreibung ("abrasion") sehr interessante Aussage von Timmermade
(Die Rede ist von Kleidung aus DCF, aber dies lässt sich hinsichtlich Transport wohl ebenso auf Zelte übertragen.)
"I would steer anyone away from using DCF as a primary rainwear garment to be worn under a backpack. This will result in pretty quick degradation and loss of waterproofing in those areas. It appears that abrasion during storage are also a concern for cyclists and runners. For cyclists, it might be better to store a DCF item in a back pocket instead of a bag on the bike that will really jostle it against other things. For runners, it might be totally fine while stored in a running pack as long as it isn’t rubbing against other items. I might recommend that it be stored in its own pocket. Of course, you’d want to make sure you can wear it over top of said running pack, not under.
Anyone considering DCF clothing should also really consider their use case. If long term durability is a concern, and abrasion is likely to be a factor, siliconized woven fabrics are a much better choice for minimal weight gain."
„Beinlinge“ mit einer Schlaufe versehen ist, die diagonal über der Schulter getragen wird.
Wollte das immer mal ändern und die Schlaufen so kürzen, das man da einfach den Gürtel durchziehen kann.
Ich stecke diese Gummischlaufen unter den Hosenbund, also einfach in die Wanderhose rein und hält gut.
Rain Chaps von Luxe Outdoors.
[...] sind absolut klasse.
Kann ich bestätigen! Habe auch die entsprechende Regenhose von denen. Wohl Beides aus dem Sortiment genommen. - Kenne leider aktuell keine Alternativen an Sil-Nylon-Chaps.
Oh, ich höre zum ersten Mal, dass noch jemand PacBoots verwendet.
Die Kanadier wissen, was im Winter gut ist. ![]()
Moin!
... alles wird einfach übereinander angezogen. Hier mehr dazu. -
Magst Du Deine sehr gute Zusammenfassenfassung hier ins Wiki übertragen?
Ist drin. Danke für den Hinweis!
Evtl. interessanter Hängematten-Top-Quilt zum Vgl. in diesem Thema:
Für Rückenschlaf konzipiert, da man sich in solchen Hängematten kaum drehen wird.
Der Torque ist ja speziell für losen Boden gedacht. Denkt ihr, mit der Verdrehung wird bei festeren Böden beim Eindrücken in den Boden selbiger derart gelockert, dass sich die Haltekraft reduziert? Oder dürfte die Verdrehung in allen Bodentypen mehr Haltekraft bescheren?
Hm, also da sind z.B. Schneehäringe komplett anders gebaut und Schnee ist i.d.R. ein weiches Material. Daher bin ich nicht sicher, wie viel ein verdrillter Zeltnagel in der Praxis an Zugewinn in weichem Untergrund bringen kann, etwa in Sand oder lockerem Kies.
Dass härtere, also steinig-kiesig-verbackene Böden stärker gelockert werden als bei spirallosen Zeltnägeln, glaube ich nicht, denn beide Formen werden ja eingeschlagen bzw. eingedrückt und sprengen dabei die Bodenstruktur auf, also lockern sie zu gewissem Grad.***
In lehmigen Böden könnte die Spiralform zu weniger Haltekraft führen, da u.U. ein "weiter, rundlicher Kanal" statt eines "engen Kreuzes" in den Boden gedrückt wird.
Würde man die spiraligen tatsächlich einschrauben können, würde ich in allen Bodentypen Vorteile in der Haltekraft erwarten. Außer bei Grasboden vielleicht, also mit dichtem Wurzelgeflecht, welches beide Formen vermutlich wiederum vergleichbar gut halten wird.
Was mich aber v.a. stutzig macht, ist: Wird durch die Spiralisierung nicht sogar das Verbiegen des Härings wahrscheinlicher i.Vgl. zur nicht-spiraligen Form? (Vgl. das Verbiegen einer Spiralfeder gegenüber eines Stabes mit 3- oder 4-Leisten-Profil ... Statiker, Metaller, zur Hilfe!)
***Möglicherweise könnte die spiralige Form bei wenig Steine-Anteil in solchen Böden den Vorteil bringen, dass der Häring sich bei weiteren Schlägen einbohrt, sobald er mit einer Leiste auf einen Stein stößt. Habe ich allerdings Steine an mehreren Stellen am Häring anliegen, dann könnte die Sprengwirkung auf das Bodengemisch durch eben diesen Effekt wieder höher ausfallen als beim nicht-spiraligen ...
GTX oder (niedrige) Gummistiefel oder PacBoots.
Nachtrag: GTX in (mind.) knöchelhohen Stiefeln, die möglichst wenig Lederanteil haben sollten
Welche Kombinationen benutzt ihr so?
V.a. in kühleren Temperaturen benutze ich wasserdichtes Regenzeug möglichst (lange) gar nicht, sondern setze auf das Pile & Pertex-Prinzip, das man sich sehr leicht mit heute erhältlichen Teilen - wie etwa Baselayer (z.B. Brynje-Netz-Polypropylen), einer eher dichteren Fleece-Variante (nicht gerade Polartec Alpha o.ä., damit der Dochteffekt besser klappt), Windjacke und Synthetik-Puffy-Weste (am liebsten mit kurzen Ärmeln in einer Länge wie bei einem T-Shirt als Schulterschutz) zusammenstückeln kann.
Nachfrage zu Pile & Pertex: Kannst du mehr dazu sagen, wie du das nähst? Welches Pertex? Welches Fleece? Gerne auch in einem extra Thread, falls ich bitten darf?
Ich vernähe nichts, alles wird einfach übereinander angezogen. Hier mehr dazu. - Heute hatten wir z.B. starken Wind und Regen, dann Nassschneefall um den Gefrierpunkt herum mit nur kurzen Niederschlags-Pausen dazwischen, also das ziemlich übelste Wetter für Aktivitäten draußen. Ich hatte hierbei an: Polypropylen-Netzshirt, Langarm-Shirt Helly Hansen dünnes Polypropylen, 100er-Polyester-Fleece-Weste, Montane Extreme Smock (Pile & Pertex-Anorak). An den Beinen eine Decathlon-Polyester-Hose mit Innenfutter aus 100er-Polyester-Fleece, Regenrock Sil-Nylon. GTX-Jagdstiefel mit sehr hohem Schaft. - Angenehmes Klima und warm, nicht völlig trocken, aber so ist das hierbei. Ein Schirm wäre noch besser gewesen, aber in dem Wind eben auch nicht toll.
Wie sieht’s den denn mit dem Schuhwerk aus bei nass und Kalt , Gore-Tex oder eher nicht ?
GTX oder (niedrige) Gummistiefel oder PacBoots.
Gibt es ISO Matten, welche in solche Konstruktionen hinein passen ?
Zumindest die Idee ist hier z.B. verwirklicht, glaube ich: https://rockfront.eu/product/sheet-mat-pro/
Hmmm, vielleicht wären myog FroggTogg Gamaschen eine Lösung für mein dreckige Hosen Problem?
Dieses Froggtoggs-Material ist aber nicht atmungsaktiv, was du zu bevorzugen scheinst im anderen Thread. Es ist auch nicht reißfest, also für anliegende Gamaschen, damit der Dreck nicht unten reinquellen kann, in Schottlands Mooren und Gesträuchen kaum tauglich, denke ich. Locker getragene Beinlinge könnten aber den Wadenbereich etwas sauberer halten, solange man nicht tief in die bog holes eintaucht :o)
Neues Projekt steht noch an: Regenshorts (auch Windschutz/Wärme ohne Regen), an die man Beinlinge bei Bedarf anknöpfen kann und so auch eine gute Belüftung erreicht, aber eben weiter ausschreiten kann bzw. weniger im Gestrüpp hängen bleibt und weniger Windprobleme hat als mit Regenrock.
Klingt interessant, ich bin gespannt, vielleicht stellst du das Projekt hier im MYOG vor.
https://ultraleicht-trekking.de/forum/thread/7…ingen/#post8991
Ein Prototyp aus einer Froggtoggs-Hose.
Und noch weitergehende Ideen gehen in Richtung eines Modul-Kleidungssystems, bei dem an verschiedene Westen- und Shorts-Varianten verschiedene Armlinge- und Beinlinge- (evtl. auch Kapuzen-) Typen angekoppelt werden; je nach Bedarf wind-, wasserdicht, diffusionsoffen oder -dicht, UV-dicht mit Handschutz, isolierend mit Daumenloch, Alpha-Material oder dichteres Fleece usw. usw. ... wobei da dann auch irgendwann die Grenze des Sinnvollen überschritten werden könnte, da Funktionalität und Gewicht kaum noch von "regulären" Bekleidungsteile-Kombinationen abweichen dürften oder es sogar wieder zu Nachteilen im Gesamten führt. - Und doch scheint mir der Bereich der "neugedachten" UL-Kleidungsideen noch nicht voll ausgereizt, wie ich neulich hier angerissen hatte, etwa bei der Idee einer Herren-Wander-Tunika statt Hemd und Shorts (vgl. Damen-Version) oder bei der Verbindung von Hose an Oberkörperbekleidung mittels Knöpfen o.ä. anstelle "schwerer" Gummizüge oder Gürtel im Hosenbund.